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Markus Krall und Marc Friedrich: “Alles geht schneller als erwartet”

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Markus Krall und Marc Friedrich sind sich sicher beim Thema Inflation

Markus Krall und Marc Friedrich sind beide Teil der Kommentatoren, die von zahlreichen Leitmedien die letzten Jahren negative in die Ecke gestellt wurden als “Crash-Propheten”, die einfach alles nur schlecht reden. Und jetzt? Aktuell gibt es in den selben Leitmedien keine Artikel über diese Crash-Propheten. Warum? Ganz aktuell haben sich Markus Krall und Marc Friedrich über die aktuelle Lage unterhalten. Ihre Hauptaussage lautet: Ihre Crash-Szenarien treten noch schneller ein als erwartet!

Markus Krall und Marc Friedrich über Inflation und Sozialismus

Man erlebe jetzt einen Zeitraffer, so Markus Krall (sehen sie hier seine brillanten Analysen, aber auch fragwürdige Lösungen). Das Coronavirus sei ein externer Schock, der auf einen Körper mit Vorerkrankungen treffen. Dadurch würde diese Krise nun viel länger und härter werden. Wäre die Volkswirtschaft vorher richtig gesund gewesen, könnte die Krise jetzt viel kürzer sein. Was aktuell passiere, verlaufe genau nach dem Muster seiner Thesen. Die Regierungen überall in Europa würden massiv neue Schulden machen. Die Notenbanken drucken Geld, die Geldmenge werde also massiv ausgedehnt. Es gehe um Scheinsicherheit für die Menschen durch Gelddrucken. Marc Friedrich hat in seinen Büchern grundlegend ähnliche Thesen vertreten wie Markus Krall, wenn man das große Bild betrachtet. Die große Inflation stehe nun an, eben wegen dem massiven Gelddrucken!

Markus Krall zieht einen historischen Vergleich zu heute. Ein massiver Anstieg der Geldmenge treffe auf ein deutlich schrumpfendes Warenangebot. Dies erzeuge eine massive Inflation. Auch einig sind sich die beiden, dass die Regierungen nun im Rahmen der Coronavirus-Krise die Gelegenheit nutzen würden, um strikt in Richtung Sozialismus zu gehen. Anmerkung an unserer Stelle: Na ja, ob es direkt so kommen wird? Aber der diese Woche aufgelegte Staatsfonds von Olaf Scholz darf sich ja nun mit gigantischen Summen bei Unternehmen einkaufen. Also geht es schon mal ein klein wenig in diese Richtung – aber morgen wird die DDR wohl noch nich direkt wieder auferstehen! Ist die Lufthansa der erste große Konzern, der in Kürze teil-verstaatlicht wird? Im folgenden ausführlichen Gespräch besprechen Markus Krall und Marc Friedrich auch noch weitere hoch interessante Aspekte rund um die aktuelle Krise, und was in Zukunft passieren könnte. Ein absolut sehenswertes Gespräch!

Dirk Müller über den Crash

Marc Friedrich hatte mit Bezug auf die aktuelle Krise jüngst vom nutzlosen Helikoptergeld gesprochen (hier nachzulesen). Neben Marc Friedrich, Markus Krall und auch Max Otte steht auch der “Crash-Prophet” Dirk Müller (Mr Dax) im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Erst gestern berichteten wir von seinem aktuellen Video-Interview bei Mission Money. Auch seine Aussagen sind hoch interessant. Dirk Müller ist übrigens der Meinung, dass dieser Crash kein Zufall sei. Da kann man natürlich solcher und solcher Meinung sein, möchten wir anmerken! In Sachen Inflation liegt die Meinung von Dirk Müller übrigens ziemlich genau bei der Meinung von Markus Krall und Marc Friedrich. Hier noch mal auszugsweise unsere Anmerkung von gestern:

Wir haben, so Dirk Müller, derzeit einen Angebotsschock zusammen mit einem Nachfrageschock, kombiniert mit einer Pandemie – das gab es in dieser Kombination nicht einmal in der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 und folgende. Was wird nun passieren? Nach einem deflationären Schock, der schon deshalb entstehe, weil alle alles verkaufen müssten, komme es dann zu einer Hyperinflation – ähnlich wie in Deutschland in den Jahren 1922/23. Immer mehr Liquidität, das die Notenbanken bereit stellen, treffe dann auf ein nach wie vor eingeschränktes Angebot.

Sehen Sie hier das aktuelle Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich. Man muss ihre Meinungen nicht vollständig teilen! Aber wie schon vor Ausbruch dieser Krise und vor dem Börsencrash sind ihre Aussagen auch jetzt sehr interessant. Sie erweitern den Horizont!

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    27. März 2020 10:48 at 10:48

    Krall und Friedrich sagen in diesem Video den in kürzester Zeit eintreffenden absoluten Supergau voraus: Hyperinflation, den totalen Zusammenbruch der Systeme, Straßenschlachten, Bürgerkriege…und Hunger! Mord und Totschlag wie in Venezuela.
    Von den vielen, immer besonders informierten, gescheiten und erfahrerenen FMW Kommentatoren, kommt zum Video kein Wort. Weder ablehnend noch zustimmend. Ich kann mir das nur mit einer Schockstarre erklären. Oder einige sind vor Freude sprachlos? Oder es sind alle in den Keller gelaufen, um nachzusehen, wieviel Klopapier und Gold dort ist?
    Vielleicht äußert sich mal einer. Aber bitte einer von den Schlauen, nicht von den Üblichen, die immer nur alles nachplappern.

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      Brett

      28. März 2020 20:37 at 20:37

      Ja es ist tatsächlich eine Art Schockstarre, und leider kann ich das Szenario weder wiederlegen und daher auch nicht ganz ausschliessen, habe daher noch 3 KG Rib Eye gekauft und schön in Steaks geschnitten dann gehts wenigstens mit guten Essen in dem Untergrund….

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    Dreamtimer

    27. März 2020 11:41 at 11:41

    Solange die FED 2 Billionen Dollar für 300 Mio Amerikaner drucken lässt, sehe ich noch nicht Land unter. Wenn sie 2 Billionen Dollar pro Person druckt, sollte man sich Sorgen machen.

    Es gibt einen Aspekt den ich an der Kritik von Krall, Friedrich et al nicht verstehe. Kritisieren sie nur die Möglichkeit der Zentralbanken Fiat-Geld zu schöpfen, also eine bestimmte Praxis oder ist die Kritik radikal und betrifft die Institution der Zentralbank als solche, d.h. eine zentralistische Institution im Wirtschaftsleben? Gesetzt den Fall die Zentralbanken würden die Gold-Bindung wieder einführen, als natürliche Inflationsbremse, wäre das dann weniger “sozialistisch”?

    Man kann die Geldschöpfung dem Markt auch selbst überlassen, d.h. sich vom Zentralismus abwenden. Schön, das gibt es auch schon, nennt sich Kryptowährung und das tolle daran ist, dass es so viele gibt und jeder seine eigene machen kann. Ist das dann der angestrebte Zustand der bürgerlichen Gesellschaft nach der großen Krise und wenn nicht, was fehlt da noch?

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    TraderBS

    27. März 2020 12:38 at 12:38

    “Markus Krall und Marc Friedrich sind beide Teil der Kommentatoren, die von zahlreichen Leitmedien die letzten Jahren negative in die Ecke gestellt wurden als „Crash-Propheten“, die einfach alles nur schlecht reden. Und jetzt? […] Ihre Hauptaussage lautet: Ihre Crash-Szenarien treten noch schneller ein als erwartet!”

    Muss man dann noch etwas zu Hauptaussage sagen? Die beiden sind für mich schon lange keine Crashpropheten mehr, sondern Weltuntergangspropheten der allerschlimmsten Sorte. Sie haben mit ihrer Reichweite auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der sie nicht nachkommen. Sie sind sind keine besseren Vorbilder als die Politiker und Notenbänker, die sie immer kritisieren.

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      BrettonWood

      27. März 2020 13:02 at 13:02

      Wäre kacke für ein Trader wenn die Recht hätten, dann wäre ja ihr ganzes Geschäft Schall und Rauch…dann müssten Sie woeder wirklich arbeiten, Werte schaffen um Geld zu verdienen….nur schon alleine das es Trader gibt, zeigt LEIDER das Sie wohl Recht haben…Werte entstehen nicht aus NICHTs aber unser Geld das unser Wert darstellt, wie von Traderm für
      Nichts verdient (oder auch erschaffen wird) zeigt das eir in einer völlig absurden Welt lebrn…die sich irgendwann auflösen wird….irgendwann werden die Leute wieder geköpft die 3000 Euro aus nichts erschaffen während andere 3000 Stunden dafür arbeiten müssen….es war immer so unf es wird immer so bleiben

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    BrettonWood

    27. März 2020 12:46 at 12:46

    Da hilft eigentlich nur noch Vodka & Xanax….

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    asyoulike

    27. März 2020 13:45 at 13:45

    Moin, moin,

    sehr interessant zu hören, vorallem die kommenden Perspektiven mahnen zur Vorsicht.

    Was mich wundert, was hat Herr Dr. Krall gegen Sozialismus? Der reale Sozialismus ist die einzige Möglichkeit, dem Michel das Thema “Sozialismus” zu erklären. Das geht leider mit Worten nicht. Freuen wir uns also gemeinsam auf den kommenden Sozialismus und stellen am Ende vollkommen überrascht fest, dass es nicht funktioniert. Wer hätte das vorher auch ahnen können?

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      Dreamtimer

      27. März 2020 15:37 at 15:37

      “Das geht leider mit Worten nicht.”

      Das fürchte ich auch.

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    Lausi

    27. März 2020 18:18 at 18:18

    Ich wünsche mir nach dem Crash eine Hippie-Republik mit einer Besinnung auf wahre Werte und ohne diesen krankhaften Konsumwahn – und das weltweit! :-)

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      leftutti

      27. März 2020 19:45 at 19:45

      @Lausi eine Besinnung auf wahre Werte und ein Verzicht auf krankhaften Konsumwahn, den sich ohnehin kaum einer wirklich ohne Schulden leisten kann, ist für mich grundsätzlich noch lange keine Hippie-Republik, sondern eher gesunder wirtschaftlicher und sozio-politischer Sachverstand.

      Ok, weltweit wird es schwierig, da selbst im Land der großen Freiheit plötzlich Kommunismus und Diktatur Einzug halten, das Virus verboten, Militär an der Grenzen versammelt und sinnvolle Gesundheitsmaßnahmen in Frage gestellt werden.

      Am Ende unterstütze ich natürlich deinen Wunsch, im Sinne von “mindestens 95% der Menschheit soll es danach besser gehen, als zuvor”. Die Ausreißer am oberen rechten (rein mathematisch-statistisch-grafisch) Ende der Gauß’schen Kurve sind nun solidarisch-Hippie-mäßig gefordert 🙉

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        Lausi

        28. März 2020 06:14 at 06:14

        Ich wollte einfach mal ein Gegenpol zu Krall’s ständigen reaktionären Äusserungen in den Raum werfen. Mit seinen Crash-Prognosen stimme ich ja durchaus überein, aber alles andere kann er sich von mir aus gerne sparen. Ich sehe das absolute Chaos über uns hereinbrechen, und was dann passiert weiß wohl nur der liebe Gott. Man kann nur hoffen, dass die Menscheit ein Stück weit daran spirituell wachsen wird – so im 22. Jahrhundert. Denn der jetzt anstehende Crash wird wohl nur ein laues Lüftchen sein im Vergleich zu der heraufziehenden Klima-Katastrophe. Was für “schöne” Aussichten…

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          BrettonWood

          28. März 2020 20:35 at 20:35

          Ja auch wenn ich wirtschaftlich die Aussagen von Krall teile hoffe ich doch nicht das wir in die AFD Autokratie abrutschen da wäre
          Mir ein Hippiestaat noch lieber, es wäre mal wieder schön wenn Verbote erst da Anfangen wo Sie in Freiheiten von anderen Eingreifen, wir sollten zurückkommen zur Eigenverantwortung in allen Bereichen egal wo. Wer Kinder will soll selbst bezahlen, wer ohne Helm fährt und verunfallt soll die Mehrkosten selbst zahlen, wer Raucht und Lungenkrebs bekommt, kriegt nix von der Krankenkasse, wer den Mount Everst besteigen will verunfallt und/oder gerettet werden muss, soll selbst zahlen…diese Vollkasko Mentalität die wir hier in Zentraleuropa haben führ zu absulten Wohlstandsverwahrlosung…

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            Dreamtimer

            29. März 2020 13:18 at 13:18

            “Mir ein Hippiestaat noch lieber”

            Hippies sind nicht staatenbildend. Sie verstehen den Staat nicht und sie verstehen auch die Wirtschaft nicht. Das macht nichts, denn sie sind meistens friedlich und harmlos. Ausnahmen, wie die Manson-Family, bestätigen die Regel.

            Krall hat sich nicht nur einmal negativ über politische Parteien geäußert. Das ist die Hayek-Linie. Was die “AfD Autokratie” betrifft, so fällt mir dazu nichts ein. Die politische Verfassung, die derzeit dem libertären Ideal am nächsten kommt, dürfte die des Fürstentums Liechtenstein sein. Fürst Hans Adam II hatte anfangs der Nullerjahre die Parteienoligarchie entmachtet, die direkte Demokratie eingeführt, den Gemeinden Sezessionsrecht eingeräumt und seinen Anspruch auf die Führung des Landes – immerhin eine Erbmonarchie – zur Disposition gestellt. Der Fürst als progressiver Reaktionär. Kralls zweiter Laizismus, der die Trennung von Staat und Demokratie bzw. Wahlrecht vorsieht ist auch interessant. Er denkt halt wie ein Ökonom in Anreizstrukturen und weniger wie ein Politiker bzw. Jurist.

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    leftutti

    27. März 2020 21:09 at 21:09

    Eine Ergänzung zu Krall und Otte (diese Sendung ist nicht jugendfrei und verstößt gegen freiheitlich-demokratische Grundsätze):
    https://www.youtube.com/watch?v=vX_IWy4Ipow

    • Avatar

      Lausi

      28. März 2020 06:25 at 06:25

      Was für ein Schenkelklopfer dieses Video! Der Spezi ist ja vollkommen gaga. Aber so ticken sie wohl diese Reichsbürger oder wie sie sich nennen wollen. Bleibt nur zu hoffen, dass ihnen nicht zu viele Menschen auf den Leim gehen!

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    failed state

    28. März 2020 08:20 at 08:20

    Es wird von den Notenbanken massiv Geld gedruckt, das ist richtig. Aber diese neu geschaffene Geldmenge soll Ausfälle durch ausgebliebenen Umsatz ersetzen. Ja, nur ERSETZEN, und nicht ERHÖHEN. Mit etwas Unschärfe dürfte dies auch gelingen. Zweitens, warum sollte das Warenangebot niedriger sein? Verstehe ich nicht! Schon kurz bevor die Corona Krise ausbrach, war die NAchfrage schwach und das Angebot hoch, die Läger waren bis oben hin gefüllt. Dann ist die Nachfrage noch stärker eingebrochen und anschließend erst wurden Produktionen gestoppt. Die Lager der Anbieter sind voll!
    ICh jedenfalls kann die Thesen der Herren Krall und Friedrich nicht nachvollziehen!

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    Marvin Lester

    29. März 2020 08:19 at 08:19

    Was auch zu 100% kommen wird ist die Bargeld Abschaffung.Unsere geliebte Führerin wird vor die Kamera treten und verkünden.Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger die Bundesregierung hat soeben einstimmig beschlossen das Bargeld schrittweise abzuschaffen.Das ganze geschieht zu ihren Persönlichem Schutz.Die Gefahr das sich über das Bargeld wieder ein Virus wie Corona überträgt ist einfach zu groß.In Verbindung mit dem Bargeld Verbot führen wir auch ein sogenanntes Schwundgeld ein.Das bedeutet für die unverbesserlichen die immer noch Bargeld horten das ihr Geld,wenn sie es nicht ausgeben oder es sich gut schreiben lassen auf ihrem Digitalen Konto,das es schrittweise immer weniger Wert wird.Auch dieses Gesetz ist zum Schutz des großteils unserer Bürger.Vielleicht kommt es ja so oder ähnlich.Gruß Marvin

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    Ralf Arndt

    31. März 2020 18:06 at 18:06

    Lieber Herr Friedrich,
    wir gehen nicht in eine glorreiche neue Zukunft. Mit der Welt geht’s bergab! Ich zerstöre nur ungern Ihre Illusionen. Es wird eine Trübsalzeit geben, die noch nie gewesen ist. Schlimmer, als das, was die Welt je erlebt hat. Und die Welt wird sich davon nicht mehr erholen. Allerdings gibt es Hoffnung für die, die mit Jesus gehen. Dies ist ein geistiger Kampf. Es gibt Jesus, es gibt Gott, mit der Welt geht’s bergab und jeder Mensch muss sich entscheiden. Es geht um jede Seele. Der Papst und das Papsttum repräsentiert die abgefallene Welt. Er will zum Schluß, daß wir Lucifer am Sonntag anbeten. Und dann ist da Gott, der Ausschau hält nach seinen Kindern, die ihm treu sind und seine Gebote halten 2. Mose 20 und den Glauben an Jesus haben, der heute aus jeder Religion rausgeschmissen wird. Das 4te Gebot (Sabbatanbetung) spielt in Zukunft eine besondere Rolle. Das Gebot, das die katholische und auch die evangelikale Kirche gestrichen haben in ihrem Katechismus. Beides sind abgefallene Kirchen. Enthaltung gibt’s bei diesem Endspiel nicht. Macht Euren Frieden mit Gott. Das, was wir jetzt erleben, ist die Erfüllung von biblischer Prophetie. Betet zu Jesus und ladet ihn ein, daß er sich Euch offenbaren und dass er Euch beschützen soll – das ist der einzige Weg. Nichts und Niemand sonst auf dieser Welt, wird Euch retten. Nur Jesus kann Euch retten. Joh 14,6: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.- Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich”. Betet einfach laut: “Lieber Vater im Himmel, wenn Du Jesus, Gott bist, dann komm in mein Herz und komm in mein Leben und zeig mir die Wahrheit, warum der Sonntag und warum der Sabbat in Zukunft eine existentiell wichtige Rolle spielen wird. AMEN
    Wer Mut hat, der betet dieses Gebet. Es geht hier um das ewige Leben und den ewigen Tod. Viel Glück für Euch alle und Gottes Segen.

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Hans-Werner Sinn mit hoch interessanten Aussagen, warum die Inflation (noch nicht) da ist

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Hans-Werner Sinn, der ehemalige Chef des Münchner ifo-Instituts, wird im folgenden Interview zur aktuellen wirtschaftlichen Situation rund um die Coronakrise befragt. Zum Beispiel wird besprochen, dass Deutschland sich beim Thema Arbeitslosigkeit im Vergleich zur anderen Ländern sehr gut halte durch das Instrument der Kurzarbeit, wodurch die tatsächliche Arbeitslosigkeit deutlich geringer ausfalle. Interessant werden die Aussagen von Hans-Werner Sinn bei zwei Punkten. Er glaubt ähnlich wie für China auch weltweit an eine relativ rasche konjunkturelle Erholung. Die Einkaufsmanagerdaten für China würden bereits eine schnelle Erholung auf alte Niveaus zeigen.

Warum laut Hans-Werner Sinn die Inflation noch nicht da ist

So richtig interessant werden die Aussagen von Hans-Werner Sinn zum Thema Inflation nach der Coronakrise. Denn viele kritische Zeitgeister wie Max Otte, Markus Krall oder Dirk Müller sehen (so möchten wir anmerken) eine große, brutale Inflation auf uns zukommen. Ihre Argumente sind gut, aber umstritten. Denn aktuell zeigen zahlreiche Daten ja den Weg Richtung Deflation. Einige Länder in Europa sind bereits bei rückläufigen Preisen angekommen (siehe hier). Hans-Werner Sinn beschreibt die aktuelle Situation sehr anschaulich und einfach verständlich. Die Coronakrise koste unglaublich viel Geld. Man könne jeden Euro nur einmal ausgeben, auch wenn viele meinten mit Hilfe der Druckerpresse (EZB pumpt frisch geschaffenen Geld) könnte man ihn auch zwei oder drei mal ausgeben.

Es gebe laut Hans-Werner Sinn momentan das Phänomen von extrem stark steigenden Staatsschulden, und gleichzeitig Geld druckenden Notenbanken. Der zweite Punkt sei das Problem. Es sei nicht in Ordnung, wenn diese neuen Schulden der Regierungen an die Notenbanken verkauft würden. Das ganze ausgegebene Geld (Kurzarbeit, Zuschüsse etc) komme direkt aus der Druckerpresse der EZB, aber es sei halt kein Geld, das vorher real verdient worden ist. Dies führe zu einem Geldüberhang! Derzeit sei bereits vier Mal so viel Geld im Umlauf in Euroland wie noch 2008. Die Leute hätten (insgesamt gesehen) viel Geld in der Tasche. Sie würden es derzeit wegen der (verständlichen) Zukunftsängste aber nicht ausgeben. Wenn die Krise vorbei sei, könne sich dieser Zustand ändern. Dann würde das zusätzlich ins System gepumpte Geld ausgegeben werden, und die Gefahr einer echten Inflation sei gegeben. Schauen Sie hierzu gerne die sehr interessanten Ausführungen von Hans-Werner Sinn im folgenden Video.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: https://www.hanswernersinn.de/de/Bildarchiv

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Hongkong: Sicherheitsgesetz als Brandbeschleuniger zwischen USA und China?

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Skyline von Hongkong - das neue Sicherheitsgesetz sorgt für Unruhe

Am 21.05.2020 wurde in der chinesischen Regierung das sehr umstrittene „National Security Law“ (nationales Sicherheitsgesetz) angekündigt. Infolgedessen haben die asiatischen Märkte korrigiert, insbesondere der Hang Seng (Hongkong Index) hat an einem Tag über 5,5% eingebüßt. Die Verabschiedung des Gesetzes – geplant für den 28.05.2020 – könnte weitreichende Auswirkungen auf die Sonderverwaltungszone Hongkong haben. Seit 2003 versucht die Hongkonger Regierung ein derartiges Gesetz einzuführen, dies ist aber vermehrt an der Gegenwehr der Opposition und der Bevölkerung gescheitert.

Letztes Jahr kam es schon zu Protesten gegen ein Auslieferungsgesetz, dass durch einen überwältigenden Zusammenhalt der Bevölkerung Hongkongs noch abgewendet werden konnte. Nun hat die Kommunistische Partei Chinas genug und versucht mit eiserner Faust das Nationale Sicherheitsgesetz über einen Umweg in Hong Kong einzuführen (es gibt einen Aufschrei). Das Gesetz könnte enorme Auswirkungen auf die Freiheit der Menschen und die Wirtschaft in Hongkong, aber auch über die Grenzen hinaus haben.

Die möglichen Gefahren und Auswirkungen

Die Auswirkungen sind weitreichend und betreffen unterschiedlichste Bereiche. Die Autonomie Hongkongs ist in Gefahr – das Ende von „Ein Land zwei Systeme“? Hongkongs Status war bis 2047 garantiert und völkerrechtlich festgeschrieben. Nach nicht einmal der Hälfte der Zeit könnte Peking das Recht zerstören. Durch die Einführung könnte es dazu kommen, dass unter dem Deckmantel des Sicherheitsgesetzes die Rechte auf freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit und das Versammlungsrecht (Recht auf Demonstrationen) abgeschafft und an die Verhältnisse in China angepasst werden. Konkret bedeutet das den Tod der Opposition und allen pro-demokratischen Bemühungen. Das letzte bisschen übriggebliebene Demokratie wäre damit beseitigt.

Mit dem Sicherheitsgesetz bekämen die festlandchinesische Polizei und der Geheimdienst der Volksrepublik weitreichende Vollmachten, um im bisher juristisch von Festlandchina unabhängigen Hongkong gegen Regierungskritiker vorzugehen. Es wäre ein Einfaches für die Kommunistische Partei Regierungsgegner festzunehmen. Da China weit davon entfernt ist ein Rechtsstaat zu sein und häufig willkürlich vorgeht, herrscht eine Furcht, nicht nur in der Bevölkerung, auch bei westlichen Unternehmen und der Wirtschaft im Gesamten.

Durch die Autonomie Hongkongs und die daraus resultierenden Sonderregelungen, konnten westliche Unternehmen profitieren. Das Rechtssystem in Hongkong hat Stabilität gewährleistet, und die Gesetze der Sonderverwaltungszone haben es ausländischen Unternehmen einfacher gemacht sich dort niederzulassen. Dies könnte mit der Verabschiedung des Sicherheitsgesetzes mehr und mehr weichen und die Stabilität sowie die Unabhängigkeit von Hongkong aufheben.

Hongkong galt bisher immer als Brücke zwischen China und den USA. Durch die Kopplung des Hongkong-Dollar an den US-Dollar können chinesische Unternehmen und Vermögende Hongkong als Wechselstube nutzen. Die Möglichkeit den „unsicheren“ Renminbi in den „starken“ US-Dollar zu tauschen, hat hier eine große Bedeutung. Sollte diese Kopplung aufgehoben werden, dann käme es zu erheblichen Auswirkungen auf die chinesische Währung, aber auch auf die Wirtschaft Chinas und Hongkongs. Des Weiteren hat die Bekanntgabe auch schon scharfe Kritik in der westlichen Welt ausgelöst. Insbesondere die USA und Großbritannien haben ihre Bedenken gegen das Sicherheitsgesetz kundgetan.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die USA einmischen und damit die Spannungen zwischen den beiden Supermächten weiter anwachsen, erhöht sich drastisch. Dies hätte auch globale Auswirkungen, sollte sich der Handelskrieg verschärfen und die geopolitischen Gefahren zunehmen. Man kann sich fast sicher sein, dass Taiwan das nächste Ziel ist, sollte Peking mit der Politik der eisernen Faust in Hongkong durchkommen. Der innenpolitische Druck auf die USA wächst enorm, Taiwan mehr Sicherheit zu garantieren – bis hin zur staatlichen Anerkennung. Auch Europa und Deutschland, die sich bisher zurückhalten, werden nicht einfach bei der chinesischen Ausdehnungspolitik zuschauen können.

Fazit

Das geplante Sicherheitsgesetz für die Sonderverwaltungszone Hongkong ist in Wahrheit ein Sicherheitsgesetz für die Zentralmacht in Peking. Es dient allein der Machterhaltung der Kommunistischen Partei. Diese fürchtet nämlich den Freiheitsvirus aus Hongkong noch mehr als das Coronavirus aus Wuhan. Um die Demokratiebewegung in Hongkong zu stoppen und zu gewährleisten, dass sie sich nicht auf China ausdehnt, würde sie sogar immense wirtschaftliche Gefahren in Kauf nehmen.

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Düstere Konjunkturprognose – elendig langsamer Anstieg auf alte Niveaus

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Containerschiffe im Hamburger Hafen - aktuell maue Konjunkturprognose

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat aktuell eine düstere Konjunkturprognose veröffentlicht. Das Problem, das man nämlich hier sehen kann: Die konjunkturelle Erholung wird sich elendig langsam vollziehen. Das IW betitelt sein Papier auch mit den Worten “Corona sorgt für katastrophalen Einbruch”. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt werde 2020 um neun Prozent zurückgehen. Erst im dritten Quartal 2021 werde das Niveau des vergangenen Jahres wieder erreicht – aber nur, wenn es keinen erneuten globalen Schock gebe.

Neben der Schwere sei laut IW auch die Art und Weise der Coronakrise einzigartig. Denn sowohl die Nachfrage als auch das Angebot seien von den Lockdown-Maßnahmen betroffen, was sich besonders deutlich am Arbeitsmarkt bemerkbar machen würde. Betrug die Arbeitslosenquote 2019 rund fünf Prozent, werden es im Jahresdurchschnitt 2020 rund 6,5 Prozent sein. 2021 ist dann wieder mit einer leicht niedrigeren Arbeitslosenquote von unter sechs Prozent zu rechnen. Das Niveau von 2019 wird im kommenden Jahr aber nicht erreicht, so das IW.

Insgesamt sei im laufenden Jahr nur begrenzt mit einer konjunkturellen Erholung zu rechnen. Aufgrund der zahlreichen Beschränkungen komme der Konsum nur schwer in Gang, und Nachholeffekte seien kaum möglich. Die globale Verunsicherung habe auch zur Folge, dass Investitionen ausbleiben. All das mache nur eine langsame Erholung möglich, sodass das BIP erst ab dem dritten Quartal 2021 das Vorkrisenniveau erreiche. Für 2021 rechne man mit einem BIP-Wachstum von acht Prozent gegenüber 2020. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass es nicht zu einem zweiten Lockdown kommt. Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre das nämlich der Super-GAU. Die Regierung müsse nun mit einer klaren Strategie weitermachen und sowohl die Angebots-, als auch die Nachfrageseite gezielt unterstützen, so die Wirtschaftsforscher.

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