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Markus Koch und die „Warnung der Wall Street“

Markus Koch mit Fakten, die so gar nicht zur euphorischen Stimmung passen wollen..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Markus Koch ist sicher vielen bekannt als Moderator an der Wall Street – vor allem durch n-tv. Mit seinen Kommentaren ist Koch jederzeit unterhaltsam, und auch wenn es auf diesem Planeten vielleicht tiefgründigere Analytiker gibt als Koch, hat er doch einen große Vorteil: er ist ein sehr guter Netzwerker und kennt daher viele der Händler auf dem Parkett der Wall Street persönlich. Und so hat er schon die eine oder andere valide Information oder Einschätzung von Insidern erhalten, die anderen verschlossen bleiben!

Nun sendet Koch eine „Warnung der Wall Street“ und zeigt dabei interessante Fakten, die zur derzeitigen Euphorie so gar nicht passen wollen. Und weil wir den Markus nicht alleine lassen wollen, wollen wir noch einige kleine Ergänzungen machen: der Margin Debt an der Wall Street erreichte im Januar ein neues Allzeithoch (also faktisch die Hebelung; hier geht es zu den Daten).

Und: seit der Wahl Trumps haben die globalen Aktienmärkten sechs Billionen Dollar an Marktkapitalisierung gewonnen – das entspricht dem kombinierten BIP Deutschlands und Großbritanniens. Sportlich angesichts der großen Wahrscheinlichkeit, dass die Weltmacht schlechthin protektionistisch wird und damit der Welthandel abnehmen dürfte:

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Und: mit dem Anstieg der US-Indizes nimmt der Renditevorteil von US-Aktien gegenüber US-Anleihen stark ab:

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So, und nun Markus Koch:

(Dank für den Hinweis auf das Video an @trigo!)


Die New York Stock Exchange an der Wall Street
Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=243386

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    verinet

    2. März 2017 11:53 at 11:53

    sehe ich ähnlich wie Markus Koch bedenklich nur dass er schon vor den US Wahlen short gehen wollte

  2. Avatar

    gerd

    2. März 2017 12:18 at 12:18

    By the way:
    „Und: seit der Wahl Trumps haben die globalen Aktienmärkten sechs Billionen Dollar an Marktkapitalisierung gewonnen“
    Bekomme ich das als Durchschnittsbürger auch mit? Wahrscheinlich nicht.

    Aber wenn umgekehrt die Börsen irgendwann mal wieder kräftig in den Keller rauschen, dann wird sofort öffentlich gejammert wieviel …vernichtet wurden, sich einfach in Luft aufgelöst hätten. Und überhaupt wie sehr das doch der realen Wirtschaft schadet, weshalb die
    Finanzmärkte jetzt aber endlich wirklich an die Zügel gehörten,

    • Avatar

      verinet

      2. März 2017 12:39 at 12:39

      Nö da haben Sie nichts von wenns runter geht müssen dann allerdings wieder Banken und Firmen gerettet werden da sind sie dann wieder dabei…..

      • Avatar

        gerd

        2. März 2017 13:01 at 13:01

        Ja aber ist das denn nicht komisch?
        Beim Abstieg müssen Unternehmen gerettet werden und der Aufstieg der Kurse hätte aber andererseits keine positiven Auswirkungen in der Realwirtschaft?
        Falls da nix Positives sein würde, könnte doch auch durch das wieder Ablassen der aufgeblasenen Luft nix Schlechtes raus erwachsen? Es müsste alles ungefähr so sein, wie vor dem Kursanstieg auch.
        Ist aber auch egal, bzw. nicht so wichtig.
        Mir kommt es nur irgendwie widersprüchlich vor.

        Insofern finde ich es gut, dass bei FMW auch der billionenschwere Zuwachs ausdrücklich Erwähnung findet.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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