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Devisen

Markus Krall: Das ist die wahre Ursache für die Krise unserer Zeit!

Markus Krall ist einer der schärfsten Kritiker der Geldpolitik der EZB – und einer der besten Kenner der Banken-Landschaft..

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Markus Krall ist einer der schärfsten Kritiker der Geldpolitik der EZB – und einer der besten Kenner der Banken-Landschaft, für die er maßgeblich an der Entwicklung ihrer Risiko-Systeme entwickelt hat.

Krall sieht die Schuld für Fehlentwicklungen – anders als der Mainstream – nicht bei den Banken, die nichts anderes tun würden, als eben angesichts des ihnen vorgegebenen Umfelds zu agieren, sondern eben bei der Geldpolitik der EZB. Was aber wird auf uns zukommen – und welche Auswege kann es geben? Dazu Markus Krall in einem erhellenden Interview mit „Mission Money“:


Foto: Esther Neumann
http://de.wikimannia.org/Markus_Krall

7 Kommentare

7 Comments

  1. Kritisch

    12. Dezember 2018 14:11 at 14:11

    Wie ich meine, ein sehr, sehr kluger und weitsichtiger Mann. Deren gibt es ja mehrere, nur leider sind sie (noch) die einsamen Warner und Rufer in der Wüste. Schickt doch dieses Video an alle Regierungen der EU und nach Brüssel! ABER, vorallem schickt es an alle Fernsehstationen mit der Verpflichtung es im Haupabendprogramm ausstrahlen zu müssen! (Ich weiß schon, leider, leider nicht möglich – wäre aber ein großer Schritt!)

  2. Beobachter

    12. Dezember 2018 15:06 at 15:06

    Mit seiner Aussage, ein kleiner Teil der Aktionäre bestimmt über das ganze Aktienkapital,u. nicht im Sinne aller Aktionäre, bestätigt er auch, dass Aktienrückkäufe ( wenn nicht unterbewertet ) nur die Taschen weniger Manager füllt.

    • joah

      13. Dezember 2018 19:14 at 19:14

      Richtig: Die Manager werden nach Börsenerfolg (in Cash) bezahlt, das Risiko der Aufhübschung bei gleichzeitig zunehmender Kapitalschwäche tragen das Unternehmen selbst (Angestellte) sowie die Shareholder (Anteilseigner, Aktieninhaber). Raubtierkapitalismus.

    • joah

      13. Dezember 2018 21:59 at 21:59

      Ergänzung: Letztendlich wird die Institution innerlich vom Wert ausgehöhlt, bis die finale Erkenntnis eintritt: Abwertung oder Abwrackung (99% Verlierer, Verursacher bereits von dannen). Somit können derartige Manager schon längst als ökonomischer sowie gesellschaftlicher Schaden (Entwicklungsverhinderer, Gehälterschwund Angestellte, dadurch Rentenschwund, Verarmung) deklariert und dafür belangt werden. Wann wird man endlich aktiv?

  3. Beobachter

    13. Dezember 2018 19:33 at 19:33

    @ Joah , gerade gelesen. Credit Suisse, Aktienkurs in kurzer Zeit halbiert, um die Aktionäre bei Laune zu halten hat der Boss gerade Aktienrückkäufe u. eine höher Dividende beschlossen.Sein Job ist wieder gerettet bis zum nächsten Quartal.

    • joah

      13. Dezember 2018 19:48 at 19:48

      Danke. Leider immer wieder das gleiche Schemata, keiner stoppt es: geduldet, schädlich und traurig.

  4. Markus Michaelis

    16. Dezember 2018 02:42 at 02:42

    Ich stimme Herrn Krall in sehr vielen Punkten zu. Beim Mindestlohn bin ich etwas kritisch. Die Marktwirtschaft ist sehr auf Geld und Gewinne ausgelegt. Das kann aber nicht alles abbilden – die echte Welt und Gesellschaft ist natürlich komplexer. Im Rahmen von Geld und Gewinnen gibt es eine Tendenz, dass Leute mit Geld und Macht versuchen die Löhne schwächerer Arbeitskräfte zu drücken. Das ist dann aber kein gesunder Markt. Es hat auch einen Anteil, dass lernunwillige Führungskräfte den einfach Weg wählen, den Gewinn rein über ihre Macht gegenüber schwachen Arbeitnehmergruppen zu steigern. Oder Anders: niedrige Löhne setzen einen zu hohen Anreiz Manager zu selektieren, die nicht wirklich die Produktion verbessern. Ein moderater Mindestlohn ist daher glaube ich für die Gesellschaft gut und erhöht auch den Lerndruck für die Wirtschaft.

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Für EURUSD geht es weiter Richtung Süden

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Gestern zeigte sich das Währungspaar EURUSD wieder von seiner schlechten Seite. Schwache Konjunkturdaten aus Deutschland, die Rede von EZB-Präsident Draghi in Straßburg und die Brexit-Abstimmung haben den Euro zu Fall gebracht. Jetzt haben die Bären den Hut auf. Dies alles scheinen keine guten Vorsätze für den Euro zu sein. Mit dem gestrigen Tief von 1,1383 Dollar konnte er sich zwar noch einmal an der unteren Begrenzung aus der Seitwärtsbewegung von Anfang Januar retten, aber heute sieht es so aus, als wolle er auch diese nach unten verlassen.

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Aktuell ist der Euro dabei den Bereich von 1,1380 Dollar nach unten zu verlassen. Die derzeitige Schwäche dürfte ihn wohl bis zum Ende des Tages bis auf ein Niveau von 1,1335 Dollar treiben. Von einer anstehenden Erholung sehen wir aktuell keine Spur. Hier halten sich die Bullen vornehm raus und überlassen den Bären das Feld.

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Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Allgemein

May´s krachende Brexit-Niederlage: So reagiert Juncker, und so merkwürdig reagiert das Pfund

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Wie erwartet, oder sogar noch schlimmer als erwartet, wurde der Brexit-Deal von Theresa May gestern Abend im britischen Parlament abgelehnt. Damit ist die Lage unklarer und verworrener denn je. Das Bizarre an der Situation ist: Nun hoffen Parlamentarier, britische Öffentlichkeit und der Devisenmarkt in London gemeinsam darauf, dass Theresa May sich bewegen wird, und einen noch viel besseren Deal für Großbritannien herausschlagen wird. Und irgendwie könne ja nun alles besser werden. So möchten wir beispielsweise eine wichtige Publikation zitieren, die sich mit dem britischen Devisenmarkt beschäftigt. Zitat:

„May’s initial statement after the defeat was more conciliatory than we expected and implies that perhaps she will change direction to try and find a resolution that Parliament supports,“ says Paul Dales, Chief UK Economist with Capital Economics. „If tonight’s catastrophic defeat for the government leads to a consensus in Parliament, then it could actually mark the start of an upturn for the economy and the Pound.“

Alles klar? Häähhhhhh? Wie soll das gehen? Die EU wird höchstens kosmetische Nachbesserungen anbieten können, wenn sie nicht ihr Gesicht verlieren will. Tja, der Devisenmarkt ist wohl „bester Hoffnung“. Im folgenden Chart haben wir seit gestern früh den Verlauf von Pfund vs US-Dollar in schwarz dargestellt, und den Verlauf von Euro vs Pfund in orange. Man sieht, dass das Pfund gewonnen hat nach der krachenden Ablehnung im Parlament gestern Abend.

Die Lage ist unklarer denn je

Nochmal: Hähhhh? Also, wird nun alles besser? Wir meinen, wie schon in den letzten Tagen: Die Lage ist unklarer denn je, eine Lösung ist weiter entfernt denn je, und der harte Brexit rückt immer näher. Die Signale aus London zeigen eindeutig, dass die eigenen Reihen heute das angesetzte Misstrauensvotum der Opposition gegen Theresa May abblocken werden. Sie bleibt also im Amt. Und sie hat klar gemacht, dass es mit ihr kein neues Brexit-Referendum für die Bevölkerung geben wird.

Macht sie nun das, was offenbar die Devisenhändler von ihr erwarten? Versucht sie (wie auch immer) einen besseren Deal für UK rauszuholen? Gelingt ihr das (wie auch immer), werden noch mehr Brexit-Hardliner um Boris Johnson gegen diesen Deal stimmen bei der nächsten Abstimmung. Denn sie wollen ja raus aus der EU, mit einer klaren Trennung! Also, bitte schön, warum sehen die Devisenhändler diese aktuelle Situation derart optimistisch? Wir wollen an dieser Stelle nicht dazu raten das Pfund zu shorten. Aber dennoch wollen wir darauf hinweisen, dass der aktuelle Pfund-Kurs doch womöglich deutlich zu hoch angesetzt ist bei dem Chaos, dass offenbar am Devisenmarkt in London kaum einer sehen will.

Gibt es doch ein zweites Referendum? Stürzt May heute doch? Oder macht die EU überraschend Zugeständnisse? Möglich ist alles, aber doch äußerst unwahrscheinlich nach aktueller Faktenlage. Trader sollten das Pfund im Auge behalten.

Brexit Pfund

EU bereitet sich auf harten Brexit vor, und hofft weiterhin das Beste

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat nach dem Scheitern des Brexit-Deals im britischen Parlament diese offizielle Erklärung verkünden lassen. Man geht stramm auf einen harten Brexit zu, auch wenn das in London noch niemand so wirklich wahrhaben will. Zitat:

Brüssel, 15. Januar 2019

Ich nehme das Ergebnis der Abstimmung heute Abend im britischen Unterhaus mit Bedauern zur Kenntnis.

Aufseiten der EU wird der Prozess zur Ratifizierung des Austrittsabkommens fortgesetzt.

Das Austrittsabkommen ist ein fairer Kompromiss und stellt den bestmöglichen Deal dar. Es begrenzt den Schaden, der für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen in ganz Europa aufgrund des Brexit entsteht. Das Abkommen ist der einzige Weg, um einen geordneten Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zu gewährleisten.

Die Europäische Kommission und insbesondere unser Chefunterhändler Michel Barnier haben sehr viel Zeit und Mühe in das Aushandeln des Austrittsabkommens investiert. Wir haben während des gesamten Prozesses mit viel Kreativität und Flexibilität nach Lösungen gesucht. Präsident Tusk und ich selbst haben Anfang dieser Woche erneut unseren guten Willen unter Beweis gestellt, indem wir Premierministerin Theresa May in einem Schriftwechsel weitere Klarstellungen und Zusicherungen angeboten haben.

Die Gefahr eines ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreichs ist durch die Abstimmung heute Abend gestiegen. Auch wenn wir eine solche Situation nicht wünschen, wird die Europäische Kommission weiterhin an Maßnahmen für den Ernstfall arbeiten, um dafür zu sorgen, dass die EU vollständig vorbereitet ist.

Ich rufe das Vereinigte Königreich dringend auf, uns seine Vorstellungen über das weitere Vorgehen so rasch wie möglich mitzuteilen.

Die Zeit ist fast abgelaufen.

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Devisen

EUR/CHF Analyse: Möglicher Boden im Aufbau

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am

Für den Euro war 2018 ein schlechtes Jahr, zumindest wenn man sich den Kursverlauf zum Schweizer Franken (CHF) ansieht. Doch seit September letzten Jahres arbeitet die Gemeinschaftswährung offenbar an einem Boden, von einem Durchbruch ist der Euro aber noch weit entfernt. Ein Anfang ist aber schon einmal gemacht. Denn im Bereich der Horizontalunterstützung bei 1,1184 CHF könnte sich im Erfolgsfall ein Doppelboden ausbilden und einen entscheidenden Trendwechsel einläuten. Noch aber dominiert ein kurzfristiger Abwärtstrend seit Sommer letzten Jahres und wird durch die Widerstandszone um 1,1400 CHF bestärkt. Tendenziell aber haben noch Euro-Bullen die besseren Karten auf der Hand.

Long-Chance in EUR/CHF

Im Bereich von 1,1184 CHF versucht der Euro eindeutig einen Boden aufzubauen und könnte nach aktueller Auswertung damit Erfolg haben. Noch aber ist der zaghafte Boden als Großbaustelle anzusehen, ein wichtiger Schritt wäre jetzt ein Kursanstieg des Euro zumindest über den kurzfristigen Abwärtstrend im Bereich von 1,1350 CHF. Dann könnten nämlich weitere Kursgewinne in Richtung des EMA 50 bei aktuell 1,1415 CHF folgen und den Doppelboden weiter festigen. Von einem handfesten Durchbruch ist aber erst über dem Niveau von 1,1500 CHF zu rechnen. Auf der Unterseite bestimmt der Support bei 1,1184 CHF über Aufstieg und Niedergang des Euro. Ein Rückfall unter diese Unterstützung würde aller Voraussicht nach ein Verkaufssignal nach sich ziehen. In diesem Fall müsste eine Abschwächung des Euro in Richtung der runden Marke von 1,1000 CHF einkalkuliert werden, womöglich könnten im Zuge dessen sogar noch die Tiefs aus 2017 bei 1,0624 CHF in den Fokus der Bären geraten.

EUR/CHF




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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