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Markus Krall und Marc Friedrich: „Alles geht schneller als erwartet“

Redaktion

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Markus Krall und Marc Friedrich sind sich sicher beim Thema Inflation

Markus Krall und Marc Friedrich sind beide Teil der Kommentatoren, die von zahlreichen Leitmedien die letzten Jahren negative in die Ecke gestellt wurden als „Crash-Propheten“, die einfach alles nur schlecht reden. Und jetzt? Aktuell gibt es in den selben Leitmedien keine Artikel über diese Crash-Propheten. Warum? Ganz aktuell haben sich Markus Krall und Marc Friedrich über die aktuelle Lage unterhalten. Ihre Hauptaussage lautet: Ihre Crash-Szenarien treten noch schneller ein als erwartet!

Markus Krall und Marc Friedrich über Inflation und Sozialismus

Man erlebe jetzt einen Zeitraffer, so Markus Krall (sehen sie hier seine brillanten Analysen, aber auch fragwürdige Lösungen). Das Coronavirus sei ein externer Schock, der auf einen Körper mit Vorerkrankungen treffen. Dadurch würde diese Krise nun viel länger und härter werden. Wäre die Volkswirtschaft vorher richtig gesund gewesen, könnte die Krise jetzt viel kürzer sein. Was aktuell passiere, verlaufe genau nach dem Muster seiner Thesen. Die Regierungen überall in Europa würden massiv neue Schulden machen. Die Notenbanken drucken Geld, die Geldmenge werde also massiv ausgedehnt. Es gehe um Scheinsicherheit für die Menschen durch Gelddrucken. Marc Friedrich hat in seinen Büchern grundlegend ähnliche Thesen vertreten wie Markus Krall, wenn man das große Bild betrachtet. Die große Inflation stehe nun an, eben wegen dem massiven Gelddrucken!

Markus Krall zieht einen historischen Vergleich zu heute. Ein massiver Anstieg der Geldmenge treffe auf ein deutlich schrumpfendes Warenangebot. Dies erzeuge eine massive Inflation. Auch einig sind sich die beiden, dass die Regierungen nun im Rahmen der Coronavirus-Krise die Gelegenheit nutzen würden, um strikt in Richtung Sozialismus zu gehen. Anmerkung an unserer Stelle: Na ja, ob es direkt so kommen wird? Aber der diese Woche aufgelegte Staatsfonds von Olaf Scholz darf sich ja nun mit gigantischen Summen bei Unternehmen einkaufen. Also geht es schon mal ein klein wenig in diese Richtung – aber morgen wird die DDR wohl noch nich direkt wieder auferstehen! Ist die Lufthansa der erste große Konzern, der in Kürze teil-verstaatlicht wird? Im folgenden ausführlichen Gespräch besprechen Markus Krall und Marc Friedrich auch noch weitere hoch interessante Aspekte rund um die aktuelle Krise, und was in Zukunft passieren könnte. Ein absolut sehenswertes Gespräch!

Dirk Müller über den Crash

Marc Friedrich hatte mit Bezug auf die aktuelle Krise jüngst vom nutzlosen Helikoptergeld gesprochen (hier nachzulesen). Neben Marc Friedrich, Markus Krall und auch Max Otte steht auch der „Crash-Prophet“ Dirk Müller (Mr Dax) im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Erst gestern berichteten wir von seinem aktuellen Video-Interview bei Mission Money. Auch seine Aussagen sind hoch interessant. Dirk Müller ist übrigens der Meinung, dass dieser Crash kein Zufall sei. Da kann man natürlich solcher und solcher Meinung sein, möchten wir anmerken! In Sachen Inflation liegt die Meinung von Dirk Müller übrigens ziemlich genau bei der Meinung von Markus Krall und Marc Friedrich. Hier noch mal auszugsweise unsere Anmerkung von gestern:

Wir haben, so Dirk Müller, derzeit einen Angebotsschock zusammen mit einem Nachfrageschock, kombiniert mit einer Pandemie – das gab es in dieser Kombination nicht einmal in der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 und folgende. Was wird nun passieren? Nach einem deflationären Schock, der schon deshalb entstehe, weil alle alles verkaufen müssten, komme es dann zu einer Hyperinflation – ähnlich wie in Deutschland in den Jahren 1922/23. Immer mehr Liquidität, das die Notenbanken bereit stellen, treffe dann auf ein nach wie vor eingeschränktes Angebot.

Sehen Sie hier das aktuelle Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich. Man muss ihre Meinungen nicht vollständig teilen! Aber wie schon vor Ausbruch dieser Krise und vor dem Börsencrash sind ihre Aussagen auch jetzt sehr interessant. Sie erweitern den Horizont!

https://youtube.com/watch?v=-B4m1gfwz1k

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    27. März 2020 10:48 at 10:48

    Krall und Friedrich sagen in diesem Video den in kürzester Zeit eintreffenden absoluten Supergau voraus: Hyperinflation, den totalen Zusammenbruch der Systeme, Straßenschlachten, Bürgerkriege…und Hunger! Mord und Totschlag wie in Venezuela.
    Von den vielen, immer besonders informierten, gescheiten und erfahrerenen FMW Kommentatoren, kommt zum Video kein Wort. Weder ablehnend noch zustimmend. Ich kann mir das nur mit einer Schockstarre erklären. Oder einige sind vor Freude sprachlos? Oder es sind alle in den Keller gelaufen, um nachzusehen, wieviel Klopapier und Gold dort ist?
    Vielleicht äußert sich mal einer. Aber bitte einer von den Schlauen, nicht von den Üblichen, die immer nur alles nachplappern.

    • Avatar

      Brett

      28. März 2020 20:37 at 20:37

      Ja es ist tatsächlich eine Art Schockstarre, und leider kann ich das Szenario weder wiederlegen und daher auch nicht ganz ausschliessen, habe daher noch 3 KG Rib Eye gekauft und schön in Steaks geschnitten dann gehts wenigstens mit guten Essen in dem Untergrund….

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    Dreamtimer

    27. März 2020 11:41 at 11:41

    Solange die FED 2 Billionen Dollar für 300 Mio Amerikaner drucken lässt, sehe ich noch nicht Land unter. Wenn sie 2 Billionen Dollar pro Person druckt, sollte man sich Sorgen machen.

    Es gibt einen Aspekt den ich an der Kritik von Krall, Friedrich et al nicht verstehe. Kritisieren sie nur die Möglichkeit der Zentralbanken Fiat-Geld zu schöpfen, also eine bestimmte Praxis oder ist die Kritik radikal und betrifft die Institution der Zentralbank als solche, d.h. eine zentralistische Institution im Wirtschaftsleben? Gesetzt den Fall die Zentralbanken würden die Gold-Bindung wieder einführen, als natürliche Inflationsbremse, wäre das dann weniger „sozialistisch“?

    Man kann die Geldschöpfung dem Markt auch selbst überlassen, d.h. sich vom Zentralismus abwenden. Schön, das gibt es auch schon, nennt sich Kryptowährung und das tolle daran ist, dass es so viele gibt und jeder seine eigene machen kann. Ist das dann der angestrebte Zustand der bürgerlichen Gesellschaft nach der großen Krise und wenn nicht, was fehlt da noch?

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    TraderBS

    27. März 2020 12:38 at 12:38

    „Markus Krall und Marc Friedrich sind beide Teil der Kommentatoren, die von zahlreichen Leitmedien die letzten Jahren negative in die Ecke gestellt wurden als „Crash-Propheten“, die einfach alles nur schlecht reden. Und jetzt? […] Ihre Hauptaussage lautet: Ihre Crash-Szenarien treten noch schneller ein als erwartet!“

    Muss man dann noch etwas zu Hauptaussage sagen? Die beiden sind für mich schon lange keine Crashpropheten mehr, sondern Weltuntergangspropheten der allerschlimmsten Sorte. Sie haben mit ihrer Reichweite auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der sie nicht nachkommen. Sie sind sind keine besseren Vorbilder als die Politiker und Notenbänker, die sie immer kritisieren.

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      BrettonWood

      27. März 2020 13:02 at 13:02

      Wäre kacke für ein Trader wenn die Recht hätten, dann wäre ja ihr ganzes Geschäft Schall und Rauch…dann müssten Sie woeder wirklich arbeiten, Werte schaffen um Geld zu verdienen….nur schon alleine das es Trader gibt, zeigt LEIDER das Sie wohl Recht haben…Werte entstehen nicht aus NICHTs aber unser Geld das unser Wert darstellt, wie von Traderm für
      Nichts verdient (oder auch erschaffen wird) zeigt das eir in einer völlig absurden Welt lebrn…die sich irgendwann auflösen wird….irgendwann werden die Leute wieder geköpft die 3000 Euro aus nichts erschaffen während andere 3000 Stunden dafür arbeiten müssen….es war immer so unf es wird immer so bleiben

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    BrettonWood

    27. März 2020 12:46 at 12:46

    Da hilft eigentlich nur noch Vodka & Xanax….

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    asyoulike

    27. März 2020 13:45 at 13:45

    Moin, moin,

    sehr interessant zu hören, vorallem die kommenden Perspektiven mahnen zur Vorsicht.

    Was mich wundert, was hat Herr Dr. Krall gegen Sozialismus? Der reale Sozialismus ist die einzige Möglichkeit, dem Michel das Thema „Sozialismus“ zu erklären. Das geht leider mit Worten nicht. Freuen wir uns also gemeinsam auf den kommenden Sozialismus und stellen am Ende vollkommen überrascht fest, dass es nicht funktioniert. Wer hätte das vorher auch ahnen können?

    • Avatar

      Dreamtimer

      27. März 2020 15:37 at 15:37

      „Das geht leider mit Worten nicht.“

      Das fürchte ich auch.

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    Lausi

    27. März 2020 18:18 at 18:18

    Ich wünsche mir nach dem Crash eine Hippie-Republik mit einer Besinnung auf wahre Werte und ohne diesen krankhaften Konsumwahn – und das weltweit! :-)

    • Avatar

      leftutti

      27. März 2020 19:45 at 19:45

      @Lausi eine Besinnung auf wahre Werte und ein Verzicht auf krankhaften Konsumwahn, den sich ohnehin kaum einer wirklich ohne Schulden leisten kann, ist für mich grundsätzlich noch lange keine Hippie-Republik, sondern eher gesunder wirtschaftlicher und sozio-politischer Sachverstand.

      Ok, weltweit wird es schwierig, da selbst im Land der großen Freiheit plötzlich Kommunismus und Diktatur Einzug halten, das Virus verboten, Militär an der Grenzen versammelt und sinnvolle Gesundheitsmaßnahmen in Frage gestellt werden.

      Am Ende unterstütze ich natürlich deinen Wunsch, im Sinne von „mindestens 95% der Menschheit soll es danach besser gehen, als zuvor“. Die Ausreißer am oberen rechten (rein mathematisch-statistisch-grafisch) Ende der Gauß’schen Kurve sind nun solidarisch-Hippie-mäßig gefordert 🙉

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        Lausi

        28. März 2020 06:14 at 06:14

        Ich wollte einfach mal ein Gegenpol zu Krall’s ständigen reaktionären Äusserungen in den Raum werfen. Mit seinen Crash-Prognosen stimme ich ja durchaus überein, aber alles andere kann er sich von mir aus gerne sparen. Ich sehe das absolute Chaos über uns hereinbrechen, und was dann passiert weiß wohl nur der liebe Gott. Man kann nur hoffen, dass die Menscheit ein Stück weit daran spirituell wachsen wird – so im 22. Jahrhundert. Denn der jetzt anstehende Crash wird wohl nur ein laues Lüftchen sein im Vergleich zu der heraufziehenden Klima-Katastrophe. Was für „schöne“ Aussichten…

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          BrettonWood

          28. März 2020 20:35 at 20:35

          Ja auch wenn ich wirtschaftlich die Aussagen von Krall teile hoffe ich doch nicht das wir in die AFD Autokratie abrutschen da wäre
          Mir ein Hippiestaat noch lieber, es wäre mal wieder schön wenn Verbote erst da Anfangen wo Sie in Freiheiten von anderen Eingreifen, wir sollten zurückkommen zur Eigenverantwortung in allen Bereichen egal wo. Wer Kinder will soll selbst bezahlen, wer ohne Helm fährt und verunfallt soll die Mehrkosten selbst zahlen, wer Raucht und Lungenkrebs bekommt, kriegt nix von der Krankenkasse, wer den Mount Everst besteigen will verunfallt und/oder gerettet werden muss, soll selbst zahlen…diese Vollkasko Mentalität die wir hier in Zentraleuropa haben führ zu absulten Wohlstandsverwahrlosung…

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            Dreamtimer

            29. März 2020 13:18 at 13:18

            „Mir ein Hippiestaat noch lieber“

            Hippies sind nicht staatenbildend. Sie verstehen den Staat nicht und sie verstehen auch die Wirtschaft nicht. Das macht nichts, denn sie sind meistens friedlich und harmlos. Ausnahmen, wie die Manson-Family, bestätigen die Regel.

            Krall hat sich nicht nur einmal negativ über politische Parteien geäußert. Das ist die Hayek-Linie. Was die „AfD Autokratie“ betrifft, so fällt mir dazu nichts ein. Die politische Verfassung, die derzeit dem libertären Ideal am nächsten kommt, dürfte die des Fürstentums Liechtenstein sein. Fürst Hans Adam II hatte anfangs der Nullerjahre die Parteienoligarchie entmachtet, die direkte Demokratie eingeführt, den Gemeinden Sezessionsrecht eingeräumt und seinen Anspruch auf die Führung des Landes – immerhin eine Erbmonarchie – zur Disposition gestellt. Der Fürst als progressiver Reaktionär. Kralls zweiter Laizismus, der die Trennung von Staat und Demokratie bzw. Wahlrecht vorsieht ist auch interessant. Er denkt halt wie ein Ökonom in Anreizstrukturen und weniger wie ein Politiker bzw. Jurist.

  7. Avatar

    leftutti

    27. März 2020 21:09 at 21:09

    Eine Ergänzung zu Krall und Otte (diese Sendung ist nicht jugendfrei und verstößt gegen freiheitlich-demokratische Grundsätze):
    https://www.youtube.com/watch?v=vX_IWy4Ipow

    • Avatar

      Lausi

      28. März 2020 06:25 at 06:25

      Was für ein Schenkelklopfer dieses Video! Der Spezi ist ja vollkommen gaga. Aber so ticken sie wohl diese Reichsbürger oder wie sie sich nennen wollen. Bleibt nur zu hoffen, dass ihnen nicht zu viele Menschen auf den Leim gehen!

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    failed state

    28. März 2020 08:20 at 08:20

    Es wird von den Notenbanken massiv Geld gedruckt, das ist richtig. Aber diese neu geschaffene Geldmenge soll Ausfälle durch ausgebliebenen Umsatz ersetzen. Ja, nur ERSETZEN, und nicht ERHÖHEN. Mit etwas Unschärfe dürfte dies auch gelingen. Zweitens, warum sollte das Warenangebot niedriger sein? Verstehe ich nicht! Schon kurz bevor die Corona Krise ausbrach, war die NAchfrage schwach und das Angebot hoch, die Läger waren bis oben hin gefüllt. Dann ist die Nachfrage noch stärker eingebrochen und anschließend erst wurden Produktionen gestoppt. Die Lager der Anbieter sind voll!
    ICh jedenfalls kann die Thesen der Herren Krall und Friedrich nicht nachvollziehen!

  9. Avatar

    Marvin Lester

    29. März 2020 08:19 at 08:19

    Was auch zu 100% kommen wird ist die Bargeld Abschaffung.Unsere geliebte Führerin wird vor die Kamera treten und verkünden.Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger die Bundesregierung hat soeben einstimmig beschlossen das Bargeld schrittweise abzuschaffen.Das ganze geschieht zu ihren Persönlichem Schutz.Die Gefahr das sich über das Bargeld wieder ein Virus wie Corona überträgt ist einfach zu groß.In Verbindung mit dem Bargeld Verbot führen wir auch ein sogenanntes Schwundgeld ein.Das bedeutet für die unverbesserlichen die immer noch Bargeld horten das ihr Geld,wenn sie es nicht ausgeben oder es sich gut schreiben lassen auf ihrem Digitalen Konto,das es schrittweise immer weniger Wert wird.Auch dieses Gesetz ist zum Schutz des großteils unserer Bürger.Vielleicht kommt es ja so oder ähnlich.Gruß Marvin

  10. Avatar

    Ralf Arndt

    31. März 2020 18:06 at 18:06

    Lieber Herr Friedrich,
    wir gehen nicht in eine glorreiche neue Zukunft. Mit der Welt geht’s bergab! Ich zerstöre nur ungern Ihre Illusionen. Es wird eine Trübsalzeit geben, die noch nie gewesen ist. Schlimmer, als das, was die Welt je erlebt hat. Und die Welt wird sich davon nicht mehr erholen. Allerdings gibt es Hoffnung für die, die mit Jesus gehen. Dies ist ein geistiger Kampf. Es gibt Jesus, es gibt Gott, mit der Welt geht’s bergab und jeder Mensch muss sich entscheiden. Es geht um jede Seele. Der Papst und das Papsttum repräsentiert die abgefallene Welt. Er will zum Schluß, daß wir Lucifer am Sonntag anbeten. Und dann ist da Gott, der Ausschau hält nach seinen Kindern, die ihm treu sind und seine Gebote halten 2. Mose 20 und den Glauben an Jesus haben, der heute aus jeder Religion rausgeschmissen wird. Das 4te Gebot (Sabbatanbetung) spielt in Zukunft eine besondere Rolle. Das Gebot, das die katholische und auch die evangelikale Kirche gestrichen haben in ihrem Katechismus. Beides sind abgefallene Kirchen. Enthaltung gibt’s bei diesem Endspiel nicht. Macht Euren Frieden mit Gott. Das, was wir jetzt erleben, ist die Erfüllung von biblischer Prophetie. Betet zu Jesus und ladet ihn ein, daß er sich Euch offenbaren und dass er Euch beschützen soll – das ist der einzige Weg. Nichts und Niemand sonst auf dieser Welt, wird Euch retten. Nur Jesus kann Euch retten. Joh 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.- Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich“. Betet einfach laut: „Lieber Vater im Himmel, wenn Du Jesus, Gott bist, dann komm in mein Herz und komm in mein Leben und zeig mir die Wahrheit, warum der Sonntag und warum der Sabbat in Zukunft eine existentiell wichtige Rolle spielen wird. AMEN
    Wer Mut hat, der betet dieses Gebet. Es geht hier um das ewige Leben und den ewigen Tod. Viel Glück für Euch alle und Gottes Segen.

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Immobilien: Der Boom läuft immer weiter – aktuelle Daten

Claudio Kummerfeld

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am

Innenansicht eines Einfamilienhauses

Es ist wirklich erstaunlich. Auch wir bei FMW hatten zu Ausbruch der Coronakrise und im brutalen wirtschaftlichen Absturz im Frühjahr erwartet, dass auch der Markt für Immobilien beeinträchtigt sein wird. Schließlich haben derzeit ja zahlreiche Menschen massive Existenzängste, leben dank Kurzarbeitergeld auf Kante, oder haben als Selbständige ihre Existenz gleich ganz verloren. Da müssten die Preise für Immobilien doch eigentlich einbrechen? Die Nachfrageseite für Häuser und Eigentumswohnungen müsste so schwach sein, dass man spürbare Rückgänge bei den Preisen sehen müsste?

Nichts da. Offenbar bringt die große Gelddruck-Orgie der Notenbanken und die Alternativlosigkeit zu Aktien und Immobilien immer noch genug Anleger und Kaufwillige dazu, die Preise für Immobilien immer weiter klettern zu lassen. Und die Rettungsmaßnahmen der Bundesregierung sind wohl derart umfangreich, dass genug Menschen in prekären Situationen (Arbeiter in der Autoindustrie etc) noch nicht ihre Häuser verlieren, welche auf dem Markt folglich auch nicht für ein Überangebot an Häusern und Eigentumswohnungen sorgen können.

Preise für Immobilien weiter am Steigen

Aktuelle Zahlen der Anbieter F+B sowie Dr. Klein zeigen weiter steigende Preise für Immobilien. Der F+B-Wohn-Index Deutschland als Durchschnitt der Preis- und Mietentwicklung von Wohnimmobilien für alle Gemeinden in Deutschland stieg im 3. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,6 Prozent. Wie gesagt, diese Steigerung von +5,6 Prozent kommt zustande, weil ich auch Mieten enthalten sind. Und die sind dank Corona doch tatsächlich leicht rückläufig mit -0,9 Prozent im Quartalsvergleich (und noch +0,1 Prozent im Jahresvergleich).

Mieten bremsen nur den Gesamtschnitt aus Immobilienpreisen + Mieten

Im Bundesdurchschnitt gehören damit exorbitante Mietensteigerungen laut F+B endgültig der Vergangenheit an. Auch die Betrachtung der Top 50-Standorte in Deutschland mit dem höchsten Mietenniveau lege eine ähnliche Interpretation für diesen Trend nahe. So seien im Vergleich zum Vorquartal in 28 der 50 teuersten Städte Deutschlands die Mieten bei der Neuvermietung gesunken (im Vergleich der Quartale Q2/2020 zu Q1/2020 betraf dies 18 Städte). Im Vergleich zum Vorjahresquartal 2019 gab es reale Mietpreisrückgänge in 10 der teuersten 50 Städte. Nach Beobachtungen von F+B hätten die Corona-bedingten wirtschaftlichen Verwerfungen als Nachwirkungen des ersten Lockdowns vom Frühjahr 2020 zu noch stärkeren Rückgängen bei den Mieten geführt, wenn es die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen nicht gegeben hätte. Wir möchten ergänzen: Hunderttausende Wohnungen in Berlin sind vom dortigen Mietendeckel betroffen, was die Mietpreisentwicklung bundesweit ebenfalls beeinflusst. F+B bespricht dieses Thema in seiner Veröffentlichung ebenfalls.

Nachfrageschub

Im Vergleich zum dritten Quartal 2019 liegen die Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen laut F+B mit 5,5 Prozent weiterhin deutlich hinter den Ein- und Zweifamilienhäusern mit 8,6 Prozent. Eigenheime dominieren damit endgültig die Gesamtperformance des Wohn-Index von F+B. Man sei der Auffassung, dass die Corona-Pandemie hier einen zusätzlichen und offenbar auch nachhaltigen Nachfrageschub – bei gleichzeitig beschränktem Angebot – erzeugt hat, so F+B. Im Chart sehen wir seit dem Jahr 2004 die Preisentwicklung verschiedener Arten von Immobilien seit dem Jahr 2004. Eigentumswohnungen liegen langfristig klar in Führung.

Entwicklung der Preise für Immobilien seit dem Jahr 2004

Preise in Nordrhein-Westfalen steigen weiter

Der Anbieter Dr. Klein berichtete erst vor wenigen Tagen, dass das Volumen pro Immobilienkredit neue Rekordhochs erreicht hat (hier die Details). Heute berichtet Dr. Klein über die neuesten Preisentwicklungen für Immobilien in Nordrhein-Westfahen. Der bis 2015 zurückreichende Chart zeigt auch jetzt keinen Abknick bei der Preisentwicklung. Im mondänen Düsseldorf dürfe es gerne ein bisschen mehr sein – auch bei den eigenen vier Wänden: Der Trend gehe hin zu mehr Exklusivität und Geräumigkeit. Köln und Dortmund vermelden indessen neue Rekorde bei den Immobilienpreisen. Die Details finden Sie beim Klick an dieser Stelle.

Preise für Immobilien in Nordrhein-Westfalen

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BioNTech, Pfizer und Moderna, erfüllen sich die Impfstoff-Erwartungen?

Wolfgang Müller

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Erfüllen sich die hohen Erwartungen an die Impfstoffe von BioNTech und Pfizer sowie Moderna? Die Börsen sind im Jahresendspurt: Immer wieder werden derzeit die aktuellen Wirtschaftsdaten als Indikatoren herangezogen, verbunden mit dem großen Optimismus vieler Investoren, die nach Korrektur schreien. Aber dies ist neben dem monetären Faktor nicht der entscheidende Treiber für Börsenkurse. Es zählt die mittelfristige Aussicht, auch wenn man in einer Rezession oder in einem Lockdown etwas anderes verspürt. Was die Märkte antizipieren, sind die Fortschritte in der Impfstoffentwicklung und deren Anwendung. Dies kann man auch aus einem Interview schlussfolgern, welches eine Reporterin der Welt am Sonntag aktuell mit dem Chef von Moderna, Stéphane Bancel, geführt hat.

BioNTech & Co: Die große Wende bis zum Sommer 2021

Bei aller Skepsis über die Geschwindigkeit und Validität der Entwicklung eines Impfstoffes ist es nicht zu übersehen: Die Nachrichten über den Fortgang des Kampfes gegen Covid-19 überschlagen sich, Unternehmen für Unternehmen berichtet von den Ergebnissen aus der klinischen Studie-3 und der baldigen Beantragung für eine Zulassung des eigenen Vakzins. Es ist daher sicher interessant, was der langjährige Chef eines der Unternehmen an vorderster Front dazu zu sagen hat, auch unter Berücksichtigung der subjektiven Darstellung des eigenen Unternehmens. Hier die Kernaussagen des CEOs von Moderna:

Der Chef von Moderna fühlt sich von der Erstmeldung von BioNTech und Pfizer nicht überfahren. Man bräuchte mindestens vier oder fünf Unternehmen, um die Welt mit 7,6 Milliarden Menschen impfen zu können.

Bemerkung: Fraglich, ob es zur Impfung von so vielen Menschen durch westliche Impfstofffirmen kommt. China impft sich selbst (1 Mio. Chinesen wurden schon geimpft), ebenso Russland. In Indien sind 750 Millionen Menschen unter 25 Jahre alt, ein ähnliches Verhältnis dürfte auch für den Milliardenkontinent Afrika gelten. Und wie viele Menschen werden sich einer Impfung verweigern?

Zur Frage, warum BioNTech/Pfizer schneller waren: Pfizer sei100-mal größer als Moderna, man habe vorher noch nie eine Studie mit 30.000 Menschen durchgeführt. Zudem wurde das Vakzin gemeinsam mit der US-Gesundheitsbehörde NIH entwickelt und mit staatlichen Stellen dauere es etwas länger, sich untereinander abzustimmen.

Der US-Staat hat Moderna mit einer Milliarde Dollar unterstützt, aber man brauche das Geld, um im kommenden Jahr eine Milliarde Impfstoffdosen herzustellen. Für die Beschaffung von Grundmaterialien.
Zum Impfstoffpreis: Man werde zwischen 25 und 37 Dollar aufrufen, je nachdem, wie viel die Regierungen bei Moderna bestellen. Damit liege man im Bereich wie bei einer Grippeimpfung, die zwischen 10 und 50 Dollar kostet. Das sei ein fairer Preis, wenn man bedenkt, wie hoch die Kosten für das Gesundheitssystem sind, wenn ein Mensch schwer an Covid-19 erkrankt. Die teuerste Impfung der Welt sei derzeit Pfizers Impfstoff Prevnar gegen Pneumokokken mit 300 Dollar je Dosis.
Zur Dauer der Impfung: Das hänge davon ab, wie viele Impfstoffe das Rennen machen. Wenn es beim Impfstoff von BioNTech und Moderna bliebe, würde es bis zum nächsten Sommer dauern, bis allein die Menschen in Europa und den USA geimpft sind. Für den Rest der Welt würde es vermutlich bis Ende 2022 dauern.
Bemerkung: Reichlich optimistisch, so viele Menschen (mehr als eine halbe Milliarde, auch wenn sich viele verweigern) innerhalb von sechs Monaten zu impfen.

Zur Hektik bei der Notzulassung: Bancel betrachtet jede Morgen die Zahlen der John-Hopkins-Universität. Es gebe täglich weltweit 11.000 Coronaopfer und dies dürfte sich im nächsten Monat noch steigern. Die Impfung habe bereits bewiesen, dass sie wirke und sicher sei. mRNA werde innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung im Körper abgebaut, das Lipid als Trägerstoff ebenfalls. Danach sei man geschützt vor Covid und den teilweise schlimmen Langzeitfolgen. Deshalb sei seine Entscheidung klar.

Beim Vergleich mit Biontech-Chef Ugur Sahin: Bancel bezeichnet sich selbst als nicht besonders guten Verkäufer. Was er aber könne sei komplizierte Wissenschaft einfach zu erklären. Zum Beispiel warum mRNA die größte medizinische Revolution seit der Erfindung von kleinen Molekülen wie Aspirin sei.
Zum Stand der Genforschung: Man lebe im Zeitalter der Sequenzierung. Es würde nur fünf Dollar und ein paar Stunden Zeit kosten, bis man das Genom eines Virus entschlüsselt habe, dank mRNA habe man jetzt die Möglichkeit, sehr schnell wirksame Medikamente zu machen. Dies katapultiere die analoge Medizin in das Zeitalter der Digitalisierung. Dieser Erfolg sei aber nicht über Nacht gekommen, wie viele Leute denken. BioNTech und Moderna arbeiten daran seit zehn Jahren.
Bei der ultimativen Frage nach dem eigenen Impfzeitpunkt sagt Bancel: Er könne es gar nicht abwarten, hätte das gern schon vor Monaten getan, denn er wolle sein altes Leben zurück.

Fazit

Egal, wie man die Aussagen eines Unternehmensvorstands zum eigenen Produkt bewertet. Es ist schon erstaunlich, wie konkret die Informationen zu dem Jahrhundertprojekt Impfstoffentwicklung gegen Covid-19 bereits gediehen sind. Sollte es tatsächlich keine gravierenden Nebenwirkungen des Impfstoffes geben, so könnte man tatsächlich von einer Normalisierung der Verhältnisse im Hinblick auf die Pandemie bereits im Jahre 2021 rechnen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, wäre es ein neuer Meilenstein in der Entwicklung des medizinischen Fortschritts der Menschheit. Noch ist Vieles im Konjunktiv.

Erfüllen die Impfstoffe von BioNTech oder Moderna die hohen Erwartungen?

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Warum für Deutschland im Winter eine technische Rezession ansteht

Claudio Kummerfeld

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Leere Restaurants im zweiten Lockdown befeuern die Rezession

Die Industrie liefert wieder, und China als Abnehmer deutscher Waren hilft kräftig mit bei der Erholung der Konjunktur. Aber es ist klar. Die Dienstleistungen vermasseln derzeit der deutschen Wirtschaft die tiefgreifende Erholung. Die Rezession steht bevor oder startet wohl gerade wieder, und das Bruttoinlandsprodukt könnte schrumpfen. Und das nicht nur, weil die Dienstleistungen wie Gastronomie wegen dem aktuellen „kleinen“ Corona-Lockdown zu großen Teilen gar nicht stattfinden. Nein, da ist noch ein Faktor, der auf den ersten Blick übersehen werden kann.

Bevorstehende Rezession befeuert durch höhere Mehrwertsteuer

Eine aktuell womöglich schon gestartete technische Rezession für diesen Winter dürfte ab Anfang Januar verschärft werden. Denn ab 1. Januar wird die seit Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung wieder rückgängig gemacht. Dann dürften die Verbraucherpreise wieder steigen. Wer schon lange Zeit vor hatte einen neuen Fernseher, Küche, Auto oder sonstige hochpreisige Einrichtungsgegenstände anzuschaffen, hat dies wohl schon in den letzten Monaten getan, und dabei nette Mehrwertsteuerbeträge gespart. Umso kräftige dürfte der Konsumrückgang ab Januar ausfallen. Oder darf man mutmaßen, dass die Politik in Berlin dem noch schnell entgegenwirkt, und die Mehrwertsteuer bis zum Sommer 2021 auf reduziertem Niveau belässt? Die Kurzarbeiter-Regelung hat man ja schließlich auch gerade erst bis Ende 2021 verlängert.

Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, bringt es in einer aktuellen Kurzanalyse auf den Punkt. Warum er sich gerade jetzt äußert? Heute um 10 Uhr wurde mit dem ifo-Index das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer veröffentlicht (hier die Details). Er fiel von 92,5 auf 90,7 Punkte. Die Zahlen waren zwar leicht besser als gedacht, aber eben doch schlechter als im Vormonat. Wie der Chart (geht bis 2016 zurück) zeigt, geht es aktuell wieder leicht bergab mit dem Geschäftsklima in Deutschland.


source: tradingeconomics.com

Experte spricht von bevorstehender technischen Rezession

Deutschland droht eine technische Rezession, das Winterhalbjahr wird hart. Das kann durch die robuste Entwicklung in der Industrie kaum verhindert werden. Erst die wärmeren Temperaturen im Frühling und die Impfungen werden die Wirtschaft vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich anziehen lassen, so Jörg Krämer. Ein Monat Lockdown koste fast ein Prozent Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt. Krämer erwartet eine technische Rezession im Winterhalbjahr, auch wenn sich das verarbeitende Gewerbe super halte. Im folgenden Chart der Commerzbank sehen wir, wie die Industrie in gelb weiter ansteigt, während die Dienstleistungen wieder abschmieren.

Chart zeigt Tendenz der Rezession dank schwachen Dienstleistungen

Laut Jörg Krämer ist ein Abwärtstrend bei den Corona-Neuinfektionen noch nicht erkennbar. Die Bundesländer dürften den Lockdown nach seiner Meinung bis mindestens Weihnachten verlängern und die Kontaktbeschränkungen verschärfen. Sehe man von möglichen Lockerungen rund um Weihnachten ab, dürfte der Lockdown mindestens bis Ende Dezember gelten. Weil die kalte Jahreszeit die Infektionen begünstigt, erwarte man, dass Restaurants, Kneipen, Hotels, Fitness-Center etc auch während des ersten Quartals überwiegend geschlossen bleiben.

Basierend auf dem Anteil der betroffenen Branchen an der gesamten Wertschöpfung drücke ein Monat Lockdown das quartalsweise Bruttoinlandsprodukt wie gesagt um fast 1 Prozent. Entsprechend dürfte laut Jörg Krämer das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um 2 Prozent schwächer ausfallen als ohne Lockdown – es werde vermutlich schrumpfen. Das dürfte die robuste Entwicklung in der Industrie nicht verhindern. Auch im ersten Quartal, das ohnehin durch die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar belastet wird, sei kaum mit einem Plus zu rechnen. Deutschland drohe eine technische Rezession. Die Wirtschaft gehe durch ein hartes Winterhalbjahr, bevor die wärmeren Temperaturen und die Impfungen die Wirtschaft vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich anziehen lassen.

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