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Marktgeflüster (Video): Wer Chancen nicht nutzt..

Wer Chancen nicht nutzt, verliert Spiele! So wohl auch die Aktienmärkte wie der Dax – denn die Chancen waren durchaus da!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wer Chancen nicht nutzt, verliert Spiele! So wohl auch die Aktienmärkte wie der Dax – denn die Chancen waren durchaus da! So zum Beispiel das Urteil eines britischen Gerichts, wonach die Londoner Regierung das Parlament befragen muß um den Brexit zu triggern. Die zweite Chance waren neue Umfragen aus den USA, die einen knappen Vorsprung Clintons ausweisen. Das alles hat dem Dax nur kurz geholfen, knapp über der 10400er-Marke war schon wieder Schluß mit der Erholung. Heute wieder ein schwacher ISM Index aus den USA, wilde Bewegungen beim Dollar und den Edelmetallen, Öl fällt weiter – es droht bei den US-Indizes der achte Verlusttag in Folge zu werden – und das gab es zuletzt 2008, also in der Finanzkrise!

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    bauer

    3. November 2016 18:39 at 18:39

    …8 Tage hintereinander down wie 2008?
    Dann ist es ja nicht schwer zu erraten,wie es ausgeht,ne wa….
    Vor den Wahlen noch einen „down spike“unter 10000…wär doch was oder?
    Stopp Loss nicht vergessen!!!

  2. Avatar

    sascha

    3. November 2016 18:51 at 18:51

    ich denke vor der Wahl:
    10.000 bis 9700/9500 , dann stufen für stufe in Richtung 10.000 ab 2017 11.000 und höher …bis ??? 13.500 ???

    vermute ich mal .

  3. Avatar

    sascha

    3. November 2016 18:53 at 18:53

    ATX + 1,56 ? Wat los da?

  4. Avatar

    Franziska

    3. November 2016 19:01 at 19:01

    Hallo Herr Fugmann,
    vorab herzlichen Dank für diesen tollen Service, den Sie bieten. – Ich höre Ihnen immer sehr gerne zu.

    Ich fürchte die nächsten Tage werden genauso ein Affentheater an der Märkten, wie wir es beim Brexit gesehen haben. 50/50 Chancen sollte man nicht traden und ich würde allen Nichtprofis empfehlen sich in den nächsten Tagen aus dem Markt zu halten. Stopps nützen da auch gar nichts, wenn diese mit einem riesen slippage gerissen werden.

    • Avatar

      sascha

      3. November 2016 19:18 at 19:18

      das Gefühl habe ich auch, der DAX sorgt vor.

  5. Avatar

    bauer

    3. November 2016 19:48 at 19:48

    Ein Salamicrash nach Mass seit 2015…bis ca.2020!
    Bei 8000 kann man mal nen Kurzfristzock über 6 mon. einleiten…
    Nichts für Langfristanleger der Deutschen Sparer!
    11000 nicht in diesem Jahrzehnt!
    Dieser laaaangsaaame Crash ist ganz was neues im DAX…..
    Die Börse ist voller Überraschungen!

  6. Avatar

    bauer

    3. November 2016 19:56 at 19:56

    …und was langsam fällt,steigt auch langsam…
    Schaut euch die Abstürze in der Vergangenheit mal an und wie lange hat es gedauert,bis sie wieder an den alten Höchstständen waren.
    Seit 19 Mon.wurde das AH nicht mehr im DAX erreicht!!!
    Ende 2017 ist die Talsohle im Dax erreicht und dann gehts in der gleichen langsamen Geschwindigkeit wieder event aufs AH…
    Gold maschiert seit 2016 ….bis 2020 gen Norden!!

  7. Avatar

    bauer

    3. November 2016 20:45 at 20:45

    Und vorallem nicht die Handelssysteme vergessen,wenn es Trump machen sollte!!!
    Beim Brexit streikte die DAB-Bank für ca.1,5 std.!!!!!
    Da steht keiner mit Zettelchen auf dem Parket,wie 1929!
    Das gibt ne Nacht ohne Schlaf…..
    Egal wer gewinnt,bei Gold mache ich mir keine sorgen…aber kann ich im Abzockersystem noch rechtzeitig aussteigen???
    Wachsam rund um die Uhr,wenn man Zeit hat…
    Ps:Da machen sich erst die dicken Fische die Taschen voll,bevor dann das Fußvolk seine Scheinchen an den Mann bringen darf!
    Mal sehen,wieviele wellen noch geritten werden,bis zum 31.12.16…

  8. Avatar

    bauer

    3. November 2016 20:54 at 20:54

    …und zu guter letzt…wenn man da z.b.10 mille in einen Explorer für die nahende crashtime reinbuttert,dann sind 1000% bis weit ins nächste jahr drinne!!!
    So macht das leben und freiheit so richtig spaß.
    Solange @Fugman weiterhin über den Äther läuft,mache ich mir dann keine Sorgen für die Zukunft.

  9. Avatar

    bauer

    3. November 2016 21:12 at 21:12

    Dax am TT geschlossen…kein gutes zeichen für morgen,denn man will ja noch schnell über 10000 verk.
    Mal sehen,wie lange es dauert,wann das Wort crash zum Wort der Jahres erkoren wird,lol..
    2017?

  10. Avatar

    bauer

    3. November 2016 21:22 at 21:22

    zwei schritte zurück und einer vor…,das wird die marschrichtung im Dax sein.
    unter 10300 war er schon mal!

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Coronakrise: Die unheimliche Hausse der Schusswaffen-Hersteller

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Amerikaner kaufen in der Coronakrise Waffen, Deutsche dagegen Toilettenpapier – wie Analysen aus dem Frühjahr gezeigt haben. Kurz vor den US-Wahlen steigt die Unsicherheit in vielerlei Hinsicht – und die Aktienkurse von Waffenherstellern. Waffenkäufe in den USA sind in Zeiten der Coronakrise schon seit längerer Zeit feststellbar –  jetzt aber gesellen sich noch weitere Ursachen dazu. Die Steigerungen bei den Kursen der Waffenfirmen brauchen sich nicht einmal hinter den Tech-Werten zu verstecken. Und wieder einmal könnte ein Regierungswechsel einen Boom auslösen.

Das Recht des Amerikaners zum Waffenbesitz

Wie oft wurde in den USA schon über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, zumeist im Zusammenhang mit Amokläufen! Stets beruft sich die US-Waffenlobby in Gestalt der NRA – National Rifle Association of America, Nationale Schützen-Vereinigung – auf das verfassungsrechtlich garantierte Recht der Amerikaner zum Waffenbesitz.

Im 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, verabschiedet bereits am 15. Dezember 1791 hieß es:

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ Obwohl es immer wieder Versuche gibt dieses uralte „Grundrecht“ abzuändern, unterstützen insbesondere die Republikaner mit ihrem Präsidenten Donald Trump die Interessen der NRA. Da ein Regierungswechsel zu den Demokraten sehr wahrscheinlich geworden ist, haben die Aktien von Waffenherstellern einen weiteren Aufwind bekommen – man erwartet Hamsterkäufe im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden.

Die Hausse der Revolveraktien im Jahr der Coronakrise – oder Amerikaner kaufen Waffen, Deutsche Toilettenpapier

So lautete eine etwas scherzhaft gemeinte Feststellung zu Zeiten des Lockdowns im April. Betrachtet man sich aber die Entwicklung der Aktien von Pistolen-, Revolver-, und Gewehrherstellern in den letzten neun Monaten, so erkennt man, dass dies kein billiger Kalauer gewesen ist. Im Übrigen waren die Regale mit dem Toillettenutensil eine Zeitlang wirklich Mangelware in Deutschland.

Die Performance:

Konnte der große S&P 500 in diesem Jahr bisher um sieben Prozent zulegen, so ging es mit den Aktien der weltbekannten Waffenfirma Smith&Wesson um 135 Prozent nach oben, die weniger bekannte Firma Sturm Ruger aus Southport (Connecticut) bringt es immerhin auf 51 Prozent. Allein im Monat Oktober ging es bereits um 8 beziehungsweise 9,5 Prozent nach oben.

Waren es im Spätwinter Sorgen der Amerikaner vor Plünderungen infolge der Coronakrise, später die Angst vor Unruhen im Lande wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd, so fürchtet man sich jetzt vor einem möglichen Chaos nach dem 3. November, sollte es keinen eindeutigen Sieger geben. Zusätzlich sorgen sich die Waffennarren vor härteren Regelungen, insbesondere von Schnellfeuerwaffen, die für die Demokraten ein echtes Übel darstellen. In Deutschland würde manche Waffengattung unter die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KrWaffKontrG ) fallen. Die Chefs der Waffen-Firmen in den USA hingegen freuen sich über die Nachfrage, man komme mit den Auslieferungen kaum hinterher.

Absonderliche Entwicklungen unter den Reps und Dems

Die eindeutige Positionierung von Demokraten und Republikanern haben in der Vergangenheit zu seltsamen Entwicklungen der Aktienkurse von Waffenfirmen geführt. Unter den acht Jahren von Präsident Barrack Obama stiegen die Aktien von Sturm Ruger um etwa 900 Prozent, weil der Demokrat zwar immer für schärfere Waffengesetze eintrat, dieses im Kongress aber nicht durchsetzen konnte. Unter Donald Trump stieg die Aktie dieser Firma nur um mickrige 16 Prozent, weil sich die NRA der Unterstützung des Präsidenten sicher sein konnte. Jetzt könnte Joe Biden aufgrund der Coronakrise ins Weiße Haus zurückkehren, um die Ideen von Barack Obama in die Tat umzusetzen.

Wozu brauchen die Amerikaner so viele Waffen?

Diese Frage kommt einem sofort in den Sinn, wenn man sich die Statistiken über den Waffenbesitz in den USA betrachtet – eine „kleine“ Privatarmee. 43 Prozent aller Amerikaner leben in einem Haushalt mit mindestens einer Schusswaffe. Es gibt in den USA 300 Millionen Waffen, Pistolen und halbautomatische Sturmgewehre.

Fazit

Es ist für uns Europäer schon eine schauerliche Vorstellung: Dass es in fast jedem zweiten Haushalt Schusswaffen gibt, dass Millionen von Amerikanern selbst im Handschuhfach ihres Wagens eine Waffe mitführen. Gerade in der jetzigen Situation eines gespaltenen Landes, in dem sich bestimmte Gruppierungen im Lande unversöhnlich und fanatisch gegenüberstehen, bei einem Präsidenten, der vieles gewähren lässt, um es höflich auszudrücken. Dazu die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen: Gestiegene Waffenkäufe und gestiegene Aktienkurse bei Smith&Wesson und Co, ob das nicht der gefährlichste Teil der Aktienhausse in den USA ist?

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