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Markus Krall-Szenario von Zinskollaps und Kreditkontraktion früher als gedacht?

Claudio Kummerfeld

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Bankentürme in Frankfurt - hat Markus Krall recht?

Markus Krall ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Durch seinen Job als Degussa-Chef und Buchautor erfährt er zunehmend Aufmerksamkeit. Von zahlreichen Medien wird er zunehmend in die rechte Ecke gestellt, weil er zum Beispiel dafür eintritt, dass jeder geistig gesunde Bürger das Recht haben solle Waffen zu tragen. Auch erhält Markus Krall derzeit mehr Aufmerksamkeit, weil jüngst bekannt wurde, dass ihm die Roland Baader-Auszeichnung verliehen wird (hier mehr Details). Wir konzentrieren uns, wenn wir Markus Krall besprechen, stets nur auf seine Theorien zum angeblich bevorstehenden Zusammenbruch des Finanzsystems. So auch heute.

Die Crash-Theorie von Markus Krall

Warum wir die Theorie von Markus Krall immer wieder besprechen? Wo er doch von diversen Leitmedien als einer der „Crash-Propheten“ in die Clown-Ecke gestellt wird, da ist es doch nicht mehr angebracht sich mit seinen Aussagen zu beschäftigen? Ohhh doch, so meinen wir. Auch wir wissen nicht, ob seine Theorie wirklich letztlich so eintreten wird. (Buch: Verzockte Freiheit: Wie die Hybris unserer Eliten die Zukunft unseres Kontinents verspielt) Aber niemand hat die derzeitige Lage des Bankensystems und die mögliche Entwicklung der nächsten Quartale so konkret beschrieben und mit Daten unterlegt wie Markus Krall – und er kommt aus der Branche! Daher ist es immer wieder interessant zu sehen, ob die Lage sich so entwickelt, wie von ihm beschrieben.

Und nochmal: Wir bei FMW maßen uns nicht an zu beurteilen, ob er recht hat. Wir können nur begleiten, ob die Lage so verläuft wie Markus Krall es prognostiziert, oder eben auch nicht. Und die letzten Wochen und Monate geben seiner Theorie bisher recht. Sie besagt nämlich, dass die Zinsmarge für die Banken immer weiter abschmilzt. Einmal durch immer weitere Zinssenkungen der Notenbanken, aber gleichzeitig auch durch den immer größer werdenden Wettbewerb der Banken untereinander, die immer mehr Einlagen-Überschüsse als Kredite herausreichen müssen – und daher auch ganz ohne Notenbanken gezwungen sind ihre Zinsangebote immer tiefer anzusetzen (Prinzip Angebot und Nachfrage).

Laut Markus Krall werden durch immer weniger Zinserträge die letztlichen Verluste der Banken immer weiter zunehmen, weil sie ihre Kosten nicht im selben Tempo abbauen können, wie die Zinserträge abschmelzen. Das führe zu sinkendem Eigenkapital, weshalb die Banken die Kreditvergabe reduzieren müssten (Kreditkontraktion). Darauf folge eine große Abwärtsspirale für die gesamt Volkswirtschaft (hier ein ausführliches Video seiner Prognosen). Ende 2020 oder Anfang 2021 sei es soweit. Wann ganz genau diese Kreditkontraktion eintreten werde, könne auch er nicht abschätzen, so Markus Krall. Aber durch bestimmte Ereignisse könne das auch früher eintreten. (Buch von Max Otte: Weltsystemcrash: Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung)

Und was sah man zuletzt? Der Ostdeutsche Sparkassenverband beschwerte sich jüngst darüber, dass zwar das Geschäftsvolumen steige, aber dass der Gewinn der Banken weiter schrumpfe – eben weil die strukturellen Zinserträge sinken! Zusätzliches Geschäftsvolumen könne nur noch die Geschwindigkeit der Ertragsrückgänge bremsen, sie aber nicht aufhalten. Genau das hat Markus Krall vorhergesehen! Auch der Sparkassenverband Westfalen-Lippe beschwerte sich vor Kurzem über die sinkenden Zinsüberschüsse, während das Geschäftsvolumen zunehme.

Zieht das Coronavirus die Ereignis-Spirale des Markus Krall vor?

Ist das Coronavirus genau der Auslöser, der das von Markus Krall beschriebene Ereignis der Kreditkontraktion vorzieht? Denn man sah gestern, dass ein Dienstleister für Baufinanzierungen ein neues Allzeittief für Bauzinsen vermeldete – und das noch, bevor die EZB überhaupt eine eigene neue Zinssenkung verkündet hat. Tut sie dies, sinken die Zinsen für die Bankkunden ja noch weiter in den Keller, und dank dem immer größeren Wettbewerb erodieren die Zinserträge der Banken somit noch schneller. Die Fed und die australische Notenbank haben gestern die Zinsen gesenkt. Heute um 16 Uhr wird wohl die kanadische Notenbank auch nachziehen auf dem Weg nach unten? Und die EZB wird in Kürze wohl mitmachen? Das Coronavirus könnte der Auslöser sein, dass die Theorie von Markus Krall (sinkende Zinsmargen, sinkendes Eigenkapital der Banken, Kreditkontraktion) schneller eintritt als gedacht, also noch vor Ende 2020? Ob es letztlich wirklich so kommt, wird man sehen. Wir werden weiterhin begleitend berichten.

28 Kommentare

28 Comments

  1. Pingback: Markus Krall-Szenario von Zinskollaps und Kreditkontraktion früher als gedacht? – Unser Geld- und Zinssystem

  2. Avatar

    Frank

    4. März 2020 10:48 at 10:48

    „Von zahlreichen Medien wird er zunehmend in die rechte Ecke gestellt, weil er zum Beispiel dafür eintritt, dass jeder geistig gesunde Bürger das Recht haben solle Waffen zu tragen.“

    Das typische Verhaltensmuster der Mainstream Medien: da wird jemand im / dem System unbequem und nennt die Probleme beim Namen, kann die bevorstehenden Konsequenzen auch noch mit Zahlen, Daten Fakten darstellen: so jemand muss selbstverständlich der rechten Ecke angehören. Die Tatsache, dass er mit einer Türkin verheiratet ist, muss unbeachtet bleiben… Was kotzen mich die Medien mittlerweile an.

    Markus Krall ist in meinen Augen einer der fähigsten Menschen auf diesem Planeten. Allein seine Rhetorik ist von erstaunlichem Ausmaß. Zeitgleich erläutert er die schwierigsten Themen auf eine Art und Weise, die absolut alles und jeder versteht. Und er selbst betont ja auch immer wieder, dass er den konkreten Zeitraum des Crashbeginns nicht nennen kann sondern nur eine Wahrscheinlichkeit anhand der ihm vorliegenden Daten und Fakten errechnen kann. Ich selbst erwische mich immer wieder dabei, dass ich mir ältere Vorträge von ihm ansehe, um zu überprüfen, ob die von ihm prognostizierten Ereignisse eingetroffen sind. Und die Trefferquote ist erstaunlich genau. Von daher kann ich immer wieder nur dazu raten, sich ein eigenes Bild von ihm zu machen und seinen Vorträgen genau zuzuhören bzw. sich entsprechend darauf vorzubereiten, was uns bevorsteht. Und sollte es nicht eintreten, halte ich es wie Markus Krall: ich öffne eine riesige Flasche Schampus. Aller Voraussicht nach muss ich diese aber wohl nicht kalt stellen.

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      Hesterbär

      4. März 2020 11:52 at 11:52

      @Frank
      Ihr Kommentar steht völlig im Einklang mit meiner Betrachtung. Ich kenne niemand, der Markus Krall das Wasser reichen könnte.

    • Avatar

      Waffennarr

      4. März 2020 18:06 at 18:06

      @Frank, „…dass jeder geistig gesunde Bürger das Recht haben solle Waffen zu tragen … Allein seine Rhetorik ist von erstaunlichem Ausmaß. Zeitgleich erläutert er die schwierigsten Themen auf eine Art und Weise, die absolut alles und jeder versteht“.

      Perfekter kann Rechtspopulismus kaum beschrieben werden. Wer definiert denn, was geistig gesund ist? Wozu braucht jeder geistig gesunde Bürger Waffen, wenn man sie den Geisteskranken im Umkehrschluss ohnehin verwehrt?

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        Frank

        5. März 2020 06:52 at 06:52

        @Waffennarr: Ich finde es erstaunlich, dass Sie Markus Krall auf diese eine Aussage beschränken und alle anderen Analysen komplett außen vor lassen. Aber sei es drum.
        „Perfekter kann Rechtspopulismus kaum beschrieben werden“: bitte erläutern Sie mir das näher, wir haben scheinbar unterschiedliche Auffassungen zum Begriff „Rechtspopulismus“.

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          Waffennarr

          5. März 2020 22:03 at 22:03

          @Frank: Eine Rhetorik von erstaunlichem Ausmaß, mittels derer alle und jeder absolut alles verstehen. Geistig gesund, Waffen für jeden, das ist für mich Rechtspopulismus.

          Erst kürzlich bestätigt durch die Alternativen in Deutschland:
          Geistig gesunde Menschen, schließt er danach an, würden hingegen auf Missstände reagieren, indem sie die AfD wählen.
          https://www.n-tv.de/politik/Ja-Hanau-war-schlimm-aber–article21621836.html

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    asisi1

    4. März 2020 11:33 at 11:33

    Der große Fehler wurde vor zehn Jahren gemacht. Damals hätte man die Bänkster aburteilen müssen und für ihre Verfehlungen haftbar machen müssen. Da wir aber in der Politik und Justiz nur komplette Versager sitzen haben, wurde dem Bankensektor weiter ermöglicht sein kriminelles Verhalten auszubauen! To Big to fail, ist so ein idiotischer Spruch um sich zu rechtfertigen!

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      globalvoterorg

      4. März 2020 15:12 at 15:12

      Es ist viel, viel schlimmer! Wir haben vor 20x Jahren die Demokratie für tot erklärt und sind deswegen totgeschwiegen worden! Erst jetzt, wird, auch, Anderen klar, die Demokratie ist eine Illusion! Sie ist nie, dazu, gedacht gewesen, das Volk etwas entscheiden zu lassen!
      Die Politschauspieler/Parteien sind nichts weiter, als die Spiegelung der Gaus´schen Verteilungskure der Bürger. Sie wurden dumm und arm gehalten! DESHALB, etwas intelligentes von der Politik zu erwarten, ist sinnentfremdet. Die Bankster, wiederum, sind nichts anderes als HilfsTruppen (Ausführungsorgane) der Finanzkrake (FED/EZB/BIZ). Auch Dr. Krall will dazu, so recht, keine Stellung nehmen! Diese „Dominanz“ (Inhaber der Lizenz zum US$ Drucken) ist KEINE Wohltätigkeitsinstitution! Die Brutalität und Menschenfeindlichkeit dieses „Geschäftsmodells“ FIAT Money (ohne, jedwede, reale Wertunterlegung) wird jetzt, allseits erkannt!? Vielleicht!?
      Wenn, aber die geplante „Virtuelle DiktaturTotal“ anläuft (Corona Virus, z.B.) ist es zu spät! Aus die Maus! Wer zu spät kommt, bestraft das Leben.
      Ergo, haben wir mitnichten eine Banken-, noch eine Wirtschafts-, noch eine monetäre Krise, sondern, eine MachtKrise der Finanzeliten, weil, das System einen Geburtsfehler hat: Die Exponentialität des ZinsesZins. Das System MUSS implodieren. Diese Gleichung hat keiner auf dem Schirm und deshalb gibt es auch kein Entrinnen. „Das Weltall und die Dummheit der Menschen sind endlos. Beim Weltall habe ich, da, meine Zweifel!“ (Einstein)

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        Lausi

        4. März 2020 19:11 at 19:11

        Das Problem mit der Exponentialität des ZinsesZins erklärt auch Herr Prof. Senf sehr gut, der wohl einer der ersten war, der auf diese Problematik aufmerksam gemacht hat. Zuerst dachte ich sein Name wäre ein Witz (seinen Senf dazugeben), und dann noch seine kauzige Erscheinung, aber der Spezi ist besser als man nach einem ersten Eindruck denken sollte. Einfach mal googeln.

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          Andreas. M.

          4. März 2020 21:31 at 21:31

          @Lausi, bei Prof. Bernd Senf habe ich über genau diese Thema 2 Semester belegt. Ich kann dir sagen, dass er damals (1996) von anderen Profs als Halbintellektueller betitelt wurde. Es stimmt, der Zinseszinseffekt stürzt unser Papiergeldsystem zwangsläufig in den Abgrund. Es geht nicht anders und ist nur eine Frage der Zeit. Wir sind nun im Endspiel!

  4. Avatar

    Jochen

    4. März 2020 11:41 at 11:41

    Sie schreiben, die Mainstream-Medien würden Sie „ankotzen“. Die Medien sind neutrale Apparate, die Schreiberlinge darin sind es jedoch, die sie am Leben erhalten. An einem Leben, das sie schon lange nicht mehr verdienen. Man müßte diese Schreiberlinge angreifen, nicht die Apparate. Das geschieht einfach nicht! Und das ist der große Fehler aller „Alternativen“. Ihr geht viel zu soft mit diesen verantwortungslosen Individuen um. Nehmt sie euch doch endlich mal zur Brust. Fangt z.B. mal an mit dcem CEO des Springer Verlages, dem Herrn Döpfner, der gelegentlich schöne liberale Reden hielt, aber niemals auch nur einen der Übeltäter aus dem Verlag rausgeworfen hat. Also lieferte er bloß Geschwätz ab, ohne Taten folgen zu lassen.
    Unsere Kritik muß „personalisiert“ werden und nicht nur die Angebote des Marktes. Das sind wir unserem Land und seinem Grundgesetz schuldig, wenn es das BVG schon lange nicht mehr schafft ==> eingesetzt vom Parteienapparat und dessen Apparatschiks.

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    7454824139678

    4. März 2020 12:08 at 12:08

    Das Problem bei Herrn Krall ist, er denkt im bestehenden, reglementierten System. Nur, wer behauptet denn, dass die Regeln z.B. Eigenkapital bei den Banken weiterhin so bestehen wie bisher? Wer legt die Gesetze fest, die Legislative und Gesetze können geändert werden. Vielleicht dürfen Banken zukünftig auch mit negativem Eigenkapital arbeiten oder die EZB kapitalisiert die Banken wieder neu mit Eigenkapital ohne Gegenleistung, Stichwort Helikoptergeld, oder …

    Ein verzinstes Schuldgeldsystem, bei dem Privatbanken Giralgeld bei jeder Kreditvergabe aus der Luft erzeugen können, ist früher oder später immer zum Scheitern verurteilt, aber meine Ansicht nicht in den nächsten Jahren.

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    Marcus

    4. März 2020 12:38 at 12:38

    Das ist durchaus möglich das der Coronavirus die ganze Entwicklung schlicht und ergreifend beschleunigt. Langfristig ist nicht das Virus das Problem, sondern dass was dadurch ausgelöst wird. Oder wie einige andere schon formulierten: Das Coronavirus ist die Nadel welche die Blase ansticht.

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    isntit

    4. März 2020 12:38 at 12:38

    Ich finde Markus Kralls Analysen des Finanzsystems und daraus folgende Prognosen ganz pausibel. Aber sonst? Oh je …
    In die rechte Ecke hat er sich schon selbst gestellt, da muss wirklich niemand nachhelfen. Er tritt bei der AfD auf, predigt hemmungslosen Marktradikalismus, sieht überall sozialistische Umtriebe (auch bei Merkel und Co, haha) und verteufelt jede Art von staatlicher Kontrolle. Vom Thema Waffen und menschengemachter Klimawandel ganz zu schweigen.
    Man sollte also seine Warnungen das Finanzsystem betreffend ernst nehmen, aber seine Person nicht so hypen. Es ist ja oft so, dass Mathematik-/Finanzgenies ansonsten ziemlich wirr im Kopf sind.

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      Dr. Knall

      4. März 2020 23:23 at 23:23

      @Isntit
      Bin ganz bei Ihnen: Herr Krall singt, brüllt und spuckt auf dem Hambacher Festen gemeinsam mit Max Otte rechtsradikales Gedankengut von sich.

      Er polarisiert und mobilisiert die Massen, einem amerikanischen Spitzenpolitiker gleich.
      „Gesunder Menschenverstand ist nicht rechts, aber die Unfreiheit ist links!“, sagt Krall. „Es gibt keinen demokratischen Sozialismus!“ (Interessante Wortwahl: Ob soziale Demokratie möglich ist, lässt er offen, schlimmer noch, er konterkariert und pervertiert).
      Die Zuschauer johlen. Dann geht es mit Krall etwas durch: „Dieser Stahl der Freiheitsliebe wurde nicht im Lotterbett des Konsums geschmiedet!“

      Ein Stahl der Freiheitsliebe, ein Lotterbett, nun ja. Mag aufschlussreich für Herrn Prof. Kralls Schlafzimmerfantasien sein. Will keiner wissen. Was er am Ende sagen wollte: Fuck You Greta, fuck Climate Change, fuck the Future.

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    franko33

    4. März 2020 12:48 at 12:48

    Leider haben wir in den Mininsterien keine Leute,die „vom Fach“ kommen und wie
    auch hier häufig erwähnt: vorgestern Familienminister(in) – hätte in dem Fall
    auch aufgrund der eigenen familieren Situation noch ansatzweise Kompetenz – gestern
    Verteidigungs (eher Kriegsminister(in) – heute (Hinterzimmer) „gewählte“ EU -Kommisions-
    präsidentin ! Wie bitte ??
    Eine Person wie Dr Markus Krall z.b.als Finanzminister unter einer real demokratischen
    Regierungsform wäre natürlich ein Idealfall – leider „schläft“ zur Zeit immer noch
    die Mitte unserer Gesellschaft und wird wohl erst aktiv,wenn alles eher schon zu spät
    ist.
    Auch ich habe Probleme mit dem freien Waffentragen,dennoch sollte eine gesunde Demokratie
    zumindest den gesicherten Waffenbesitz zu Hause möglich machen und ein Verbot vom Tragen
    der Waffe in der Öffentlichkeit unter Strafe/Entzug der Waffenlizenz stellen.
    Denn leider scheint mittlereweile unsere Exekutive nicht mehr in der Lage zu sein,
    gerade durch gezielte Einsparungen über Jahre den Schutz der Öffentlichkeit zu
    gewährleisten.Leider u.a. eins von vielen Problemen unserer erodierenden Demokratie.

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    O.Lippert

    4. März 2020 12:54 at 12:54

    Höre gerade die Bonis der Deutschen Bank sind gekürzt worden aber immer noch sehr hoch.
    Die Bank macht schon seit Jahren Verlust!!!!
    Kann man das Verstehen???

  10. Avatar

    Alki -Bär

    4. März 2020 13:13 at 13:13

    @ Hesterbär u.@ Frank, Niemand kann ihm das Wasser reichen u.vor allem nicht den Champagner den er aufmachen möchte.Ich werde eine Flasche pro 10% Korrektur bis Ende Jahr aufmachen, d.h.ca. 4Flaschen.

    • Avatar

      Hesterbär

      4. März 2020 14:44 at 14:44

      @Alki-Bär
      Nur 4 Flaschen? Ich habe schon 6 kaltgestellt. :-)))

  11. Avatar

    Alki -Bär

    4. März 2020 15:21 at 15:21

    @Hesterbär, ich bin auf Entzug, nach dem Börsenrausch kann ich mir keine Räusche mehr leisten, die enden immer schlecht.

    • Avatar

      Suffkov

      5. März 2020 21:30 at 21:30

      @Alki-Bär
      „Hinzu kommt, dass die Toxizität des Alkohols bei diesem Trinkverhalten erheblich höher ist. Das liegt daran, dass die Alkoholkonzentration, die zu einer bestimmten Zeit im Körper ist, kurzfristig sehr hoch ist. Dadurch ist auch die Schädigung wesentlich stärker, besonders am zentralen Nervensystem. Dort wächst die toxische Wirkung exponentiell mit der Konzentration. „Man hat das bei den Bankern der Londoner City untersucht, die jahrelang unter der Woche sehr verantwortungsvoll ihre Börsengeschäfte machen und am Wochenende on the binge gehen.“ Bei diesen Bankmitarbeitern wurden erhebliche kognitive Einbußen festgestellt“.

      https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Macht-Alkohol-auch-seelisch-abhaengig-article21568590.html

  12. Avatar

    Übelkeit

    4. März 2020 16:16 at 16:16

    Markus Krall mag zwar vom Fach sein, daher seine Analyse bezogen auf das europäische Bankensystem ist sicherlich korrekt. Dennoch wettert er ständig gegen den Euro ohne zu verstehen, weshalb es diesen überhaupt gibt. Man muss den Dollar und Gold verstehen, dann versteht man auch den Euro. Und der Mann arbeitet nun bei Degussa? Prozesse die im Finanzsystem ablaufen finden teilweise über jahrzehente statt. Wer immer nur über die letzten 20 Jahre Finanz und Weltgeschichte schwadroniert wird nie verstehen weshalb das System kollabieren muss.

  13. Pingback: Meldungen vom 4. März 2020 – Teil 2 | das-bewegt-die-welt.de

  14. Avatar

    Hermann Anlauff

    4. März 2020 21:03 at 21:03

    Herr Dr! Krall sollte sich vielleicht doch auf seine – von mir hochgeschätzte – Kernkompetenz beschränken und das CO2-Gefasel (ein peinliches „Heim“-Spiel) Berufeneren überlassen, (s. dazu jüngst in der „Prawda“:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-woher-die-gewaltige-energie-der-erderhitzung-stammt-a-692ebf01faf1-4ffe-828a-16493d24715b
    tröste mich mit dem Gedanken, dass kleine Männer mit mühsam kaschierter Eitelkeit halt gerne große Autos fahren

  15. Avatar

    Zebulon

    4. März 2020 21:39 at 21:39

    Wenn die Banken verstaatlicht werden, und das könnte letztlich das Ziel derjenigen sein die für die Nullzinspolitik und für andere Mechanismen, die das jetzige Bankensystem destabilisieren, verantwortlich sind, würde die sinkende Ertragslage der Banken keine Rolle mehr spielen. Als Staatsbanken würden die dann aus Steuergeldern finanziert. Ich bewerte so eine Entwicklung nicht negativ oder positiv, ich sage nur, das Kralls Szenario dann nicht mehr zu den Folgen führen muß, die er vorhersagt.

    • Avatar

      TG

      5. März 2020 11:06 at 11:06

      @Zebulon
      Ich kann mir diese Variante (Verstaatlichung der Banken) sehr gut vorstellen. Es würde einfach dem bewährten Prinzip Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten folgen. Nachdem das Bankenwesen am Steuerzahler genesen ist, wird es wieder privatisiert. So einfach. So genial.

  16. Avatar

    Knasti

    5. März 2020 09:36 at 09:36

    @Frank, sie haben recht, politische Ausrichtung hat mit der wirtschaftlichen Einschätzung wirklich Nichts zu tun.So hat etwa die linkshübsche Sarah Wagenknecht schon sehr realistische Einschätzungen der Eurokrise gemacht , die sehr deckungsgleich mit M.Krall sind.
    Ein Zuhälter u.der Papst können z.B. auf gewissen Gebieten auch gleiche Ansichten haben. Diese Differenzierung fehlt vielen Leuten ,so sind z.B alle AFD ler schlechte Leute u.alle Linken u.Grünen u.s.w.
    gute Leute.

  17. Avatar

    Mike Lohmann

    12. März 2020 14:13 at 14:13

    Schon in der Grundschule lernt jeder im Geschichtsunterricht, dass unsere Helden vor ihren Befreiungstaten als Staatsfeinde verfolgt und gefoltert wurden. Heut geht es zwar etwas humaner zu, aber das Prinzip ist dasselbe. Ist man nicht auf der Linie des Mainstreams der Schnurrnalisten und Regierung, wird man mindestens als schräger Vogel verschrien.
    Aufgrund Hinweisen von Markus Krall kann man sehr schön mitverfolgen, dass die Enteignung der Bürger und die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben sichtbar für jedermann stattfindet. Aber die alten Römer wussten schon dasss das Volk sich nur für Brot und Spiele interessiert und das ist heute noch genauso. Aber wer will, kann dank Dr. Krall wenigstens frühzeitig sich vor dem Kollaps in Eigenverantwortung schützen.

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Börse: Chancen und Risiken – welche Anlageklassen werden boomen?

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Die Börse hat den Corona-Crash scheinbar überwunden – die Aktienmärkte handeln an Allzeithochs, den Notenbanken sei Dank! Wie aber geht es nun weiter, mittel- bis langfristig?

„Die Börse ist gut drau und geht davon aus, dass alles gut wird“, sagt der ehemalige Hedgefundmanager Florian Homm. Dieses Mantra aber sei gefährlich und risikoreich, so Homm. Angesichts der Bewertungen an der Börse seien die Perspektiven eher mau: selbst wenn die Aktienmärkte im besten Fall 4% pro Jahr weiter steigen würden, bestünde die Gefahr, dass diese Zugewinne durch eine steigende Inflation zunehmend aufgefressen würden.

Homm analysiert in folgendem Video verschiedene Anlageklassen: Edelmetalle, Rohstoffe, Nahrungsmittel, Kryptowährungen, Anleihen und Aktien. Was dürfte in den nächsten Jahren am besten funktionieren? So oder so: „Wir befinden uns in einer spannenden, hochriskanten Dekade“, sagt Florian Homm. Aber angesichts der finanziellen Repression gehe aber eben kein Weg an der Börse vorbei, so Homm. Dabei zeigt er fünf Szenarien auf:

An der Börse geht angesichts der finanziellen Repression kein Weg vorbei

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Aktiensplit bei Tesla – folgen andere bald nach?

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Es ist Thema in vielen Wirtschaftsteilen der Medien – der Aktiensplit von Tesla und die extreme Kursreaktion eines Automobilherstellers, der schon zuvor fast so viel wert war wie alle Autoproduzenten Europas. Passt natürlich auch ins Schema von Elon Musk, der einen gigantischen Optionsvertrag besitzt, der ihm beim Erreichen hoher Werte in punkto Marktkapitalisierung Zuteilungsrechte eröffnet, die es so noch nicht gegeben hat. Zig-Millionen an Aktien in Stufen bis zu einem Unternehmenswert von 650 Milliarden Dollar, wie im Artikel vom 24. Juli dargelegt.

Der Aktiensplit zum Monatsende

Durch den exponentiellen Anstieg der Aktie von Tesla von 400 Dollar zu Jahresanfang bis auf fast 1800 Dollar, Mitte Juli und in sechseinhalb Monaten, war nicht nur ein Fahnenstangen-Chart entstanden, der nach Korrektur schreit, sondern auch ein psychologisches wie auch praktisches Problem entstanden. Für Millionen Kleinanleger, vor allem die vielen Neuen des Jahres 2020, war das Papier einfach zu teuer. Claudio Kummerfeld hat gestern die Wirkung der Fünftelung des Aktienpreises in einem Artikel beschrieben. Und es hat funktioniert. Am Tag nach der Ankündigung, einen Aktiensplit zu machen, erreichte die Aktie im New Yorker Handel 1585 Dollar und schloss bei 1554 Dollar, sagenhafte 13 Prozent im Plus, obwohl sich fundamental deshalb schon rein gar nichts geändert hat. Bei Beurteilung der Börsenreaktion von Tesla muss man aber die besondere Situation bei diesem Highflyer berücksichtigen. Einer der „meistgeshorteten“ großen Titel, bei dem die Leerverkaufsquote schon einmal 25 Prozent des Free Floats ausmachte. Zuletzt waren es immer noch über 10 Prozent oder 14 Millionen und da kann jede positive Meldung einen Pain Trade auslösen, in Form der berüchtigten Short Squeezes.

Nichtsdestotrotz gibt es Anleger, die keine Aktien mögen, weil sie optisch sehr teuer wirken. Als ob eine Deutsche Bank mit 8 Euro attraktiver wäre als eine Allianz mit 180 Euro.

So hatte kürzlich erst die Ankündigung von Apple, einen Aktiensplit von 4 zu 1 zu planen, Furore gemacht.

Ende August gibt es dann viermal so viele Papiere des wertvollsten Unternehmens der Welt. Statt etwa 455 Dollar wie am gestrigen Tag würde das Papier dann nur noch etwas mehr als 110 Dollar kosten. Die angekündigte Aktiensplit hatte selbst bei einem Wert mit einer Marktkapitalisierung von über 1,9 Billionen Dollar große Wirkung und ließ den Kurs nachbörslich um sechs Prozent in die Höhe schnellen. Diese Reaktion macht Anleger neugierig und man hält Ausschau nach Titeln, die optisch teuer sind und wo sich das Management zu so einem Schritt entscheiden könnte. Nach Ansicht von Experten sollten Aktien, die für einen Aktiensplit in Frage kommen, zwei Bedingungen erfüllen: Sie müssten in der letzten Zeit stark nach oben gegangen sein und die Aktien sollten über 400 Dollar kosten.

Welche Werte könnten dem Beispiel folgen?

Angesichts der „Anomalie“ einer folgenden Kurssteigerung infolge von optischen Psychotricks könnte es nicht verkehrt sein, nach Titeln Ausschau zu halten, die extrem gestiegen und extrem hohe Kurswerte aufweisen. Da fällt einem natürlich sofort Amazon ins Auge, die Online-Aktie, die es bereits zum Schnäppchenpreis von 3100 Dollar gibt. Wann wird sich Jeff Bezos zu diesem Schritt entscheiden, schließlich wurde die Aktie in diesem Jahrhundert auch noch nicht gesplittet? Immer wieder unglaublich anzusehen, die Entwicklung dieses Wertes, der im Crash des Jahres 2001 auf unter 10 Dollar gefallen war. Dann gibt es natürlich noch weitere FAANG-Aktien, die die großen Renner des Jahres waren: Alphabet mit über 1500 Dollar, Netflix mit über 450 Dollar, aber auch andere bekannte Titel wie BlackRock (580 Dollar), Adobe (450 Dollar), Nvidia (460 Dollar) oder der sehr teure und auch in Deutschland bekannte Online-Reisekonzern Booking.com mit über 1800 Dollar. An Auswahl mangelt es nicht.

Wie ist es in Deutschland?

Natürlich kennen wir hierzulande auch den Aktiensplit, vor einem Jahr war es der Sportartikelhersteller Puma, der seine Aktien gezehntelt hatte. Vor Kurzem war es die Medizintechnikfirma Eckert und Ziegler. Aber auch die großen Werte aus dem DAX wie BASF, Beiersdorf, Eon, Fresenius, SAP oder Siemens haben ihre Anteilsscheine schon geteilt, aber das ist schon viele Jahre her. Optisch richtig teure Werte gibt es derzeit nicht im Dax, aus dem MDax ragt der Küchenhersteller Rational mit seinem 600 Euro Kurswert hervor. Aber wer weiß, deutsche Unternehmen ahmen nicht selten angelsächsischen Gepfogenheiten nach und schließlich befindet sich unser Leitindex auch in seiner Mehrheit in ausländischen Händen.

Fazit

Tesla hat strategisch nachgemacht, was Apple bereits vor Monatsfrist erfolgreich vorgemacht hat: Die teuerste Firma der Welt hat bereits vier Mal einen Aktiensplit durchgeführt, der fünfte ist für Ende August angekündigt und hat zu den gewohnten (positiven) Kursreaktionen geführt. Ohne die Splits würde die Aktie des Börsengiganten Apple heute bereits 24.000 Dollar kosten. Für viele Kleinanleger unhandelbar. Dass es dennoch anders geht, zeigt die Aktie von Warren Buffett, Berkshire Hathaway.

Diese kostete bei seiner Übernahme der Firma im Jahre 1965 unter 20 Dollar und heute in der Ur-Form als A-Aktie ungesplittet etwa 318.000 Dollar, eine Performance von über 2 Millionen Prozent, allerdings in einem für Normalanleger unvorstellbar langem Zeitraum. Geschadet hat es der Performance der Aktie auf lange Sicht nicht, weil zu guter Letzt die Fundamentaldaten zählen.

Kurzfristig ist ein Aktiensplit immer ein kleiner Kursturbo, auch wenn sich fundamental nichts ändert. Und für Trader eine lohnende Angelegenheit, wenn es gelingt….?

Wie ein Aktiensplit die Kurse von Apple und Tesla treibt

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Handelskrieg, jetzt Internetkrieg zwischen USA und China?

Markus Fugmann

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Der Kampf um die globale Dominanz begann mit dem Handelskrieg, nun aber entwickelt sich die Auseinandersetzung zunehmend zu einem Krieg um das Internet. Der Bann der Trump-Administration non TikTok, vor allem aber von WeChat zeigt, wie sich die Auseinandersetzung nun immer mehr in den digitalen Raumm verlagert. Nun versuchen Apple und andere US-Konzerne durch Lobbyarbeit den Bann zu verhindern – denn vor allem für Apple geht es um viel: ohne WeChat würden die Verkäufe von iPhones im zweitwichtigsten Absatzmarkt kollabieren..

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