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Marktgeflüster (Video): Wenn das so weiter geht, dann..

Das zentrale Thema heute ist die rasante Abwertung des Yuan zum US-Dollar – wenn das so weiter geht..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das zentrale Thema heute ist die rasante Abwertung des Yuan zum US-Dollar, der heute durch die Marke von 6,8 gebrochen ist. Ob ein Instrument im Handelskrieg oder die Erwartung, dass Chinas Notenbank die Zügel lockert um den Druck durch Trumps Handelskrieg auf chinesische Unternehmen zu verringern – die schnelle Abwertung jedenfalls hat das Potential, ein ähnlich gewaltiges Problem für die Aktienmärkte zu werden wie im August 2015. Dazu kommt: die Aufwertung des Dollars wird ein immer größeres Problem für die in Dollar verschuldete Welt. Heute die US-Tech-Werte (die immense Steigerungen an Marktkapitaliserung in den letzten elf Handelstagen hinzu gewonnen haben) relativ schwach, der Dax fällt durch die 12700er-Marke. Das wird ein heißer Sommer!

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Lars

    19. Juli 2018 22:02 at 22:02

    Immer kurz angesprochen und in den letzten Monaten, wenn nicht Jahren völlig vernachlässigt, der Goldkurs.
    Da muss ich sofort an meinen alten Freund @Bauer in Thailand denken. Er fehlt mir echt langsam. Der arme Kerl sitzt vermutlich am Strand und weint bittere Tränen in sein teuer importiertes bairisches Weißbier. 11% Verlust seit Mitte April 2018, 37% Verlust seit 2011. Derzeit steht das Edelmetall auf dem Stand von Ende 2009. Mittelfristig betrachtet, fast 9 Jahre lang eine Lach-Nullnummer.
    Das wäre alles nicht wirklich erwähnenswert, würde man zwei entscheidende Tatsachen außer Acht lassen: Russland hat seine gewaltigen Reserven von USD in Gold umgeschichtet (laut FMW-Artikeln). Und @Bauer hat uns die letzten zwei Jahre neue ATHs prognostiziert.

    • Avatar

      Columbo

      20. Juli 2018 00:22 at 00:22

      @Lars,
      ich glaub nicht, daß @Bauer bittere Tränen weint. Er wird in den letzten Tagen seine Barren gewogen und zufrieden festgestellt haben, daß sie kein einziges Gramm verloren haben. Das ist die Philosophie der wirklichen Goldbugs. Wenn man sie einmal verstanden hat, könnte es leicht sein, daß man sich selbst sowas Glänzendes zulegt.

  2. Avatar

    Lars

    20. Juli 2018 10:37 at 10:37

    Ich rekapituliere: Angenommen, ich hätte mir vor 7 Jahren einen kg-Barren Gold für etwa 61.500 $ gekauft. Derzeit wäre er knapp 39.000 wert, ein Verlust von 22.500 $ bzw. fast 37%
    Nehmen wir mal weiter an, in 2 Jahren wäre er nur noch 30.000 $ wert.

    Aber: Der Barren wiegt noch immer genau 1kg. Und weil ich das verstanden habe, lege ich mir gleich noch einen zu?! Aha…

    • Avatar

      Z

      20. Juli 2018 11:08 at 11:08

      @Lars: Wenn du vor 7 Jahren Gold gekauft hättest und jetzt nicht Gold kaufst, hättest du gleich zwei Fehler gemacht.

      1. du hast gekauft wenn alle kaufen
      2. du kaufst nicht wenn „die Kanonen donnern“ und „das Blut auf der Straße schwimmt“!

      ;-) „Kostolany“

    • Avatar

      Columbo

      20. Juli 2018 11:27 at 11:27

      @Lars
      meine Bemerkung zur Goldbug-Philosophie war mehr als Metapher und auch ironisch gemeint. Ein Argument der eingefleischten Goldliebhaber ist ja immer, daß nicht das Metall schwankt, sondern der Gegenwert in „Papiergeld“. 1kg Gold bleibt 1kg Gold, Währungen kommen und gehen. Zugegeben, quer gedacht und nicht immer sinnvoll, manche haben ziemlich Geld verloren, wenn sie es verkauft haben. Aber Gold verkauft man ja eigentlich nicht, man hat es einfach nur, auch weil es in diesen Zeiten sehr gut gegen Schlafstörungen wirkt.
      Es ist wie mit einem Picasso oder einem Diamanten, der genaue Preis interessiert nicht, sondern ob ich ihn besitze oder nicht. Keine Anlage, keine Rendite, nur eine Versicherung.

      • Avatar

        Columbo

        20. Juli 2018 11:48 at 11:48

        …..eine Versicherung, falls zum Beispiel das Land, in dem ich lebe, den Euro verläßt oder eine Parallelwährung einführt und meine Rente in eben dieser ausgezahlt wird oder….oder….

      • Avatar

        Lars

        20. Juli 2018 12:34 at 12:34

        @Columbo, sorry, die Ironie habe ich nicht erkannt, eine Gefahr, die im grundsätzlichen Wesen der Ironie schlummert ;) So macht Ihr Kommentar natürlich richtig Sinn und hat dank der Ironie auch gleich für Erheiterung gesorgt.
        Und der Bauer ist auch zufrieden, weil gut versichert :) Und weil man Gold nicht verkauft, nimmt er es irgendwann mit ins Grab, wo es dann auch noch liegen und schön glänzen wird, wenn der Goldbug schon längst zu Staub zerfallen ist.

        • Avatar

          Columbo

          20. Juli 2018 12:43 at 12:43

          @Lars, schöner Gedanke, der Goldbug lebt in seinen Barren weiter und zwar ewig?.

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