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Europa

Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge!

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Maschinenbau Beispielfoto

Das sind keine guten Nachrichten für die deutsche Konjunktur. Erst heute früh vermeldeten wir die offiziellen staatlichen Daten zu den Auftragseingängen in der Industrie. Sie waren für Dezember brutal schlecht mit -8,7% im Jahresvergleich! Und nun haben wir ebenfalls für Dezember die Daten vom deutschen Maschinenbau vorliegen. Für diesen Teilbereich der Industrie sieht die Lage genau so düster aus. Nicht nur, dass die Aufträge im Maschinenbau im Gesamtjahr 2019 im Vergleich zu 2018 um 9% rückläufig sind. Laut dem Verband „VDMA“ sind die Auftragseingänge im Maschinenbau im Dezember im Jahresvergleich um 7% gesunken! Hier weitere Detailaussagen vom Verband im Wortlaut:

Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2019 lagen die Bestellungen insgesamt um real 11 Prozent im Minus, im Vergleich zum Vorjahreswert. Die Inlandsorders sanken um 11 Prozent, die Auftragseingänge aus dem Ausland sanken um 10 Prozent. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum gingen um 11 Prozent zurück, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 10 Prozent weniger Aufträge.

„Zusammengefasst war 2019 ein konjunkturell trübes Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt. Das hat in den Orderbüchern deutliche Spuren hinterlassen“, erklärte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Die Auftragseingänge aus den Euro-Ländern zeigen für 2019 ein Minus von 8 Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 9 Prozent weniger Aufträge.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    asisi1

    6. Februar 2020 14:49 at 14:49

    Schaue ich mir den „Demokraten-Mist“ in Thüringen so an, dann geht mir der frei Fall noch etwas zu langsam!

  2. Pingback: Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge! – Unser Geld- und Zinssystem

  3. Pingback: Meldungen vom 7. Januar 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Europa

Aktuell: ifo Index etwas besser

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Der ifo Index (wichtigstes deutsches Konjunkturbarometer) für den Monat Februar liegt bei 96,1 Punkten (Prognose war 95,3; Vormonat war 95,9).

Die aktuelle Lageeinschätzung liegt bei 98,9 (Prognose war 98,6; Vormonat war 99,1).

Die Geschäftserwartung liegt bei 93,4 (Prognose war 92,2; Vormonat war 92,9).

Dazu kommentiert ifo: Deutsche Wirtschaft scheint von Entwicklung durch Coronvirus unbeeindruckt (FMW: das dürfte sich nun geändert haben!); derzeit erwarten wir Wirtschaftswachstum von +0,2% im ersten Quartal; im Handel und bei Bau hat sich Stimmung verschlechtert

Der ifo Index ist das wichtigste Barometer für die deutsche Wirtschaft

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Europa

Verbraucherpreise in Eurozone: Kurzfristig sogar deflationär!

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Die europäischen Statistiker haben heute die ausführlichen und endgültigen Daten für die Verbraucherpreise im Januar veröffentlicht. Für die Eurozone sind sie im Jahresvergleich mit +1,4% nun den dritten Monat in Folge gestiegen, von +0,7% im Oktober. Im weniger wichtigen Monatsvergleich, da gibt es ein überraschendes Minus der Verbraucherpreise von -1,0%.

Im Monatsvergleich reißen die „Industriegüter ohne Energie“ den Schnitt mit -3,4% am Stärksten in den negativen Bereich. Im wichtigeren Jahresvergleich wird der Schnitt gestützt durch angesprungene Verbraucherpreise für Energie, die gegenüber Dezember von +0,2% auf +1,9% gestiegen sind. Hier möchten wir erneut warnen, wie schon seit mehreren Tagen. Der Ölpreis ist die letzten Wochen massiv gesunken. Daher könnten die Verbraucherpreise für Februar wieder einen Schwächeanfall erleiden.

Im folgenden Chart sehen wir den deutlichen Absturz im Monatsvergleich von Dezember auf Januar.


source: tradingeconomics.com

Verbraucherpreise der Eurozone im Januar

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Europa

Aktuell: Deutsche Industrie besser, Dienstleister schwächer als erwartet

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für Deutschland (Markit PMI; Februar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe 47,8 (Prognose war 44,8; Vormonat war 45,3)

Dienstleistung 53,3 (Prognose war 53,8; Vormonat war 54,2)

Gesamtindex 51,1 (Prognose war 50,8; Vormonat war 51,2)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

„Die PMI-Vorabschätzungen zeigen, dass die Wirtschaftskraft Deutschlands auch im Februar wieder leicht zugelegt hat, und dies trotz der neuerlichen Rückschläge beim Exportneugeschäft infolge des Ausbruchs der Corona-Epidemie. Laut der befragten Industrieunternehmen hielten sich Produktionsunterbrechungen bislang weitgehend im Rahmen, wenngleich dies erst der Anfang einer potenziell länger andauernden Geschichte sein könnte. Den aktuellen Umfrageergebnissen zufolge legte die Binnennachfrage solide zu. So blieb der Servicesektor auf Wachstumskurs, obwohl die Touristenzahlen zurückgingen, und auch in der Industrie verlangsamte sich der Auftragsrückgang trotz sinkender Exportneuaufträge. Wider alle Erwartungen stieg der Industrie-PMI sogar auf ein 13-Monatshoch, wozu alle fünf der in die Berechnung des Hauptindexeseinfließenden Unterindizes beitrugen. Ein Großteil des Index-anstiegs geht allerdings auf das Konto des (inversen) Indexes Lieferzeiten, der wegen Lieferunterbrechungen in China eine deutliche Zunahme der Lieferprobleme signalisiert.“

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