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Marktgeflüster (Video): Wo ist die Trump-Euphorie?

Wo ist nur die Trump-Euphorie geblieben? Der größte Job-Beschaffer der Weltgeschichte kündigte heute massive Steuersenkungen für US-Unternehmen und die amerikanische Mittelklasse an, aber die US-Indizes trotzdem im Minus..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Wo ist nur die Trump-Euphorie geblieben? Der größte Job-Beschaffer der Weltgeschichte kündigte heute massive Steuersenkungen für US-Unternehmen und die amerikanische Mittelklasse an, aber die US-Indizes trotzdem im Minus. Es sieht so aus, als dass die Märkte nun langsam beginnen, den Protektionismus Trumps ernst zu nehmen, heute kündigte der neue US-Präsident an, sowohl NAFTA als auch TPP neu verhandeln zu wollen. Das schafft faktisch (Rechts-)Unsicherheit, weil unklar ist, was wann und wie passieren wird. So oder so: wir stehen am Beginn eines Ernüchterungs-Prozesses nach dem vorherigen Vollrausch, die Risiken nehmen zu. Noch ist das für die Aktienmärkte eine Patt-Situation zwischen positiv (Steuersenkungen) und negativ (Protektionismus), aber der Dollar wird den Weg weisen..

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    bauer

    23. Januar 2017 18:24 at 18:24

    Ja sehen Sie, Hr.Fugmann,nicht meine Euphorie zu Trump?
    Die Kurse steigen doch…leider nur die Miners!
    Aber ansonsten wird der Goldige Vollrausch noch Wochen anhalten…ist alles im Lack.
    Die Baumwolle Lincoln ,wird immer dünner….

    • Avatar

      Lars

      23. Januar 2017 22:04 at 22:04

      @bauer: Seit 2 Monaten war der feige Troll ruhig, weil alle seine Prognosen zu 100% falsch waren. Jetzt beginnt schon wieder wieder die Gold-Euphorie und das Anti-Deutschland-Gesülze, obwohl die letzten utopischen Gold-Long-Prognosen kurz vor der Trumpwahl (Gold stand etwa bei 1.250) auf Jahreshoch und Allzeithoch standen.
      Bei 1.250 wurden Jahres- und Allzeithochs prognostiziert, Trump war der Heiland, der Gold auf 2.000 $ katapultiert.
      Wir sind jetzt bei 1.215, der Weg ist noch weit, selbst für Trolle…

  2. Avatar

    Walter Schmid

    23. Januar 2017 18:30 at 18:30

    Es wird spannend werden, was Trump liefern wird und ob er überhaupt liefern kann. Angstvolle Zeiten stehen für die Bullen nun an.

  3. Avatar

    bauer

    23. Januar 2017 18:43 at 18:43

    Sind wir jetzt wieder beim „1000jährigen“?
    Das erinnert mich an ein …..Reich!

    Mich würde es auch nicht mehr wundern,wenn die dt.Presse, Trump mit Hitlerbärtchen darstellen würde,lol ha ha…das wäre der Todesstoß fürs dt.Merkel-Reich….
    Bei euch ist mit allem zu rechnen(siehe die trotzigen Politclowns)!!!!

    • Avatar

      bauer

      23. Januar 2017 19:07 at 19:07

      Wie konnte ich nur auf den Gedanken kommen,daß DE der schönste u.größte Knast der Welt ist…N-Korea lasse ich mal außen vor!
      Hat man Merkel nach ihrem Abgang …unter Obama nicht einen Job bei der NSA versprochen?
      Das kann sie jetzt knicken….
      Wenn Merkel ins Capitol bestellt wird,dann wäre sie froh,wenn Seehofer anwesend wäre,statt Trump!
      Das Fr….en-Gesicht von Merkel, lasse ich mir nat.nicht entgehen

    • Avatar

      Koppenwallner

      23. Januar 2017 19:29 at 19:29

      1000 jährigem…. Meinen Sie das Heilige Römische Reich Deutscher Nation von 800 bis 1806?

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    Columbo

    23. Januar 2017 19:48 at 19:48

    Ich hab das Gefühl, dem fehlt komplett der Plan, während der Rest der Welt in Schockstarre ist.
    Das beginnt gerade schiefzugehen………

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    bauer

    23. Januar 2017 20:06 at 20:06

    Sollte das wirklich so geschehen sein,dann wird es Zeit,den „White Earp“wieder auszugraben!
    Bewaffnung ist wieder angesagt,aber auf „full metal jacket“Manier incl.Snipers!

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    Trigo

    23. Januar 2017 20:37 at 20:37

    Wenn man mehr von dem Presi Trump wissen will, sollte man wohl dieses Buch lesen.
    http://www.booknerds.de/2016/10/david-cay-johnston-die-akte-trump-sachbuch/

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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