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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Optimismus hilft den Kursen

Redaktion

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am

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ein Erfolg versprechendes Medikament gegen das Coronavirus sorgt aktuell für Euphorie bei den Börsianern. Auch gibt es die Hoffnung auf das Wiederhochfahren der US-Wirtschaft nach den Worten von Donald Trump. Beides hilft aktuell Dow, Nasdaq und Co. Auch das Schwergewicht Boeing ist heute ein wichtiger Faktor!

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    sabine

    17. April 2020 19:06 at 19:06

    Meine Chefs sagen es ähnlich, die Wirtschaft wird so schnell nicht hochfahren.
    a) Mein Kunde hat zwar für nächste Woche die Produktion wieder angekündigt (Abrufe), aber es gibt Lieferanten, die die Lieferungen nicht bestätigt haben. Und wie Markus Krall richtig sagt, die Autoindustrie ist sehr filigran und just in sequence. Wenn ein wichtiges Teil fehlt, es wenn es nur 0,05€ kostet, (Sonderschrauben, Halterungen…) kann nicht produziert werden.
    b) Da wir und die Autokonzerne auch in Kurzarbeit sind, habe die Kollegen weniger Kohle und schieben alles wichtige auf. Das zieht sicher einen längeren Einbruch nach sich.
    c) Deswegen ist die Stimmung an der Börse übertrieben. Vielleicht wird sie ja auch gepusht, von Plange protection team (PPT), Hedgefonds usw.

    Ich finde auch, daß Herr Koch immer schick angezogen ist. Ich lauf zuhause ganz anders herum. Außerdem hat er recht, es ist 24-rangig. Wem das bei „News“ wichtig ist, ist reich oder dumm.

    (p.s. an meine Stalker, diesmal ohne den link von Focus.)

  2. Avatar

    sabine

    17. April 2020 19:20 at 19:20

    Mit Hochfahren mein ich einen Anstieg auf die früheren Levels von Ende 2019, als wär nix geschehen.
    Natürlich wird Anfang/Mitte Mai 2020 die Produktion wieder beginnen, aber gemächlich, mit viel kaputtem Porzelan (Pleiten, Insolvenzen, auch privat). Schon Anfang des Jahres hatten wir 3 Pleiten bei den Zulieferern, da war Corona noch in China (und Nortitalien).
    Mein Chef und meine Firma haben sich Kurzarbeit bis Juni genehmigen lassen! (Ich glaub sogar, Ende Juni.) Auf meine Frage wegen meinem Kunden nächste Woche wurde abgewunken, siehe oben.

    Außerdem: Schon Beginn letzten Jahres (!), also etwa Februar 2019, war bei vielen Autoprojekten 30%’ige Kürzung der Serien-Produktion, Varianten-Zusammenstreichen oder späterer Beginnd er Serienproduktion, Entwicklung neuer Varianten verschoben … Es gab nur ein paar Ausnahmen. Wir haben deswegen letztes Jahr ziemlich minus gemacht. Am Ende, letztes Quartal, ging es nochmal gut, mit blauem Auge! Im Vergleich zur Konkurrenz standen wir ein wenig besser da, der einzige schwache Trost.
    Hätt ich Aktien, würd ich alles verkaufen. Sofort. Denn jetzt bekäme ich noch etwas dafür. Das Erwachen kommt sicher im Juni, so wie jetzt in China.

    • Avatar

      Columbo

      17. April 2020 21:34 at 21:34

      @Sabine

      Was würdest du mit dem Geld aus dem Aktienverkauf machen?
      Jetzt noch Gold kaufen?
      Cash halten und zuschauen, wie es von der Krall‘schen oder Müller‘schen Hyperinflation gefressen oder von einem Finanzminister oder von einer Bankenpleite rasiert wird?
      Eine Immobilie, wenn‘s viel ist oder eine Rolex, wenn‘s wenig ist?
      Ich wette du hast genau so wenig Ahnung, wie ich.
      Ich würde am Ende die Aktien doch behalten und auch das Gold.
      Übrigens, Matratze oder Vergraben kommt für mich nicht in Frage🥴.

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Aktienmärkte: Börsen-Ausnahmejahr 2020: Geht es so weiter?

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Obwohl wir noch drei Monate des Jaheres 2020 vor uns haben, ist bereits jetzt ersichtlich, dass das Coronajahr 2020 in jeder Hinsicht aussergewöhnlich ist für die Aktienmärkte – weil man sich so ziemlich gar nicht an Weisheiten und Statistiken der Vergangenheit orientieren konnte. Jetzt stehen wir kurz vor der Wahl des US-Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Sollte das auch die Aktienmärkte unberührt lassen?

Aktienmärkte: Das Jahr der Anormalien 2020

Gewiss waren die Aktienmärkte zu Jahresbeginn heiß gelaufen, eine Korrektur stand an, aber was kam in der Folge? Covid-19 mit absolut außergewöhnlichen Reaktionen von Politik, Wirtschaft und Börsen. Hier ein paar Superlative:

  • Ab 20. Februar kam es zum schnellsten Börseneinbruch in der Geschichte in 34 Tagen um 30 bis 40 Prozent, dann die schnellste Erholung der Aktienmärkte, speziell in den USA, wo es nur sechs Monate bis zum Erreichen neuer All Time Highs gedauert hat
  • die tiefste Rezession seit Menschengedenken, die die US-Wirtschaft im zweiten Quartal auf Jahresbasis über 30 Prozent in die Tiefe führte, auf Quartalsbasis so wie in Deutschland knapp unter 10 Prozent
  • ein noch nie dagewesener Lockdown, der zeitweise 4 Milliarden werktätige Menschen weltweit in Quarantäne brachte
  • die schnellste, zwar noch unvollständige Wirtschaftserholung, die bei einem Gros der Märkte bis über 90 Prozent an ihr Winterniveau geführt hat
  • absurde Steigerungen bei Frühindikatoren und einzelnen Kennziffern, verursacht durch den angeordneten Stillstand: Ich habe bereits im Mai darauf hingewiesen, dass es aus finanzmathematischen Gründen sonderbare Zahlen geben muss – wenn etwas 90 Prozent gefallen ist, muss es bis zum Status quo 900 Prozent steigen
  • die tiefsten Zinsen seit vielen Generationen, die größten Rettungspakete von Staaten und Spritzen von Notenbanken
  • allein die Federal Reserve, die EZB und die Bank of Japan haben eine Bilanzsumme von 20 Billionen Dollar aufgebaut, bei einem Volumen der Weltwirtschaft von 86 Billionen Dollar
  • kein Saisonalität der Aktienmärkteg, kein Sell in May, kein Sommerloch, eine harmlose Septemberkorrektur, die selbst beim teuren Nasdaq mit 78 Prozent plus seit März nur eine 13-Prozent-Korrektur brachte
  • eine ewig lange Periode der Aktienmärkte, in der selbst blutige Anfänger mit ihrer Performance (Stichwort RobinHood) erfahrene Hedgefonds- und Investmentfondsmanager alt aussehen ließen.

Und jetzt reagiert man an der Wall Street nicht einmal auf die Aussicht eines Wahldebakels, welches wochenlang kein Ergebnis bringen könnte, mit all den hypothetischen Extremszenarios. Sicherlich bleibt eine Grundvolatilität erhalten, allein schon durch die großen Hebeleinsätze, immer wieder auftretender kleiner Short Squeezes und dem Zwang zu agieren. Allein schon durch die permanente Spekulation um das fünfte Konjunkturpaket, um den Impfstoff, um die Infektionszahlen – ruhig dürfte der Monat nicht verlaufen.

Aber ein großer Einbruch der Aktienmärkte, woher soll dieser jetzt kommen?

Es liegen unglaubliche fünf Billionen Dollar auf Cashkonten – wohin mit dem Geld? Man kann keine Kundengelder lange auf Konten mit Strafzinsen bunkern.

Schlussfolgerung

Es gibt aus meiner Sicht zwei überragende Faktoren, die alle anderen, auch berechtigten Negativfaktoren vom Tisch wischen.

Weltweit gibt es bereits über 20 Billionen Dollar an Anleihen im Bereich der negativen Realverzinsung (nicht nominal) – und nicht zu vergessen Billionen Dollar/Euro/Yen an Sparanlagen auf unverzinslichen Konten. Es herrscht ein noch nie dagegewesener Anlagenotstand für Pensionsfonds, Versicherungen, Kapitalsammelstellen jedweder Art und von vorsorgenden Kleinanlegern.
Die Regierungen dieser Welt haben Rettungsprogramme aufgelegt, versorgen Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld und verhindern im großen Stile Unternehmensinsolvenzen.
Kurzum: Es werden Stimuli in gigantischen Dosen verabreicht, die aus besagten Gründen immer wieder auf den Kapitalmärkten landen. Die Aktienmärkte sind süchtig nach weiteren Geldspritzen. Und um auf die US-Wahl 2020 zu sprechen zu kommen: Egal wer im November gewählt wird, er wird weder etwas an den Zinsen ändern, noch das Stimulusprogramm beenden. Bei Joe Biden und seinen Demokraten könnte es sogar noch ausgeweitet werden.

Wie soll so etwas enden? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich das viele Geld nicht irgendwann seinen Weg in die Gütermärkte macht und damit Inflation erzeugt, gefolg von einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen – und dann wäre es vorbei mit der Hausse der Aktienmärkte..

Das Jahr 2020 ist in jeder Hinsicht aussergewöhnlich für die Aktienmärkte

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Aktienmärkte: Ab heute kommt der Schmerz der Coronakrise! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte in den USA gestern mit Gewinnen aufgrund neuer Stimulus-Hoffnungen und neuem Konjunkturoptimsimus – aber ist diese Zuversicht begründet? Ab heute beginnt nach der finanziellen Betäubung durch Notenbanken und Staaten erst der ökonomische Schmerz der Coronakrise: in Deutschland müssen ab 01.Oktober Unternehmen, die zahlungsunfähig sind, Insolvenz anmelden. Und in den USA laufen die staatlichen Mittel aus, die Unternehmen unterstützen, damit sie keine Mitarbeiter entlassen. Genau das aber passiert nun massenhaft bzw. wird angekündigt – was wiederum neue Stimulus-Programme auch für die Aktienmärkte so wichtig macht. Das wird nun ein heißer Oktober, zumal die Unsicherheit der US-Wahl nicht kleiner wird..

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DAX daily: Setzt sich die Rally vom Wochenbeginn fort?

Stefan Jäger

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Am gestrigen Mittwoch hat der Dax die Konsolidierung vom Vortag fortgesetzt. Wenngleich er am Nachmittag kurzfristig in die Gewinnzone gelaufen ist und ein Tageshoch bei 12.869 markiert hat, ist er kurz vor Handelsschluss wieder in die Verlustzone gerutscht und hat den Handel schließlich mit einem Minus von 65 Punkten (-0,51 %) bei 12.760 beendet. Das Tagestief lag bei 12.698, von dort aus ging es wieder zum Widerstand bei 12.860, wo der deutsche Leitindex wie an den beiden Vortagen scheiterte. Damit haben wir erneut einen Inside-Day gesehen.

Während sich die US-Börsen von der TV-Debatte zwischen Trump und Biden unbeeindruckt zeigten und kräftig anstiegen, wollte der Dax nicht so richtig in Gang kommen. Das kann sich aber schnell ändern, wenn der Leitindex die Hürde zwischen 12.860 und 12.904 überwindet. Darüber ergeben sich weitere Ziele auf der Oberseite, wie zum Beispiel das offene Gap bei 13.116. Aber noch ist es nicht so weit, es besteht weiterhin die Gefahr eines erneuten Abrutschens in Richtung der 12.560.

News und fundamentale Daten

Zum TV-Duell muss man nicht mehr viel sagen, da die Debatte eher von gegenseitigen Beleidigungen und Sticheleien geprägt war als von inhaltlichen Kontroversen. Markus Fugmann bespricht das TV-Duell ausführlich in einem Video. Wenn etwas von der Debatte hängen geblieben ist, dann waren es die Sprüche von Biden, die überraschenderweise schlagfertig und witzig waren. Auch wenn die US-Präsidentschaftswahl die Märkte in den nächsten Wochen noch beschäftigt, haben die Investoren die Debatte als Entertainment-Event abgetan.

Demzufolge beschäftigen wir uns besser mit den interessanten Wirtschaftsdaten, die der heutige Tag bietet. Zuerst erscheint um 9:55 Uhr der wichtige Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe aus Deutschland. An den Finanzmärkten gilt der Index als einer der einflussreichsten Wirtschaftsindikatoren, somit können die Daten den Dax beeinflussen. Die Prognose liegt bei 56,6 (Vormonat: 56,6). Nur fünf Minuten später folgt dann der Index für die Euro-Zone. Anschließend findet um 11:00 Uhr das Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU statt. Zu guter Letzt sehen wir um 14:30 Uhr noch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten sowie um 16:00 Uhr den viel beachteten ISM Einkaufsmanagerindex aus den USA.

Außerdem ist gestern die bei FMW mehrfach diskutierte coronabedingte Sonderregelung für zahlungsunfähige Unternehmen ausgelaufen. Ab heute gilt wieder eine Pflicht zum Insolvenzantrag. Das kann in den kommenden Monaten dazu führen, dass die Firmenpleiten in Deutschland sprunghaft ansteigen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im gestrigen Handel pendelte der Dax zwischen der Unterstützung bei 12.695 und dem Widerstand bei 12.860 hin und her. Heute stellt sich die Frage, ob der Dax die Range verlassen kann. Vorbörslich notiert der Dax bereits leicht im Plus. Auf der Oberseite ist der Widerstandsbereich zwischen 12.860 und 12.904 entscheidend. Dort liegen auch die Tageshochs der vorherigen Handelstage. Zuvor muss der Leitindex noch den Pivot Punkt R1 bei 12.838 überwinden. Mögliche Ziele noch oben befinden sich bei 12.946, 13.032 und dem offenen Gap bei 13.116. Auf der Unterseite hat der Unterstützungsbereich zwischen 12.700 und 12.685 gestern dreimal gehalten. Fällt der Dax darunter, dann liegt der nächste Unterstützungsbereich bei 12.630 bis 12.620. Sollte der Dax auch dort keinen Halt finden, dann ergeben sich Ziele bei 12.570 und 12.549.

In den letzten Handelstagen haben sich die US-Börsen sehr bullisch präsentiert, sollte dies anhalten, dann besteht eine gute Chance für den Dax den Ausbruch auf der Oberseite zu schaffen. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sich der Range-Handel weiter fortsetzt. Dabei sollte man die Tageskerze von Montag im Auge behalten.

DAX daily: Tagesausblick 01.10. - H1-Chart - Dax vor dem Ausbruch?

Heutige Pivot Punkte (PP):

12.974 – Pivot Punkt R2

12.838 – Pivot Punkt R1

12.761 – Pivot Punkt

12.626 – Pivot Punkt S1

12.549 – Pivot Punkt S2

Dax Unterstützungen (US):

12.698 – Tagestief 30.09.

12.622 – Tageshoch 25.09.

12.570 – 61,8 % Retracement (Hoch 12.946)

12.505 – Tagestief 21.09.

Dax Widerstände (WS):

12.869 – Tageshoch 30.09.

12.872 – Tageshoch 28.09.

12.904 – Punkt 1 Topbildung (Hoch 13.460)

12.946 – Nachthoch 29.09.

13.000 – psychologische Marke

13.032 – 61,8 % Retracement (Hoch 13.460)

13.116 – Gap 18.09.

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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