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Marktgeflüster (Video): Was für ein Unterschied nur ein Tag ausmacht!

Es ist nur ein Tag, aber der Unterschied ist gewaltig! Der bisher so schwachbrüstige Dax schießt durch die Decke nach der vermeintlichen Einigung zwischen Trump und Juncker, während der bisherige Highflyer, der Nasdaq, wegen Facebook taumelt..

Markus Fugmann

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am

Es ist nur ein Tag, aber der Unterschied ist gewaltig! Der bisher so schwachbrüstige Dax schießt durch die Decke nach der vermeintlichen Einigung zwischen Trump und Juncker, während der bisherige Highflyer, der Nasdaq, nach den schwachen Zahlen, vor allem aber dem katastrophalen Ausblick von Facebook unter Druck ist (was faktisch so gut wie kein Analyst erwartet hatte!). Ist damit wieder alles gut zwischen den USA und Europa? Natürlich nicht, weil es einen wirklichen Deal Trump-EU mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht geben wird, weil der für die USA extrem nachteilig wäre. Aber es wird noch dauern, bis das durchdringt – und bis dahin kann der Dax noch weiter steigen. Der „Waffenstillstand“ zwischen den USA und der EU wird jedoch den Konflikt USA-China verstärken..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Marko

    26. Juli 2018 19:09 at 19:09

    Markus,

    das mag alles sein, schwachbrüstiger Dax. Aber : die Europäer sind seit wann „schwachbrüstig“ im Vergleich zu den Amis ?

    Was man schon sagen könnte : Die Amis haben nicht mehr allzu viele Pfeile im Köcher, während das hier in Europa anders aussieht.

    EZB-FED Währungspolitik, das Blöde für die Amis ist, sie werden wohl weiter erhöhen (müssen) zwar „nur“ zu 0,25 % bis mindestens September/Dezember, wohl sogar bis den März hinein. Aber dieser ansteigende Zinsabstand zu den „EUR-Währungsmanipulateuren“ kann nicht im Interesse der Amis sein. ;)

    Wie gesagt, wenn die 1,15-Marke signifikant fallen sollte, dürfte es noch ungemütlicher werden, für die Amis…

  2. Avatar

    Masud79

    26. Juli 2018 19:11 at 19:11

    Hä ? In ihrem Chart hat Amazon 400 Euro verloren

  3. Avatar

    Matthias

    26. Juli 2018 21:31 at 21:31

    Am Ende sind doch eh wieder die Europäer schuld. Weil die Subventionen für die Landwirtschaft so erhalten bleiben. Die werden niemals in absehbarer Zeit auf Null reduziert, daher konnte Trump das so verkünden. Demnächst wird er es dann wieder anprangern.

  4. Avatar

    Steven

    26. Juli 2018 22:18 at 22:18

    Mit Verlaub , die Schlagzeilen sind sicherlich richtig eingeschätzt und kommentiert.

    Aber Politik ist langfristig und ein bisschen mehr als die Schlagzeilen die in die Öffentlichkeit gelangen.
    Soja , nagut Mal sehen.
    Aber spätestens bei dem Flüssiggas muss es einfach klingeln . Da spielt Russlandpolitik mit rein. Ölpreissteuerung, Saudi-Arabien,GB als schrumpfender ÖlLieferant und USA Freund, und und und.

    In der EU bezahlt doch keine AG mehr Steuern. EU Autos in den USA ? Da hat doch jeder schon zwei Autos, auf Pump! und die EU Autos werden grade zu Dreckschleudern erklärt. (Audi Effekt in den USA). 60% des DAX gehört sowieso den ausländischen Aktionären.

    Ergo: die EU hat nur Glasperlen zum tauschen , die USA wollen die harte Währung>Gasrechnung> reales Geld von realen Arbeitern, konstant Winter für Winter.

    Die EU bekommt dafür Soja.juhu, theoretische Absatzmärkte und ttip-light

  5. Avatar

    Marko

    26. Juli 2018 23:39 at 23:39

    Und genau das ist der Fehler.

    Unser Schuppen : Europa wird unterschätzt.

    Wenn dem nicht so wäre, so wäre der EUR „Schrott“, und davon kann, bei allem Respekt vor den „Super-Amis“ keine Rede sein…

    Wenn der EUR „Schrott“ wäre, so hätte ich mal eine klitzekleine Frage : Wie ist dann ein EUR/USD bei ca. 1.16 bei dem Zinsabstand EUR zum USD möglich, der Mars hat Wasser, deshalb ??? – Diese Frage darf, bei allem Repsekt vor den Super-Amis doch erlaubt sein ? :D

    Fragen über Fragen…

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Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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Aktienmärkte: Buy the rumor, sell the fact? Videoausblick

Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem Biden seinen Stimulus-Plan vorgstellt hat. Buy the rumor, sell the fact?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute morgen leicht schwächer, nachdem der neue US-Präsident Biden seinen Stimulus-Plan vorgestellt hat. Ist die Reaktion auf Bidens Plan das klassische „buy the rumor, sell the fact“-Schema? Man kauft also die Hoffnung, und verkauft dann, wenn die Hoffnung eintritt? Heute dürfte für die Aktienmärkte auch der kleine Verfall eine Rolle spielen, denn der Bestand an Call-Optionen ist gigantisch. Die Fed hat in Gestalt von Jerome Powell klar gestellt, dass die Zinsen nur dann angehoben würden, wenn die Inflation deutlich über 2% schießen würde. Und in Deutschland drohen Verschärfungen des Lockdowns, was den Dax aber bisher nicht wirklich interessiert – obwohl damit die optimistischen Wirtschafts-Prognosen obsolet wären..

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Aktienmärkte: Euphorie – aber das ist die größte Gefahr! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte weiter in Euphorie: viele Indizes mit neuen Allzeithochs. Aber da ist eine Gefahr, die die Märkte vielleicht nicht auf dem Zettel haben..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte sind weiter in Euphorie: der Dax, aber auch die viele Indizes der Wall Street heute mit neuen Allzeithochs. Was soll schon schief gehen: die Fed und andere Notenbanken bleiben auf dem Gaspedal, dazu nun noch das erwartete große Stimulus-Paket der neuen US-Regierung unter Biden. Wo also ist das Risiko für die Aktienmärkte, speziell für die über-bullische Wall Street? Das größte Risiko dürfte der neue US-Präsident sein, der zwar viel Stimulus verspricht, aber der eben auch (anders als Trump) einem viel härteren Lockdown auch in den USA den Weg bereiten könnte. Noch härtere Lockdowns nämlich sind der aktuelle Trend schlechthin: Frankreich verhängt eine Ausgangssperre ab 18Uhr, in Deutschland überlegt man gar, den Nah-und Fernverkehr einzustellen aus Sorge um die aggressive Corona-Mutation..

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