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Marktgeflüster (Video): Wir haben ein Verkaufssignal!

Es klingt paradox: die US-Indizes auf neuen Allzeithochs – aber laut Bank of America Merrill Lynch ist nun ein sehr zuverlässiges Verkaufssignal generiert worden, das in elf der letzen elf Fälle seit dem Jahr 2002 zuverlässig eingetroffen ist!

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es klingt paradox: die US-Indizes auf neuen Allzeithochs – aber laut Bank of America Merrill Lynch ist nun ein sehr zuverlässiges Verkaufssignal generiert worden, das in elf der letzen elf Fälle seit dem Jahr 2002 zuverlässig eingetroffen ist! Der Bull & Bear Indicator der Bank of America zeigt nun die extremste bullische Stimmung großer Investoren seit dem Jahr 2013 an, dazu die Cash-Bestände der Privatnvestoren auf einem neuen Allzeittief. Alleine in der letzten Woche sind so viele Gelder in Aktienprodukte (vor allem in ETFs, aber auch Aktienfonds) geflossen, dass, würde das in dem Tempo so weiter gehen, in zwei Monaten das gesamte Volumen des Jahres 2017 erreicht werden würde! Heute eine eher belanglose Rede von Trump in Davos, das US-BIP viel schwächer als erwartet, der Dax kommt nicht vom Fleck..

62 Kommentare

62 Comments

  1. Avatar

    Pit

    26. Januar 2018 18:16 at 18:16

    Ja Verkaufssignal zeigt es bei mir schon einige Wochen an beim Nasdaq 100
    war bis die letzten Jahre immer ok 2000 u 2007.
    Aber ist mir schon klar wenn man die Märkte so manipuliert.
    Schaun wir denn BOBL an gab es heute ein klares Verkaufssignal.
    In us das selbe mit denn Zinsen.
    Montag vielleicht grosser Knall.

  2. Avatar

    Segler

    26. Januar 2018 19:21 at 19:21

    Diese Meldungen von Banken sind der sicherste Garant, dass die Kurse weiter steigen. Auch heute wieder wird jeder Taucher gekauft.
    Zuverlässig. Als Trader werde ich dieser Sicherheit irgendwann nachtrauern.
    Noch nie in meiner langen Börsenhistorie habe ich solche Sicherheit empfunden, wie in den letzten Monaten.
    Ich kann nur davor warnen, solche Meldungen ernst zu nehmen, wenn man tradingtechnisch unterwegs ist.
    Bis jatzt war meiner grundsätzlichen Long Strategie treu und nur in Ausnahmefällen ein contrarian short.
    Hintergrund solcher gestreuter „Informationen“ ist es doch, den Boden für institutionelle Käufe nicht zu teuer zu machen.
    Noch ist nicht klar, wieviel Geld aus den „geparkten“ Konten in die USA zurückfliesst und dort in Aktienrückkäufe geht.
    Für die Firmen ein gutes Geschäft. Trotz der hohen Bewertungen.
    Sie sparen unglaubliche Mengen an Dividenden und an Steuern.
    So langsam wird jedoch auch mir der Boden zu heiss, wenn ich das Wochen- und Monatsprofil sehe, und wenn ich die Vix Futeres Differenzen gegen Null tendieren sehe
    Immerhin – solange die Advance/Decline Linien aufwärts tendieren sehe ich keine akute Gefahr.
    Die 3000-er Marke im S&P wird eng – aber die 2900 liegt in Griffweite
    Für heute ist jedenfalls die 2860 als Mindest-Target gesetzt

    • Avatar

      Savestrax

      26. Januar 2018 20:34 at 20:34

      Hallo Segler,

      Wie hoch schätzt du denn die Wahrscheinlichkeit ein, in den nächsten Tagen mal ein Luft holen von wenigstens 2-3% im SP500 zu sehen.
      Wenn ich mir alleine den Chart auf Monatsbasis anschaue wird mir beim Januar echt schwindelig.

      • Avatar

        Segler

        27. Januar 2018 11:14 at 11:14

        Hallo Savestrax,
        Wie kalkuliere ich Wahrscheinlichkeit ? – Meine gewohnten Beurteilungen der Profile scheinen von Woche zu Woche weniger zu gelten.
        Inzwischen klaffen im weekly zwei grosse Volumenlücken. In den meisten Fällen werden sie in den folgenden ein bis zwei Wochen aufgefüllt. Das hiesse eine Korrektur mindestens bis 2810 hinunter.
        In Zeiten einschneidender (geo)politischer Veränderungen und/oder drastischen fiskalpolitischen Massnahmen können Kursniveaus an den Börsen wie mit einem Speedlift auf neue Ebenen gehoben werden. Mehrere Etagen werden einfach übersprungen.
        Das muss nicht ungesund sein. Solche Phasen hat es ab und zu gegeben, wenn auch selten und nicht in dieser Grössenordnung. Wer diese Dinge nicht erkennt und wer in Denkmustern von Stochastik oder Relativer Stärke verharrt und seine Indikatoren als Heiligtum ansieht – ja für den muss die Börsenwelt unbegreiflich erscheinen.
        Diese Leute bezeichnen sie mit „Wahnsinn“ .. und „irre“
        Sie möchten ihr gewohntes Bild wieder an die Wohnzimmerwand hängen und rufen „Short – Short – Short “
        Sie haben die Illusion, man könne die glühende Börsenherdplatte mit der eigenen Handfläche kühlen. Ich kann Dir versichern: Es laufen zur Zeit sehr viel Händler mit Brandblasen herum.
        Ob es zu 2-3 % nach unten komm, fragst ? – Und fragst nach Wahrscheinichkeit und timing. Ich lehne mich mal aus dem Fenster: Nächste Woche !
        Selbst 5-6 % Korrektur würden den Aufwärtstrend nicht einmal ansatzweise gefährden.
        Gleichwohl würde ich nicht blind shorten. Der Markt hat gestern auf Tageshoch und Wochenhoch und Allzeithoch geschlossen. Für Schwäche spricht das nicht.
        Schönes Wochenende

    • Avatar

      PK

      26. Januar 2018 20:48 at 20:48

      „Noch nie in meiner langen Börsenhistorie habe ich solche Sicherheit empfunden, wie in den letzten Monaten.“
      ich glaub da gehts nicht nur dir so. Vielleicht geht es sogar sehr vielen so.
      Ich frag mich aber gerade, wann die ersten FED Mitglieder mal beginnen deutlicher verbal zu intervenieren (mehr Zinserhöhungsschritte in Aussicht stellen etc.).
      Ich kann mir gut vorstellen, daß da der Dow mal mit -300 eröffnet.

    • Avatar

      PK

      26. Januar 2018 21:01 at 21:01

  3. Avatar

    DD

    26. Januar 2018 20:39 at 20:39

    Zum Verkaufsignal, es teil nicht jeder diesen 100% Enthusiasmus: Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg anmerkte, ist der “Bull & Bear”-Indikator der Bank kein unfehlbarer Indikator. Im März 2013, als der Indikator das letzte Mal derart heftig ausschlug, blieb ein Abverkauf aus. Stattdessen stieg der S&P 500 in den zwölf Monaten danach um 19 Prozent.
    Vieleicht nochmals eine kleine Anmerkung zum Thema Inflation, ein weiterer unserer Geschäftspartner, Saint-Gobain, erhöht in Kürze die Preise je nach Produkt um 2-12%!
    Das gab es in dieser Größenordnung schon sehr lange nicht mehr.

  4. Avatar

    Andreas

    26. Januar 2018 21:49 at 21:49

    NASDAQ 7000 Punkte! Champagner raus! Welche Freude! Die Reichen sind endlich noch Reicher!

    Grober Verlauf des Nasdaq von 2010 bis jetzt:

    2000-3000 Punkte: 3 Jahre dauer
    3000-4000: 2 Jahre
    4000-5000: 2,5 Jahre
    5000-6000: 9 Monate
    6000-7000: 4 Monate(!)

    Wenn das so weiter geht, kann sich der Bitcoin nur noch beschämend hintendran stellen.

  5. Avatar

    DD

    26. Januar 2018 22:25 at 22:25

    Auf Grund solcher Signale jetzt short zu gehen wäre sicher kein guter move. Wenn man schaut auf welcher Seite heute die Chancen liegen, stören solche Gedanken im Hinterhopf eigentlich nur.

  6. Avatar

    Lars

    26. Januar 2018 22:51 at 22:51

    Hallo zusammen,

    wo kann man den Index einsehen?

    Schande auf mein Haupt, aber ich habe wirklich nichts gefunden.

    Dankeschön!

    Gruß,
    Lars

  7. Avatar

    Segler

    27. Januar 2018 01:01 at 01:01

    Wow – Was für ein Tradingtag !
    Anfangs, nach dem frühen Einstieg hielt ich mein Post mit dem „Mindesttarget 2860“ für ziemlich frech und provokant. Ich sah mich schon mit hämischen Kommentaren konfrontiert ..
    Die 2875 hatte ich (für heute) überhaupt nicht auf dem Plan
    Aber das Merryl Lynch-Weihnachtsgeschenk hat alles getoppt

    Heute habe ich richtig Lust bekommen, zum Thema Orderbuch und Volumenchart etc einen Beitrag zu schreiben, weiss aber nur zu gut, dass man es nur mit Video verständlich machen kann.
    Leider: Eine rein textliche, verbale Beschreibung eines so komplexen und hochdynamischen Verhaltens kann nur scheitern.
    Beipiel
    – Lehrbuchmässig lief der Future am oberen Band des VWAP entlang
    – Onetimeframing im Tagesprofil
    – Der Vorlauf der SVXY als Hinweisgeber für Absicherungsbedarf gab Entwarnung
    – Im DOM kündigte das Verhältnis Oben zu Unten (4000:2000) den jeweils nächsten Schub nach oben an.
    Ohne Videos, ohne Bilder, ohne Vorerfahrung kann damit keiner etwas anfangen
    Wer versteht solches Fachchinesisch ??
    ———-
    Mit einigem Abstand betrachtet:
    Wem nützen meine Ansätze, meine Techniken, meine Charts, meine Profile ?
    Wer versteht Orderflow, VWAP und Deltas ?
    Kann man solche Dinge in der Kommentarfunktion einer Finanz-Informationsseite sinnvoll bringen ?
    Welche Zuhörerschaft/Leserschaft kann etwas mit diesen Begriffen anfangen ?
    Befürchtung:
    Das Beschreiben meiner Tradingtechnik führt in der Mehrzahl der FMW-Leserschaft zu Ratlosigkeit, Verständnislosigkeit und Kopfschütteln
    Bei vielen zu Ablehnung
    Bei vielen zu Aggression
    Und doch ist es die gleiche Technik und Vorgehensweise, die die Profis in den Banken und bei den Hedge Funds mit ihren BloombergMonitoren nutzen.
    Auch die (zumindest die Buy Side) richtet sich in erster Linie nach dem VWAP – schliesslich werden sie danach bezahlt –
    In Mails werde ich angesprochen, ob ich nicht Signale posten wolle.
    Ähnlich wie im Trade-des-Tages.
    Nein –
    Ich kann und will nur Appetit machen, einen Weg (genau gesagt MEINEN) aufzuzeigen, um hinter die Kulissen des Schattentheaters der klassischen Charts zu schauen. Ich kann helfen, den Vorhang ein Stück weit zu lupfen.
    Andere gehen andere Wege.
    Michael V. hat Seinen Weg gefunden, Rüdiger auch, Jens sowieso.
    Ich kann lehren, selber auf die Bühne zu gehen.
    Ich kann Wegweiser aufstellen, wie man den Weg zur Toilette findet.
    Manches kann ich Euch abnehmen.
    Aber aufs Klo gehen – das muss jeder selber
    :-)
    Selbstkritik: Vielleicht sollte ich hier weniger schreiben und besser andere zu Wort kommen lassen und mehr zuhören.
    Mit Dankbarkeit und vor allem Demut, und einem guten Glas Wein
    wünsche ich allen
    Schönes Wochenende

    • Avatar

      Michael

      27. Januar 2018 11:53 at 11:53

      @Segler, es würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Strategie, Ihre Techniken hier in mehr oder weniger regelmäßigen Videos darstellen und erläutern würden. Damit der Aufwand und die Belastung für Sie nicht zu hoch wird, vielleicht einmal pro Woche. Quasi das Wort zum Börsensonntag ;)
      Anfangs könnten Sie ja ein paar Grundkurse abhalten, in denen Sie „Orderflow, VWAP und Deltas“ und all die anderen Begriffe, Kürzel und Basics anhand erfolgreich abgeschlossener oder auch laufender Trades vorstellen, übersetzen und erläutern. Auch das Thema mit Ihren Charts in Excel, hat mich total neugierig gemacht, die, wenn ich jetzt noch recht erinnere, etwa so beschrieben haben (ich weiß jetzt den Namen nicht mehr, falls Sie einen genannt haben): „Meine Charts sind noch immer grün mit nur wenig roten Sprenkeln“. Also dynamische grafische Darstellungen, auf so etwas fahre ich ohnehin voll ab!
      Die Fortgeschrittenen, die bereits vertraut mit diesen Begriffen und Techniken sind, können dann etwas später einsteigen.
      Und das alles natürlich nicht in der Kommentarfunktion zu irgendeinem Thema, sondern in einer eigenen Rubrik, wie es Ihnen Herr Fugmann bereits mehrfach angeboten hat: Segeln auf den Elliot-Wellen oder so ;)
      Die „müssen“ diejenigen, von denen Sie ohnehin grundsätzlich nur Häme, Hohn und Spott ernten würden, dann gar nicht erst betreten. Also nochmal, ich würde mich sehr freuen!

    • Avatar

      Andreas

      27. Januar 2018 12:23 at 12:23

      Hallo segler,

      Sie mussten ihre Materie ja auch irgendwie lernen. Neben einem Mentor haben sie vielleicht auch spezielle Bücher gelesen. Welche können sie denn empfehlen? Und ich rede jetzt von Büchern die speziell ihr Börsen-Vokabular behandeln, Standard-Trading Bücher gibt es zuhauf, haben sie „professionelle“ Literaturempfehlungen, wo vwap, dom, svxy usw. behandelt werden?

      Danke für ihre postings, obwohl schwer verständlich, lese ich diese sehr gerne:-)!

      • Avatar

        Segler

        29. Januar 2018 19:36 at 19:36

        Literaturempfehlungen habe ich mehrfach an dieser Stelle bereits gepostet.

        DOM — Depth OF Market findest in jeder Brokerplatform
        VWAP einfach mal googeln
        SVXY ist ein ETN auf die VIX Futures

        Vielleicht später mehr. Im Moment muss ich schauen, dass ich meinen Stop nachziehe und höllisch aufpassen muss, ob der Markt kippt. (E-mini)
        Ich liiiebe diesen Markt in seiner Verlässlichkeit.
        Auf nichts ist so eisern Verlass, wie auf die Amis.
        Die lassen nicht anbrennen.
        Zuverlässig setzten am Nachmittag am Tief die Käufe ein und trieben den Kurs nach oben.
        Zwar habe ich noch immer die 2900 als Ziel. Aber zwischenzeitliche Korrekturen will ich nicht „mitnehmen“ – höchstens als Short-„Quickie“
        Aktuell (19:20) taucht ein Volume Spike oben auf.
        Wenn es im Orderbuch kippt, stelle ich den Long glatt

        Jim Dalton ‚Mind Over Markets‘ ist das Standardwerk
        Für Videos fehlt mir die Zeit
        So – Exit 2866.25
        Contrarian short Entry 2866
        Gruss von der Volumenfront :-)

        • Avatar

          Segler

          29. Januar 2018 20:00 at 20:00

          Nachtrag und Bild zu Erläuterung
          https://cubeupload.com/im/G96Sbf.jpg

          -Am linken Bildrand ist das „tape“ zu sehen. Das heisst die tatsächlich gehandeltn Kontrakte je Preis
          Es handelt sich um den 5-minuten bar chart des E mini der im Hintergrund liegt. im rechten Bildrand erkennt man den chart, der sich dem mittleren VWAP nähert.
          Im unteren TEil sind die „Deltas“ dargestellt. Sie zeigen an, ob die Tendenz der gehandelten Kontrakte aufwärts oder abwärts gerichtet ist

          Links das helle Fenster ist der DOM. Aus diesem Fenster handle ich die Futures und plaziere automatischen Bracket Orders, die ich später im Chart adjustiere.
          Es zeigt die Anzahl der offenen Kontrrakte, den Abstand vom Entry und vom Target/Stop
          Mit einem einzigen click kann man Market orders, limit Orders, Posi reverse etc direkt in die im Hintergrund laufende Orderplatform senden
          – Das schwarze Fenster zeigt den SVXY, dessen Daten ich direkt aus der TWS (Interactivebrokers) bekomme
          Das grosse Fenster zeigt die Volumenprofile. Rechts das aktuelle (noch nicht ‚collapsed‘)
          In dieser komprimierten Darstellung mache ich meinen Handel.
          Aktuell erfolgt ein Angriff von oben auf den VWAP (Volumengewichteter Durchschnitt).
          Um diese Zeit passiert meist nicht mehr viel.
          Man erkennt den „Dicken Bauch“ des heutigen Volumens
          DIe Haupt-MENGE wurde bei 66 gehandelt – Der dicke rote Strich0
          = VPOC
          Die meiste ZEIT wurde am Preis von 2864,25 gehandelt
          = POC – Point Of Control
          Unten im Profil erkennt man, dass im Downmove das Volumen kontinuierlich abnahm . der Trend kippte und anschliessend den Upmove mit steigenden Volumen bestätigend begleitete
          Alle jetzt total verwirrt ???
          ;-)
          Keine Sorge – da wächst man rein

          • Avatar

            Andreas

            29. Januar 2018 21:57 at 21:57

            @Segler

            Ich hätte noch eine Frage bezüglich ihres Handelsstils…
            Durch die ganzen Informationen die sie aus ihrem Infopool rauslesen, wie sicher fühlen sie sich dabei einen trade einzugehen? Die Frage ist etwas schwer zu formulieren, es gibt ja diese seltenen Momente im Trading, wo man einen Trade voller vertrauen Aufgrund seiner Analysen eingeht und beruhigt schlafen geht um am nächsten Tag ein schönes Plus zu sehen. Einfach weil alle Parameter gestimmt haben.
            Wie ist es bei ihnen und ihrer Analysen? Ich nehme mal an, sie haben eine hohe Trefferquote…
            Gehen sie ihre Arbeit als Börsenhändler total routiniert durch oder/und wie oft haben sie Hummeln im A*rsch (sorry für die Wortwahl), einfach weil man sich ständig wegen dem eingegangenen Trade Gedanken macht?

        • Avatar

          Andreas

          29. Januar 2018 20:37 at 20:37

          @Segler
          Danke für die information!

          Schreiben sie hier ruhig etwas öfters:-)…

        • Avatar

          Petkov

          29. Januar 2018 22:55 at 22:55

          Guten Abend Meister Segler,

          klingt so, als würde der Löwe nach der nächsten erfolgreichen Jagd genüsslich auf einem breiten Ast in der Abendsonne der Savanne liegen und sich überlegen, wie affengeil es doch wäre, wenn morgen auch die Zebras mitjagen würden. Er könnte denen ja so viel beibringen (und sogar die Eckzähne passend zum neuen Hobby scharf überkronen) ;-)

          Nur doof für die Antilopen, aber was soll’s :-)

          Das ganze Training aber bitte schön per Video, denn mitlaufen ist ja anstrengend, man könnte sogar mal schwitzen ? Eigentlich wollen die meisten nicht wirklich jagen lernen, sie wollen, dass Du einen Link postest, wo man die Antilopensteaks saftig angebraten und noch warm duftend nach Hause bestellen kann. Aber natürlich kostenlos… wobei auf dem Karton gerne Deine Werbung stehen kann…

          War wochenlang nicht auf FMW, aber ich merke, es hat sich nicht viel verändert… Aber wenn Du hier so ausgiebig schreibst, ist es ein Zeichen, dass es Dir gut geht. In dieser Hoffnung schicke ich Dir schöne Grüße und danke Dir ebenfalls für Deine aktuellen Markteinschätzungen. Bis bald!

          • Avatar

            Segler

            30. Januar 2018 01:04 at 01:04

            Mööönsch Petkov, Altes Haus.
            Schön Dich hier wieder zu lesen. Hab Dich vermisst
            (Okay. ich bin auch eine treulose Tomate .. )

            Dein Post hab ich sogleich kopiert.
            „.. sie wollen, dass Du einen Link postest, wo man die Antilopensteaks saftig angebraten und noch warm duftend nach Hause bestellen kann ..“
            Du und PK, ihr bringt die Sachen immer beängstigend präzise so auf den Punkt, dass ich nur ehrfürchtig staunen kann.
            Chapeau !

  8. Avatar

    Max

    27. Januar 2018 10:23 at 10:23

    Kurzfristig werden durch die neuen Steuergesetze in den USA Gelder frei, die für Aktienrückkäufe benutzt werden können. Die Long Strategie könnte noch eine Weile weitergehen. Irgendwann hat es sich aber ausgereizt. GE macht es schon mal vor. Viel Geld an Aktionäre und Rückkäufe gesteckt. Und nun sitzt man dort ratlos da, weil Innovationen und Gelder urplötzlich fehlen. Wahrscheinlich wird dann eine KE fällig. So wird es vielen Unternehmen gehen, deren Aktien derzeit anscheinend ins Unermässliche steigen. Und dann kommt der Ausverkauf. -50% an den Indizes…mein Guess…

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    27. Januar 2018 15:52 at 15:52

    Wenn ich die Dax-Entwicklung, die US-Märkte und den US-Dollarkurs sehe, beschleicht mich aus kurzfristiger Sicht ein mulmiges Gefühl. Ein deutscher Anleger, der in einen MSCI World ETF (mit 60%-er US-Gewichtung) angelegt hat, kann auf Jahressicht in € gerade auf ca. 10% Performance blicken – direkt in den Dow Jones investiert, sind es ein paar Prozent mehr. US-Pensions- und Investmentfonds, die auf Jahressicht auf unseren Leitindex setzten, haben durch die 20%-ige Dollarabwertung eine ca. 35%- Performance. Sollte eine größere Korrektur der US-Märkte erfolgen, fällt für gewöhnlich auch der Dax und zusätzlich könnten die großen US-Kapitalanleger richtig Druck auf unseren Leitindex ausüben. (Repatriierung ist das US-Motto der Stunde!) Der DAX befindet sich bekanntermaßen nicht in der Hand einheimischer Investoren – die Sparbuchmentalität lässt grüßen. Kurioserweise ist der Dax in jeglicher Hinsicht deutlich billiger als die US-Pendants. Sollte bis zum 31.Januar kein Einbruch der US-Indizes erfolgen, wäre dies bereits der 13. Monat in Folge mit steigenden Kursen – bereits 12 Monate waren meines Wissens nach Rekord. Deshalb denke ich, dass eine Korrektur auch aus diesem Grund näher rückt.
    Richtig kurios wird es, wenn man die Entwicklung des Kurs-Dax (ohne Dividenden) mit dem Dow Jones (ein Kursindex ohne Dividenden) seit der Jahrtausendwende vergleicht. Der Dow stand 2000 im Hoch bei 11551 Punkten, heute bei 26500 – der Kurs-Dax bei 6300 Punkten, heute bei nicht mal 6400 – größer kann eine Divergenz kaum sein. Keinen juckts. Wie erwähnt, die Rahmenbedingungen für unsere Börse gefallen mir derzeit nicht.

    • Avatar

      Segler

      29. Januar 2018 01:10 at 01:10

      Hallo Wolfgang, Dein Vergleich der Indizes mit/ohne Dividenden und in Anbetracht der Währungsunterschiede ist aufschlussreich. Vielen Dank !
      Allzuoft werden ansinsten Äpfel und Birnen verglichen.
      Sei vorsichtig mit Gefühlsdingen. Ob es einem „gefällt“ oder in China platzt der bekannte Sack Reis. Die sukzessive Repatriierung von immensen Geldmengen wird noch eine Weile gehen – So schnell bringt man soviel Geld an der Börse nicht unter.
      Die Folge der US Steuersenkung wird mittelfristig zu weiteren Unternehmensgewinnen führen. Die Kaufprogramme kombiniert mit der Aussicht auf Dividendenerhöhungen und vermutlich Sonderdividenden wird die Kaufbereitschaft noch weiter anheizen.
      Robert Rethfeld hat einen guten Beitrag vom Mr. Laffer veröffentlicht.
      Lesenswert ! Gruss aus den Bergen

      • Avatar

        PK

        29. Januar 2018 08:07 at 08:07

        Laffer ist Berater von Trump. Da kann man auch Trump selber fragen was er von seiner Reform hält. Deine ansonsten aufgezählten Argumente sind alle richtig, aber eben auch für jeden offensichtlich und werden breit diskutiert und von den Bullen immer wieder als Argument ins Feld geführt, deshalb stellt sich die Frage, was davon schon in der extremen Überberwertung der US-Indizes enthalten ist und was nicht. Aktuell ist es meiner Ansicht nach einfach das Momentum was noch treibt.
        Seit Trump ist der Dow um 60% gestiegen. Da sind ein paar der aktuellen Positivnews sicher drin.

  10. Avatar

    Einzahler

    28. Januar 2018 22:35 at 22:35

    @Segler: Bitte einen YT-Kanal eröffnen und ab und an ein Video hochladen zum Thema Börse ?

  11. Avatar

    Segler

    30. Januar 2018 00:52 at 00:52

    @andreas
    Hallo Andreas,
    Ich weiss, dass viele Händler immerzu den richtigen Einstieg suchen. Und wenn sie ihn gefunden haben, dann zögern sie den Knopf zu drücken.
    Und anschliessend „rutschen sie auf dem Stuhl rum“ (Gruss nach Plauen, falls Du mitliest .. )
    Wer mir beim Trading zusieht, der gähnt vor Langeweile. Kollegen sagen immer: „Der Don ist sowas von tiefenentspannt …“
    Entries sind bei mir nie das Problem. Wirklich nie.
    Und Analysieren ? – Nein. Im Laufe der Jahre weiss ich, wie der ES&P tickt.
    Ich sehe die Volumenspikes, sehe im Orderbuch, wenn es kippt und dann clicke ich los. Einscalen .. ausscalen ..
    Ohne denken, ohne analysieren – ohne Hemmung, ohne Emotionen.
    Für mich ähnelt es einem Spiel. Wie Jonglieren. Es hat viel mit Kunst zu tun.
    Mein Hauptproblem ist
    a) der zu frühe Ausstieg.
    b) Das „Verliebsein“ in den eigenen Trade, SOBALD ich ihn eingegangen habe.

    Futures Positionen halte ich normalerweise nicht über Nacht.
    Selbst wenn – es geht nur um Geld. Nicht um etwas wichtiges.

    „Routiniert“ trifft es ziemlich gut.
    Im Vorfeld jedes Tradingtages arbeite ich meine Tagesroutinen ab.
    Ohne die Analyse der weekly Profiles, der Advance/Declines, der PC_Ratios und so weiter würde ich niemals einen trade eingehen
    Bevor ich einen trade eingehe, warte ich die erste HAndelsstunde ab. Hier zeigt sich der „Ton des Tages“ oder es zeigt sich, ob eher eine Balance vorhanden ist.
    Nervosität .. Hummeln .. Nein. Nicht im geringsten.
    Eher angespannte Konzentration.

    Ich möchte es vergleichen mit einer Flugvorbereitung
    Auch dort arbeitet man vor jedem Start systematisch seine immer gleichen Checklisten ab, kontrolliert den Reifendruck, das Öl, die Klappen, Wetterbriefing, Legt sich Alternativrouten parat, hat die Frequenzen der Flugplätze und der VOR’s auf seiner Route notiert, meldet sich beim AIS an ..

    Im Trading ist es genauso.
    Leider machen die meisten Trader keine gute Vorbereitung.
    Insofern hat deren innere Stime, die sie warnen will durchaus recht
    Übrigens: Der Unterschied zwischen einem zweidimensionalen Chart-Trading und Volumentrading ist wie der Unterschied zwischen VFR und IFR
    Der „normale Hobbyflieger“ benötigt immer Bodensicht.
    Der „Instrumentenflieger“ ist darauf nicht angewiesen. Er benötigt statt dessen umfangreiches Equipment, Vertrauen und langjähriges Training, und er muss sich der Abhängigkeit von der Technik bewusst sein.
    Dafür kann er bei fast jeder Witterung und auch in Wolken seinen Weg finden und ans Ziel kommen.
    Noch eine Ähnlichkeit:
    Ein IFR Rating ist nicht billig, es setzt sehr viel Lernbereitschaft voraus, und es benötigt einiges mehr an Technik und ständiges praktizieren.
    Volumentrading hat damit viel gemeinsam
    MAn kann es erlernen.
    Aber die meisten sind schon foh, wenn sie eine kleine Cessna beherrschen
    Ich meine es ganz und gar nicht überheblich.
    Auch ich habe in der Fliegerei kein IFR Rating mehr.
    Ohnehin bevorzuge ich das Wasser und das Meer als Medium.

    Ich weiss nicht, ob ich Dir mit diesen Zeilen gedient habe. Freue mich aber über Dein Interesse.
    Herzliche Grüsse

    • Avatar

      Columbo

      30. Januar 2018 08:50 at 08:50

      @Hallo Segler, falls die Frage nicht zu privat ist: Ist der Börsenhandel dein Brotberuf oder Hobby? Lebst du vom Trading?

      • Avatar

        Segler

        30. Januar 2018 10:40 at 10:40

        Vom Trading leben ? – Nein. Zum Brötchenerwerb dient mir mein Beruf, der mich nährt und mit Freude und Befriedigung versorgt.
        Ab dem späteren Nachmittag kann ich mit den US Märkten widmen.
        Trading – insbesondere der Optionshandel – dient als gutes „Zubrot“, um in einigen Jahren ein eigenes Schiff kaufen und darauf leben zu können.
        Bis dahin segle ich bei Kollegen mit und/oder wir chartern zeitweilig einen Kat.

  12. Avatar

    john777

    30. Januar 2018 15:37 at 15:37

    Hallo Zusammen

    Hier mal das Weekly VP des ES, von dem Segler so oft spricht:
    Da erkennt man gut das Volumen „Loch“ bis ~2809, das afugefüllt werden müsste, um die Rally wieder auf stabilere Füße zu stellen. Davor aber noch der starke Support 29-30.
    https://1.bp.blogspot.com/-YCuhBhPuCpQ/WnCBJeopZLI/AAAAAAAANyQ/kJwHdxqliSUp_FZeIChacCxsgnL6Ig7xACLcBGAs/s1600/30%2BJan%2BES%2BWeekly%2BVP.jpg

    Viele Grüße und Danke an ganzen guten Beiträge hier
    777

    • Avatar

      PK

      30. Januar 2018 15:55 at 15:55

      Hi 777.
      Es spricht viel dafür, daß wir im ersten Anlauf wohl irgendwo um die 2804 landen werden, meine Meinung.

    • Avatar

      Segler

      30. Januar 2018 16:59 at 16:59

      @777 Danke für den Chart.
      die 29 wurden nach unten „überfahren“.
      Am dünnen Volumenende bei 2819 war ein guter Longtrade bis hinauf an die 30 drin
      :-)
      Auf der 30 lag der POC und das Hauptvolumen. In der Regel kehrt ein Ausbruch meistens an diese Marken zurück.
      Somit ist das an sohen Tage ein ideales Target, um zumindest eine Teilposition herauszunehmen
      Man erkennt den Spike im Volumen sowohl unten, wie oben.
      Habe ihn leider nicht handeln können .. bin anderweitig eingespannt.
      Immerhin. Ein Short trade zu Beginn lief prima
      Ich stelle nachher ein Bild von diesen Spikes rein.
      Sie sind so grandios treffsichere Umkehrhinweise, dass ich mich immer frage, warum andere auf diese Infos freiwillig verzichten und im vorhandenen Momentum, welches sich jedoch abschwächt, entweder ins Messer oder in den Stop laufen
      Inzwischen kommen grosse Kauforders in den Markt.
      Vorsicht mit dem Glauben an längere Shorts

      • Avatar

        PK

        30. Januar 2018 17:09 at 17:09

        interessant, daß es das PC/ratio auch heute nicht über 1 schafft.
        Da ist meines Erachtens noch viel Platz nach unten.

        • Avatar

          Segler

          30. Januar 2018 20:25 at 20:25

          Put/Call ratio ist gar nicht mal entscheidend – Der Ausbruch über die 1 kommt meistens erst in der Phase eines wirklichen Einbruches.
          Ich muss Dir mal die Excel Tabelle der Ratios und der min und max Werte geben. Dann kannst Du sie zeitlich mit dem S&P vergleichen.
          Oder Du holst Dir die Daten von der Seite der CBOE. Ist for free.
          Viel spannender finde ich die Entwicklung der Vola ETF’s. Sie künden von zunehmender Unsicherheit.
          Die „Anfälligkeit“ der Märkte ist stark gestiegen.
          Die Vola-Short Trader bekamen heute einen Schuss vor den Bug.
          Der VXX ist in zwei Wochen um 25 % gestiegen. Wer da überhebelt mit verkauften Call Optionen drin steckt, er macht jetzt dicke Backen
          SVXY von 140 auf 110 gefallen. Prozentual gleich wie im August letzten Jahres.
          Sobald der VIX wieder herunterkommt, steige ich in den SVXY wieder long ein.
          Meinen Long trade in ES habe ich vorhin am POC aufgelöst.
          (Alte Schule …von meinem Mentor gelernt – Gruss und Dank an Tradeholic)
          Wegen SVXY-Handel: Du kennst ja meine Entry-Kriterien, oder ? – Liebe Grüsse

          • Avatar

            PK

            30. Januar 2018 20:46 at 20:46

            ich glaub wir werden im Vix dieses Jahr noch ganz andere Moves sehen, da ist das gerade ein laues Lüftchen. Da sich der aktuelle Vix-Anstieg noch im üblichen Rahmen bewegt vermute ich, daß die meisten Depots sowas noch locker durchstehen. Kritisch wirds für die gehebelten wenn wir im Vix über die 20 kommen.
            Ich trade heut nur short und hab die Erholung verkauft. Ich möcht ganz gerne halten bis EOD und die Hälfte sogar weiter laufen lassen. Aber Chance daß der hält ist nur 50/50.
            Was das P/C Ratio betrifft denke ich anders. Wenn ein Tag mit >1 eröffnet, dann gehe ich in diese Schwäche in der Regel nicht short. Mir gefallen tatsächlich die Tage am besten, die schwach sind und der P/C Anfangs eben nicht gleich über 1 steigt.

      • Avatar

        Segler

        30. Januar 2018 17:59 at 17:59

        Nachtrag mit Bildern
        https://www.pic-upload.de/view-34755624/SVXY_30_01_2018_bearbeitet.jpg.html
        https://www.pic-upload.de/view-34755625/VolumenspikesES_30_01_2018.jpg.html

        Der SVXP zeigt die Absicherungabsicht der grossen Marktteilnehmer an.
        BEVOR sie einen anderen Move induzieren, nehmen sie entweder die (teuren) Absicherungen heraus, bzw. gehen in diese hinein.
        Der S&P folgt normalerweise innerhalb Sekunden und Minuten
        Weiss ja nicht, ob das überhaupt jemanden interessiert …

        • Avatar

          PK

          30. Januar 2018 18:08 at 18:08

          Werter Segler, ich kann das nicht laden.

          • Avatar

            Segler

            30. Januar 2018 18:20 at 18:20

            Links kopieren und in ein neues Fenster

        • Avatar

          Wolfgang M.

          30. Januar 2018 18:17 at 18:17

          Aber natürlich. Danke. Grüße vom Chiemsee

        • Avatar

          PK

          30. Januar 2018 18:49 at 18:49

          ah, so klappts, danke.
          Heut ist es mal anders als sonst. Die Kaufpanik der Algos an den ersten Lows wurde erstmals bestraft, Dow gerade mit neuen Lows.

  13. Avatar

    Altbär

    2. Februar 2018 12:17 at 12:17

    Gratulation an M.Fugmann, dieser Beitrag kam genau zum richtigen Zeutpunkt u.hat sich bis jetzt auch bewahrheitet.Bitte alle Teilnehmer, die profitiert haben ,die Hälfte des Gewinns an M.Fugmann überweisen.Alle die ihn als tendenziös bärisch bezeichneten könnten sich bei ihm noch entschuldigen.Seltsam ist auch ,dass Leute die behaupteten jede Baisse kündige sich an, genau diese Ankündigung widersprachen.Überhaupt auffällig wie euphorisch die Kommentare in diesen Tagen waren,obwohl die Korrektur über-überfällig war.

    • Avatar

      Segler

      2. Februar 2018 13:20 at 13:20

      Ich mag Ihnen ihre Freude gönnen, sollten Sie tatsächlich in den Aktienmärkten short positioniert sein. Ihre Häme und „klammheimliche Freude“ nehme ich mit einem Schmunzeln zur Kenntnis.
      1.) Wir haben keine Baisse
      2.) Wir haben noch nicht einmal eine „Korrektur“ (wenn man die 5%-Regel nimmt)
      3.) Jede wirkliche Baisse – und derzeit haben wir bei weitem noch keine – kündigt sich immer an.
      Sie behaupten, man könnne Baissephasen nicht vorhersehen.
      Nennen Sie mir irgendeine wirkliche Korrektur, nennen Sie mir irgendeine Baisse ab den 60-er Jahren und ich beweise Ihnen, DASS und WIE sie sich ankündigt. Wollen wir eine Wette drauf eingehen ? – Eine Woche Mallorca mit allem drum und dran für 5000 Euro. Der Verlierer muss den anderen einladen. Herr Fugmann ist Schiedsrichter und darf auch mitfahren.
      Wir lassen zwar nicht die Puppen tanzen, sondern den (Alt-)Bären. Entweder tanzt er vor Freude oder mit einem Ring in der Nase und an einer Kette.
      Gilt das ?

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        2. Februar 2018 13:24 at 13:24

        @Segler, ok ich mache den Schiedsrichter :)
        Im übrigen sagte einst Gerhard Polt: „Nennen Sie mir einen Krieg, den die Pazifisten verhindert haben“..

      • Avatar

        Andreas

        2. Februar 2018 14:01 at 14:01

        Segler

        Sehr interessante Behauptung. Die 2007er-Blase, wie hat sie sich angekündigt?
        Ich bitte freundlich um ihre Beschreibung wie man die Korrektur erkennen konnte.
        So werde ich vielleicht die nächste Korrektur vorhersehen können.

  14. Avatar

    Michael

    2. Februar 2018 14:35 at 14:35

    @Segler, ich denke, dass sich in Nachhinein bei der Betrachtung und Analyse von Charts und anderen Faktoren immer eine Rechtfertigung bzw. in dem Fall eine Ankündigung ableiten bzw, konstruieren lässt.
    Aber gilt das auch für die Gegenwart und Zukunft? Da habe ich ehrlich gesagt so meine Zweifel. Wäre das so einfach oder eindeutig zu erkennen, hätten es doch zig 1000e von Profianalysten z. B. 2007 auch erkannt. Außer, die sind alle ganz schön hohl, was ich nicht grundsätzlich ausschließen möchte, nach dem Motto: Gier frisst Hirn auf ;)

  15. Avatar

    Altbär

    2. Februar 2018 16:05 at 16:05

    @Segler, ich bin ein wenig durcheinander,ich wurde durch das gemeldete Verkaufssignal aus dem Winterschlaf geweckt .Spass beiseite, ich wollte Ihnen nicht auf die Füsse treten, ich wollte nur ein wenig am Bullenschwanz
    zupfen.Mir ist nur aufgefallen,dass die Euphorie in den letzten Tagen riesig war,auch HEIKO THIEME der schon einmal kurz vor einem Crash eine Riesenfehlprognose machte hat sich wieder gemeldet.
    Obwohl ich Bitcoin nicht als Anlage betrachte passierte der Kurszerfall auch in der allergrössten Euphorie, z.B.überhaupt keine Querbewegung vor dem Fall.
    So auch bei den US -Aktien, vom 29.1. steiler Anstieg in den freien Fall bis heute.
    Ich weiss ,dass man das als Trader anders sehen kann, aber auch als Trader würde ich bei einer total überkauften
    Situation von oben mit Shorts probieren als immer nur von Long,Long reden.

    • Avatar

      Segler

      2. Februar 2018 16:47 at 16:47

      @Altbär. Spass können Sie vertragen, das weiss ich – sonst hätte ich nicht so provokant geschrieben. Meine bisweilen spitze Feder dient auch dazu, das Feuer eines Forums in Gang zu halten, bzw. zu entzünden. Wie man sieht, verfehlt es nicht seine Wirkung.
      @Michael und Andreas :
      Ich will gerne detailliert auf die Signale zu 2007 eingehen, aber Sie aber auf das Wochenende vertrösten. Muss mich jetzt schniegeln für den Opernabend.

      • Avatar

        Michael

        2. Februar 2018 16:56 at 16:56

        @Segler, kein Problem, pressiert ja nicht. Der Crash wird schon nicht übers Wochenende kommen ;)
        Viel Spaß in der Oper!

      • Avatar

        Andreas

        2. Februar 2018 17:17 at 17:17

        Danke Segler, bin schon sehr gespannt auf ihre Ausführungen:-)!
        Ich wünsche ihnen ebenfalls einen schönen Abend in der Oper!

      • Avatar

        Michael

        5. Februar 2018 21:57 at 21:57

        @Segler, da hat wohl leider die Zeit nicht mehr gereicht, um detailliert auf die Signale einzugehen. Vor allem, da Sie bereits heute Morgen nach einem erfreulichem Wochenende schon wieder die Ehre hatten, sich mit diversen Ärgernissen auseinandersetzen zu dürfen ;)

        • Avatar

          Segler

          5. Februar 2018 22:56 at 22:56

          Ach Gottchen .. wegen ein paar Bemerkungen von anderen Schreibern falle ich nicht um.
          Ich habe gerade meine Trading Platform geschlossen.
          Was für ein Tag ! Unglaublich !
          Heute habe ich den grössten Tagesgewinn meines Traderlebens eingefahren.
          Schreiben mag ich jetzt nicht mehr. Will nur noch etwas essen und ein Bier trinken. Bin zu nichts gekommen.
          Die Fraktion der Short Vola Trader wird es heute zersägt haben.
          Blauäugige Narren.
          JETZT muss man rein. Oder morgen.
          Eine kleine Position VXX Calls habe ich vorhin noch verkauft.
          SVXX an einen einzgen Tag heute fast 70 % gefallen.
          Noch ein Peak im VIX, dann steige ich dort wieder long ein
          Die Signale poste ich gelegentlich. Erinnern Sie mich gern dran.
          Muss gestehen: Den aktuellen Downmove habe ich unterschätzt und diesem Ausmass nicht erwartet.
          Jetzt aber Feierabend

          • Avatar

            Lausi

            5. Februar 2018 23:16 at 23:16

            Mag das an Ihrem göttlichen Wochenende gelegen haben ? :-)

          • Avatar

            vier saeulen system

            6. Februar 2018 05:33 at 05:33

            ….und ich bin gestern endlich Millionaer geworden,dank Oberguru @Segler…..
            Bin seit Anfang Dez.17 short im DAX bis zum Abwinken und LONG im GOLD!!!
            Euro/$ bei 1.25(Ansage Anfang Dez) u.raus am letzen Freitag!
            …ohne SEX u.Alk @Segler!

    • Avatar

      Lausi

      2. Februar 2018 20:04 at 20:04

      Was die Vorhersagbarkeit eines Crashs betrifft, möchte ich Folgendes zu denken geben:

      Wenn man sich den Langfristchart des Dow Jones ansieht (was in abgemilderter Form auch im S&P erkennbar ist), so fällt auf, dass seit etwa einem Jahr der Aufwärtstrend immer steiler wird – selbst bei logarithmischer Darstellung. Es sieht also so aus, als ob sich eine klassische Fahnenstange ausbilden würde – d.h. im Endstadium geht es fast senkrecht bergauf, um dann plötzlich genauso rasant wieder bergab zu gehen. Eine Fahnenstange zu traden ist immer äußerst schwer, aber da sich diese im Langfristchart ausbildet, könnten sich vielleicht ein paar Tage vor dem Umkehrpunkt schon gewisse Signale ( a la Segler) ausbilden.

      Das Ganze würde auch ideal zu einem durch eine Hyperinflation bedingten Crack-up-Boom passen, bis dann durch eine Währungsreform alles zusammenkracht. Tja, 1929 kam es zu einem Deflationsschock, und dieses mal wird es wohl in einer Hyperinflation enden. Dann haben die Amis beide Extreme ausgekostet, und können sich überlegen, was denn nun von beiden schöner war :-)

  16. Avatar

    Wolfgang M.

    2. Februar 2018 17:12 at 17:12

    Jetzt entweicht sie endlich, die Luft aus der Blase beim Dax. Wir stehen endlich unter dem Niveau vom Juni 2017 und immerhin noch 3% über dem Stand vom April 2015. Aber vor allem sind wir beim Kurs-Dax wieder unter das Niveau vom März 2000 gefallen – der Zeit des Blasen-Dax schlechthin, obwohl die Gewinne der Unternehmen seither um das 2 -3 fache gestiegen sind. Wir werden im Mai vermutlich auch auf einen Teil der Rekorddividende beim Dax von 36 Mrd. € verzichten – BlackRock wird die 3% Dividendenrendite schon nehmen. Das Dax-KGV könnte demnächst unter 13 fallen, aber auch das KGV des Bund Future unter 100. Dann gibt es fürs Festgeld wieder 0,5%, dann haben wir endlich wieder was zu rechnen. Wir Deutsche sind halt ein Volk von Aktionären. Nix für ungut.

    • Avatar

      PK

      2. Februar 2018 18:52 at 18:52

      @wolfgang
      Black Rock verwaltete ja im wesentlichen nur Kundenanlagen (ETF etc.).
      Ich glaube die Kunden würden sich ziemlich ärgern, wenn denen die Dividende vorenthalten würde.

      • Avatar

        Wolfgang M.

        2. Februar 2018 19:48 at 19:48

        @PK. Schon klar. Ich meinte ja nur, dass die Amerikaner bald mehr von den Dividendenzahlungen der Dax-Unternehmen profitieren als wir Deutsche mit unserer Sparbuchmentalität. Gruß

  17. Avatar

    PK

    2. Februar 2018 21:11 at 21:11

    wow, Vix + 4 auf 17.8
    Jetzt beginnen langsam die Schmerzen bei vielen Short Vola Depots.

  18. Avatar

    Altbär

    4. Februar 2018 15:01 at 15:01

    @Segler,Respekt,dass Sie mindestens bis zum 29.1. mit ihrer bullischen Einstellung richtig lagen u.wahrscheinlich reich geworden sind.
    Eines interessiert mich trotzdem,Sie sagten kürzlich,dass noch sehr viel Geld nach USA zurückfliessen werde.Würden Sie als Chef einer Firma nach dieser Rally
    all dieses Geld (Stand letzte Woche )in US -Aktien investieren?
    Oder Privat , halten Sie wirklich, wie ich annehmen muss einen Grossteil ihres Vermögens in Aktien?
    Ab welcher Korrektur 10%- 20% oder 30% würden Sie aussteigen u.dann mit vielen andern zusammen den Zerfall ihres Vermögens noch selbst verstärken?
    Übrigens mit den Mallorca Ferien wird nichts, mir als Bär ist es zu warm u.der Herr Fugmann hat mit seinem goldrichtigen Tipp soviel verdient, dass er jetzt einen Monat Ferien in Dubai macht.Vielleicht bleibt er dort, bis er wider ein Kaufzeichen melden kann.Ich hoffe ,dass er trotzdem die täglichen Kommentare macht.
    Übrigens wieviel Geld in die USA zurückfliesst ist auch umstritten.Wie schon FMW berichtete sind nicht alle Gelder kurzfristig abrufbar.Zudem sind mittel-u.langfristig
    denkende Manager überzeugt,dass nach Trump die Steuern wieder steigen müssten oder die Amis bezahlen die weitere Verschuldung mit höheren Zinsen.

  19. Avatar

    Segler

    6. Februar 2018 01:35 at 01:35

    @Lausi – Höre ich da ein wenig ‚jaloux‘ heraus ?
    (Für Insider: S‘ isch Bäärndüütsch, vo dä berühmte Dichter Gotthelf us sienem Buuredrama Ann Bäbe Jowäger)
    Ach Lausi. Nach solch einem Tag spüre ich Fülle und und Leere zugleich.
    Wo andere Trader jubeln würden und per Twitter ihren Erfolg der ganzen Welt mitteilen wollen, da erwacht in mir eher eine Demut, Dankbarkeit und Bescheidenheit.
    Ihre Vermutung, dass es am Wochenende gelegen hat, ist durchaus realistisch.
    Gar nicht in Bezug auf Sexualität – das ist ein wichtiger und schöner Teil des Seins – sondern auf die generelle Gelassenheit.
    Ich bin überzeugt, dass Gelassenheit, gepaart mit zeitweilig hochkonzentriertem „Sich-Versenken“ den Erfolg ausmacht.
    In manchen Momenten – für Minuten oder Stunden ist man in einem Fluss
    Dann läuft einfach alles. Wie heute abend.
    Der Autor des Buches „Flow“ – dieser unaussprechliche Ungar namens Schi-Schänt-Michali – hat diese Erlebnisse hervorragend formuliert.
    Flow.
    Das ist das zentrale Geschehen. In der Kunst, in einer Operation, in der Musik, im Trading. Flow.
    So etwas kann man nicht einfach nachmachen
    Als Lehrer kann man seine(n) Schüler dahin führen, dass sie/er wissensmässig bereit und gefüllt sind und dass sie sich für solche Ereignisse wie heute theoretisch vorbereitet haben.
    Ich kann Grundlagen vermitteln, Profiltrading erklären, Techniken zeigen.
    Aber:
    Die Auseinandersetzung mit sich selbst kann ich niemandem abnehmen.
    Je weniger der innere Störenfried oder Stören-Freund herumspukt, desto besser die Trading-Ergebnisse.
    Deshalb gebe ich keine Coachings.
    Ein langes und umfangreiches Thema
    Mein Fazit und mein Rat an alle Trader
    Räumen Sie in ihrem Leben auf !
    Sorgen Sie für ehrliche innere Gelassenheit !

    Dann -und erst dann – klappt’s auch mit Börse
    Alle Kurse, TradingSeminare, Coachings, Foren … sind für die Katz, wenn man das eigene zentrale Thema nicht abgearbeitet hat.

    • Avatar

      Lausi

      6. Februar 2018 09:25 at 09:25

      @Segler: Danke für Ihre Tipps für ein glücklicheres und erfüllteres Leben. Ich werde jetzt erstmal einen Meditationskurs belegen :-) Aber Spaß beiseite – Ihre Ausführungen beinhalten sicherlich viel Wahrheit. Für mich im Leben ist noch ein anderer Aspekt recht wichtig, und zwar das Erfolgserlebnis. Wer kennt nicht dieses starke Gefühl, und wird davon ergriffen? Gerade als Trader kann man davon wohl ein Lied singen. Läuft es gut dann fühlt man sich wie der „king of the world“, und wenn man mal wieder ins Fettnäpfchen gegriffen hat, ist erstmal schlechte Laune angesagt. De Kunst ist wohl möglichst wenig ins Fettnäpfchen zu greifen, und wenn, dann diese gelassen hinzunehmen. Ob ich mal zum Daytrader werde weiß ich noch nicht, im Moment bin ich wohl eher so der Swing-Trader. Insofern interessiert mich die Frage, wie es wohl in den nächsten Tagen und Wochen weitergehen könnnte. Wenn ich Ihre Ausführungen richtig verstanden habe, so ist das für Sie jetzt noch nicht der große Turn-around. Sie wollten ja uns bezüglich Ihrer Parameter rechtzeitig Bescheid geben :-)

      • Avatar

        Segler

        6. Februar 2018 12:26 at 12:26

        Mit Meditieren kommen Sie als westlich sozialisierter und entscheidungskräftiger Typ nicht weiter. Das Hauptproblem fast aller Trader ist die emotionale Bindung an den jeweiligen Trade bzw. dessem Ergebnis.
        Erst wenn Sie ein herben fianziellen Verlust emotionslos wegstecken, und einen grossen Gewinn ebenso, dann erst kommen Sie in die Profi-Liga.
        Das Wissen um Märkte, um Charttechnik, Markttechnik oder Optionen, Profile und was auch immer nützt niemandem, wenn er nicht in der Lage ist, das Trading wie ein Geschäft zu betreiben.
        Wenn es Ihnen aber gelingt, dann bekommt der Effekt zwei Seiten:
        – sie werden auf Dauer gewinnbringend arbeiten
        – Das Trading wird beinahe öde und langweilig.
        Mein Leitspruch in einem Optionsforum lautet:
        „Das Handeln von Short Options ist ähnlich spannend, wie der Wäsche auf der Leine beim Trocknen zuzusehen ..“
        Gestern war eine Ausnahme.
        Ist halt blöd, wenn man Wäsche aufgehängt hat, und den Orkan nicht auf dem Schirm hatte.
        Die oben beschriebenen emotionale Bindung ist übrigens der Grund, dass die Einsteiger im Papertrading meist suererfolgreich sind, aber im realen Handel Verluste produzieren.
        Jetzt werden Fragen kommen: „Aber wo und wie erlerne ich diese Gelassenheit ?“
        Das ist ein Thema für eine eigene Serie

  20. Avatar

    John777

    6. Februar 2018 10:49 at 10:49

    Hallo Zusammen

    Das mehrfache angesprochene P/C Ratio vom überkauften 3 Jahrestief, wieder auf neutral
    http://www.indexindicators.com/_charts/sp500-vs-put-call-ratio-equity-1d-sma-params-6m-x-x-5ma.png?ver=2018020609

    Ich möchte noch auf meinem Post vom 26.1.2018 Hinweisen:

    „Das Put/Call Ratio der US-Märkte ist auf einem 3 Jahrestief gefallen, nur im Juli 2015 lag es tiefer.
    http://www.indexindicators.com/charts/sp500-vs-put-call-ratio-equity-1d-sma-params-5y-x-x-20ma/
    Danach erfolgte eine 20% Korrektur. Es muss deshalb nicht runter gehen, aber sollte diese Konstellation anhalten, dann käme für die US-Märkte auch eine Fahnenstange in Betracht, als mögliches Top. Sprich, der Markt steigt solange, bis praktisch jeder Long ist und keiner mehr ein Risiko sieht. Typisch ist für eine solche Bewegung wäre, das die Vola in der Aufwärtsbewegung sogar zunimmt und nicht wie üblicherweise fällt.

    Somit natürlich unkalkulierbar wie weit der Anstieg gehen kann. Eine extrem lange Monats Up Candle, wäre ein erstes Warnsignal. Fahnenstangen werden oft durch ein Island Gap, oder ungewöhnlich tiefes Gap Down beendet, das die Marktteilnehmer keinen Exit mehr gibt und sie in der Falle sitzten und keine Anschlußkäufe mehr kommen, besonders bei extrem niedriegem P/C Ratio.“

    Am 30.Jan, kam dann das dicke Gap Down, in der US Pitsession, es ist genauso gelaufen.

    Also es ist nicht so, das ich jetzt so gehandelt hätte, da will ich keinen falschen Eindruck erwecken, haha.
    Aber eine interessante Nachbetrachtung, wie ich finde!

    herzliche Grüße
    Triple Seven

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Aktien

Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Aktien

Aktienmärkte: Buy and Hold – nach wie vor im Vorteil?

Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: sollten man Aktien kaufen und liegen lassen – oder viel aktiver kaufen oder verkaufen? Ein Blick in die Geschichte

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Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: Man wählt einen Korb aussichtsreicher Aktien aus und handelt diese aktiv, indem man sie bei Unterschreiten von Limits verkauft, um bei den immer wieder auftretenden Korrekturen nicht dabei zu sein. Das Problem ist, dass zwar die Zahl der Korrekturen der Aktienmärkte zugenommen hat – aber eben auch die raschen, gegenläufigen Bewegungen, was ein grundsätzliches Problem darstellt. Man ist vielleicht rechtzeitig ausgestiegen, aber nicht mehr rechtzeitig zurückgekehrt. Der Corona-Crash lässt grüßen. Hierzu ein paar Fakten.

Aktienmärkte: Der langfristige Anlagestil

Buy and hold, als Strategie, dies wurde jahrzehntelang von Warren Buffett zelebriert, der seine Aktien im Schnitt 11 Jahre gehalten hat. Und vom unvergessenen André Kostolany – zumindest gilt dieses Adjektiv für die etwas ältere Anlegergeneration, schließlich ist der aus Ungarn stammende Spekulant bereits im Jahre 1993 verstorben. Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und dann reich werden, über diesen Spruch schmunzelt man noch heute.

Aber kann man im Zeitalter des fast gebührenfreien Daytradings und der ständig verfügbaren Information da noch mit den Märkten mithalten? Spontan könnte man mit einem „niemals“ antworten, aber ganz so einfach gestaltet sich die Sache nicht.

Der immerwährende Versuch des Markttimings

Es gibt heutzutage keine Wirtschafts- und Börsenpublikation, in der nicht die langen Zeitreihen (Charts) von Aktien und Indizes abgebildet sind. Mit den tiefen Einbrüchen und den ständig unterbrochenen Aufwärtstrends der Aktienmärkte. Da muss es doch möglich sein, ein paar Zusatzprozente zu ergattern. Tatsächlich wird dies auch ständig versucht: lag die Haltedauer von Aktien vor 30 Jahren noch bei circa zwei Jahren, so hat sich dies in der heutigen Welt der Onlinebroker im Schnitt mindestens geviertelt. Dies gilt weltweit.

Klar, dass damit die Ausschläge (Volatilität) der Aktienmärkte zugenommen haben.

Statistiken zeigen, dass von den 20 größten Verlusttagen seit dem Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland allein zehn seit der Jahrtausendwende stattgefunden haben. Der größte Einbruch der Aktienmärkte war merkwürdigerweise nicht der schwarze Montag, am 19. Oktober 1987, mit dem Kursmassaker an der Wall Street. Der 9,39 Prozent-Tagesverlust rangieren nur an vierter Stelle, Nummer eins ist der 16. Oktober 1989 mit minus 12,81 Prozent, gefolgt von einem aktuellen Coronacrash-Tag, dem 12. März 2020, mit minus 12,24 Prozent.

Dass diese Kurskapriolen aber auch ihr Gegenstück haben, beweist die Auflistung der besten 20 Dax-Tage seit über 60 Jahren, von denen allein zwölf seit der Dotcom-Blase geschehen sind. Fünf Tage mit Kursavancen von über 10 Prozent plus, der letzte war am 24. März mit plus 10,98 Prozent. Die Wende bei der Coronakrise, wer nur den ersten Wendetag verpasste, hat bereits einen Teil der Erholung der Aktienmärkte verpasst. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, so wird auf dramatische Art und Weise klar, was gewisse Abstinenzen vom Markt für Performanceeinbrüche verursachen können.

Lutz Neumann, Leiter der Vermögensverwaltung der Sutor Bank in Hamburg, hat die Dax-Historie im Hinblick auf die Bedeutung des Investitionszeitraums untersucht. Erste Feststellung: In sechs von zehn Fällen an großen Kurseinbrüchen gibt es bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen die besten Tage für die Aktienmärkte. Eine Erklärung dafür ist stets sicher auch die rasche Absicherung von Anlegern, die – von der Intensität des Abschwungs geschockt – ihr Depot mit Putspekulationen absichern. Oftmalige Folge: Eine kleine Eindeckungsrally.

Die Auswertung der Dax-Historie ergab ein ernüchterndes Bild für Timingversuche: Die durchschnittliche Rendite seit der Gründung vor 33 Jahren beträgt gute sieben Prozent, gleichbedeutend mit einer Verdoppelung des Index, jeweils in weniger als 10 Jahren. Wer die besten zehn Tage versäumte, reduzierte seine Performance auf 4,32 Prozent, bei 20 Tagen auf 2,21 Prozent und ab 30 Tagen hätte er sich bereits ein renditeloses Indexdepot einfangen.
Jetzt könnte man einwenden, dass man nicht in den Index zu investieren brauche, bei Einzelaktien könnte man doch viele Krücken außen vor lassen.

Auch hier hat ein Fondsmanager, Sven Lehmann, vom Vermögensverwalter HQ Trust, nachgerechnet. Und zwar gleich beim derzeit sehr beliebten MSCI World:

Innerhalb von 30 Jahren schlugen ein Drittel der 1200 Aktien in ihrer Performance den Index, zwei Drittel blieben hinter der Benchmark zurück. Allerdings benötigten einige dieser Siegeraktien oft viele Jahre, um sich von zwischenzeitlichen Einbrüchen zu erholen. Das Paradebeispiel ist für mich die Kursentwicklung von Amazon, dem Highflyer der Aktienmärkte schlechthin: Im Jahr 1997 mit einem Tief von 1,32 Euro bis zum Jahr 2000 auf sagenhafte 85,50 Euro gestiegen, um dann in der Dotcom-Krise um über 90 Prozent auf 6,40 Euro abzustürzen. Was dann folgte war das Kursspektakel schlechthin, ein Anstieg auf 2979 Euro in der Spitze oder eine Performance von über 43.000 Prozent. Allerdings wiederum mit mehr als einer Kurshalbierung während der Finanzkrise.

Es ist nicht nur schwer, die richtigen Aktien herauszufiltern, auch diese entsprechend lange zu halten, ist eine weitere Hürde für unser von Gier und Angst geflutetes Gehirnarreal.

Viele kleine Korrekturen seit der Finanzkrise

Aktienmärkte und das Timing-Problem

War nicht so einfach, seit der Finanzkrise mit Short-Spekulationen auf ide Aktienmärkte Geld zu verdienen. Nicht einmal in der Coronakrise, bei dem schnellen Einbruch und der sehr schnellen Gegenreaktion. Gerade im April während des Lockdowns kamen die ganz schlimmen Prophezeiungen.

Fazit

Es klingt immer wieder verlockend, wenn die Vertreter der aktiven Fondsbranche behaupten, dass man in Krisenzeiten nur die richtigen Aktien im Depot haben müsse, um diese Phasen zu überstehen. Nur gibt es dabei ein großes Problem: Auf diese Weisheit sind schon Tausende andere Anleger auch gestoßen, dementsprechend teuer sind diese Titel zumeist und natürlich gibt es auch die Schwierigkeit genau diese Titel zu identifizieren. Warum liegen die großen Indizes (MSCI World, S&P 500) in ihrer Performance auf längere Sicht weit vor den Produkten der Finanzindustrie?

Weil diese neben den zahlreichen Underperformern auch immer die Gewinner der jeweiligen Periode im Depot haben. Und was das Timing betrifft, also das rechtzeitige Aus- und Wiedereinsteigen iin die Aktienmärkte, darüber gibt es schon seit Jahrzehnten viele Untersuchungen – besonders aussagekräftig die des legendären Fondsmanagers von Fidelity, David Lynch: „Anleger haben mit der Vorbereitung auf oder dem Antizipieren von Marktkorrekturen viel mehr Geld verloren als in den Marktkorrekturen selbst.”

Dieses klappt nicht, weil man in schöner Regelmäßigkeit die Tage auslässt, in denen es völlig überraschend und ganz dramatisch nach oben geht.

Istv buy and hold die richtige Strategie für die Aktienmärkte?

 

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Aktien

Lufthansa: „Nur“ 1,3 Milliarden Euro Verlust – alles gut? Genau hinschauen!

Claudio Kummerfeld

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Die Lufthansa A380 ist außer Betrieb

Die Lufthansa hat gestern Nachmittag als Ad Hoc-Mitteilung die Quartalszahlen für Juli-September vorzeitig veröffentlicht. Die ausführliche Veröffentlichung der Daten erfolgt am 5. November. Die Lufthansa meldet einen Verlust (Adjusted EBIT) in Höhe von -1,262 Milliarden Euro (Vorjahr +1,297 Milliarden Euro). Nach neun Monaten lag der operative Verlust damit bei -4,161 Milliarden Euro (Vorjahr +1,715 Milliarden Euro). Die Börse schien gestern erleichtert zu sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen war. Und man hat offenbar die Worte der Lufthansa-Mitteilung als positiv angesehen, dass man die Probleme reduziert habe. Zitat Lufthansa: „Dank einer Ausweitung des Flugplans in den Sommermonaten Juli und August und erheblicher Kostensenkungen konnten jedoch die Verluste gegenüber dem zweiten Quartal verringert werden.“

Besonders beruhigend dürfte auch folgende Aussage der Lufthansa wirken. Zitat:

Ende September standen dem Konzern liquide Mittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind noch nicht abgerufene Mittel aus den Stabilisierungspakten im Gesamtumfang von 9 Mrd. Euro aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Belgien. Hieraus stehen noch 6,3 Mrd. Euro zur Verfügung. Auszahlungen für Corona-bedingte Flugausfälle in Höhe von 2,0 Mrd. Euro standen dabei im dritten Quartal vor allem Mittelzuflüsse aus der Ausweitung der Flugaktivitäten im Juli und August gegenüber.

Lufthansa mit hoher Liquidität dank Rettungsgeldern

Aber dazu muss man auch beachten, dass ebenfalls erwähnt wird, dass die Nettokreditverschuldung der Lufthansa am Ende des dritten Quartals bei 8,93 Milliarden Euro lag (am 31. Dezember 2019 waren es noch 6,66 Milliarden Euro). Die Lufthansa und ihre Auslandstöchter haben über die staatlichen Rettungsmaßnahmen Eigenkapital und Kredite erhalten. Was jetzt Quartal für Quartal verloren wird, kann durch diese 10 Milliarden Euro an liquiden Mitteln natürlich einige Zeit aufgefangen werden.

Aber die Verluste laufen ja vermutlich weiter. Aufgrund des aktuellen globalen zweiten Corona-Welle und zunehmenden Lockdowns darf man mit gesundem Menschenverstand davon ausgehen, dass der Verlust im aktuellen vierten Quartal wieder größer ausfällt als im 3. Quartal. Also ein Verlust von vielleicht 2 oder 3 Milliarden Euro? Oder tritt man bei der Lufthansa jetzt erneut kräftig auf die Kostenbremse, und bekommt den Verlust doch noch weiter runtergedrückt? Im 1. Quartal 2021 dürfte womöglich ein weiterer Verlust folgen, auch wenn man jetzt überhaupt noch nicht absehen kann, wie dann die Lage sein wird in Sachen Infektionen und Impfstoff-Fortschritt.

Verluste laufen weiter?

Mit „Genau hinschauen“ in der Artikel-Headline möchte ich sagen: Die Quartalsverluste der Flugbranche laufen weiter – weil sich die Corona-Lage derzeit deutlich verschlechtert. Und noch ist kein Ende in Sicht. Die 10 Milliarden Euro Cash-Reserve der Lufthansa wirkt auf den aller ersten Blick nach einem schönen großen Polster. Aber sie kann schnell abschmelzen, und ist auch auf Kredit erkauft. Die Lufthansa kann für diese dramatische Lage nichts, genau so wenig wie die Betreiber von Hotels, Restaurants und Reisebüros. Je schlimmer die Corona-Lage wieder wird, desto schlimmer die finanzielle Lage dieser Unternehmen. Die Lufthansa ist in diesem Strudel gefangen, genau wie alle anderen Airlines.

Und so hielt die Euphorie der Lufthansa-Aktie gestern auch nur ganz kurz an. Sie stieg von 8,04 auf 8,58 Euro. Die Aktie fiel dann gleich wieder. Und heute zusammen mit dem fallenden Gesamtmarkt fällt auch die Airline-Aktie auf aktuell 7,93 Euro. Der Chart zeigt den Kursverlauf der letzten zwölf Monate. Die Aktie hängt müde relativ weit unten im Verlauf der letzten Monate. Geht es unter 7 Euro, droht es für die Aktie ganz düster zu werden.

Dass die nächsten Monate keine rosige Perspektive versprechen, kann man dem Schlusswort der Lufthansa in ihrer gestrigen Mitteilung entnehmen. Man ist bemüht die Kosten zu drücken, um möglichst lange mit dem Liquiditätspolster durch diese Krise zu kommen. Aber für Euphorie in der Aktie ist es noch viel, viel zu früh. Es könnte nämlich für die gesamte Airline-Branche eine sehr lange, trockene Durststrecke werden. Zitat Lufthansa:

Der Konzern ist in der Lage, auch weiteren Belastungen der Corona-Pandemie standzuhalten. In den kommenden Wintermonaten wird die Nachfrage nach Flugreisen aufgrund des globalen Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Reisebeschränkungen voraussichtlich niedrig bleiben. Die Konzernairlines werden nach aktueller Planung im vierten Quartal nur maximal 25% der Vorjahreskapazität anbieten, um sicherzustellen, dass der Flugbetrieb auch weiterhin einen positiven Cashbeitrag leistet. Gleichzeitig arbeitet die Lufthansa Group intensiv an Restrukturierungsmaßnahmen in allen Geschäftsbereichen, um kurz- und mittelfristige Kosteneinsparungen zu erzielen und die operativen Mittelabflüsse zu minimieren.

Chart zeigt Kursverlauf der Lufthansa-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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