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Markus Koch über das Dilemma der Investoren – die Institutionellen sind bei der Rally nicht dabei!

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Es ist viel Hoffnung eingepreist – und die entscheidende Frage lautet: zurecht? Markus Koch faßt die Gemengelage kompakt zusammen: die Gewinnerwartungen an der Wall Street sinken, die Fed wird wohl in diesem Jahr noch von der Bremse gehen, China stimuliert mit massiver Kreditvergabe, Unsicherheit über den Deal zwischen den USA und China etc.

Dazu wieder interessante Einsichten direkt aus Gesprächen Kochs auf dem New Yorker Parkett – die institutionellen Investoren sind bei der Rally nicht dabei und daher nun in einer mißlichen Lage:jetzt noch kaufen nach den starken Anstiegen?

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    1. März 2019 13:48 at 13:48

    Könnten die institutionellen Investoren die Märkte nicht leicht shorten? Denn es sind doch scheinbar bei den niedrigeren Umsätzen im Mittel, nur die keinen Fische in den Markt gegangen. Dann werden die Gewinne jetzt mitgenommen. Allen Grund gäbe es doch nach dieser Rally und dann noch die bevorstehende Blackout Period, bei dem die Unternehmen keine eigenen Aktien zurückkaufen dürfen.

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    Prognostiker

    1. März 2019 15:16 at 15:16

    Anscheinend hat kein vernünftig denkender Investor diese starke Rally erwartet, u.diejenigen die im Dez. so richtig auf die Mütze kriegten hatten keine Lust oder konnten wegen fehlender Margin nicht kaufen.
    Bei jetzt schon hochgelaufenen Kursen noch aufzuspringen brächte die Gefahr , ein zweites Mal erwischt zu werden.Darum denke ich ,dass jetzt einige an der Seitenlinie warten bis der Kunstrally der Schnauf ausgeht, um dann richtig zu shorten.Mit denjenigen, die sich innert einigen Monaten ein zweites Mal erwischen lassen, müsste man kein Bedauern haben, die hätten jetzt in der Erholung aussteigen können.Darum gibt es viele Gründe Gewinne zu sichern u.eine Korrektur wäre überfällig, ausser man glaubt an neue Allzeithochs.

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    Andreas

    1. März 2019 15:40 at 15:40

    In wenigen Monaten sehen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit eher neue Allzeithochs. Jetzt ein kleiner Rücksetzer und die Institutionellen und Hedgefonds werden die Indizes hochballern, aus Angst erneut etwas zu verpassen.
    Ich werde nach dem Rücksetzer jedenfalls erneut Long gehen, die (Alt)Bären werden noch etwas warten müssen bis sie den Markt shorten können.

    Ganz ehrlich: Geld an der Börse zu verdienen ist einfach. Geht nach überverkauften Situationen immer Long, die Shorter haben an der Börse ein unglaublich schweres Leben.

    • Avatar

      Columbo

      1. März 2019 18:04 at 18:04

      “Geld an der Börse zu verdienen ist einfach“
      Wenn Taxifahrer, Friseure oder manche Foristen solche Sprüche loslassen, wirds gefährlich. Long gehe ich dann nicht.

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    Altbär

    1. März 2019 16:55 at 16:55

    @Andreas, du warst doch meines Wissens auch der , der Ende Januar 2018 für den „LONG- LONG-LONG – Segler geschwärmt hat. Hast du in der Zwischenzeit etwas gelernt oder bist du ein typischer KONTRAINDIKATOR?

    • Avatar

      Roberto

      1. März 2019 18:46 at 18:46

      …dann hat Andreas doch richtiog geahndelt…war genau die richtige Zeit um nach Long zu schreien wenn man sich die charts anschaut.

      Gut gemacht Andreas 🙂

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    Andreas

    1. März 2019 18:32 at 18:32

    Columbo

    Sehr gut, ich nämlich bin jetzt auch short im Nasdaq…
    Der Long-Einstieg kommt dann später.

    • Avatar

      Columbo

      1. März 2019 18:54 at 18:54

      Aha, short im Nasdaq, und ich hab geglaubt „die Shorter haben an der Börse ein unglaublich schweres Leben“. Aber eben nicht alle, für manche ist die Börse sowas von einfach.

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    Andreas

    1. März 2019 18:38 at 18:38

    Altbär

    Also, vom Segler habe ich einiges gelernt, habe mich mit den Begriffen, die er um sich geworfen hat, etwas näher beschäftigt, zu meinem Vorteil muss ich dazu noch erwähnen.
    Bei ihnen, Herr Altbär, lerne ich Börsen-Pessimismus in reinster Form und wie man als Shortie sein Geld verbrennt.

    Wie schon mal geschrieben: Tief im inneren bin ich auch eher pessimistisch, was die Börse betrifft, aber diese Gefühle gehören abgeschaltet. Trump, Draghi, Powell und Freunde interessieren sich nicht für meinen Pessimismus.Ich kann die Börse nicht beeinflussen, diese Herren aber schon. Und raten sie mal wo die Herrscher des Geldes die Indizes sehen wollen?

  7. Avatar

    Andreas

    1. März 2019 18:41 at 18:41

    Columbo, waren sie jemals Long bei den Indizes?

    • Avatar

      Columbo

      1. März 2019 19:26 at 19:26

      @Andreas
      Fragen, die eine derart tiefe Einsicht in meine Privatsphäre bedeuten, beantworte ich nicht.?

  8. Avatar

    Altbär

    1. März 2019 18:55 at 18:55

    @ Andreas, ich mache es wieder u.dies zum etwa tausendsten Mal. Bitte unterscheiden zwischen Anlegen u. Traden. Hätte ich im Dez. meine Anlagen in Aktien gehabt, hätte ich einen Riesenverlust gemacht.In diesem Fall habe ich sogar Short getradet u. gewonnen. Ich habe langsam die Meinung diese LONG-Long
    Leute hätten keine Anlagen u.reden nur vom Kurzfristtraden.Wenn sie vom Segler viel gelernt haben,dann haben sie noch Luft nach oben. ( wie der Aktienmarkt)

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    Andreas

    1. März 2019 19:51 at 19:51

    Columbo

    Ich gebe ihnen einen Tipp: Halten sie diese Quote beim Traden ein: 80% Long, 20% Short, gegebenenfalls shorts komplett weglassen (nicht die an ihren Beinen, sie verstehen?) und nur mit Longs handeln. So stehen sie schon mal auf einem guten Fundament. Bei ihnen scheint die Quote vertauscht zu sein und ja, dann ist das Leben an der Börse verdankt schwer.

    Ich gebe mein Geld lieber einem Menschen mit einem IQ von 90, wenn er nur Long in den Markt geht, als einem Vermögensverwalter (Titel: Dr, Dr, Prof. Einstein) mit einem IQ von 160, der die Märkte aber nur shortet.
    Der „Depp“ mit dem IQ von 90 wird den Doktoren meilenweit Outperformen, glauben sie mir:-)

    @Roberto
    Danke

  10. Avatar

    Altbär

    1. März 2019 20:23 at 20:23

    @Roberto, haben sie wahrscheinlich Januar 2018 mit Januar 2019 verwechselt.
    @ Andreas , Haben sie vielleicht die Entwicklung von Buffetts Portofolio u.vielen anderen Grossanlegern in letzter Zeit verfolgt?

    • Avatar

      Roberto

      2. März 2019 11:44 at 11:44

      oh stimmt…habe ich verwechselt. Sorry.

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Aktienmärkte: Perfekter Sturm? Marktgeflüster (Video)

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Braut sich da für die Aktienmärkte der perfekte Sturm zusammen – mit einem Potential, wie wir es zuletzt im Januar 2018 und im Dezember 2018 gesehen haben? Manches spricht dafür: die extreme Positionierung der Investoren vor allem im US-Tech-Sektor, die mangeldenen Absicherungen (Put-Optionen), der Glaube, dass nichts schief gehen könne, weil die Fed ja als Retter jederzeit bereit stehe etc. etc. Aber nun scheint das Coronavirus vor allem in Südkorea und Japan um sich zu greifen, die WHO zeigt sich zunehmend nervös. Und die Wall Street realisiert, dass auch die amerikanischen Aktienmärkte und die US-Wirtschaft nicht immun sind gegen Schocks (heute der Einbruch beim US-Einkaufsmanagerindex vor allem im Dienstleistungsbereich)..

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Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Indizes

Die EZB hat eine Meinung zur aktuellen Hausse am Aktienmarkt

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Wie viele Kommentatoren gibt es dieser Tage, die kund tun, dass die aktuelle Hausse am Aktienmarkt eine Manie ist, eine reine Gier, ein Trieb der Angst, weil man keine Gewinne verpassen will, usw. Dazu noch billiges Geld von den Notenbanken, die Aktien fast alternativlos machen. Also, alles stumpf rein in den Aktienmarkt? Das Lustige oder auch Traurige ist: Einer der Hauptverursacher dieser Situation meldet sich zu Wort, und sieht das kritisch, was er geschaffen hat. Es ist die EZB.

Es ist eine knochentrockene Aufgabe sich durch den vier Wochen verzögert veröffentlichten Sitzungstext der EZB zu kämpfen. Aber mit einem Tag Verzögerung haben wir uns das angetan. Gestern wurde nämlich der Sitzungstext des EZB-Rats aus Januar veröffentlicht. Und siehe da, man hat auch eine Meinung zum Aktienmarkt. Eigentlich äußert sich die Europäische Zentralbank nicht zu konkreten Entwicklungen am Aktienmarkt. Denn man ist ja ein „neutraler“ Player, und hat nur die Preisstabilität im Blickpunkt? Aber sie äußert sich im aktuellsten Sitzungsprotokoll wie folgt (ins Deutsche übersetzt):

Es sei angemerkt worden (man merkt schon, Protokollanten-Slang), dass der Anstieg des Aktienmarktes nicht mit einer Verbesserung der Gewinnerwartungen (der Unternehmen) in Zusammenhang zu stehen scheint. Wie es auch in den Vereinigten Staaten der Fall zu sein scheint, deute dies auf eine mögliche Abkoppelung zwischen den lebhaften Finanzmärkten und den weiterhin gedämpften Aussichten für die Realwirtschaft hin. Es wurde auf die Aktienmärkte verwiesen, wo der anhaltende Anstieg der Bewertungen nur schwer mit den schwächeren Gewinnaussichten auf beiden Seiten des Atlantiks, den gedämpften Gewinnmargen und der allgegenwärtigen Unsicherheit zu vereinbaren war. Es wurde auch angemerkt, dass höhere Immobilienpreise zu einer Fragilität des Finanzsystems führen könnten, die durch die makroprudenzielle Politik nicht ausreichend berücksichtigt werden könnte.

Dazu kann man nur sagen: Die Diagnose mag zwar richtig sein. Aber dass der Verursacher sich besorgt zeigt über die Folgen seines eigenen Handelns, ist schon bemerkenswert!

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