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Marktgeflüster (Video): Zwei Dinge sind wichtig!

Janet Yellen hat heute zwei Aussagen gemacht, die wichtig sind: erstens, es sei unklug, mit Zinsanhebungen zu lange zu warten. Und zweitens, dass die Fed ihre Bilanzsumme reduzieren wird, sprich die in ihrem Depot befindlichen US-Staatsanleihen teilweise verkaufen könnte. Der Dollar daraufhin deutlich stärker..

Markus Fugmann

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Janet Yellen hat heute zwei Aussagen gemacht, die wichtig sind: erstens, es sei unklug, mit Zinsanhebungen zu lange zu warten, weil die Fed sonst in die Lage kommen könnte, die Zinsen zu schnell anzuheben und damit die Finanzmärkte destabilisieren könnte. Und zweitens, dass die Fed ihre Bilanzsumme reduzieren wird, sprich die in ihrem Depot befindlichen US-Staatsanleihen teilweise verkaufen könnte. Das bringt die Renditen für US-Staatsanleihen nach oben, der Dollar wird deutlich stärker. Die Aktienmärkte wiederum bewegen sich heute kaum vom Fleck und suchen noch den weiteren Weg, nur die US-Banken profitieren von der Aussicht auf mehr Zinsanhebungen durch die amerikanische Notenbank in 2017..

https://youtube.com/watch?v=smMJPQoh4EE%3Fecver%3D1

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    REIS

    14. Februar 2017 19:09 at 19:09

    Peter Schiff, der US-amerikanische Ökonom, Wirtschaftskommentator, Autor, Börsenmakler und Präsident von Euro Pacific Capital gab zu Yellen folgenden kurzen Kommentar auf Twitter ab:
    „Janet Yellen stated she would like the Fed’s balance sheet to be smaller. I’m sure she would also like to be taller. Neither will happen!“

  2. Avatar

    Macwoiferl

    14. Februar 2017 19:18 at 19:18

    Ein paar Tage nicht FMW geschaut.
    Heute mal wieder.
    Herr Fugmann auf verzweifelter Suche nach dem Haar in der Suppe!
    Könnte. Hätte. Wenn Yellen. Wenn die Schuldengrenze. Wenn es regnen würde. Wenn eine schwarze Katze…
    „Die Märkte bewegen sich seitwärts“ – mmhh DJ gerade auf 20462, plus 52 p., Allzeithoch?
    Jeden Abend rollt Sisyphos den Felsen wieder nach oben.
    Den Satz von Frau Yellen „Ich möchte (…bitte, bitte, bitte…) bis zum Ende meiner Laufzeit FED-Chefin sein“, den überlesen Sie geflissentlich?
    Ich habe selten jemanden erlebt der seit Herbst so konsequent daneben lag („Tsunami“).
    Sorry, Sisyphos, auch heute abend rollt der Fels wieder runter.
    Und der wie die Katze ums zu heiße Leckerli so um die Wahrheit herumstreicht.
    Und sie nicht ausspricht:
    Rallye sichert Trump. Rallye sichert Schäuble und Merkel. Rallye sichert Abe. Rallye sichert Tim Cook. Rallye sichert den Weltfrieden. Das schöne Wetter. Die Rallye lässt meinen Nachbarn glücklich dreinschauen. Und sich ein neues Auto kaufen.
    So schlimm wäre es nicht das mal zu analysieren.
    Wer kauft da dauernd?
    Wer lanciert Apples „überragende Zahlen“?
    Woher kommt so irrsinnig viel Kohle – es geht ja alles hoch, BITCOIN, Gold, etc. pp.
    Stattdessen auch morgen wieder kleinklein:
    Wenn Trump sich an die Nase fasst, dann, aber dann…
    Schade!!

  3. Avatar

    Marko

    14. Februar 2017 19:55 at 19:55

    „Waiting too long to remove accommodation“ – Das ist der Punkt.
    Die Amis müssen reagieren, ist eigentlich vollkommen egal, wer den US-Laden regiert. Der USD dürfte interessant werden, sollte man unter 1,04 fallen, sigifikant.

    Bei allem nötigen Respekt, bei all den Nachrichten, das wird auf lange Sicht den EUR/USD zur Parität hin laufen lassen, warum die Frage , was der Donald macht ? Der Donald sagt doch die ganze Zeit USD first – „unser“ EUR ist schwach ?

    VG

    Marko

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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