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MarktgeflĂŒster (Video): Wer gewinnt den Handelskrieg?

Donald Trump ist fest davon ĂŒberzeugt, dass die USA den Handelskrieg gegen China gewinnen wĂŒrden. Aber stimmt das auch?

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Markus Fugmann

Donald Trump ist fest davon ĂŒberzeugt, dass die USA den Handelskrieg gegen China gewinnen wĂŒrden, weil die USA dabei weniger zu verlieren hĂ€tten. Aber stimmt das auch? Die RealitĂ€t ist viel komplexer als sich Trump, aber auch die Wall Street, das vorstellt! Denn berĂŒcksichtigt man, dass US-Firmen (meist ĂŒber Tochterunternehmen) sehr viel mehr GeschĂ€ft machen als chinesische Firmen in den USA, sieht das VerhĂ€ltnis schon wieder ganz anders aus. Ein Musterbeispiel dafĂŒr ist Apple, das knapp ein Viertel seines Gesamtumsatzes in China macht – und seine iPhones gĂŒnstig dort produzieren lĂ€ĂŸt. Was wĂŒrde etwa mit dem Aktienkurs von Apple passieren, wenn Peking die Ausfuhr dieser iPhones aus China unterbinden wĂŒrde? Der Dax heute typischerweise stĂ€rker unter Druck als die Wall Street..

22 Kommentare

22 Comments

  1. isntit

    19. Juni 2018 18:35 at 18:35

    Hallo Herr Fugmann,
    was mich schon lange interessiert: warum sprechen Sie eigentlich immer von „Schina“ und den „Schinesen“? Sie sind doch eigentlich Bayer, da haben Sie bestimmt gelernt, dass es „Kina“ und „Kinesen“ heißt … 🙂
    Chöne GrĂŒĂŸe !

    • Markus Fugmann

      19. Juni 2018 18:36 at 18:36

      @isnit, ist ein Ausdruck meiner erfolgreichen Assimilierung in Norddeutschland! 🙂

  2. Marko

    19. Juni 2018 18:56 at 18:56

    Den Handelskrieg gewinnt natĂŒrlich keiner…

    Aber : wenn ein Staat aus dem WTO-Konstrukt wissentlich ausschert.
    So dĂŒrfte dies fĂŒr den einen Staat zu Konsequenzen fĂŒhren : weil „ein“ Staat“ vieles ist , aber : garantiert nicht „die Welt“, bzw. eine (!) Erde (!)
    Ein Staat kann niemals die Erde sein !
    Dann wÀre nÀmlich dieser Staat ansonsten die WTO, bzw. die UN und alles andere, dann gÀbe es den EUR/USD in der Art so nicht nebst allen anderen Kram ?!?
    Aber dieser Staat, sagt ja immer wieder „wir“ sind „die Welt“… Eigentlich ist das verrĂŒckt ?

    Na dann…

    😀

  3. Pingback: MarktgeflĂŒster (Video): Wer gewinnt den Handelskrieg? - Das PressebĂŒro

  4. Wolfgang M.

    19. Juni 2018 19:44 at 19:44

    Man stelle sich vor, die Wall Street verlöre durch den trumpsche Handelskrieg 10% an Marktkapitalisierung – dies entsprĂ€che einem Vermögensverlust von 2 Bio. US-$. (Die Wall Street fĂ€llt ja schon 6 Tage in Folge). Was wĂŒrden die Großfirmen an der grĂ¶ĂŸten Börse der Welt hierzu sagen: „Hurra, wir haben es den Chinesen und Kanadiern, Mexikanern u.a. gezeigt und das Handelsbilanzdefizit um 100 oder 200 Mrd. $ gesenkt“.?
    Die Summe dĂŒrfte höher liegen als alle EinkĂŒnfte der Trump-WĂ€hler im Rust Belt in einem Jahr zusammen.
    Wohl eher nicht. Die Folge wĂ€re, aufgrund des Vermögensverlustes der Amerikaner, zumindest eine ziemliche AbkĂŒhlung der Konjunktur in der 70%-Konsumökonomie. Dazu kĂ€men 1 – 2 Mrd. $ neue Staatsschulden, sprich der Effekt der Steuerreform hĂ€tte sich in Luft aufgelöst. Dies wĂ€re noch das mildeste Szenario. Wie wahrscheinlich ist eine solche Eskalation des Handelskrieges?
    Nach meiner Wahrnehmung leben die Amerikaner nicht im Zeitalter des AnthropozĂ€ns, sondern im Zeitalter des Geldes. Hierzu gibt es noch keinen Fachbegriff – vielleicht Age of Pecunia.
    Gruß

    • Wolfgang M.

      19. Juni 2018 22:16 at 22:16

      Sorry, Schreibfehler. Bei den zusĂ€tzlichen Staatsschulden sind natĂŒrlich 1-2 Bio. US-$ gemeint.. Derzeitiger Stand: 21,1 Bio. $

  5. Marko

    19. Juni 2018 19:46 at 19:46

    2019 dĂŒrfte fĂŒr Europa richtig, richtig interessant werden ! Europa ist viel zu billig !

    siehe EUR/USD… langweilig, ich weiß… NegativzinssĂ€tze ?

    der „Handelskrieg“ ist viel,viel interessanter…

    Habt Ihr eigentlich sonst noch was zu tun ?!? 😀

    die FED ist ist die mĂ€chtigste Notenbank der Welt, der Welt, der Welt… wer`s glaubt….

  6. Marko

    19. Juni 2018 20:44 at 20:44

    Und, meine Damen und Herren, es gibt fĂŒr mich nur einen einzigen „Key“ und das ist…

    Börse kann einfach sein… Ihr seid doch alles „Profis“, nicht wahr ? Börse ist doch „einfach“ ? 😀

  7. Marko

    19. Juni 2018 21:41 at 21:41

    Was ist eigetlich der „Key?“

    Ist ja langweilig… 😀

    Aber genau das ist das ist der Punkt, viele Menschen denken : Börse ist langweilig, bzw. „einfach“, eben weil der Einstieg „einfach“ ist – jeder der Geld hat, wird den Wölfen zum Fraß vorgeworfen… 😉

  8. Beobachter

    19. Juni 2018 21:59 at 21:59

    @ Wolfgang M. Die Chinesen haben noch einen wichtigen Trumpf in der Hand,sie halten etwa 30 % derUS –Anleihen, sie haben also einen grossen Teil des ĂŒbermĂ€ssigen Konsums der Amis finanziert. Normalerweise geht man mit den Kreditgebern anstĂ€ndig um.Die Chinesen könnten mit BondverkĂ€ufen jederzeit einen Börsencrash auslösen.Die Amis sind zwar die grösste MilitĂ€rmacht, aber die Weltherrschaft lĂ€uft eben ĂŒber die Finanzen.
    Hat doch in den 80 er Jahren Reagan die Supermacht Sowjetunion aus wirtschaftlicher Not zur AbrĂŒstung gezwungen.
    GrĂŒss, bis bald, 100 S&P Punkte tiefer.

    • Marko

      19. Juni 2018 22:34 at 22:34

      „@ Wolfgang M. Die Chinesen haben noch einen wichtigen Trumpf in der Hand,sie halten etwa 30 % derUS –Anleihen, sie haben also einen grossen Teil des ĂŒbermĂ€ssigen Konsums der Amis finanziert. Normalerweise geht man mit den Kreditgebern anstĂ€ndig um.Die Chinesen könnten mit BondverkĂ€ufen jederzeit einen Börsencrash auslösen.“

      Und genau das werden die Chinesen eben nicht tun ! Ist doch toll !?! – Sie denken falsch ! 😉

      • tm

        20. Juni 2018 10:38 at 10:38

        “ Die Chinesen haben noch einen wichtigen Trumpf in der Hand,sie halten etwa 30 % derUS –Anleihen,“

        ja, 30% – oder ca. 5,5% wenn wir nicht einfach Zahlen behaupten, sondern uns die Fakten ansehen.

    • Michael

      19. Juni 2018 23:30 at 23:30

      @Beobachter, sehe ich genau so. Beiß‘ nie die Hand, die dich fĂŒttert.
      Schöner Satz von Ihnen, der eigentlich selbstverstĂ€ndlich sein sollte: Normalerweise geht man mit den Kreditgebern anstĂ€ndig um. Da sich die Welt und die Herrschaft ĂŒber diese seit mindestens 20 bis 30 Jahren fast vollkommen von militĂ€rischer in wirtschaftliche AbhĂ€ngigkeiten begeben hat, kann man bestenfalls nur noch verzweifelt-bedauernd den Kopf schĂŒtteln ĂŒber den „charismatischen Herrscher“ aus dem besten aller LĂ€nder.
      Selbst Max Weber hĂ€tte fĂŒr diesen Irren eine eigene individuelle fĂŒnfte Kategorie der Herrschaft entwickeln mĂŒssen. Ich hoffe nun auf Gegenmaßnahmen der Restwelt, in aller Stringenz, Konsequenz und maximalen SchĂ€rfe. Ich hoffe weiterhin auf interne, nationale Maßnahmen und Reaktionen, ein Geheimdienst, der das „Problem“ JFK lösen konnte, wird sicherlich mit dem eines fetten Pfannkuchens auf hohler Birne locker fertig werden.
      Wer braucht eigentlich noch Amerika unter derartigen Voraussetzungen?
      Europa: nein, Russland: nein: China: nein, Afrika: nein, SĂŒdamerika: nein, Apple: nein, Facebook: nein, Moft: nein, Google: sowieso nicht, Twitter: vielleicht 😉

  9. Marko

    19. Juni 2018 22:27 at 22:27

    Normalerweise ist ein Donald kein PrĂ€sident der USA, bei allem nötigen Respekt, da mĂŒsste man aller, aller… (grĂ¶ĂŸten)- Respekt anschließen und das wĂŒrde immer noch nicht reichen ???

    Wie gesagt, der Key ist…

    • Trump

      19. Juni 2018 23:16 at 23:16

      KEY?

    • Lausi

      20. Juni 2018 05:58 at 05:58

      Der Profit natĂŒrlich – aber: MĂŒssen sie immer wie eine Sphinx sprechen bzw. schreiben? Ein bisschen mehr Klartext wĂ€re nicht schlecht 🙂

  10. Beobachter

    20. Juni 2018 06:27 at 06:27

    @Marko, Sie haben gemerkt,dass ich falsch denke.Wenn ich Ihre Posts lese , denke ich oft ,dass Sie anders denken als die meisten anderen. Ich bitte um Nachsicht, es haben eben nicht alle gleich viel Talent u. vor allem haben Sie anscheinend Erfahrung als Analyst, die mir komplet abgeht.

    • Columbo

      20. Juni 2018 10:14 at 10:14

      @Beobachter, ich denke @Marko ist so eine Art Troll. Am besten nicht antworten, ignorieren.

  11. Beobachter

    20. Juni 2018 12:36 at 12:36

    @ tm, ich behaupte das nicht, dies war gestern ein Artikel von Finanzen net. auch wenn es nicht stimmen wĂŒrde , jeder grosse Player könnte auch mit LeerverkĂ€fen den gleichen Effekt erzielen.
    Vielleicht kann man diese Zusammenstellung irgendwo hervorgoogeln.Es Ànder aber Nichts am Problem,dass sich die Amis vom Ausland die Defizite finanzieren lassen.
    Vielleicht wÀren Zölle auf Kreditimporte die Lösung !!

    • tm

      20. Juni 2018 13:23 at 13:23

      Naja, das ist bei einem Leistungsbilanzdefizit immmer so und das US-Leistungsbilanzdefizit ist mit 2,4% des BIPs nicht sonderlich hoch und Chinas Anteil an den US-Schulden ebenfalls nicht sonderlich hoch.

  12. Beobachter

    20. Juni 2018 14:48 at 14:48

    @ tm , Das Problem ist doch ,dass die Amis HANDELSBILANZDEFIZIT + LEISTUNGSBILANZDEFIZIT+ BUDGETDEFIZIT haben . Auf die LĂ€nge summiert sich das u,die bösen AuslĂ€nder sind dann nicht mehr bereit das so gĂŒnstig wie jetzt zu finanzieren, und irgendwann werden dann die Zinsen von den Schuldnern bestimmt u. nicht mehr von der FED.

    • tm

      20. Juni 2018 15:30 at 15:30

      Àh ne, die Handelsbilanz ist Teil der Leistungsbilanz. Das macht keinen Sinn, das doppelt zu zÀhlen.

      Also das US-Leistungsbilanzdefizit betrĂ€gt moderate 2,3% des BIPs, da weisen zahlreiche Staaten höhere Defizite auf und ausgerechnet die USA, die mit Abstand grĂ¶ĂŸte Volkswirtschaft der Welt, die ausschließlich in eigener WĂ€hrung verschuldet ist, soll dadurch Probleme bekommen?

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