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Markus Krall: Brilliante Analyse der Krise – aber fragwürdige Lösungen

Markus Krall ist ein Libertärer und brillianter Analytiker – aber er plädiert gleichzeitig für ein reaktionäres Weltbild mit heiliger Ehe und Religion

Markus Fugmann

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Markus Krall hatte eine epochale Krise vorausgesagt – vor allem im Banken-Sektor, für den er bereits im Vorjahr für das laufende Jahr 2020 eine massive Verschlechterung ihrer bilanziellen Lage antizipiert hatte. Natürlich hat auch er – der maßgeblich die Risiko-Modelle der deutschen Banken mitentworfen hat – diese massive Krise durch das Coronavirus nicht antizipiert. Aber dennoch sei , so Markus Krall, das Coronavirus nur der Auslöser, nicht aber die Ursache der Krise – oder wie Düzen Tekkal, zuletzt Kriegsreporterin aus dem Irak, gesagt hat: „Das Coronavirus macht ehrlich“.

Denn die Wirtschaft sei laut Markus Krall gewissermaßen ein Patient mit Vorerkrankungen – das Coronavirus decke gewissermaßen diese Vorerkrankungen schonungslos auf, die wir bisher verdrängen wollten im Glauben an die Allmacht der Notenbanken. Aber eben diese Zentralbanken sind, wie wir zuletzt erleben konnten, eben nicht allmächtig – auch wenn die Märkte nun vielleicht ein letztes Mal hoffen, dass eben diese Notenbanken in Zusammenarbeit mit den Stimulus-Maßnahmen der Regierungen den Karren noch einmal aus dem Dreck ziehen können.

 

Markus Krall zum Stimulus-Tsuanmi

Nun also kommt er, der große Stimulus-Tsunami: gestern ging die Fed mit einer weiteren Bazooka all-in und kann nun sogar direkt Unternehmen Kredite geben und sie damit über Wasser halten – eine Art Notenbank-Sozialismus beginnt. Nun kommt es – ohne Kaschierung wie bisher, als etwa die EZB Staatsanleihen nicht direkt, sondern über den Umweg Banken kaufte und damit angeblich keine Staatsfinanzierung betrieb – zur ungeschminkten Finanzierung von Staaten und Notenbanken durch die Notenbanken. So dürfte etwa die EZB die Schuldenpolitik der Euro-Staaten im Volumen von 12-15% (nach Schätzung von Markus Krall) monetarisieren. Dies Geldflut aber treffe auf immer weniger Güter, weil durch das Coronavirus auch das Waren-Angebot kollabiere – mit der Folge, dass Güter des täglichen Bedarfs deutlich teurer würden. Was auf uns zukommt, ist eine Stagflation – also Inflation ohne Wirtschaftswachstum.

Wie wird die Krise an den Finanzmärkten nun ablaufen? Die Aktienmärkte werden unter Druck bleiben, so Markus Krall. Aber auch bei den Anleihemärkten werde es zunächst eine Flucht in die Qualität und in die Liquidität geben – bevor man dann feststellen müsse, dass auch hier kein sicherer Hafen zu finden sei.

Kralls brilliante Analyse, aber fragwürdiges reaktionäres Gegenmodell

Markus Krall meint: wie wir die Krise lösen werden, ist nun entscheidend! Als Libertärer sieht er zwei Alternativen: Entweder werde es einen Staats-Sozialistischen Ansatz geben mit einer Zuteilungswirtschaft – und Schlange stehen für Güter des täglichen Bedarfs. Oder man lasse den Markt und die Unternehmen agieren. Nun sei die Frage: Eigentumssicherheit und Rechte des Individuums – oder eben Zwang von oben.

Doch Markus Krall zeigt auch seine konservative, vielleicht sogar reaktionäre Seite, wenn er neben der extrem liberalen Haltung gleichzeitig für Religion und Ehe als Heilmittel plädiert. Historisch jedenfalls passen Liberalismus – den er ja leidenschaftlich vertritt – mit den ebenfalls von ihm postulierten christlich-konservativen Werten nicht wirklich zusammen: denn der Liberalismus wollte sich doch gerade von den Fesseln der Religion befreien. Was Markus Krall bei aller Klarheit seiner ökonomischen Analyse hier als Heilmittel vorschlägt, ist gewissermaßen eine Rückkehr in die Vormoderne, in die gute alte Zeit mit einem allmächtigen Gott und der heiligen Ehe. Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes „reaktionär“ und anti-liberal, weil es faktisch auf Un-Freiheit hinausläuft!

Aber bilden Sie sich selbst ein Urteil von seinen Aussagen – hier das Plädoyer von Markus Krall:

 

 

Markus Krall als Libertärer - und gleichzeit vertritt er erzkonservative Werte

 

23 Kommentare

23 Comments

  1. Avatar

    oscar

    24. März 2020 17:35 at 17:35

    Reaktionär und brutal Freiheitsberaubend ist dieser verschleierte, aber immer zynischer agierende rot-güne Stalinismus-Neofaschismus gebenüber den ehemalig „freien“ Bürgern! Vorallem dennen gegenüber, die ihr Hirn noch außerhalb von manipulativen und verlogenen Massenverblödungs Maschinen, ala System-Medien nutzen. Armes, krankes Land ! Aber das coronale trojanische Pferd trabt hindernisfrei durch die dumpe Masse. Voila, geht alles auf. Ja nee alles Verschwürungstheorien, Populismus und AfD Geschwätz, also Nazi. Zum kotzen dieses Land und seine „gewählte???“, sich selbst inszenierende Honk Elite auf Kosten anderer.

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    Columbo

    24. März 2020 17:52 at 17:52

    Da sitzt er nun in seiner Goldhöhle und spricht „Das Wort zum Untergang“. Der Schlaue hat es tatsächlich rechtzeitig in die glitzernde Unterwelt geschafft, um uns von dort die furchtbaren Pfeile der Wahrheit oder vielmehr seiner Wahrheit zu senden.
    Warum sagt er uns nicht, wir sollen noch schnell in seiner Höhle etwas von dem Glänzenden mitnehmen, die einzige Rettung gegen seine Stag…und was weiß ich noch alles? Tut er nicht, keine Andeutung, nichts. Er wird es selber brauchen. Früher hatte er mal sowas angedeutet, 10- 20%. Haha, und der Rest?
    Er ist wie „Hans im Glück“ im gleichnamigen Märchen, er findet kurz vor dem Untergang eine Goldhöhle und verkriecht sich dort und sagt uns armen Schweinen, was wir zu tun hätten.
    Ich wäre ihm jetzt dankbar für ein pietätvolles Schweigen, sagen wir für ein Jahr. Damit ich mich besser auf meine nächsten Schritte im Sturm konzentrieren kann. Ich hab zwar keine Goldhöhle aber ganz dumm waren ich und einige andere doch nicht. Wir brauchen ihn nicht, zumindest jetzt nicht, wirklich nicht!

    • Avatar

      Scheer

      24. März 2020 21:09 at 21:09

      Ich verurteile jegliches herunterberechen anderer Personen wegen Ihres Aussehens ihrer Handlungen oder Ihrer Meinung.
      Herr Krall hat seine Meinung vor Monaten kund getan und dies ist aufgrund eines äusseren Einflusses eingetreten – das ist Fakt!
      Sich nun darüber zu monieren wo Herr Krall seine Meinung kundtut spielt überhaupt keine Rolle und spiegelt den eigenen Charakter wieder. Das habe ich im übrigen auch zu den Kommentaren von Herrn Krall bereits bemerkt, er ist in seinen Meinungen auch nicht immer koscher.
      Eine selbstreflektierte Äusserung trägt definitiv zu einer Besserung des zwischenmenschlichen Bewustseins und einem wirtschaftlichen Aufstieg bei. Destruktive Äußerungen sollen andere Menschen mundtot machen und helfen keinesfalls.

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      sabine

      16. April 2020 12:09 at 12:09

      Was ist das denn für ein dummes Geschwätz?
      a) Wenn Sie ihn nicht brauchen, hören Sie ihm nicht zu. Ist doch ganz einfach. Ich les auch nicht täglich 100 Seiten das Kapital oder MeinKrampf, und reg mich dann auf, was die für einen Mist schreiben. Oder geh in ein Fiat-Forum und schimpfe den ganzen Tag, was das für elende Karren sind. So etwas ist eigentlich gelinde gesagt sinnfrei!

      b) Aber Sie wollen wahrscheinlich viel mehr, darum schrei(b)en Sie Ihre Meinung hier heraus. Die anderen Leser sollen so denken wie Sie. Der Krall soll weg, der stört. Wir sind schlau auch ohne ihn. Und das sollen alle so denken. Sonst könnten Sie das Video ja einfach abschalten. Geht blitzschnell und schmerzfrei.

      c) Aber dann, was stört sie an ihm so? Sein Erfolg? Das er recht hat? Oder stört Sie seine Schlußfolgerungen? Zurück zu ehrlicher Arbeit? Gottesglaube? Was ist denn schlimmer, drogenabhängig, konsumsüchtig, blondblöd oder tugendhaft? Die Religion lehrt Tugend, schon bei den Römern, sogar unter deren Götterhimmel! Die Pietas war das Höchste für die Römer: Pflichtgefühl. Viel mehr als nur religiöse Frömmigkeit. Der Respekt für die natürliche Ordnung in sozialer, politischer und religiöser Hinsicht. Dazu gehören auch Patriotismus und Hingabe Anderen gegenüber.
      https://www.imperium-romanum.info/wiki/index.php/Die_r%C3%B6mischen_Tugenden
      Die Freiheit, sich gehen zu lassen, hört da auf, wo jemand anders Rechte hat. Dazu braucht es Disziplin. Die bekommt man nicht auf der faulen Haut oder im Suff.

      Wauwau.

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        leftutti

        16. April 2020 14:39 at 14:39

        Liebe Sabine, dummes Geschwätz?! Wie war das nochmal vorgestern mit den aggressiven Trollen, die immer nur persönlich angreifen?

        Zu den römischen Tugenden: Da deren Sklaven keine Rechte hatten, gab es natürlich auch keine Grenzen für die Freiheit, sich gehen zu lassen. Gehörten die römischen Orgien und Vergewaltigungen, Misshandlungen und willkürlichen Tötungen auch zu dieser „Freiheit“, der Disziplin und den Tugenden? Wie passen Disziplin und ständige Orgien auf der faulen Haut im Dauersuff zusammen?

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    franko33

    24. März 2020 17:58 at 17:58

    In der Analyse des Crashs stimme ich absolut mit den Aussagen von Herrn Krall überein.
    Er scheint in diesem Fall nahezu ein guter Gradmesser zu sein.

    Die Lösung der Krise ist natürlich das bei weitem Schwierigste.
    Auch hier bin ich der Meinung,das dies mit sehr hohem Schmerz für Alle verbunden sein
    wird.Den Schritt in die Vormoderne ist sicherlich allein nicht der richtige Schritt und
    hier bedarf es auf jeden Fall mehrerer einen goldenen Mittelweg zu finden.
    Gerade hier ist unsere Gesellschaft aktiv gefragt mit zu gestalten – in eigener
    Verantwortung,wenn wirklich eine andere Welt gestaltet werden soll ohne sozialistische
    oder faschistische Diktatur.Es wird zur Zeit sehr viel diskutiert,daß wir aktuell auf der
    Bewusstseinsebene in eine nächst höhere Dimension gehen werden.
    Dies erfordert allerdings auch aktives Mitgestalten – gerade auch in der Frage werden
    wir mehr „Technik“ – oder nutzen wir die Technik als Hilfsmittel / Werkzeug für den
    humanen selbstbestimmten Menschen.

  4. Avatar

    Markus

    24. März 2020 18:18 at 18:18

    Die Bürger die freiheitlich und wirtschaftlich denken, sind in der Minderheit.
    Die Mehrheit hat nix, oder nur das Minimum, was sie sich leisten können — obendrauf noch Konsumschulden.

    Solche Bürger werden den Sozialismus bevorzugen.

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    Voll-Krall

    24. März 2020 19:16 at 19:16

    Nachdem seine blöden Vergleiche von Krebs mit der Pandemie hinfällig sind ,weiss Herr Columbo Nichts mehr Gescheiteres als andere Poster u.Koryphäen wie M. Krall zu kritisieren. Der kritische Herr hat noch nie einen konstruktiven Beitrag geliefert.
    Hört die Wahrheit nicht gerne, der Eurokrotiker Krall passt ihm nicht, auch wenn 90% der Wirtschaftsleute gleicher Meinung sind.

    • Avatar

      Columbo

      24. März 2020 21:19 at 21:19

      @Voll Krall

      Ziemlich unhöflich! Vielleicht frustriert, weil nicht auf Krall gehört und zuwenig Glänzendes beiseite geschafft? Ein Fehler, wenn man seinem Ratschlag folgte und NUR 10-20% in das gelbe Edelmetall umgetauscht hat.
      Mindestens 50% hätte er sagen sollen, der Herr Krall, mindestens!
      Jetzt ist es zu spät. Aber Sie Herr @Voll Krall haben sicher nicht auf Krall gehört und alles in Gold umgewandelt, denn alles Papier geht jetzt den Bach runter. Das denken Sie doch auch?

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    Joey

    24. März 2020 19:45 at 19:45

    @Markus
    Genau diese Gefahr sehe ich auch auf uns „Normalbürger“ zu rauschen, da sozialistisches Gedankengut wieder en vogue ist. Das war es im Übrigen bereits nach WW2, doch da hatten die Westmächte USA und UK ihren Einfluss dagegen ausüben können.

    Und heute? UK ist bereits aus der EU ausgetreten. Von F erwartet hier niemand ein marktwirtschaftliches Bekenntnis.

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    Kritisch on fire

    24. März 2020 21:36 at 21:36

    Auf Grund seiner profunden Analytik hinsichtlich Finanzwirtschaft und Politikerkasten bin ich ein bekennender Anhänger Krall´s Thesen. In dem einen oder anderen Bereich seiner neuen „Weltordnung“ bin ich nicht so ganz seiner Meinung. Wenn man sich die gasamte Breite der ökonomoschen Thesen vor Augen führt wäre ich am ehesten dem Ordo-Liberalismuds zugetan. Leider befürchte ich, dass die breite Masse der Bevölkerung eher von planwirtschaftlichen, sozialistischen Gedankengut eingefangen werden wird, da unsere politische Klasse aus ureigensten Selbstschutz gerade diese Meinungs.- Marketingsmechanismen sehr sehr gut beherscht. Und in Demokratien wird eben die breite Masse die Richtung vorgeben, da eben diese nicht bereit ist sehr weit über den Tellerrand zu blicken. Um dieser Staatsform (Demokratie) das Krall´sche oder Ordo-Liberale Gedankengut „überzustülpen“ fürchte ich wird diese Corona-Krise nicht reichen!

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    Brettonwood

    25. März 2020 06:21 at 06:21

    Und über Jahrhunderte freidenkende Frauen als Hexen Verbrannten und jeden andersedenkenden als Ketzter ermordeten, irgendwie scheint mir das Christentum in seinen Jüngeren Jahren dem Isalmischen Staat ganz ähnlich zu sein, überhaupt kann man in der Geschichte zurückblicken und ca 90% alle Kriege giegen auf Religionsfragem zurück, ich möchte niemandem seine Religion schlechtreden und noch viel weniger einem eine Aufzwängen! Aber das Christentum hier als den Wert der Werte darzustellen scheint mir dann doch etwas vermessen zu sein, und auch die eigene Geschichte verleugnend, alle grossen Religionen haben sich dich Zwang und Gewalt verbreitet, ich finde daher Religion darf jeder haben aber im Staat hat Religion NICHTs verloren, niemand hat sich anzumessen einerm anderen zu sagen was er glaube soll.

    Persönlich wurde ich als 7 Jähriger aus dem Religionsunterricht verwiesen als ich wissen wollte wie das den nu genau mir der Enstehungsgeschichte gelaufen sei, nach dem Adam und Eva aus dem Garten Eden verwiesen wurden musste Sie ja Inzest begehen um die Menschheit zu gründen und dann nach dem bei Noah nochmals nur seine Familie überlebte mussten die wieder Inzest begehen um die Menschheit wieder aufzubauen, das war dann zuviel der Fragen für den Religionsunterricht 😂😂

    • Avatar

      sabine

      16. April 2020 12:22 at 12:22

      Ehrlich gesagt glaub ich nicht, daß jemand wegen kluger Fragen aus dem Religionsunterricht geworfen wird, sondern andersherum – weil man diese Fragen wohl etwas ausgemalt hat. Und der Ton der Kritik war dann wohl die Erkenntnis des Lehrers, daß es demjenigen Schüler nur ums Ärgermachen geht, ohne wahrer Interessen an Religion. Klassenclown sozusagen.
      Denn es ist allgemeine Lehre der Kirche, daß es Inzest im Anfang der Weltgeschichte nicht gab. Der Inzest selbst ist ja in sich auch keine Unsittlichkeit, sondern nur wegen der gewachsenen Menschheit zu behinderten bzw. minderbemittelten Kindern führt. Ich hatte in meiner Jugend mal viel mit „von’s“ zu tun und kann das nur bestätigen. Dort war (ist?) es üblich, nur in den eigenen – gehobenen – Reihen zu heiraten. Und da die Personaldecke da oben sehr klein ist, nun ja… Manche reichen Schnösel (Popper, also die mit den hellgelben Pullovern!) haben es geschafft, sich dazuzumischen. Aber auch das hat deren Population nur homöopathisch vermehrt.

      p.s. der USA-Unabhängigkeitskrieg, die 2 Weltkriege, Kambodscha, Ungarnaufstand, Vietnam waren keine Religionskriege, oder?

  9. Avatar

    Dreamtimer

    25. März 2020 06:46 at 06:46

    Zieht sich die Politik zurück, damit der Bürger frei drehen und unbehelligt sein Geschäft machen kann, kommt die Kirche und predigt allen Moral, Jesus und den Nutzen von Kirchensteuern?

    Ich kann mir offen gestanden nicht vorstellen, dass Krall von einem Idiotismus flieht, nur um sich einem anderen in die Arme zu werfen. Wie kann man das also verstehen?

    In den USA gibt es Autoren wie Peter Boghossian, die die These vertreten, dass sich gerade eine Querfront gegen Wokeness-, SJW- und Klimareligion gebildet hätte, wo atheistische Rationalisten und konservative Christen am gleichen Strang ziehen. So ganz neu ist diese Querfront freilich nicht, denn es gab sie schon in den 1980-ern als man zwar getrennt, aber doch unisono gegen New Age Spiritualismus vorging. Das war aber nur die erste Raketenstufe und er war vergleichsweise harmlos.

    Grün-linke Politreligionen sind da von einem ganz anderen Kaliber. Sie umfassen unzählige NGOs, die „Zivligesellschaft“, den Papst, die Bundeskanzlerin, Unternehmen wie Google, Amazon und IBM. Selbst die illustre NSA hüllte sich vergangenes Jahr in Regenbogenbfarben und feierte damit das Ende der Zweigeschlechtlichkeit. Letzlich sind auch die EU und die EZB politisch-sozialistische Projekte, Utopien realisiert durch mächtige Institutionen.

    Auf symbolischer Ebene, sind das alles Hermaphroditen, so wie auch der Sozialstaat, der zugleich Vater und Mutter ist, die Strenge des Gesetzes, wie auch die liebende Fürsorge. Dagegen existiert die ganz andere Strenge der Separation im Glauben und Tradition ( konservatives Christentum ), wie auch im Denken ( Realismus und Rationalismus ). Diese beiden sind zwei alte Gegner, die sich gut kennen und aufeinander eingestellt haben. Die Dialektik zwischen Priester und Wissenschaftler ist langweilig geworden. Wenn man den Stand der Debatte kennen möchte, kann man eine Bibliothek aufsuchen. Dagegen ist das soziologisch, freudo-marxistisch, postmodernistisch, ökologistisch … informierte und aktivistische grün-linke Bürgertum in Medien, Politik, Behörden, Unternehmen, Kirchen, … vergleichsweise neu, undifferenziert und in ständiger Bewegung. Man kann es nicht argumentativ konfrontieren, nicht nur weil es keinen Repräsentanten hat, der Geist und Autorität repräsentiert, sondern es decodiert Debatten gerne als „Gewalt“ oder eben auch nicht, ganz so wie es das gerade erfühlt. Es wirkt ein wenig wie der alte Gegner aus den 80ern, der synkretistische New Age Spiritualismus, nur hat dieser sich im Schnelldurchlauf säkularisiert und ist in die Politik eingedrungen, wo er viel erfolgreicher agiert.

    Es ist v.a. dieser Hintergrund, vor denen man Worte wie „reaktionär“ wägen sollte.

  10. Avatar

    Lendikon

    25. März 2020 07:39 at 07:39

    Es ist bedauerlich, wenn einem im Bezug auf die Kirche nichts anderes einfällt, als ihr die ein halbes Jahrtausend zurck liegenden Verfehlungen oder die heutigen Verfehlungen Einzelner vorhält, die ja mit der Religion als solcher absolut nix zu tun haben. Es ist bedauerlich, weil solche Äußerungen tief blicken lassen in die (wenn überhaupt vorhandene) Seele derjenigen, und man fragt sich unweigerlich, woher dieser Hass gegen alles Göttliche -gleich welcher Religion- kommt….

    Und ich stimme den Aussagen von Dr. Krall voll und ganz zu und man muss ihm den höchsten Respekt zollen, dieese Aussagen überhaupt getätigt zu haben: Viele werden an der kommenden Krise scheitern, weil ihnen das Grundgerüst eines starken, eines unerschütterlichen Glaubens fehlt. Sie mögen heute noch mitleidig über die Kirchgänger lächeln, das Lächeln wird Ihnen im Halse stecken bleiben, wenn sie merken, dass der Mammon und der Konsum, dem Sie ständig hinterher gehechelt sind, sich als nichts anderes herausstellt, als „Windhauch“ (sh. AT, Buch Kohelet, Kapitel 1).

    • Avatar

      Dreamtimer

      25. März 2020 13:42 at 13:42

      Lendikon, meine letzte „Begegnung“ mit der Kirche fand im vergangen Sommer in Luzern statt. Ich glaube es war Weltjugendtag und so war der Vorhof der Hofkirche ( ich hoffe, ich verwechsle das nicht ) auf jugendlich gemacht. Es gab eine „Beichtecke“ auf dem Kirchfriedhof und auch sonst allerlei Tinnef. Ich schätze, das Restaurant, in dem ich einkehrte lag etwa 150m Luftlinie entfernt. Als dann um 19:00 die Boxen und der Verstärker auf dem Kirchplatz geprüft wurden ahnte ich nichts gutes. Das wummern hörte dann wieder auf und ich konnte ohne Totalbeschallung mein Essen einnehmen. Kurz vor acht ging es dann wieder los. Ich beeilte mich zu zahlen. Auf dem Rückweg kam ich erneut an der Kirche erneut vorbei: wumma wumma wumma … weeeee wannaaa parteeey !!! weeeee wannaaa parteeey !!! wumma wumma wumma ..

      Alles ganz spirituell, natürlich. Ich fragte mich lediglich, ob die Jugendlichen, die der DJ so anzutörnen versuchte, da wohl auch noch aufkreuzen, wenn sie 70 sind. Die Medici-Päpste der Renaissance Päpste mögen nicht eben fromm gewesen sein, eher das Gegenteil, aber sie hatten Geschmack und sie bezahlten Michelangelo. Mammon spricht auch nicht gleich zu jedermann. Dem einen gibt er demokratischen Geschmack, dem anderen die Vatikanischen Museen.

  11. Avatar

    Markus

    25. März 2020 07:48 at 07:48

    Kann es sein, das wir Herrn Krall falsch verstanden haben, im Bezug auf Religion?

    Setzt an Stelle von Religion meinetwegen die 10 Gebote ( die es in anderen Religionen auch so ähnlich gibt ) zusammen mit den christlich-
    abendländischen Werten.

    So war das in meinen Augen zu verstehen.

    Und Kirchensteuer hin oder her – die Kirche wird sich reformieren müssen, sonst ist sie weg vom Fenster.
    Dazu zählt dann auch die Abschaffung der Kirchensteuer, denn das ist der häufigste Grund, warum die Leute austreten.
    Ja, ich bin katholischer Christ, ich gehe nicht oft in die Kirche – und ja, wenn du eine liebes Familienmitglied zu Grabe trägst,
    ist eine feierliche Beerdigung ein würdevolles Ereignis.
    Also lasst uns nicht so gegen die Kirche schießen, denn sie leistet auch viel Gutes, zB soziale Einrichtungen.

    • Avatar

      ohje

      25. März 2020 17:30 at 17:30

      mann kann es kurz auf den punkt bringen

      fast der politiker den pfaffen an den arm und sagt:
      „halt du ihn dumm ich mach ihn arm“

  12. Avatar

    Lausi

    25. März 2020 23:42 at 23:42

    Die kleine Schwester von Markus Krall ist auch nicht schlecht ;-) :

    https://youtu.be/4uEl5Z5DEDw

  13. Avatar

    Saukerl

    26. März 2020 11:37 at 11:37

    @ Lausi, das ist die Begleitmusik beim Untergang des Finanzsystems.
    Besame Mucho , auf deutsch übersetzt: Besame meine Muschi.

  14. Avatar

    Peter Hübner

    19. April 2020 21:54 at 21:54

    Wer Ehe und Religion für „reaktionär“ hält, der zeigt nur, welch erbärmlichen Geistes er ist.
    Wenn wir in die heutige Krise gekommen sind (Corona ist nur der Auslöser des Zusammensturzes),
    dann deshalb, weil der Geist der 68er jetzt seine zerstörerische Frucht zeigt, durch die
    Verhöhnung aller zivilisatorischen Werte, Zerstörungen aller Bindungen, die dem Menschen
    Würde verleihen und dazu gehören Ehe und Familie, Christentum als Grundlage eines Menschen-
    bildes (als Abbild Gottes), welches die Würde eines jeden Einzelnen betont, gegen den
    kollektiven Wahn des heutigen rot.rot-grünen Zeitgeistes, der uns zu Verhältnissen wie
    in Venezuela unter Maduro und wie in der einstigen DDR zu führen droht.

    • Avatar

      Lausi

      20. April 2020 08:08 at 08:08

      Und ich wünsche mir Kommune 1 wieder zurück! Waren das noch herrliche Zeiten…

    • Avatar

      Dreamtimer

      20. April 2020 08:35 at 08:35

      ‚Wer Ehe und Religion für „reaktionär“ hält, der zeigt nur, welch erbärmlichen Geistes er ist.‘

      Religion war schon im 19-ten Jahrhundert reaktionär und Ehe ist heute disponibel und „divers“ auch Dank der CDU.

      Was mich interessieren würde: was stört Sie eigentlich daran „reaktionär“ zu sein? Sie toben zwar gegen den „Geist der 68er“, aber irgendwie wollen Sie doch dazugehören, zu dieser gefallenen Zivilisation, sonst würden Sie sich ja nicht daran stören, mit den Schmähworten der Progressiven und der Aufklärer bedacht zu werden.

      „Wenn wir in die heutige Krise gekommen sind (Corona ist nur der Auslöser des Zusammensturzes),
      dann deshalb, weil der Geist der 68er jetzt seine zerstörerische Frucht zeigt“

      Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen so ist, aber ich finde ja, das alles hier sehr zivilisiert abläuft, vielleicht mit Ausnahme der Fehlallokation von Klopapier. Aber irgendetwas braucht man für die Glosse, zum lachen. Von Zivilisationsbruch und Barbarei im Angesicht von ’68er Moral ist hier nichts zu spüren. Wenn das kommt, dann wird das wohl eher von Leuten aus einem anderen Kulturkreis getragen, für die man Deutschland und Europa als Siedlungsgebiet ausgewiesen hat und die es auch nicht so mit den Ungläubigen haben. Aber auch die sind nicht mordbrennend durch das Land gezogen, sondern haben lediglich ein paar Versammlungsverbote umgangen.

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

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DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Cisco Systems Inc.
Citigroup Inc.
The Coca-Cola Co.
Corbus Pharmaceuticals Holding
Canadian Solar Inc.
The Walt Disney Co.
eBay Inc.
Exxon Mobil Corp.
Facebook Inc.
Ferrari N.V.
First Solar Inc.
Goldman Sachs Group Inc.
Google Inc.
GoPro Inc.
GW Pharmaceuticals
Harley Davidson Inc.
Hasbro Inc.
Hershey Co.
Horizons Medical Marijuana Life Sciences
Hewlett – Packard Co.
Johnson & Johnson
JP Morgan Chase & Co.
Liberty Global PLC
LINE Corp.
Lockheed Martin Corp.
Lyft Inc.
MasterCard Inc.
Macy’s Inc.
Manchester United PLC
Morgan Stanley
Microsoft Corp.
Netflix Inc.
Nike
Nokia Corp.
Nintendo LTD
NVIDIA Corp.
PepsiCo
Petroleo Brasilero SA
Pfizer Inc.
Procter & Gamble Co.
Pinterest, Inc.
Philip Morris International
Qualcomm Inc.
Raytheon Co.
Regeneron Pharmaceuticals Inc.
Royal Caribbean Cruises LTD
Starbucks Corp.
The Scotts Miracle Gro Company
Snapchat
Sony Corp.
Spotify Technology S.A.
SunPower Corporation
Tesla Motors Inc.
Teva Pharmaceutical Industries LTD
Tilray Inc.
Tencent Music Entertainment
Toyota Motor Corp.
Twitter Inc.
Uber Technologies, Inc.
Proshares Ultra Bloomberg Cruid OIL
Verizon Communications Inc.
Visa Inc.
Wal-Mart Stores Inc.
Yandex N.V.

Wenn Sie den Forexmarkt bevorzugen, so finden Sie bei T1Markets ebenfalls eine bunte Mischung aus den gängigsten Währungspaaren und einigen Exoten. Grundsätzlich sollte hier auf den Spread geachtet werden, da dieser sich zwischen den einzelnen Paaren stark unterscheidet.

Folgenden Währungspaare stehen zum Handeln zur Verfügung:

EUR/USD
GBP/USD
USD/JPY
AUD/USD
EUR/CHF
EUR/GBP
NZD/USD
EUR/JPY
USD/CAD
USD/CHF
AUD/CAD
AUD/CHF
AUD/JPY
AUD/NZD
CAD/CHF
CAD/JPY
CHF/JPY
EUR/AUD
EUR/CAD
EUR/NZD
GBP/AUD
GBP/CAD
GBP/CHF
GBP/JPY
GBP/NZD
NZD/CAD
NZD/CHF
NZD/JPY
USD/HKD
USD/SGD
EUR/DKK
EUR/HUF
EUR/NOK
EUR/PLN
EUR/SEK
EUR/TRY
USD/DKK
USD/HUF
USD/MXN
USD/NOK
USD/PLN
USD/RUB
USD/SEK
USD/TRY
USD/ZAR
USD/INR
GBP/TRY
EUR/ZAR
GBP/ZAR
EUR/SGD

Für alle Rohstofffans bietet der Broker ebenfalls ein umfassendes Portfolio. Von Gold über Silber bis hin zu Kaffee, Sojabohnen und Orangensaft können Basiswerte aus dem Rohstoff- und Metallbereich gehandelt werden.

Auch am neuen digitalen Trend nimmt T1Markets teil und bietet eine gute Auswahl an Kryptowährungen, auf die CFDs gehandelt werden können.

Folgende Währungspaare stehen im Kryptomarkt zur Verfügung:

Bitcoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Litecoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
DASH vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ripple vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum Classic vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Bitcoin Gold vs. US Dollar
Stellar Vs. US Dollar
Cardano Vs. US Dollar
Bitcoin Cash ABC vs. US Dollar
Bitcoin Cash SV vs. US Dollar
IOTA Vs. US Dollar
Lisk Vs. US Dollar
NEO Vs. US Dollar
QTUM Vs. US Dollar
NEM Vs. US Dollar
Zcash vs. US Dollar
Verge Vs. US Dollar
Siacoin Vs. US Dollar
Monero vs. US Dollar

Diese Basiswerte können mit verschiedenen Konten gehandelt werden. Die Art des Kontos richtet sich vor allem nach dem Erfahrungslevel und der Häufigkeit der Trades im Monat.

Silberaccount – Für Einsteiger

Das Silberkonto ist für alle Einsteiger gedacht, die nur wenige Trades im Monat machen und zunächst testen möchten, ob das Handeln mit CFDs für sie profitabel ist. Der minimale Spread liegt hier bei 0,07. Natürlich kann bereits ab dem Einstiegsaccount ein Demokonto kostenlos für 7 Tage genutzt werden. So können Sie risikofrei testen, ob der Handel mit CFDs Ihnen zusagt.

Goldaccount – Für angehende Profis

Der Goldaccount ist für alle, die sich entschieden haben, den Handel mit CFDs ausgiebiger zu nutzen. Ab diesem Konto stehen die Weiterbildungsangebote uneingeschränkt zur Verfügung. So können Fähigkeiten verbessert und das Handeln erfolgreicher werden. Der minimale Spread beträgt hier nur noch 0,05 und ein Swap-Discount von 25% ist möglich.

Platinaccount – Für Experten

Für alle erfahrenen Trader gibt es das Platinkonto, der mehrere Trades im Monat vorsieht. Der minimale Spread sinkt weiter auf 0,03 und der Swap-Discount steigt auf 50%. Außerdem gibt es in diesem Account einen größeren Hebel.

Alle Konten können kostenlos eröffnet werden und die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Für professionelle Trader bietet T1Markets ein besonderes Konto mit speziellen Konditionen. Auf dieses müssen Sie sich jedoch mit Nachweis entsprechender Erfahrungen bewerben. Ein 7tägiges Demokonto gibt es automatisch bei jedem Account. Auf Wunsch kann dieses über den Support auch verlängert werden.

T1Markets – Handelsplattformen
Insgesamt bietet T1Markets 2 Plattformen an, mit denen Nutzer handeln können.

Der MT4-Webtrader ist eine webbasierte Plattform. Unabhängig vom Endgerät kann mit jedem Browser auf die Plattform zugegriffen und gehandelt werden. Diese Flexibilität erleichtert vielen das Trading. Beispielsweise kann in einem Konto sowohl von zu Hause aus als auch im Büro getradet werden. Umfangreiche Indikatoren und Analysemöglichkeiten stehen zur Verfügung, sodass sich kein Nachteil zu einer Softwarelösung ergibt.

Die Vorteile des Webtraders:

– Einfache Nutzung
– Umfangreiche Indikatoren und Analysen
– Kostenloses Demokonto
– Flexibilität
– Zugriff von jedem Endgerät

Für alle, die sich noch mehr Flexibilität wünschen, gibt es eine App, die sowohl für Applegeräte als auch für Androidnutzer zur Verfügung steht. So kann auch auf Reisen oder von unterwegs gehandelt werden. Neben einer Vielzahl an Indikatoren können auch Pushnachrichten über aktuelle Marktgeschehnisse und politische Entscheidungen empfangen werden. So sind Sie auch mit der App bestens gerüstet, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

T1Markets – Demokonto und Schulungen

T1Markets ist einer der wenigen Broker mit einem umfangreichen Lernprogramm in deutscher Sprache. Nutzer sich kontinuierlich in unterschiedlichen Bereichen weiterbilden, um ihre Erfolgschancen weiter zu verbessern. Viele Themen werden in unterschiedlichen Leveln behandelt, sodass auch erfahrene Trader von dem Weiterbildungen profitieren können.

Die Themen sind vielfältig und behandeln u.a.:

– Hinzufügen von Indikatoren in den Charts
– Trading-Psychologie
– Kapitalmanagement und Risikomanagement
– nlagestrategien für Einsteiger
– Technische Analysen

Ein kostenloses Demokonto wird jedem Account hinzugefügt. Für 7 Tage kann risikofrei getestet werden. Bei Bedarf verlängert der Support die Testphase.

T1Markets – Kontoeröffnung, Einzahlung und Auszahlung

Aufgrund der strengen gesetzlichen Vorgaben der EU muss jeder neue Kunde eine Compliance-Prüfung durchlaufen. So wird sichergestellt, dass Sie die Risiken verstanden haben und Sie dann erst traden dürfen.

Bei der Eröffnung des Kontos werden von Ihnen Nachweise der persönlichen Daten verlangt. Die Kontoeröffnung bei T1Markets ist einfach. Zur Legitimation braucht der Broker die Vorder- und Rückseite des Personalausweises sowie einen Wohnsitznachweis. Danach erfolgt die Wahl des Kontos und die Einzahlung von 250 USD kann per Kreditkarte, E-Wallet und Banküberweisung erfolgen.

Auszahlungen erfolgen gebühren- und provisionsfrei.

Einzahlungen können über verschiedene Wege erfolgen:

Visa / Mastercard
Neteller
Skrill
Wirecard
DECTA
Orangepay
Trustly
VPay

Gebühren

Grundsätzlich erhebt T1markets lediglich einen Spread bei jedem Trade. Einzahlungen werden zeitnah und ohne Gebühren gutgeschrieben. Die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Abhebungen nehmen bis zu 5 Tage in Anspruch und je nach Art und Anbieter können hier Gebühren anfallen.

Außerdem kann es sein, dass eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 50 EUR (oder entsprechend in einer anderen Währung) erhoben wird, wenn bei Auszahlungswunsch kein Trade im Vorfeld platziert wurde. So schützt der Anbieter sich davor, als Zwischenlager für Gelder genutzt zu werden, da für ihn jedes Mal Gebühren anfallen, die er durch keinen Spread ausgleichen kann, und so Verluste macht.

Grundsätzliche sollte man sich auch über die Gebühren bei Nichtnutzung im Klaren sein. Das ist eine monatliche Gebühr, die auf ein Handelskonto entfällt, das für einen Zeitraum von 60 Kalendertagen nicht genutzt wurde (Handel/Einlagen/Auszahlungen) und ein Guthaben aufweist:

Über 61 Tage: Inaktivitätsgebühr von 160 EUR
Über 91 Tage: Inaktivitätsgebühr von 120 EUR
Mehr als 181 Tage: Inaktivitätsgebühr von 200 EUR
Mehr als 271 Tage: Inaktivitätsgebühr von 500 EUR

T1Markets – Kundenservice und Support

Den Kundenservice erreichen Sie an 5 Tagen für 24 Stunden per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder Live Chat verfügbar.

T1Markets – Fazit

T1Markets ist aus unserer Sicht ein seriöser Broker, der transparent mit Risiko und Kosten umgeht. Durch seinen Hauptsitz innerhalb Europas unterliegt er den strengen Auflagen der EU. Außerdem nutzt er modernste Firewalls, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Daten sicherzustellen.
Außerdem bietet er ein großes Portfolio an Assets, die Sie an 5 Tagen in der Woche handeln können. Alle wichtigen Märkte werden dabei abgedeckt und geben so jedem Nutzer einen großen Freiraum. Auch die Kontenstruktur ist an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Gleichzeitig bietet das umfangreiche Weiterbildungsangebot auch unerfahrenen Trader die beste Grundlage, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

Die Gebührenstruktur ist übersichtlich, lediglich bei den Spreads sollte man vor dem Handeln genau hinschauen, da diese stark variieren können.

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Allgemein

Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

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