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Markus Krall und Marc Friedrich: „Alles geht schneller als erwartet“

Redaktion

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Markus Krall und Marc Friedrich sind sich sicher beim Thema Inflation

Markus Krall und Marc Friedrich sind beide Teil der Kommentatoren, die von zahlreichen Leitmedien die letzten Jahren negative in die Ecke gestellt wurden als „Crash-Propheten“, die einfach alles nur schlecht reden. Und jetzt? Aktuell gibt es in den selben Leitmedien keine Artikel über diese Crash-Propheten. Warum? Ganz aktuell haben sich Markus Krall und Marc Friedrich über die aktuelle Lage unterhalten. Ihre Hauptaussage lautet: Ihre Crash-Szenarien treten noch schneller ein als erwartet!

Markus Krall und Marc Friedrich über Inflation und Sozialismus

Man erlebe jetzt einen Zeitraffer, so Markus Krall (sehen sie hier seine brillanten Analysen, aber auch fragwürdige Lösungen). Das Coronavirus sei ein externer Schock, der auf einen Körper mit Vorerkrankungen treffen. Dadurch würde diese Krise nun viel länger und härter werden. Wäre die Volkswirtschaft vorher richtig gesund gewesen, könnte die Krise jetzt viel kürzer sein. Was aktuell passiere, verlaufe genau nach dem Muster seiner Thesen. Die Regierungen überall in Europa würden massiv neue Schulden machen. Die Notenbanken drucken Geld, die Geldmenge werde also massiv ausgedehnt. Es gehe um Scheinsicherheit für die Menschen durch Gelddrucken. Marc Friedrich hat in seinen Büchern grundlegend ähnliche Thesen vertreten wie Markus Krall, wenn man das große Bild betrachtet. Die große Inflation stehe nun an, eben wegen dem massiven Gelddrucken!

Markus Krall zieht einen historischen Vergleich zu heute. Ein massiver Anstieg der Geldmenge treffe auf ein deutlich schrumpfendes Warenangebot. Dies erzeuge eine massive Inflation. Auch einig sind sich die beiden, dass die Regierungen nun im Rahmen der Coronavirus-Krise die Gelegenheit nutzen würden, um strikt in Richtung Sozialismus zu gehen. Anmerkung an unserer Stelle: Na ja, ob es direkt so kommen wird? Aber der diese Woche aufgelegte Staatsfonds von Olaf Scholz darf sich ja nun mit gigantischen Summen bei Unternehmen einkaufen. Also geht es schon mal ein klein wenig in diese Richtung – aber morgen wird die DDR wohl noch nich direkt wieder auferstehen! Ist die Lufthansa der erste große Konzern, der in Kürze teil-verstaatlicht wird? Im folgenden ausführlichen Gespräch besprechen Markus Krall und Marc Friedrich auch noch weitere hoch interessante Aspekte rund um die aktuelle Krise, und was in Zukunft passieren könnte. Ein absolut sehenswertes Gespräch!

Dirk Müller über den Crash

Marc Friedrich hatte mit Bezug auf die aktuelle Krise jüngst vom nutzlosen Helikoptergeld gesprochen (hier nachzulesen). Neben Marc Friedrich, Markus Krall und auch Max Otte steht auch der „Crash-Prophet“ Dirk Müller (Mr Dax) im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Erst gestern berichteten wir von seinem aktuellen Video-Interview bei Mission Money. Auch seine Aussagen sind hoch interessant. Dirk Müller ist übrigens der Meinung, dass dieser Crash kein Zufall sei. Da kann man natürlich solcher und solcher Meinung sein, möchten wir anmerken! In Sachen Inflation liegt die Meinung von Dirk Müller übrigens ziemlich genau bei der Meinung von Markus Krall und Marc Friedrich. Hier noch mal auszugsweise unsere Anmerkung von gestern:

Wir haben, so Dirk Müller, derzeit einen Angebotsschock zusammen mit einem Nachfrageschock, kombiniert mit einer Pandemie – das gab es in dieser Kombination nicht einmal in der Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 und folgende. Was wird nun passieren? Nach einem deflationären Schock, der schon deshalb entstehe, weil alle alles verkaufen müssten, komme es dann zu einer Hyperinflation – ähnlich wie in Deutschland in den Jahren 1922/23. Immer mehr Liquidität, das die Notenbanken bereit stellen, treffe dann auf ein nach wie vor eingeschränktes Angebot.

Sehen Sie hier das aktuelle Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich. Man muss ihre Meinungen nicht vollständig teilen! Aber wie schon vor Ausbruch dieser Krise und vor dem Börsencrash sind ihre Aussagen auch jetzt sehr interessant. Sie erweitern den Horizont!

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    27. März 2020 10:48 at 10:48

    Krall und Friedrich sagen in diesem Video den in kürzester Zeit eintreffenden absoluten Supergau voraus: Hyperinflation, den totalen Zusammenbruch der Systeme, Straßenschlachten, Bürgerkriege…und Hunger! Mord und Totschlag wie in Venezuela.
    Von den vielen, immer besonders informierten, gescheiten und erfahrerenen FMW Kommentatoren, kommt zum Video kein Wort. Weder ablehnend noch zustimmend. Ich kann mir das nur mit einer Schockstarre erklären. Oder einige sind vor Freude sprachlos? Oder es sind alle in den Keller gelaufen, um nachzusehen, wieviel Klopapier und Gold dort ist?
    Vielleicht äußert sich mal einer. Aber bitte einer von den Schlauen, nicht von den Üblichen, die immer nur alles nachplappern.

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      Brett

      28. März 2020 20:37 at 20:37

      Ja es ist tatsächlich eine Art Schockstarre, und leider kann ich das Szenario weder wiederlegen und daher auch nicht ganz ausschliessen, habe daher noch 3 KG Rib Eye gekauft und schön in Steaks geschnitten dann gehts wenigstens mit guten Essen in dem Untergrund….

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    Dreamtimer

    27. März 2020 11:41 at 11:41

    Solange die FED 2 Billionen Dollar für 300 Mio Amerikaner drucken lässt, sehe ich noch nicht Land unter. Wenn sie 2 Billionen Dollar pro Person druckt, sollte man sich Sorgen machen.

    Es gibt einen Aspekt den ich an der Kritik von Krall, Friedrich et al nicht verstehe. Kritisieren sie nur die Möglichkeit der Zentralbanken Fiat-Geld zu schöpfen, also eine bestimmte Praxis oder ist die Kritik radikal und betrifft die Institution der Zentralbank als solche, d.h. eine zentralistische Institution im Wirtschaftsleben? Gesetzt den Fall die Zentralbanken würden die Gold-Bindung wieder einführen, als natürliche Inflationsbremse, wäre das dann weniger „sozialistisch“?

    Man kann die Geldschöpfung dem Markt auch selbst überlassen, d.h. sich vom Zentralismus abwenden. Schön, das gibt es auch schon, nennt sich Kryptowährung und das tolle daran ist, dass es so viele gibt und jeder seine eigene machen kann. Ist das dann der angestrebte Zustand der bürgerlichen Gesellschaft nach der großen Krise und wenn nicht, was fehlt da noch?

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    TraderBS

    27. März 2020 12:38 at 12:38

    „Markus Krall und Marc Friedrich sind beide Teil der Kommentatoren, die von zahlreichen Leitmedien die letzten Jahren negative in die Ecke gestellt wurden als „Crash-Propheten“, die einfach alles nur schlecht reden. Und jetzt? […] Ihre Hauptaussage lautet: Ihre Crash-Szenarien treten noch schneller ein als erwartet!“

    Muss man dann noch etwas zu Hauptaussage sagen? Die beiden sind für mich schon lange keine Crashpropheten mehr, sondern Weltuntergangspropheten der allerschlimmsten Sorte. Sie haben mit ihrer Reichweite auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der sie nicht nachkommen. Sie sind sind keine besseren Vorbilder als die Politiker und Notenbänker, die sie immer kritisieren.

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      BrettonWood

      27. März 2020 13:02 at 13:02

      Wäre kacke für ein Trader wenn die Recht hätten, dann wäre ja ihr ganzes Geschäft Schall und Rauch…dann müssten Sie woeder wirklich arbeiten, Werte schaffen um Geld zu verdienen….nur schon alleine das es Trader gibt, zeigt LEIDER das Sie wohl Recht haben…Werte entstehen nicht aus NICHTs aber unser Geld das unser Wert darstellt, wie von Traderm für
      Nichts verdient (oder auch erschaffen wird) zeigt das eir in einer völlig absurden Welt lebrn…die sich irgendwann auflösen wird….irgendwann werden die Leute wieder geköpft die 3000 Euro aus nichts erschaffen während andere 3000 Stunden dafür arbeiten müssen….es war immer so unf es wird immer so bleiben

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    BrettonWood

    27. März 2020 12:46 at 12:46

    Da hilft eigentlich nur noch Vodka & Xanax….

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    asyoulike

    27. März 2020 13:45 at 13:45

    Moin, moin,

    sehr interessant zu hören, vorallem die kommenden Perspektiven mahnen zur Vorsicht.

    Was mich wundert, was hat Herr Dr. Krall gegen Sozialismus? Der reale Sozialismus ist die einzige Möglichkeit, dem Michel das Thema „Sozialismus“ zu erklären. Das geht leider mit Worten nicht. Freuen wir uns also gemeinsam auf den kommenden Sozialismus und stellen am Ende vollkommen überrascht fest, dass es nicht funktioniert. Wer hätte das vorher auch ahnen können?

    • Avatar

      Dreamtimer

      27. März 2020 15:37 at 15:37

      „Das geht leider mit Worten nicht.“

      Das fürchte ich auch.

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    Lausi

    27. März 2020 18:18 at 18:18

    Ich wünsche mir nach dem Crash eine Hippie-Republik mit einer Besinnung auf wahre Werte und ohne diesen krankhaften Konsumwahn – und das weltweit! :-)

    • Avatar

      leftutti

      27. März 2020 19:45 at 19:45

      @Lausi eine Besinnung auf wahre Werte und ein Verzicht auf krankhaften Konsumwahn, den sich ohnehin kaum einer wirklich ohne Schulden leisten kann, ist für mich grundsätzlich noch lange keine Hippie-Republik, sondern eher gesunder wirtschaftlicher und sozio-politischer Sachverstand.

      Ok, weltweit wird es schwierig, da selbst im Land der großen Freiheit plötzlich Kommunismus und Diktatur Einzug halten, das Virus verboten, Militär an der Grenzen versammelt und sinnvolle Gesundheitsmaßnahmen in Frage gestellt werden.

      Am Ende unterstütze ich natürlich deinen Wunsch, im Sinne von „mindestens 95% der Menschheit soll es danach besser gehen, als zuvor“. Die Ausreißer am oberen rechten (rein mathematisch-statistisch-grafisch) Ende der Gauß’schen Kurve sind nun solidarisch-Hippie-mäßig gefordert 🙉

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        Lausi

        28. März 2020 06:14 at 06:14

        Ich wollte einfach mal ein Gegenpol zu Krall’s ständigen reaktionären Äusserungen in den Raum werfen. Mit seinen Crash-Prognosen stimme ich ja durchaus überein, aber alles andere kann er sich von mir aus gerne sparen. Ich sehe das absolute Chaos über uns hereinbrechen, und was dann passiert weiß wohl nur der liebe Gott. Man kann nur hoffen, dass die Menscheit ein Stück weit daran spirituell wachsen wird – so im 22. Jahrhundert. Denn der jetzt anstehende Crash wird wohl nur ein laues Lüftchen sein im Vergleich zu der heraufziehenden Klima-Katastrophe. Was für „schöne“ Aussichten…

        • Avatar

          BrettonWood

          28. März 2020 20:35 at 20:35

          Ja auch wenn ich wirtschaftlich die Aussagen von Krall teile hoffe ich doch nicht das wir in die AFD Autokratie abrutschen da wäre
          Mir ein Hippiestaat noch lieber, es wäre mal wieder schön wenn Verbote erst da Anfangen wo Sie in Freiheiten von anderen Eingreifen, wir sollten zurückkommen zur Eigenverantwortung in allen Bereichen egal wo. Wer Kinder will soll selbst bezahlen, wer ohne Helm fährt und verunfallt soll die Mehrkosten selbst zahlen, wer Raucht und Lungenkrebs bekommt, kriegt nix von der Krankenkasse, wer den Mount Everst besteigen will verunfallt und/oder gerettet werden muss, soll selbst zahlen…diese Vollkasko Mentalität die wir hier in Zentraleuropa haben führ zu absulten Wohlstandsverwahrlosung…

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            Dreamtimer

            29. März 2020 13:18 at 13:18

            „Mir ein Hippiestaat noch lieber“

            Hippies sind nicht staatenbildend. Sie verstehen den Staat nicht und sie verstehen auch die Wirtschaft nicht. Das macht nichts, denn sie sind meistens friedlich und harmlos. Ausnahmen, wie die Manson-Family, bestätigen die Regel.

            Krall hat sich nicht nur einmal negativ über politische Parteien geäußert. Das ist die Hayek-Linie. Was die „AfD Autokratie“ betrifft, so fällt mir dazu nichts ein. Die politische Verfassung, die derzeit dem libertären Ideal am nächsten kommt, dürfte die des Fürstentums Liechtenstein sein. Fürst Hans Adam II hatte anfangs der Nullerjahre die Parteienoligarchie entmachtet, die direkte Demokratie eingeführt, den Gemeinden Sezessionsrecht eingeräumt und seinen Anspruch auf die Führung des Landes – immerhin eine Erbmonarchie – zur Disposition gestellt. Der Fürst als progressiver Reaktionär. Kralls zweiter Laizismus, der die Trennung von Staat und Demokratie bzw. Wahlrecht vorsieht ist auch interessant. Er denkt halt wie ein Ökonom in Anreizstrukturen und weniger wie ein Politiker bzw. Jurist.

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    leftutti

    27. März 2020 21:09 at 21:09

    Eine Ergänzung zu Krall und Otte (diese Sendung ist nicht jugendfrei und verstößt gegen freiheitlich-demokratische Grundsätze):
    https://www.youtube.com/watch?v=vX_IWy4Ipow

    • Avatar

      Lausi

      28. März 2020 06:25 at 06:25

      Was für ein Schenkelklopfer dieses Video! Der Spezi ist ja vollkommen gaga. Aber so ticken sie wohl diese Reichsbürger oder wie sie sich nennen wollen. Bleibt nur zu hoffen, dass ihnen nicht zu viele Menschen auf den Leim gehen!

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    failed state

    28. März 2020 08:20 at 08:20

    Es wird von den Notenbanken massiv Geld gedruckt, das ist richtig. Aber diese neu geschaffene Geldmenge soll Ausfälle durch ausgebliebenen Umsatz ersetzen. Ja, nur ERSETZEN, und nicht ERHÖHEN. Mit etwas Unschärfe dürfte dies auch gelingen. Zweitens, warum sollte das Warenangebot niedriger sein? Verstehe ich nicht! Schon kurz bevor die Corona Krise ausbrach, war die NAchfrage schwach und das Angebot hoch, die Läger waren bis oben hin gefüllt. Dann ist die Nachfrage noch stärker eingebrochen und anschließend erst wurden Produktionen gestoppt. Die Lager der Anbieter sind voll!
    ICh jedenfalls kann die Thesen der Herren Krall und Friedrich nicht nachvollziehen!

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    Marvin Lester

    29. März 2020 08:19 at 08:19

    Was auch zu 100% kommen wird ist die Bargeld Abschaffung.Unsere geliebte Führerin wird vor die Kamera treten und verkünden.Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger die Bundesregierung hat soeben einstimmig beschlossen das Bargeld schrittweise abzuschaffen.Das ganze geschieht zu ihren Persönlichem Schutz.Die Gefahr das sich über das Bargeld wieder ein Virus wie Corona überträgt ist einfach zu groß.In Verbindung mit dem Bargeld Verbot führen wir auch ein sogenanntes Schwundgeld ein.Das bedeutet für die unverbesserlichen die immer noch Bargeld horten das ihr Geld,wenn sie es nicht ausgeben oder es sich gut schreiben lassen auf ihrem Digitalen Konto,das es schrittweise immer weniger Wert wird.Auch dieses Gesetz ist zum Schutz des großteils unserer Bürger.Vielleicht kommt es ja so oder ähnlich.Gruß Marvin

  10. Avatar

    Ralf Arndt

    31. März 2020 18:06 at 18:06

    Lieber Herr Friedrich,
    wir gehen nicht in eine glorreiche neue Zukunft. Mit der Welt geht’s bergab! Ich zerstöre nur ungern Ihre Illusionen. Es wird eine Trübsalzeit geben, die noch nie gewesen ist. Schlimmer, als das, was die Welt je erlebt hat. Und die Welt wird sich davon nicht mehr erholen. Allerdings gibt es Hoffnung für die, die mit Jesus gehen. Dies ist ein geistiger Kampf. Es gibt Jesus, es gibt Gott, mit der Welt geht’s bergab und jeder Mensch muss sich entscheiden. Es geht um jede Seele. Der Papst und das Papsttum repräsentiert die abgefallene Welt. Er will zum Schluß, daß wir Lucifer am Sonntag anbeten. Und dann ist da Gott, der Ausschau hält nach seinen Kindern, die ihm treu sind und seine Gebote halten 2. Mose 20 und den Glauben an Jesus haben, der heute aus jeder Religion rausgeschmissen wird. Das 4te Gebot (Sabbatanbetung) spielt in Zukunft eine besondere Rolle. Das Gebot, das die katholische und auch die evangelikale Kirche gestrichen haben in ihrem Katechismus. Beides sind abgefallene Kirchen. Enthaltung gibt’s bei diesem Endspiel nicht. Macht Euren Frieden mit Gott. Das, was wir jetzt erleben, ist die Erfüllung von biblischer Prophetie. Betet zu Jesus und ladet ihn ein, daß er sich Euch offenbaren und dass er Euch beschützen soll – das ist der einzige Weg. Nichts und Niemand sonst auf dieser Welt, wird Euch retten. Nur Jesus kann Euch retten. Joh 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.- Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich“. Betet einfach laut: „Lieber Vater im Himmel, wenn Du Jesus, Gott bist, dann komm in mein Herz und komm in mein Leben und zeig mir die Wahrheit, warum der Sonntag und warum der Sabbat in Zukunft eine existentiell wichtige Rolle spielen wird. AMEN
    Wer Mut hat, der betet dieses Gebet. Es geht hier um das ewige Leben und den ewigen Tod. Viel Glück für Euch alle und Gottes Segen.

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Gastronomie-Krise: Harte Fakten, weniger Insolvenzen, großes Problem

Claudio Kummerfeld

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Umgedrehtes Glas

Es ist kein Geheimnis. Die Gastronomie ist zusammen mit anderen Branchen wie Reisebüros, Airlines, Solo-Selbständigen uvm von der Coronakrise brutal getroffen worden, frontal und mit voller Wucht. Für den Zeitraum März bis August hat das Statistische Bundesamt heute harte Fakten für die Gastronomie geliefert. Der Umsatz der Branche lag im Vergleich zu März bis August 2019 um 40,5 Prozent tiefer. Man überlege sich das Mal. 40 Prozent weniger Umsatz in so einem großen Vergleichszeitraum. Das kann doch eigentlich kein Unternehmer überleben.

Hinzu kommt, was inzwischen auch kein Geheimnis mehr ist, dass die Insolvenzen in Deutschland in den letzten Monaten deutlich geringer ausfielen als im Vorjahr. Dies lag einerseits an Finanzhilfen des Staates und am Kurzarbeitergeld. Aber vor allem lag es an der großen staatlich genehmigten Insolvenzverschleppung. Bis vor Kurzem war die Insolvenzantragspflicht nämlich seit März ausgesetzt. Nun aber dürften ab Oktober und ab Januar die Insolvenzzahlen vermutlich deutlich ansteigen. Zitat von den Statistikern:

Von März bis Juli 2020 meldeten in dieser Branche 753 Unternehmen Insolvenz an – das waren 126 weniger als im Vorjahreszeitraum und 135 weniger als von März bis Juli 2018. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen zum 1. März 2020 ausgesetzt wurde, was über alle Wirtschaftszweige hinweg zu einem Rückgang der Insolvenzen führte. Im Juli 2020 beantragten bundesweit 146 Gastronomie-Unternehmen Insolvenz, das waren 16,1 % weniger als im Juli 2019. Dieser Rückgang entspricht der Gesamtentwicklung: Insgesamt wurden im Juli 2020 in Deutschland 16,7 % weniger Insolvenzen angemeldet als im Vorjahresmonat.

Grafik zeigt Umsätze in der Gastronomie in der Coronakrise

Unsere Meinung dazu: Die Charts zeigen eine spürbare Erholung in der Gastronomie. Der größte Teil des Tals ist für einige Bereiche der Branche demnach durchschritten. Selbst wenn man annehmen würde, dass von nun an die Umsätze in der Gastronomie wieder laufen wie früher, ist für die breite Öffentlichkeit unsichtbar ein Riesenproblem für die Branche entstanden. Oft wurden Bankkredite und Ladenmieten gestundet. Sie müssen nun zusätzlich zu den wieder aufgenommenen monatlichen Zahlungen nachgezahlt werden. Und im Zuge der Krise haben viele Unternehmer Kredite in aufgenommen. Das bedeutet: Selbst wenn die Umsätze wieder laufen sollten, wäre die monatliche Kostenbelastung für viele Betriebe deutlich höher als vor der Krise, und für viele Unternehmer ist das wohl dauerhaft nicht tragbar. Eine auf mehrere Quartale ausgedehnte Pleitewelle könnte folgen, und das nicht nur in der Gastronomie.

Weitere Details zu Umsatzrückgängen in der Gastronomie von den Statistikern im Wortlaut:

Innerhalb der Gastronomie besonders stark betroffen waren all jene Lokale, die ihr Geld mit dem Ausschank von Getränken verdienen: In dieser Sparte fiel der Umsatz von März bis August 2020 um 45,5 % geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Dagegen konnten Restaurants, Gaststätten und Imbisslokale offenbar mit Lieferdiensten und Ab-Haus-Verkäufen einen Teil des Gästeschwunds kompensieren: Hier lagen die Umsätze von März bis August 2020 um 29,3 % unter denen des Vorjahreszeitraums (Caterer: -42,1 %).

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Wie die Entwicklungsländer versuchen die Krise zu überleben

Hannes Zipfel

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Coronakrise sorgt in Entwicklungsländern für immense Probleme

Viele Schwellenländer standen bereits vor dem Ausbruch der Pandemie vor großen finanziellen Problemen. Einige von ihnen waren bereits unmittelbar vom Staatsbankrott bedroht. Wie gehen die Entwicklungsländer mit der Zusatzbelastung durch die Corona-Krise um, trotz bereits zum Teil überbordender Schuldenstände und weniger effizienter Staatsstrukturen und Sozialsysteme? Können sie die Krise finanziell überhaupt überleben oder lösen sie eine globale Pleitewelle bei Staaten aus?

Lage der Entwicklungsländer spitzt sich zu

Momentan schauen in Zeiten der Pandemie die westlichen Ökonomen vor allem auf die Entwicklungen vor der eigenen Haustür. Doch gerade das stark vom Export abhängige Deutschland sollte auch die Entwicklungen jenseits der Hauptabsatzmärkte Europa und USA im Auge behalten. Der Wachstumsbeitrag der Entwicklungsländer für die Weltwirtschaft betrug bislang immerhin drei Viertel des globalen Gesamtwachstums. Dieser Trend soll sich laut dem Analysehaus Ashmore und dem IWF auch in Zukunft fortsetzen (Daten aus 2019). Doch dazu müssen die Schwellenländer zunächst die Pandemie ökonomisch und gesellschaftlich überleben.

Grafik zeigt globalen Wachstumsbeitrag der Entwicklungsländer

Wuchsen die Ökonomien der als Schwellenländer eingestuften Staaten in den letzten 20 Jahren durchschnittlich um 5,9 Prozent pro Jahr, so droht ihnen im Jahr 2020 die erste Rezession mit einer wirtschaftlichen Kontraktion in Höhe von durchschnittlich 3,3 Prozent. Davon geht der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner aktuellen Publikation „Emerging And Frontier Markets: Policy Tools In Times Of Financial Stress“ aus. Doch es könnte noch viel schlimmer kommen, wenn sich die Konjunkturlage im Zuge wirtschaftlicher Einschränkungen durch die Pandemie nochmals verschlechtert und bereits jetzt stark geschwächte Länder weitere Belastungen verkraften müssen.

Besonders Staaten wie Venezuela, Argentinien, Pakistan, die Türkei, Chile, Indien etc. haben jetzt schon massive wirtschaftliche Probleme bis hin zu Währungskrisen und der teilweisen Zahlungsunfähigkeit zu meistern. Am Anfang der Pandemie hatte eine beispiellose Kapitalflucht eingesetzt, bei der innerhalb kürzester Zeit über 100 Milliarden US-Dollar von internationalen Investoren aus Schwellenländern abgezogen wurden. Die Situation war von der Dimension her damit bereits im Frühling 2020 dramatischer als während der Weltfinanzkrise. Länder wie Argentinien, die Ukraine und Chile gerieten an den Rand des Staatsbankrotts. Und so könnte die sich mit der Pandemie weiter ausbreitende Rezession lediglich der Vorbote einer neuen Schwellenländerkrise sein.

Ein globales Problem

Die Budgets und logistischen Möglichkeiten zur Stützung der heimischen Wirtschaft, zur Gesundheitsversorgung und zur Aufrechterhaltung sozialer Mindeststandards sind im Gegensatz zu den entwickelten Volkswirtschaften in den Schwellenländern deutlich geringer ausgeprägt und damit anfälliger für Krisen. Selbst der Kollaps einzelner Entwicklungsländer ist nicht mehr auszuschließen (Failed States).

Wird diese Entwicklung zum Massenphänomen, bekommen auch die Industrieländer ernste Probleme. Dabei geht es nicht nur um die finanzielle Kosten, die über die Anteile der Industriestaaten an der Weltbank und dem IWF in Form von Nothilfen oder Kreditstundungen gewährt werden, sondern auch um massive Migrationsbewegungen, die sich längst in Gang gesetzt haben und zu gesellschaftliche Spannungen führen können. So sind allein wegen der sich weiter zuspitzenden humanitären Katastrophe in Venezuela ca. 4,8 Millionen Menschen oder 15,6 Prozent der Gesamtbevölkerung seit 2016 aus dem Land geflohen. Diese Massenbewegung, auch bekannt als Bolivarian diaspora, wirkt sich auch auf die Aufnahmeländer belastend aus.

Dabei ist Venezuela alles andere als ein Einzelfall: Laut der UNO Flüchtlingshilfe waren noch nie so viele Menschen wie heute auf der Flucht vor Armut und bewaffneten Konflikten. Ende 2019 lag die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht waren, bei knapp 80 Millionen – mehr als ein Prozent der Weltbevölkerung. Im Vergleich zum Vorjahr waren das fast neun Millionen Menschen mehr. Seit 2010 hat sich die Zahl der Menschen auf der Flucht verdoppelt. Für das kommende Jahr wird mit einer deutlichen Intensivierung der globalen Fluchtbewegung in Folge steigender Armut gerechnet. Für die Entwicklungsländer und vor allem für ehemalige Kriegsgebiete wie Syrien bedeutet dies, dass für den Wiederaufbau und für die Erwirtschaftung von Wohlstand und Steuereinnahmen dringend benötigte Menschen dauerhaft verloren gehen.

Maßnahmen gegen den Kontrollverlust in den Entwicklungsländern

Der IWF und die Weltbank haben bereits im April Mittel mobilisiert, um die Corona-Folgen für die Entwicklungsländer abzufedern. Dadurch sind zunächst die akuten Zahlungsbilanzprobleme vieler ärmerer Länder abgemildert worden. Doch das war lange vor der zweiten Corona-Welle. Im Sommer war es durch Notkredite des IWF in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar, die in Rekordgeschwindigkeit ausgezahlt wurden, noch gelungen, den sofortigen finanziellen Kollaps der Entwicklungsländer abzuwenden.

Zusätzlich zu den Notfallmaßnahmen des IWF hatten die G20-Staaten ein Schuldenmoratorium für die ärmsten 43 Entwicklungsländer beschlossen. Laut Weltbank sorgt diese Maßnahme in den betroffenen Staaten für eine Entlastung beim Schuldendienst von 11,5 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr. Nun ist in Anbetracht der zweiten Corona-Welle bei den G-20-Staaten bereits eine Verlängerung des Schuldenmoratoriums bis Mitte 2021 im Gespräch. Doch auch das könnte nicht reichen, wenn die Pandemie und deren ökonomische Folgen den nach wie vor recht optimistischen Prognosen der IWF-Ökonomen folgen.

Geld spielt keine Rolle

Auch der am 27. Dezember 1945 gegründeten IWF war in seiner 75-jährigen Geschichte bisher noch nie mit einer derartigen Krise globalen Ausmaßes konfrontiert. Und so fordert die Direktorin dieser supranationalen Institution, Kristalina Georgieva, das Vermögen des Fonds von einer Billion Euro auf 2 Billionen Euro zu verdoppeln, da andernfalls im Zuge einer zweiten oder sogar dritten Corona-Welle dem Fonds die Mittel auszugehen drohen.

Doch woher kommt das Geld des Internationalen Währungsfonds (IWF)? Zum einen kann der IWF sogenannte Sonderziehungsrechte vergeben, die nichts anderes als Buchkredite der Institution an seine Mitglieder darstellen. Zum anderen kommt Geld (und Gold) über Quotenregelungen direkt von den Mitgliedsstaaten, die zu den Nettozahlern gehören, wie z B. Deutschland oder die USA. Diese Staaten müssen sich gleichwohl für die Zahlung dieser gigantischen Summen selbst zusätzlich verschulden. Da der private Kapitalmarkt diese Schuldenmassen zu für die Schuldner tragfähigen Zinsen nicht mehr schultern kann, springen die Notenbanken ein und drucken das Geld (digital).

Nichts anderes tun aktuell auch die Zentralbanken vieler Entwicklungsländer, um ihre Staaten flüssig zu halten. Da dies bei Staaten mit ohnehin schwachen Währungen gleichwohl gefährlich ist und schnell zu einem Kollaps des Außenwertes der Währung führen kann, müssen die Geldpolitiker der Schwellen- und Entwicklungsländer andere Wege zur Unterstützung der Wirtschaft und des Staates gehen.

Nahezu alle Zentralbanken senkten daher zunächst die Zinssätze. Die größten Notenbanken intervenierten an den Devisenmärkten, entweder mit eigenen Reserven oder mit Geldern des IWF bzw. US-Dollar-SWAP-Linien der US-Notenbank Fed. Etwa die Hälfte der Institute senkte die Mindestreserveanforderungen für Banken, um das Finanzsystem liquide zu halten und die Kreditbedingungen zu lockert. Rund 20 Zentralbanken der Entwicklungsländer haben zum ersten Mal überhaupt quantitative Lockerungen vorgenommen (Geldmengenausweitung), um Staats- und Privatschulden am Sekundärmarkt zu erwerben, die sonst keine Käufer mehr fanden.

Die Folgende Grafik zeigt sehr anschaulich, dass anders als in den Industrieländern mit vermeintlich starken Währungen die Notenbanken der Entwicklungsländer primär über qualitative Maßnahmen agierten. Aber nicht aus purer Vernunft, sondern weil ihnen schlicht und einfach das Privileg der momentan noch konsequenzlosen Gelddruckens in beliebiger Höhe verwehrt ist. Daher ist es nur fair, dass Staaten wie die USA oder Länder der Eurozone ihre Geldschöpfungsprivilege im Interesse der durch die Pandemie in Existenznöte geratenen Entwicklungsländer einsetzen.

Grafik zeigt Unterstützung der Notenbanken

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Bundesbank: Erholung der Industrie läuft, Dienstleistungen problematisch

Claudio Kummerfeld

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Deutschland Flagge

Die Bundesbank hat heute ihren Monatsbericht für Oktober veröffentlicht. Demnach verliert der wirtschaftliche Aufschwung deutlich an Schwung. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland dürfte im dritten Vierteljahr 2020 stark angestiegen sein. Gemessen am vierteljährlichen Bruttoinlandsprodukt könnte die deutsche Wirtschaft damit bereits etwas mehr als die Hälfte des drastischen Einbruchs im ersten Halbjahr wieder wettgemacht haben. Trotzdem dürften noch etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau vom letzten Vierteljahr 2019 fehlen.

Aus heutiger Perspektive dürfte sich die wirtschaftliche Erholung im laufenden Vierteljahr zwar fortsetzen, dabei jedoch eine erheblich langsamere Gangart einlegen. Die Industrie ist gemäß der Bundesbank-Aussagen nicht das Problem, sondern der Bereich Dienstleistungen, der ja von erneuten Corona-Restriktionen direkt betroffen ist. Die deutsche Exportindustrie profitiert derweil zum Beispiel durch die wieder gut laufende Konjunktur in China. Hier die Bundesbank mit ihrer Headline-Aussage zur Industrie:

Dem Monatsbericht zufolge hat die Industrie nach dem besonders starken Einbruch im Frühjahr bis Juli bemerkenswert aufgeholt. Im August habe die Erholung zwar eine Verschnaufpause eingelegt, im Mittel der Monate Juli und August sei die Industrieproduktion dennoch gegenüber dem stark gedrückten Frühjahrsquartal kräftig angestiegen (+13,5 %). Gleichwohl verfehlte sie das Vorkrisenniveau aus dem vierten Quartal 2019 immer noch um gut ein Zehntel. Die Auftragseingänge hätten jedoch weiter zugenommen und beinahe wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Und hier die Headline-Aussagen zum Dienstleistungssektor:

Während sich die Stimmung bei den Industrieunternehmen laut Umfrage des ifo Instituts etwas aufhellte, trübte sie sich bei den Dienstleistungsunternehmen im September zum ersten Mal seit dem Frühjahr wieder etwas ein, schreibt die Bundesbank. Insbesondere Branchen wie das Gastgewerbe dürften durch die zuletzt stark gestiegenen Infektionszahlen und die deshalb in einigen Regionen ausgeweiteten Eindämmungsmaßnahmen belastet werden. Die Fachleute gehen davon aus, dass die Wirtschaftsleistung im laufenden Vierteljahr wohl nur noch vergleichsweise wenig steigen wird.

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