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Markus Krall: Das ist die wahre Ursache für die Krise unserer Zeit!

Markus Krall ist einer der schärfsten Kritiker der Geldpolitik der EZB - und einer der besten Kenner der Banken-Landschaft..

Markus Krall ist einer der schärfsten Kritiker der Geldpolitik der EZB – und einer der besten Kenner der Banken-Landschaft, für die er maßgeblich an der Entwicklung ihrer Risiko-Systeme entwickelt hat.

Krall sieht die Schuld für Fehlentwicklungen – anders als der Mainstream – nicht bei den Banken, die nichts anderes tun würden, als eben angesichts des ihnen vorgegebenen Umfelds zu agieren, sondern eben bei der Geldpolitik der EZB. Was aber wird auf uns zukommen – und welche Auswege kann es geben? Dazu Markus Krall in einem erhellenden Interview mit „Mission Money“:


Foto: Esther Neumann
http://de.wikimannia.org/Markus_Krall



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7 Kommentare

  1. Wie ich meine, ein sehr, sehr kluger und weitsichtiger Mann. Deren gibt es ja mehrere, nur leider sind sie (noch) die einsamen Warner und Rufer in der Wüste. Schickt doch dieses Video an alle Regierungen der EU und nach Brüssel! ABER, vorallem schickt es an alle Fernsehstationen mit der Verpflichtung es im Haupabendprogramm ausstrahlen zu müssen! (Ich weiß schon, leider, leider nicht möglich – wäre aber ein großer Schritt!)

  2. Mit seiner Aussage, ein kleiner Teil der Aktionäre bestimmt über das ganze Aktienkapital,u. nicht im Sinne aller Aktionäre, bestätigt er auch, dass Aktienrückkäufe ( wenn nicht unterbewertet ) nur die Taschen weniger Manager füllt.

    1. Richtig: Die Manager werden nach Börsenerfolg (in Cash) bezahlt, das Risiko der Aufhübschung bei gleichzeitig zunehmender Kapitalschwäche tragen das Unternehmen selbst (Angestellte) sowie die Shareholder (Anteilseigner, Aktieninhaber). Raubtierkapitalismus.

    2. Ergänzung: Letztendlich wird die Institution innerlich vom Wert ausgehöhlt, bis die finale Erkenntnis eintritt: Abwertung oder Abwrackung (99% Verlierer, Verursacher bereits von dannen). Somit können derartige Manager schon längst als ökonomischer sowie gesellschaftlicher Schaden (Entwicklungsverhinderer, Gehälterschwund Angestellte, dadurch Rentenschwund, Verarmung) deklariert und dafür belangt werden. Wann wird man endlich aktiv?

  3. @ Joah , gerade gelesen. Credit Suisse, Aktienkurs in kurzer Zeit halbiert, um die Aktionäre bei Laune zu halten hat der Boss gerade Aktienrückkäufe u. eine höher Dividende beschlossen.Sein Job ist wieder gerettet bis zum nächsten Quartal.

    1. Danke. Leider immer wieder das gleiche Schemata, keiner stoppt es: geduldet, schädlich und traurig.

  4. Ich stimme Herrn Krall in sehr vielen Punkten zu. Beim Mindestlohn bin ich etwas kritisch. Die Marktwirtschaft ist sehr auf Geld und Gewinne ausgelegt. Das kann aber nicht alles abbilden – die echte Welt und Gesellschaft ist natürlich komplexer. Im Rahmen von Geld und Gewinnen gibt es eine Tendenz, dass Leute mit Geld und Macht versuchen die Löhne schwächerer Arbeitskräfte zu drücken. Das ist dann aber kein gesunder Markt. Es hat auch einen Anteil, dass lernunwillige Führungskräfte den einfach Weg wählen, den Gewinn rein über ihre Macht gegenüber schwachen Arbeitnehmergruppen zu steigern. Oder Anders: niedrige Löhne setzen einen zu hohen Anreiz Manager zu selektieren, die nicht wirklich die Produktion verbessern. Ein moderater Mindestlohn ist daher glaube ich für die Gesellschaft gut und erhöht auch den Lerndruck für die Wirtschaft.

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