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Markus Koch aktuell LIVE von der Wall Street: Der Trump-Schock

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Markus Koch meldet sich ganz aktuell mit seinem LIVE-Video vor dem Wall Street-Start. Er betitelt sein Video mit „Trump-Schock“. Er spricht von einem vollkommenen Wahnsinn bezogen auf die neuen Mexiko-Zölle der USA.

21 Kommentare

21 Comments

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    Wolfgang M.

    31. Mai 2019 15:40 at 15:40

    Das passt genau ins Bild. Vor einer Woche habe ich es in einem Kommentar angezweifelt „hat Trump überhaupt eine Strategie?“ und jetzt die Aktion gegenüber Mexiko. Der Mann handelt aus dem Bauch heraus, ignoriert Fakten (die ihm nicht gefallen) und Berater. Die Maßnahmen gegenüber Mexiko sind dem Ärger geschuldet, dass er das Geld für die Mauer nicht zusammenkriegt. In einem anderen Kommentar habe ich geschrieben „ der neue Gegner für die Algos“, Donald Trump. Wie soll ein Programm diese Reaktionen des mächtigsten Politikers vorhersehen? Bin gespannt, was die Anleger vor dem Wochenende machen. Bisher traute man sich fast nicht vor dem Wochenende short zu gehen – wegen eines möglichen Tweets.

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      Shong09

      31. Mai 2019 16:49 at 16:49

      Ich halte das für ein sehr gutes vorgehen. Mexiko ist in dem Fall Trittbrettfahrer, es lässt alle Migranten aus Süd- und Mittelamerika durchs Land ziehen, in der Hoffnung, dass sie es in die USA schaffen. Wenn sie die schon südlich ihrer eigenen Grenze stoppen würden, dann gäbe es den Konflikt schon mal nur noch über Mexikaner. Und da könnte man auch gegen vorgehen. Wie effektiv Trumps Ansatz zu sein scheint, beweist der Versuch auf mexikanischer Seite des sofortigen Treffens.
      Was gut für die Unternehmen ist, ist nicht unbedingt gut für den Staat/die Volkswirtschaft und die Menschen. Für Unternehmen wäre es am besten, die eigenen Steuern komplett aufzuheben. Trump sichert meiner Meinung gerade seine Wiederwahl

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    Beobachter

    31. Mai 2019 16:40 at 16:40

    Ich habe kürzlich geschrieben, wenn der Gröpaz mit seinen unberechenbaren Tweets die Wallstreet verärgert, dann sei er erledigt. Es scheint, dass er mindestens einen ( M.Koch) schon recht erschüttert hat,
    immerhin war der gleiche Koch noch gestern der Meinung dass die Amis den Handelskrieg gewinnen würden
    Die Schwärmerei über Merkel finde ich ich auch nicht so super, wurde sie doch von uninformierten Studenten für etwas gefeiert, was sie anfangs bekämpfte. ( Mindestlohn )
    Was wird wohl J. Powell denken, dem er doch kürzlich vorwarf, dass er der Bremser der Aktienkurse sei ?
    Was denken die Dickfisch- Bosse , die sich des Trump – Put plötzlich nicht mehr sicher sind ?
    Ich denke heute müsste noch eine Beruhigugspille für die Börsen kommen, mindestens der Laufbursche Kudlow sollte noch einen Auftritt haben.
    Nebenbei: Die Anleihenrenditen fallen, aber die High- Yields steigen leicht !

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      Markus Fugmann

      31. Mai 2019 16:44 at 16:44

      @Beobachter, Kudlow ist out gewissermaßen – kein Zufall, dass heute der Hardliner Navarro vor die Kamera trat! Der behauptet auf CNBC felsefest, dass doch Mexiko die Zölle bezahlen würde – selbst bei dem eher Trump-freundlichen Finanzsender CNBC löste das bei den Moderatoren Kopfschütteln aus..

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      Shong09

      31. Mai 2019 16:54 at 16:54

      Merkel kann man nur feiern, wenn man nicht unter ihr in Deutschland leiden muss!
      Im Ausland würde ich mich auch über Deppen freuen, die mir jedes Jahr Geld senden. Würde auch einmal am Tag pro 1000€ Standing ovations liefern. Leider hat da noch kein Macron oder sonst wer angeklopft

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      Michael

      31. Mai 2019 18:33 at 18:33

      @Beobachter, ich stimme in sehr vielen Punkten überein. Was ich allerdings für etwas kurzsichtig halte, ist Ihre Einschätzung und Bewertung von uninformierten Studenten. Merkel sprach immerhin in Harvard, einer der Elite-Unis in Wonderland. Und sie sprach vor rund 20.000 Harvard-Absolventen, Studenten, Eltern, Professoren und Gästen. Wenn also im Land der kulturellen und uninformierten Banausen jemand informiert sein dürfte, dann doch in Harvard und ähnlichen Institutionen.

      Gelobt wurde sie auch nicht in erster Linie wegen Aussagen zum Mindestlohn, sondern wegen ihrer rhetorisch erstaunlich geschickten, nie polemischen und offensichtlich äußerst überzeugenden Breitseite gegen einen reaktionären Narzissten und Mauerbauer für ein sauberes und weißes Amerika, ohne diesen auch nur einmal beim Namen zu nennen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin ebenfalls alles andere als ein Fan von Merkel. Doch ab und an hat auch sie einen lichten Moment. Umso mehr möchte ich dies den Absolventen und Professoren einer Elite-Uni zusprechen.

      @Shong09, @Bernd Schneider: Der eine oder andere Kenner der Materie mag natürlich über bisher geheimes Wissen verfügen, dass Deutschland diese Elite-Unis bezahlt, um Applaus zu spenden. Oder dass Herr Markus Koch die Merkel bekommt (als Ehefrau, oder was genau meinen Sie, Herr Schneider?), und uns dafür den GröPaZ beschafft. Wenn Herr Koch dann Frau Merkel besitzt, kann sie euch mit Afrikanern fluten. Wer bitte, Herr Schneider, ist „euch“? Eure Erlauchtheit Markus Koch oder die ungebildeten grünen Harvard-Michels?

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        Shong09

        31. Mai 2019 20:22 at 20:22

        Dann schauen Sie bitte doch nach, wie viel Geld Deutschland ins Ausland ohne Gegenleistung überweist. Die Reparationen für den 1. WK flossen bis vor kurzem, das Geld für die Besatzung Deutschlands fließt noch immer.
        Sofern mir bekannt, sind das mitunter amerikanische Soldaten, keine afrikanischen oder indischen. Vlt wissen Sie da mehr?
        Über NATO und sonstige Internationalen Verbände wird jede Menge Geld aus D ins Ausland veruntreut und verschleudert. Und wessen Rechnung zahlen wir in der NATO? Genau, die amerikanische. In welchem Land steht die Uni nochmal? Und jetzt kommen Sie bitte nicht mit, die NATO würde Deutschland schützen. Vor wem? Sich selbst, dem bösen Russen? Die UDSSR existiert nicht mehr, und Russland hat sich in den letzten 30 Jahren geändert. Aber die Polen haben auch noch immer Angst vorm Russen

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          Michael

          31. Mai 2019 21:52 at 21:52

          @Shong09, wo genau schaue ich denn nach, wie viel Geld Deutschland ins Ausland ohne Gegenleistung überweist? Warum präsentieren Sie uns denn nicht einfach die Quellen, Fakten und Antworten, statt immer weiter rhetorische Fragen zu stellen, die uns ins bestenfalls ins spekulative Nirwana führen?
          Was haben amerikanische Studenten urplötzlich mit der NATO und der Veruntreuung von Geldern durch die NATO zu tun? Reden wir hier noch vom Artikel des Markus Koch, von Beobachters Kommentar, oder füttern wir bereits wieder das Phrasenschwein?

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          leftutti

          31. Mai 2019 22:01 at 22:01

          @Shong-Dong, Reparationen sind tatsächlich einseitige Geldflüsse ohne Gegenleistung, da haben Sie recht! Diese sind skandalös ungerecht einseitig und sollten demnächst in die derzeitigen Grundgesetz- und Verfassungsdebatten mit einfließen.

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    Beobachter

    31. Mai 2019 17:00 at 17:00

    Ja wenn das so ist könnte man die Zölle noch höher schrauben.
    Jemand hat heute geschrieben,
    – dass viele Amis Essensmarken bekommen
    – viele Amis hätten keine Krankenkassen
    Frage, gibt es auch Hirnmarken für devote Politiker ?
    Seine von mir immer bezweifelte Widerwahl wird somit immer unwahrscheinlicher.9

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    Bernd Schneider

    31. Mai 2019 17:21 at 17:21

    Ich mache dem Markus Koch einen Vorschlag. Er bekommt die Merkel und wir Trump. Damit wäre ich sofort einverstanden .Dann kann sie euch ja fluten mit Afrikanern und ihr müsst dann die höchsten Steuern und Abgaben weltweit bezahlen .Haben wir einen Deal ?

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    Wolfgang M.

    31. Mai 2019 17:26 at 17:26

    Donald Trump behauptet in seinen Tweets, dass die Zölle für Mexiko helfen werden, die illegale Einwanderung in die USA einzudämmen. Außerdem kämen 90% der Drogen über Mexiko in die USA, von denen jährlich 80 000 Menschen sterben würden. Dahinter stecken zweifelsohne große Banden und korrupte Gemeinden und deren Politiker, auch Polizeibeamte. Wie können Zölle auf Firmen, die Autos für die USA produzieren, helfen diese Missstände abzubauen. Wie kann man das glauben?

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      Shong09

      31. Mai 2019 20:28 at 20:28

      Sehr einfach, die Mexikaner haben nun ein enormes Interesse gegen diese Banden vorzugehen, und dies nur wegen der Zölle. Den Politikern wird vermutlich von den Unternehmen, Lobbyisten, Arbeitgebern und Arbeitern Feuer unterm Hintern gemacht werden. Und wenn diese statt dessen nur stupide auf Trump schimpfen, anstatt ebenfalls an diesen Missständen zu arbeiten, dann werden sie eventuell die Konsequenzen tragen müssen. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.

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    Beobachter

    31. Mai 2019 18:10 at 18:10

    @ Bernd Schneider, Trump würde sofort, Mac Donalds, Google , Facebook, Amazon u.s.w. hoch besteuern u. Europa wäre gerettet. Da die Ami- Wirtschaft zu 80% aus Dienstleistungen besteht, müsste man nur anerkennen ,dass Dienstleistungen auch zum Import/ Export zählen müssten u. somit die Handelsbilanz nicht so schlecht aussehen würde.Da wird sowieso einiges ändern, sind doch schon China u.Russland daran eigene Internets zu installieren.

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    Lausi

    31. Mai 2019 19:17 at 19:17

    An den desaströsen Zuständen in Mittelamerika hat auch die USA eine Mitschuld. Nun bekommen sie halt die Quittung dafür. Das Gleiche gilt übrigens auch für Europa in Bezug auf Afrika.

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      Shong09

      31. Mai 2019 20:32 at 20:32

      Das ist korrekt, aber daraus folgt keine Verpflichtung für das Land/dem Großteil der unbeteiligten Bürger alle Immigranten aufzunehmen. Die Verantwortlichen für diese Missstände könnten wir gerne in die betreffenden Gebiete zum Wiederaufbau oder Arbeitsdienst schicken. Eine faire Handelspolitik wäre ebenfalls erforderlich

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    Beobachter

    31. Mai 2019 19:34 at 19:34

    @ Michael, meine Information hatte ich von einem kompetenten Radioreporter , der eben bemängelte,
    dass die Merkel wegen 2 Sachen gewürdigt wurde, die sie nach unserem Wissen anfänglich bekämpfte, eines war der Mindestlohn u.das andere ich glaube der Atomausstieg ?
    Meine Hochachtung vor Elite- Universitäten u.der Informiertheit über EU Länder hält sich eher in Grenzen.
    Ist denn der Gröpaz nicht auch ein Absolvent einer dieser Unis. Man hat kürzlich auch über Skandale gelesen, wo anscheinend Prüfungen auch gekauft werden konnten.Immerhin hat der Zollbeamte vom weissen Haus kürzlich BELGIEN als schöne Stadt gewürdigt.
    Dass die Merkel den Gröpaz kritisierte ohne ihn beim Namen zu nennen, finde ich nicht so positiv.
    Sie hat sich ja auch von Obama abhören lassen ohne Gegenwehr.
    Als Leaderin eines 500 Mio. Einwohner zählenden Wirtschaftsraumes könnte man auch einmal Klartext reden.Übrigens ihre Kommentare finde ich meistens super.Meine etwas tiefere Hochachtung von Elite- Schülern müssen sie mir verzeihen, habe ich doch mit Absolventen der französischen ENA zusammengearbeitet u.was die französischen Politiker zustandebringen ( die üblicherweise Absolventen dieser Schule sind) wissen wir ja.

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      Shong09

      31. Mai 2019 20:39 at 20:39

      Sie haben schon vollkommen recht, lediglich aus dem Besuch einer (Elite-)Hochschule folgt keinesfalls eine generelle Informiertheit. In der Regel wenn überhaupt, dann folgt daraus, dass die jeweiligen Absolventen eine gewisse Bildung in einem Fach aufweisen können, und selbst diese ist meist sehr eingeschränkt.
      Studieren, dass war einmal. Der Großteil besucht allerdings heutzutage auch schließlich keine Universität wegen der Lehre und Bildung, sondern lediglich um die „Qualifikation“ für einen bestimmten Job zu erlangen

      • Avatar

        Michael

        31. Mai 2019 22:55 at 22:55

        @Shong09, basierend auf dem lediglich touristischen Besuch einer eher militärischen Universität, die an Football interessiert ist, wie sie der POTUS absolviert hat, mögen Ihre Schlussfolgerungen zutreffen. Den erfolgreichen Absolventen einer Elite-Universität möchte ich dennoch etwas mehr zugestehen, als eine gewisse Bildung in einem Fach …, und selbst diese ist meist sehr eingeschränkt.

        Sofern Sie Beweise für Ihre These haben, jederzeit gerne. Bis zum Beweis des Gegenteiles erlaube ich ich mir, mich an wissenschaftlichen Erkenntnissen und technischen Fortschritten aus den Erkenntnisen und Forschungsabteilungen von Universitäten zu erfreuen.

        Interessant wäre auch zu erfahren, woher Sie Ihr All-Wissen beziehen, wenn nicht von Hochschulen. Wie immer, werden Sie es der Allgemeinheit bald fundiert und nachvollziehbar präsentieren.

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      Michael

      31. Mai 2019 21:24 at 21:24

      @Beobachter, soweit ich weiß, ist der GröPaz nicht unbedingt ein Absolvent einer Elite-Uni. Meines Wissens ist er Träger des niedrigsten akademischen Grades (Bachelor) und hat lediglich den ersten Abschluss eines gestuften Studiums an einer Universität, Hochschule oder Berufsakademie erreicht (Vordiplom nach 4 Jahren, andere benötigen dafür meist lediglich 4 Semester). Für einen weiterführenden Uni-Abschluss war er Zeit seines Lebens wohl etwas körperlich zu „sportlich“ und intellektuell zu unauffällig, schaffte es aber wie viele republikanische Patrioten, sich vor dem Vietnamkrieg wegen kleiner Wehwehchen zu drücken.

      Das mit Belgien dürften Sie einem kürzlichen Kommentar von mir entnommen haben:
      29. Mai 2019 19:03
      https://finanzmarktwelt.de/markus-koch-live-aus-new-york-schwacher-start-128030/#comment-57528

      Frau Merkel hat sich auch nicht alleine von Obama abhören lassen, vielmehr wurde unter ihrer unerträglich dinosaurierähnlich-langer Regierungsära ein weltweites Abhörnetzwerk des demokratischten und freiesten Landes publik, das sich seit 70 Jahren etabliert hat.

      Meiner Meinung nach ist Frau Merkel nicht Leaderin eines 500 Mio. Einwohner zählenden Wirtschaftsraumes, soweit ich Ihre Kommentare seit Jahren kenne und schätze, sollten Sie die Validität einer derartigen Aussage evtl. nochmals überdenken.

  9. Avatar

    Mark

    31. Mai 2019 22:32 at 22:32

    I❤️DONALD
    Put-posi explodiert ja förmlich

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Automobil-Aktien: Kurse für erste, vorsichtige Käufe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

Dass die kapitalintensive, wettbewerbsstarke Autoindustrie in der kommenden Krise hart getroffen werden würde, war wohl fast allen klar. Als teure Konsumprodukte sind Autos das erste, auf dessen Kauf Unternehmen und Verbraucher in einer Krise verzichten. Die Überkapazitäten in der Branche tun ihr Übriges, um die Margen erodieren zu lassen. Die Frage ist, ob Auto-Aktien nach 45% Kursverlust seit Januar nun bereits eine Kaufgelegenheit darstellen oder nicht. Wie so oft in diesen Tagen mache ich diese Entscheidung am Chart fest.

Der Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts Index hat inzwischen das Hoch des Jahres 2007 deutlich hinter sich gelassen. 2007 markierte den Gipfelpunkt der vorvorherigen Boomphase. Anschließend stürzte der Kurs von rund 440 auf fast nur noch 140 Punkte. Heute bewegt sich der Index bei 294 Punkten – also mittig zwischen dem damaligen Hoch und Tief. Auf diesem Niveau sind die Aktien zwar noch keine echten Schnäppchen, aber relativ zum Gesamtmarkt gesehen immerhin schon realistischer bepreist.

Bereinigt sich der Markt, gibt es nach der Krise einen größeren Boom

Viel hängt sicherlich davon ab, wie Regierungen in der Krise reagieren. Wahrscheinlich ist, dass sie ihre nationalen Automobilhersteller auf Teufel komm raus versuchen werden zu retten. Damit würden die Überkapazitäten und der starke Wettbewerb zwischen kaum rentablen Herstellern nach der Krise weitergehen und die Margen auch künftig unter Druck setzen. Lassen es Regierungen hingegen zu, dass nicht überlebensfähige Autohersteller auch Pleite gehen können, so wie es Schweden mit Saab tat, dann könnte in der Krise eine Marktbereinigung stattfinden. Mit abgebauten Überkapazitäten und weniger Konkurrenz wäre das Geschäftsumfeld für die überlebenden Hersteller nach der Krise deutlich profitabler. Kandidaten für eine Pleite finden sich in China zuhauf. Mit Tesla haben wir aber auch einen US-Hersteller, der chronisch…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Tesla: Autoabsatz viel besser als erwartet, Aktie vorbörslich +15 Prozent

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Tesla Innenansicht

Tesla ist immer wieder für Überraschungen gut, so auch in der aktuellen Coronakrise. Wo die ganze Autobranche derzeit ächzt, da liefert Tesla heute Nacht Zahlen, die den Markt glücklich machen. Man hat im 1. Quartal 103.000 Autos produziert. Wichtig ist aber der Autoabsatz. Da waren es 88.400 verkaufte Autos. Die Erwartungen lagen laut Berichten bei knapp unter 80.000 Stück. Auch erwähnt man in seiner Mitteilung, dass die neue Fertigung in Shanghai „darüber hinaus trotz erheblicher Rückschläge“ weiterhin ein Rekord-Produktionsniveau erreicht habe. Die Tesla-Aktie notiert heute vorbörslich bei 525 Dollar. Das ist ein Plus von 70 Dollar oder 15,5 Prozent gegenüber gestern Abend!

Tesla-Aktie in den letzten 12 Monaten

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Luckin Coffee: Wachstumstraum war doch nur Betrug!

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Kaffee Beispielfoto - Luckin Coffee hat Probleme

Die chinesische Café-Kette Luckin Coffee war der Star unter den Startups der vergangenen Jahre. Mit immensem Umsatzwachstum expandierte die Kette in zwei Jahren von neun auf 4.500 Filialen in China. Gestern kam heraus: das Wachstum basierte auf erfundenen Umsätzen.

Die Geschäftszahlen waren zu gut, um wahr zu sein

Ich gebe zu, auch ich hätte kritischer sein müssen, als ich erstmals über Luckin Coffee berichtete. Die Daten waren zu schön, um wahr zu sein. Das chinesische Unternehmen gab an, bei 540% Umsatzwachstum nur eine Kostensteigerung von 194% gehabt zu haben. Dass das ungewöhnlich für ein schnell wachsendes Startup ist, fiel mir zwar auf, ich sah es damals aber nicht als Betrugsindikator an. Doch wer einen Teil seiner Umsätze erfindet, kann natürlich deutlich bessere Geschäftszahlen präsentieren als die Konkurrenz. In Krisen werden viele Betrügereien am Kapitalmarkt aufgedeckt. In Boomzeiten fällt es Unternehmen wie Luckin Coffee nicht schwer, Kapital zu beschaffen, ohne dass Anleger viele Fragen stellen. Wenn jedoch in der Krise kein Kapital mehr vorhanden ist und auch kurzfristig keines mehr beschafft werden kann, fliegt der Schwindel auf. So war es schon mit Enron und Worldcom nach dem Platzen der New Economy Blase.

In der Krise dürfte Luckin Coffee kein Kapital mehr bekommen

Der Chief Operating Officer und andere Mitarbeiter des Unternehmens haben nach Unternehmensangaben Umsätze in Höhe von rund 2,2 Milliarden Yuan (290 Millionen Euro) seit Anfang 2019 erfunden. Ob diese Angabe dieses Mal stimmt, bleibt abzuwarten. Denkbar ist, dass schon vorher die Zahlen manipuliert wurden. Für Luckin Coffee wird der Skandal zum doppelten Problem. Erstens ist nun das Anlegervertrauen zerstört, was künftige in der Krise nötige Kapitalaufnahmen immens erschweren wird. Und zweitens gibt es nun für die vergangenen 15 Monate keine vertrauenswürdigen Geschäftszahlen mehr, auf deren Basis überhaupt ein Börsenprospekt für die Kapitalaufnahme erstellt werden könnte.

Das Unternehmen wäre also auf einige kapitalkräftige Einzelanleger beschränkt, die sich des Risikos bewusst seiend aber nur auf Kredite zu absurd hohen Zinsen einlassen werden.Vorerst dürfte das Unternehmen durchkapitalisiert sein, konnte es doch auf Basis der gefälschten Unternehmenszahlen noch im Januar rund 700 Millionen Euro mit Aktienverkäufen und Wandelanleihen einnehmen. Die Teilnehmer an dieser Kapitalaufnahme werden begeistert sein, sank doch der Aktienkurs gestern um 75%.

Personelle Verquickungen reißen auch Car mit in den Abgrund

Der Skandal um Luckin Coffee riss gleichzeitig ein anderes Unternehmen mit in den Abgrund. Die Aktien des Autovermieters Car fielen ebenfalls um mehr als 50%. Beide Unternehmen haben einige delikate personelle Verquickungen. Der Car-Gründer und Großaktionär Charles Zhengyao Lu ist gleichzeitig wichtiger Kapitalgeber bei Luckin Coffee und dessen Chairman. Luckin Coffee wurde von ehemaligen Mitarbeiter Lus gegründet. Nebenbei ist Lu auch noch Chairman, also eine Art Aufsichtsratsvorsitzender, bei Car. Die Gründerin von Luckin Coffee war jahrelang Vorstandsvorsitzende von Ucar, einem Ridesharing-Dienst, gegründet von Lu. Wenn Lu als Chairman die Betrügereien bei Luckin Coffee nicht auffielen, wer garantiert, dass sie ihm bei Car aufgefallen wären?

Auslandsinvestoren haben oft keinen Durchblick bei chinesischen Unternehmen

Die Probleme bei Luckin Coffee werfen ein Schlaglicht auf den chinesischen Aktienmarkt. Dessen Aktien sind in Europa und den USA sehr beliebt, versprechen sie doch oft enorme Wachstumsraten. Doch damit einher gehen auch etliche Probleme. So haben die europäischen und US-amerikanischen Aktionäre in der Regel kaum einen Einblick in den chinesischen Markt und können nicht abschätzen, ob die blumigen Versprechen der Unternehmen und ihres Managements realistisch sind. Dazu kommt, dass in der Regel gar keine Aktien der chinesischen Unternehmen verkauft werden. Bestes Beispiel ist für mich Alibaba. Wer „Aktien“ von Alibaba kauft, kauft tatsächlich nur einen Anteil an einem Firmenmantel auf den Cayman Island, der Alibaba die Abführung von Gewinnen versprach.

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