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Markus Krall: Das Geldsystem ist am Ende!

Markus Krall ist bekanntermaßen ein Anhänger der österreichischen Schule, die das Monopol der Notenbanken scharf kritisieren und ein freies Geldsystem fordern. Krall sieht derzeit eine fatale Entwicklung: die Notenbanken folgten ihrem „Fetisch“ der Nachfragestimulierung (Keynesianismus) – aber faktisch belohnten sie mit ihrer Negativzinspolitik schlechte Investitions-Entscheidungen, die dann die Zombifierung der Wirtschaft weiter verschlimmern.

Auf diese Zombifizierung wiederum würden die Notenbanken mit weiteren Maßnahmen reagieren, die das Problem dann noch weiter verschärfen – eine Art Teufelskreis, der sich aus einer falschen Geld-Theorie speist. Wie Markus Krall formuliert: „man löscht Feuer mit Benzin!“. Oder: „Je schlechter eine Investition, umso mehr rechnet sie sich mit negativen Zinsen“. Dadurch würden auch gesunde Unternehmen vergiftet, weil durch Wegfall des Zinses das maßgebliche Kriterium für Investitionen wegfallen würden.

Wenn aber gesunde Unternehmen krank werden, dann werden die ohnehin angeschlagenen europäischen Banken endgültig in Schieflage geraten, sagt Markus Krall.

Der Negativzins, so Krall weiter, ist faktisch eine Abkehr vom bisherigen Geldsystem. Lenin sagte einst: wenn Sie die bürgerliche Gesellschaft zerstören wollen, dann müssen sie ihr Geldsystem zerstören. Insofern könnte man sagen: die Notenbanken sind im Sozialismus angekommen..:

Markus Krall prognostiziert das Ende des Geldsystems



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1 Kommentar

  1. Krall stellt immer die Negativzinsen als Ursache in den Mittelpunkt, dabei stehen diese nur am Ende eines Prozesses von fallenden Zinsen. Man muss also 40-50Jahre in die Vergangenheit schauen.

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