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Marktgeflüster (Video): Zwei Dinge sind wichtig!

Janet Yellen hat heute zwei Aussagen gemacht, die wichtig sind: erstens, es sei unklug, mit Zinsanhebungen zu lange zu warten. Und zweitens, dass die Fed ihre Bilanzsumme reduzieren wird, sprich die in ihrem Depot befindlichen US-Staatsanleihen teilweise verkaufen könnte. Der Dollar daraufhin deutlich stärker..

Von Markus Fugmann

Janet Yellen hat heute zwei Aussagen gemacht, die wichtig sind: erstens, es sei unklug, mit Zinsanhebungen zu lange zu warten, weil die Fed sonst in die Lage kommen könnte, die Zinsen zu schnell anzuheben und damit die Finanzmärkte destabilisieren könnte. Und zweitens, dass die Fed ihre Bilanzsumme reduzieren wird, sprich die in ihrem Depot befindlichen US-Staatsanleihen teilweise verkaufen könnte. Das bringt die Renditen für US-Staatsanleihen nach oben, der Dollar wird deutlich stärker. Die Aktienmärkte wiederum bewegen sich heute kaum vom Fleck und suchen noch den weiteren Weg, nur die US-Banken profitieren von der Aussicht auf mehr Zinsanhebungen durch die amerikanische Notenbank in 2017..



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4 Kommentare

  1. Peter Schiff, der US-amerikanische Ökonom, Wirtschaftskommentator, Autor, Börsenmakler und Präsident von Euro Pacific Capital gab zu Yellen folgenden kurzen Kommentar auf Twitter ab:
    „Janet Yellen stated she would like the Fed’s balance sheet to be smaller. I’m sure she would also like to be taller. Neither will happen!“

  2. Ein paar Tage nicht FMW geschaut.
    Heute mal wieder.
    Herr Fugmann auf verzweifelter Suche nach dem Haar in der Suppe!
    Könnte. Hätte. Wenn Yellen. Wenn die Schuldengrenze. Wenn es regnen würde. Wenn eine schwarze Katze…
    „Die Märkte bewegen sich seitwärts“ – mmhh DJ gerade auf 20462, plus 52 p., Allzeithoch?
    Jeden Abend rollt Sisyphos den Felsen wieder nach oben.
    Den Satz von Frau Yellen „Ich möchte (…bitte, bitte, bitte…) bis zum Ende meiner Laufzeit FED-Chefin sein“, den überlesen Sie geflissentlich?
    Ich habe selten jemanden erlebt der seit Herbst so konsequent daneben lag („Tsunami“).
    Sorry, Sisyphos, auch heute abend rollt der Fels wieder runter.
    Und der wie die Katze ums zu heiße Leckerli so um die Wahrheit herumstreicht.
    Und sie nicht ausspricht:
    Rallye sichert Trump. Rallye sichert Schäuble und Merkel. Rallye sichert Abe. Rallye sichert Tim Cook. Rallye sichert den Weltfrieden. Das schöne Wetter. Die Rallye lässt meinen Nachbarn glücklich dreinschauen. Und sich ein neues Auto kaufen.
    So schlimm wäre es nicht das mal zu analysieren.
    Wer kauft da dauernd?
    Wer lanciert Apples „überragende Zahlen“?
    Woher kommt so irrsinnig viel Kohle – es geht ja alles hoch, BITCOIN, Gold, etc. pp.
    Stattdessen auch morgen wieder kleinklein:
    Wenn Trump sich an die Nase fasst, dann, aber dann…
    Schade!!

  3. „Waiting too long to remove accommodation“ – Das ist der Punkt.
    Die Amis müssen reagieren, ist eigentlich vollkommen egal, wer den US-Laden regiert. Der USD dürfte interessant werden, sollte man unter 1,04 fallen, sigifikant.

    Bei allem nötigen Respekt, bei all den Nachrichten, das wird auf lange Sicht den EUR/USD zur Parität hin laufen lassen, warum die Frage , was der Donald macht ? Der Donald sagt doch die ganze Zeit USD first – „unser“ EUR ist schwach ?

    VG

    Marko

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