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Matthias Weik und Marc Friedrich: Ein Appell für mehr Realismus!

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Gastbeitrag von Matthias Weik und Marc Friedrich

Wir machen uns Sorgen, sehr große Sorgen. Ja, auch um China mit seinem gigantischen Schattenbankensystem, seiner schwächelnden Wirtschaft und seiner enormen Aktien- und Immobilienblase und um Europa, das aus dem wirtschaftlichen Krisenmodus nicht herauskommt. Selbstverständlich machen wir uns auch Sorgen um die Weltwirtschaft und die gigantischen Blasen in der Finanzwelt, ausgelöst durch die fatale Niedrigzinspolitik der Notenbanken. Diese kreieren eine Finanzmarktblase nach der anderen, um das Geldkarussell weiterhin am Laufen zu halten und um einige wenige immer reicher und viele immer ärmer zu machen. Unterstrichen wird unsere Sorge durch den schlechtesten Jahresstart der US-Aktienmärkte seit Bestehen des Dow Jones.

Friedrich-Weik
Die Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich.

Auch echauffieren wir uns darüber, dass viele große Banken und Hedgefonds genauso weiter machen wie bisher und dass Derivate und Subprime-Kredite wieder en vogue sind, als hätte es keinen Crash 2008 gegeben. Es ist empörend, dass die EZB ihr unverantwortliches Spiel auf Zeit weiterführt. Ein Spiel auf Kosten von uns Sparern, die wir täglich enteignet werden und mit unseren Ersparnissen im Notfall für das Börsenkasino haften müssen. Schlimm ist, dass dies auch auf Kosten junger Menschen in ganz Europa geschieht, die der Möglichkeit beraubt werden, adäquat für ihr Alter vorzusorgen. Wir machen uns Sorgen um die zukünftige Altersarmut breiter Bevölkerungsschichten, die alles Bisherige in den Schatten stellen wird, die auf Grund der gravierenden demographischen Entwicklung und der Niedrigzinsphase über uns hereinbrechen wird. Ja, über all das machen wir uns große Sorgen.

Naher Osten und Afrika

Aber noch größere Sorgen bereiten uns die Entwicklungen der letzten Monate in Deutschland, Europa und der Welt. Die Welt ist wahrlich aus den Fugen geraten, und der Crash ist in vollem Gange! Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen, Jemen … versinken in Chaos, Zerstörung und Bürgerkrieg. Hinzu kommen die unmenschlichen und abscheulichen Hinrichtungen in der saudi-arabischen Diktatur, einem treuen und loyalen Partner des Westens sowie der Waffenunternehmen dieser Welt. Der stetig sinkende Ölpreis bringt immer mehr Staaten des Orients ins Wanken. Sollte in Saudi-Arabien die herrschende „Elite“ aus dem Land gejagt werden, dann wird der mit west- und östlicher Waffentechnik hochgezüchtete Orient endgültig explodieren, und wir werden noch vor ganz anderen Problemen als heute stehen.

In Afrika verlieren immer mehr Menschen auf Grund von Kriegen und Naturkatastrophen, dem Landgrabing Chinas und der westlichen Welt, der gnadenlosen Ausbeutung von natürlichen Ressourcen durch westliche und asiatische Konzerne, einer oftmals falschen Entwicklungshilfepolitik, welche die lokale Industrie zerstört, und der überall herrschenden Korruption ihre Lebensgrundlage. Die Folge dieser Entwicklung ist, dass sie sich auf den Weg nach Europa machen. 2016 werden es nicht – wie von der Regierung in Berlin großspurig verkündet – weniger, nein, es werden noch wesentlich mehr Menschen kommen. Laut EU-Kommission sollen allein in diesem Jahr weitere drei Millionen nach Europa kommen. CSU-Entwicklungsminister Gerd Müller geht sogar von 8 – 10 Millionen Flüchtlingen aus, nur aus dem Irak und Syrien. Die Wahrheit wird wohl wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Aber bei dieser Berechnung sind weder Namibier und Marokkaner noch Afghanen etc. berücksichtigt, die schon unterwegs sind bzw. sich auf den Weg machen wollen, um ins „gelobte Land“ Deutschland zu kommen.

Jetzt spüren wir die Folgen der sogenannten, mit Hilfe von Bomben und Umstürzen gescheiterten, Demokratisierung der arabischen Welt durch das Eingreifen des Westen unter der Vorherrschaft der USA erstmals direkt vor unserer Haustür. Ein weiterer trauriger Höhepunkt nach den Anschlägen in Paris vom Januar und November 2015, dem Aufflammen des Bürgerkriegs in Libyen, Jemen, Afghanistan, Irak, etc., dem Krieg in Syrien und gegen den IS waren die unentschuldbaren und unerträglichen Übergriffe junger Migranten arabischer und nordafrikanischer Herkunft in Köln, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart, Nürnberg, Ansbach, Zürich, Wien zu Jahresbeginn. Beschämender und schändlicher kann kein Jahr beginnen. Diese, wenn auch nicht in ihrer Dimension, absehbaren Vorkommnisse sind ein Angriff auf unsere freie und offene Gesellschaft und die Bankrotterklärung einer politischen Fehlentscheidung der Bundesregierung von historischem Ausmaß. Es war naiv zu glauben, dass so viele unterschiedliche Kulturen in dieser Konstellation und Größenordnung ohne Probleme zusammenleben werden.

Angela Merkel ist gefordert

Im Sommer 2015 wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel ein geltender völkerrechtlicher Vertrag gebrochen – das Dublin-Abkommen. Aus humanitären Gründen mag dieses Verhalten verständlich sein, nichtsdestotrotz ist es Grundlage jedes Rechtsstaates, dass gültige Verträge und Gesetze eingehalten werden, ansonsten führt dies jeden Rechtsstaat ad absurdum. Die Bundesregierung kann in Zukunft von keinem der EU-Länder mehr verlangen, dass sie sich an Recht und Gesetz oder sonstige Abmachungen halten, wenn diese selbst gültige Abmachungen eigenhändig außer Kraft setzt. Seit der Aussetzung des Dublin-Abkommens durch die Regierung Merkel sind allein 2015 mehr als 700.000 Menschen illegal in unser Land gekommen. Während die Bundesregierung unter der Ägide Merkels sich während der Finanzkrise als unnachgiebiger und auf Recht und Gesetz pochender Verhandlungspartner gab, hat sie sich im Sommer 2015 entschieden, EU-Recht außer Kraft zu setzen. Jetzt herrscht große Verwunderung, dass viele Regierungen Europas Merkels Spiel nicht mitspielen und eben keine Migranten mehr aufnehmen wollen. Die meisten europäischen Staaten haben den Ernst der Lage bereits erkannt und ihre Grenze dichtgemacht, angefangen mit den skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden und Dänemark. Aber auch nach Frankreich, Großbritannien und Ungarn ist eine illegale Einreise faktisch unmöglich geworden. Deutschland hält jedoch weiterhin seine Grenzen offen – wie soll das auf Dauer funktionieren?

Die Menschen in Ungarn, Polen, Tschechien und der Slowakei haben Kraft ihres Wahlzettels in demokratischen Wahlen deutlich entschieden, was sie von der Politik der Bundesregierung und der EU – die sich intern bereits völlig zerstritten hat – halten. Sollte sich die Politik Berlins und Brüssels nicht grundlegend ändern, ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die Situation in jeglicher Hinsicht eskalieren wird. Immer mehr extreme Parteien von ganz links bis rechts, nicht nur in den ost- und südosteuropäischen Ländern der EU, werden an Macht gewinnen. Infolgedessen werden wir ein Europa bekommen, das wir uns allesamt nicht wünschen – doch dann wird es zu spät sein. Wie die Geschichte uns lehrt wird in Zeiten der Angst immer Sicherheit vor Freiheit gewählt.

Äußerst gravierende Konsequenzen hat die Entscheidung Merkels für unser Land und unseren Rechtsstaat. Heute ist hinlänglich bekannt, dass von über einer Million Immigranten die meisten weder syrische Bürgerkriegsflüchtlinge sind, noch Familien mit Kindern, noch Ärzte oder sonstige Facharbeiter – sondern laut Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu 70 Prozent größtenteils junge, ungebildete Männer aus einem anderen Kulturkreis mit völlig anderen Wertevorstellungen. Viele kommen aus einer paternalistischen Gesellschaft, in der Frauen weniger wert sind als Männer, Religion über dem Gesetz steht und unsere offene und tolerante Weltanschauung als ein Zeichen der Schwäche gewertet wird. Wenn man diese jungen Männer dann auf Grund von Platzmangel in überfüllten Sammelunterkünften unterbringt, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Lage eskaliert und zukünftig noch weiter eskalieren wird. Keines der großen demokratischen Einwanderungsländer wie die USA (diese haben 2015 nach eingehender, bis zu zwei Jahre dauernder Prüfung etwa 1.300 syrische Flüchtlinge aufgenommen), Kanada oder Australien würden diese Menschen ohne jegliche Prüfung und oftmals ohne Papiere, dazu noch in unbegrenzter Anzahl und unregistriert in ihr Land lassen. Genau dies ist jedoch bei uns der Fall und genau dadurch zerstört die Bundesregierung sukzessive unsere Gesellschaft und unseren Rechtsstaat. Während der Normalbürger sich an Recht und Gesetz hält, Steuern und GEZ bezahlt sowie am Flughafen brav seinen Ausweis vorzeigt, seine Nagelschere und sein Deo in die Tonne wirft und sich Sprengstofftests unterziehen muss – unseres Wissens nach hat sich bisher noch kein westlicher Urlauber auf dem Weg in den Familienurlaub in die Luft gesprengt – marschieren Hunderttausende ohne jegliche Kontrolle in unser Land. Aufgrund dieser Tatsache fällt es Otto-Normalverbraucher immer schwerer, den eigenen Rechtsstaat noch ernst zu nehmen, und das ist fatal.

Die Folgen von Köln

Die asozialen, respektlosen und durch nichts entschuldbaren Vorkommnisse in Köln sowie in weiteren Städten haben ganz eindeutig aufgezeigt, dass Menschen, die derartiges tun, sich niemals integrieren werden und nichts, aber auch gar nichts von unseren Werten und Normen, von unserem Recht und Gesetz halten. Natürlich betrifft das nur einen bestimmten Prozentsatz der Menschen, die in unser Land kommen. Schutzbedürftige, darunter Frauen, Kinder und auch Männer, die sich hier benehmen und ernsthaft integrieren wollen, werden nun mit diesen Verbrechern über einen Kamm geschoren. Aber die Frage bleibt dennoch: Wie sollen diese vielen Menschen, deren Zahl tagtäglich um einige tausend zunimmt, integriert werden? Und ein Ende des Zustroms ist keinesfalls in Sicht! Neben dem sozialen Frieden ist auch der Wohlfahrtsstaat in Gefahr. Eine Integration in dieser Größenordnung kann niemals gelingen. Alles andere ist naiv!

Wenn es 1.000 jungen Männern gelingt, eine Großstadt wie Köln und deren Polizei in Anarchie und Chaos zu stürzen, läuft etwas gewaltig schief in unserem Land. Wir Steuerzahler und Bürger haben das Recht und die berechtigte Forderung, dass der Staat uns beschützt. Dieses Hoheitsrecht muss gewährleistet werden, ansonsten hat der Staat seine Legitimität verloren. Beim G7 Gipfel 2015 in Bayern war es kein Problem, für 7 Personen mit ihrer Entourage 26.000 Polizisten aus der ganzen Republik anzukarren, um diese, in einem 5-Sterne-Deluxe-Hotel, vor dem eigenen Volk zu schützen. Geld und Ressourcen haben offensichtlich bei diesem „Happening“ keine Rolle gespielt. In Köln, Hamburg und den anderen Städten war der Sachverhalt jedoch ein anderer. Dort war es anscheinend nicht möglich, das eigene, friedlich feiernde Volk am Silvester-Abend auf Grund einer rigorosen Sparpolitik bei der Polizei zu schützen. Umso schäbiger und unanständiger ist das Verhalten einiger Politiker, die kaputt gesparte Polizei öffentlich zu kritisieren. Diese muss jetzt das ausbaden, was die „Granden“ in Berlin und den Landeshauptstädten ihr eingebrockt haben. Vielleicht wäre etwas Demut und Dankbarkeit im Angesicht dessen angebracht, wer die Politiker denn vor ihrem eigenen Volk beschützt und dafür Millionen Überstunden leistet und auch noch den eigenen Kopf hinhalten muss für ein nicht allzu üppiges Salär. Ein Zeichen totalen Realitätsverlusts ist die Empfehlung der Oberbürgermeisterin von Köln, eine Armlänge Abstand zu Fremden zu halten. Lächerlich ist auch das jetzt einsetzende parteiübergreifende populistische Geschrei der Politik, kriminelle Straftäter auszuweisen bzw. abzuschieben. Zwar mag eine Ausweisung noch möglich sein. Die Abschiebung wird in der Praxis jedoch daran scheitern, dass in vielen Ländern wie Syrien, Irak, Somalia … eine Gefahr für Leib und Leben besteht und folglich dorthin nicht abgeschoben werden darf. Ferner sind viele Immigranten ohne Papiere eingereist; daher gestaltet es sich äußerst schwierig, jemanden in ein Land abzuschieben, dessen Herkunft unbekannt ist. Äußerst alarmierend ist es, wenn der Landeschef der Polizeigewerkschaft NRW Erich Rettinghaus sagt, dass unser Land die Kontrolle verloren hat. Wenn der Staat es nicht mehr schafft, für Recht und Ordnung zu sorgen und seine Bürger nicht beschützen kann, dann hat er versagt. Und zwar auf der ganzen Linie. Wenn der Staat es nicht mehr schafft, seine Grenzen zu sichern, ist dies der beginnende Untergang eines jeden Landes. Stellt sich diese Erkenntnis in der Bundesregierung nicht ein, haben wir ein Problem. Die gegenwärtige Regierung kann von den Bürgern nicht erwarten, dass sie sich weiter brav an Recht und Gesetz halten, während sie selbst und alle, die illegal unsere Grenzen überqueren, Schwarzfahren, Fernzüge per Notbremse anhalten, gegen Aufenthaltsrechte verstoßen, Haus- und Landfriedensbruch begehen und noch wesentlich schlimmere Straftaten begehen. Sie kann von den Bürgen nicht erwarten, dass sie weiterhin brav ihre Steuern bezahlen und damit Utopien finanzieren, von denen man in Berlin träumt. Das werden sich die Bürger auf Dauer nicht bieten lassen!

Mehr Realismus bitte

Auch wenn Frau Merkel auf dem letzten Parteitag der CDU noch einmal endlose neun Minuten lang für ihre Durchhalteparolen von ihren Anhängern beklatscht wurde, sieht die Realität leider anders aus – wir alleine schaffen das niemals, und die anderen Länder Europas haben keinerlei Lust darauf, es mit „uns“ zu schaffen. Ansonsten wären zumindest – wie vereinbart – die 160.000 Immigranten auf Europa verteilt worden. Abgesehen davon hat ein jeder Mensch, der als Asylant anerkannt wird, Freizügigkeit innerhalb der EU und folglich wird es lediglich eine Frage der Zeit sein, bis im EU-Ausland anerkannte Asylanten Richtung Deutschland weiterziehen werden. Diese Causa hat uns die Bundesregierung im Verlauf der Quotendiskussion allerdings vorenthalten. Wer im Elfenbeinturm lebt und, ultrawichtig ist oder es meint zu sein, von einem wichtigen Krisengipfel zum nächsten kutschiert wird, in den besten Hotels der Stadt übernachtet und gerne auf 1.000 verschiedenen Hochzeiten tanzt… – ja dann verliert man offensichtlich die Bodenhaftung und den essentiellen Bezug zur Realität. Das ist eine gefährliche Entwicklung, die zumeist ungut endet. Das Problem ist, dass unsere politische „Elite“ für die gegenwärtigen Entwicklungen mitverantwortlich ist, aber so abgeschirmt hinter hohen Mauern, mit Polizeischutz und Bodyguards lebt, dass sie aufgrund ihrer privilegierten Stellung die Auswirkungen ihrer eigenen Politik nur mitbekommt, wenn die Lage eskaliert. Kein Politiker konnte und wollte uns bisher eine Antwort auf vollkommen simple ökonomische Fragen geben. Nämlich – wo all die von der Bundeskanzlerin eingeladenen Menschen wohnen sollen, was sie arbeiten sollen und vor allem, wer das alles bezahlen soll – von ihrer Integrationsfähigkeit und -willigkeit ganz zu schweigen. Ganz einfach, weil es darauf keine Antwort gibt. Das ist eine bittere Erkenntnis.

Noch glauben viele Menschen in unserem Land, ihr Wohlstand bliebe ihnen erhalten, und sie übersehen dabei, dass die Zahl der „Verlierer“ in den letzten Jahren bereits dramatisch angestiegen ist und dass auch sie bald zu den „Verlierern“ gehören werden, wenn die politischen Fehlentscheidungen in diesem Ausmaß weitergehen.

Wir benötigen einen Staat, der unsere Werte und seine Bürger beschützt, seine Grenzen sichert und die Demokratie erhält. Es ist an der Zeit, , von den großen Einwanderungsländern, wie beispielsweise Australien und Kanada – in denen „Multikulti“ wesentlich besser funktioniert – und zu denen viele von uns aufschauen, zu lernen, wie der Schutz von Grenzen aber auch wie Integration wirklich funktionieren. Es ist weder Zeit für Pessimismus noch für übertrieben Optimismus – es ist Zeit für Realismus!



Die beiden Ökonomen, Querdenker und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich schrieben 2012 zusammen den Bestseller “Der größte Raubzug der Geschichte – warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Es war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2013. Seit April 2014 gibt es eine aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Mit ihrem zweiten Buch, „Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten“, haben sie es bis auf Rang 2 der Spiegel-Bestsellerliste geschafft sowie auf Rang 1 im Manager Magazin und Handelsblatt. In ihm haben sie u.a. die EZB Leitzinssenkung und Minuszinsen für die Banken, die Absenkung des Garantiezinses bei den Lebensversicherungen sowie den Ausgang der EU-Wahl richtig prognostiziert. Der Crash ist die Lösung war das erfolgreichste Wirtschaftsbuch 2014. Im November 2015 ist die aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe erschienen. Am 13.Mai 2016 erscheint ihr neues Buch „Kapitalfehler – Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen“. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de und bei Facebook.


24 Kommentare

24 Comments

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    winni

    11. Januar 2016 14:58 at 14:58

    Oh, was für ein peinlicher Artikel :-(((

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      Peter1982

      11. Januar 2016 15:59 at 15:59

      Wieso?
      Gibt es dafür Gründe?
      Ich sehe es anders, bin aber auf Ihre Antwort sehr gespannt.

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    Hadeslover

    11. Januar 2016 15:36 at 15:36

    Das ist das beste was ich bisher zum Thema gelesen haben! Großartig! Würde ich so 100% unterschreiben.

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    Peter1982

    11. Januar 2016 15:58 at 15:58

    Sehr geehrte Herren,
    wieder einmal bringen Sie es pointiert auf den Punkt. Vielen Dank!
    Es freut mich, dass Sie zu diesem aktuellen Thema sich auch äußern. Es betrifft uns alle. Ich sehe es als einen historischen Fehler an, was Frau Merkel macht. Nicht den Menschen, die wirklich Hilfe benötigen zu helfen, sondern die Art und Weise. Kein Plan. Kein Konzept. Das ist gefährlich und zeigt sich jetzt schon in der Frustration vieler Migranten.

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    Otto

    11. Januar 2016 16:19 at 16:19

    Was passiert denn sonst mit den Millionen von Flüchtlingen, wenn sie von keinem Land aufgenommen werden? Einfach verhungern lassen? Warum hat man es nach dem 2. Weltkrieg geschafft in einem zerbombten Land ohne nennenswerte Industrie und damit Arbeitsplätzen 14 Millionen Flüchtlinge aus den Ostgebieten aufzunehmen und zu versorgen? Deutschland ist eines der reichsten Länder des Planeten … wer wenn nicht wir?

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      Ingo Kerber

      11. Januar 2016 16:49 at 16:49

      Ja, natürlich muß man den Menschen helfen. Das bestreiten die beiden Autoren ja nicht aber nicht so – ohne Plan und Verstand.

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    Helmut Josef Weber

    11. Januar 2016 16:59 at 16:59

    Es gibt keine einzige Demokratie auf der Welt, die den Islam als Staatsreligion hat.
    Islam, Demokratie und Freiheit, sind zwei Welten.
    Islam, Bildung, Wissenschaft und Forschung, sind auch zwei Welten.
    Ein Fünftel der Weltbevölkerung, für die der Koran maßgebend ist, hat gerade einmal
    2 Nobelpreisträger hervorgebracht und das in Literatur.
    Die Leute habe sich in den letzten Jahrhunderten durch Verwandtenheirat dermaßen die Gene versaut, dass der Intelligenzkoeffizient der Menschen sehr oft irgendwo in der Nähe der Körpertemperatur liegt.
    Und von diesen Menschen, die in so einer Umgebung groß geworden sind, soll man nun erwarten, dass sie sich in einer Demokratie wohlfühlen???
    Die kleinen Jungs lernen schon in den Schulen (und auch von ihren Eltern), dass Frauen minderwertig sind und Juden von Schweinen und Affen abstammen und alle „Ungläubigen“ (gelinde gesagt) minderwertig sind.
    Und nun stehen die jungen Männer in Deutschland Frauen gegenüber, die sie, wenn die Frauen wie Frauen leben wollen und das Leben genießen wollen, als Freiwild ansehen, weil Frauen die in der Kultur, in der sie groß geworden sind, nun einmal Freiwild sind, wenn sie menschenwürdig leben wollen.
    Wie sollen diese Menschen auch jemals demokratische Gedankenstrukturen entwickeln?
    Was passiert, wenn ein junger Mann, in ein zivilisiertes Land kommt und auf eine lebensbejahende Frau stößt, die nichts anderes macht, als zu leben, sehen wir jetzt.
    Da treffen sich zwei Welten.
    Polizisten haben für den Notfall eine Waffe, mit der sie sich verteidigen können und die Bürger verteidigen müssen.
    Strafvereitelung im Amt, indem dingfest gemachte Verbrecher wieder laufen gelassen werden, hilft da nicht weiter; die Statistik kann man damit verbiegen, die Tatsachen nicht.
    Ich würde als Bürger bestraft, wenn ich einen Täter kenne und ihn nicht anzeige.
    Frau Merkel, so etwas passiert, wenn man international geltende Gesetze nicht beachtet und zulässt, dass Menschen in Deutschland einreisen dürfen, ohne dass wir auch nur ihren Namen kennen.
    Verbrecher gibt es auf der ganzen Welt, aber ein Land wird für diese Verbrecher zum Paradies, wenn sie nicht registriert sind, nicht von der Polizei verfolgt werden und die Medien nicht darüber berichten sollen.
    Was erwarten Sie eigentlich im Karneval, wenn sich jeder Frauenverächter und hormongeladene junge Moslem auch noch hinter einer Maske legal verstecken darf???
    Frau Merkel, Sie haben nicht nur Deutschland, sondern ganz besonders die Frauen verraten.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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    winni

    11. Januar 2016 17:25 at 17:25

    @Peter1982
    Das will ich gerne kurz erläutern.
    In dem Artikel wird alles bedient. Alle – zumindest die im Mainstream aktuellen Themen – werden in eine Kiste geschmissen und der Brei für die Gefühle der Leser (Gier, Neid, Angst etc.) wird gerührt. Nur das schlechte Wetter fehlt 😉
    Ich lese hier keine konstruktive Kritik, keine Alternativvorschläge. Ich lese keine logischen Gedanken, die sich mit Lösungen beschäftigen. Und ich lese kein „Ja, wie denn anders?“. Das erzürnt mich doch etwas.
    Ein Beispiel:
    Das Asylrecht ist ein anerkanntes Menschenrecht und in unserer Verfassung garantiert. Da gibt es keine Diskussion, ob ja oder nein, ob der oder doch der andere.
    Das leidige Thema „Sicherung der Staatsgrenzen“ bereitet mir schon Schmerzen. Wie soll das denn gehen? 3 Meter hohe Zäune und Stacheldraht rund um die Republik? Scharfschützen dahinter? Wer will denn, wenn es wie in den Balkanstaaten zum Äußersten kommt, auf die Eindringlinge schießen? Wer bitte will das überhaupt? Die EU als Staatengemeinschaft hat versagt, da sie alles kommen sah, sich aber über einen Weg nicht einigen konnten. Lediglich die Rettung im Mittelmeer wurde verstärkt. Außenstaaten wie Griechenland und Italien wurde völlig im Stich gelassen mit der Flüchtlingsproblematik. Aber was wäre die Alternative gewesen? Doch nur der Weg der spanischen Enklave in Marokko.
    Wer – wie in dem Artikel – wenige Monate nach Zuzug schon behauptet, dass die Integration gescheitert bzw. nicht möglich wäre, der hat den Realitätssinn verloren. Der Bedient nur Vorurteile.
    Und zu Köln: Tragisches Geschehen. Aber ich erinnere mal an die Fußballspiele in Deutschland oder an den Verlauf von Demonstrationen in den letzten Jahren oder, noch besser, an die Einweihung des neuen EZB-Gebäudes. Hier herrscht schon seit Jahren eine (von der Bevölkerung akzeptierte) Spirale der Gewalt, beinahe schon kriegsähnliche Zustände. Wer bitte schön, soll sich in so einem Staatengebilde, in dem aus Kostengründen die Anzahl der Gefängnisplätze drastisch reduziert wurde und der Begriff „Mord“ als nicht mehr zutreffend erachtet wird, wer soll sich denn hier noch sicher und beschützt fühlen?
    Unsere Gesellschaft hat es verlernt zu verzichten, Konsequenzen zu spüren und dies auch als gerecht zu empfinden. Wir leben in einer Gesellschaft, in der der verletzte Igel auf der Straße mehr Emotionen frei setzt, als die hungernden Kinder in Afrika.
    Und immer wieder das Thema Bankenrettung durch die Staaten. Was wäre denn ohne diese Notlösung geschehen? Wir wären in eine Depression al a 1929 geraten. Und Griechenland etc. waren erst auf dem Weg dahin. Das wäre noch weit aus schlimmer gekommen.
    Dieser Artikel führt zu nichts. Er hätte auch in der Bildzeitung stehen können. Wir sollten zunächst vor unserer eignen Tür kehren und dann auf andere (EZB, andere EU-Staaten) zeigen. In unserem Land, in dem Honig fließt, nehmen wir alles als selbstverständlich hin und kümmern uns nicht um den Erhalt.

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      peter1982

      11. Januar 2016 18:05 at 18:05

      @ winni:

      Danke für Ihre Erläuterungen.
      Ich muss Ihnen aber deutlich widersprechen.

      Selbstverständlich sind konstruktive Vorschläge enthalten (Orientierung an den erfolgreichen Migrationsländer Australien und Kanada, Einforderung eines Konzeptes der Politik etc.)

      Kein Mensch redet davon, die Leute nicht reinzulassen. Nur geordnet und nicht nur nach Deutschland. Auch von Scharfschützen ist im Artikel keine Rede. Sie übertreiben maßlos.
      Grenzen gab es schon immer und wird es auch immer geben. Seit hunderten von Jahren werden diese gesichert. Das ist kein Problem. Der Artikel ist schon differenzierter wie Ihre Argumente.

      Die beiden sind Querdenker und denken auch voraus. Leider haben Sie mit Ihren Prognosen bisher immer recht behalten (Zypern, Enteignung der Sparer, China, Lebensversicherungen, Rechtsruck/Linksruck bei den EU-Wahlen, Griechenland-, Frankreich-, Spanienwahlen etc.). Ich berfürchte sie werden auch bei der Integration recht behalten. So wie aktuell wird es nicht funktionieren. Wenn alle Länder die Grenzen zu machen und sich abschotten, wie soll das dann funktionieren?

      Wie dem auch sei, die Zukunft wird zeigen wer recht behält.
      Ich finde den Artikel klasse. Meine Arbeitskollegen auch.
      Gut das er polarisiert.

      Alles Gute
      Peter1982

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      FR

      11. Januar 2016 18:22 at 18:22

      Hallo Winni
      Der Artikel ist gut geschrieben und für eine Vielzahl von Lesern der zitierten „Tageszeitung“ etwas zu lang, ohne Fotos von der Leiche und wohl auch zu anspruchsvoll. Die von Ihnen geforderten Lösungsvorschläge sind in Ihrem Beitrag leider ebenfalls rar? Das Grobe – sprich schießen – übernimmt doch nun Herr Erdogan. Weil es natürlich ein RIESENUNTERSCHID ist ob ein Migrant an der so genannten Außengrenzen oder in Bayern erschossen wird. Und JA – JEDE Grenze – egal wo – kann im Zweifelsfall nur gewaltsam wirklich gesichert
      werden. Unschön aber Tatsache.
      Sie haben völlig Recht – wir sind eines der reichsten Länder der Erde – und oder auch weil u. a. 3. größter Waffenexporteur. Lesen Sie den aktuellen Armutsbericht für Deutschland, fragen Sie unter 4 Augen einmal Polizisten wie „motiviert“ die tatsächlich sind und warum. Pflegekräfte, Minijobber oder Alleinerziehende Muttis tun es auch.
      Am besten punktet Ihre Idee – den ca. 700.00 allein reisenden, zum großen Teil nicht registrierten Herren mit komplett entgegengesetztem Verständnis von Demokratie, Frauenbild ect. – noch etwas Zeit zu geben. Schließlich kann nach so kurzer Zeit ja noch das Integrationswunder geschehen. Nach dem in Berlin und anderen Städten bereits Parallelgesellschaften und mafiöse Strukturen Jahrzehnte lang gedeihen – aus einer Anzahl die nur einen Bruchteil im Vehältnis zu den in wenigen Monaten unkontrolliert eingesickerten Migranten.
      Hier ist unser Vorschlag: So lange Mutti sagt sie schafft das – müssen wir alternativlos mit machen bis zur nächsten Wahl. Bis dahin bewerfen wir den Rest der Welt weiterhin unaufgefordert mit Kuscheltieren – in jedem 10. ein Hufeisen.
      Wer fangen kann ist klar im Vorteil.

      Den Autoren des oben zitierten Artikels – Dank und Anerkennung – weiter so.

      Beste Grüße & gute Trades

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    HSVfan

    11. Januar 2016 17:49 at 17:49

    Ein guter und überfälliger Rundumschlag!

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    leser

    11. Januar 2016 18:35 at 18:35

    Zu Recht wird in ihrem Beitrag auf den Rechtsbruch hingewiesen. Allerdings nicht durchgängig. Das unverändert geltende Recht macht alle hier zugewanderten automatisch zu illegalen Einwanderern. Nach geltendem Recht wäre sofort auszuweisen.

    Ob unter diesen Vorzeichen ein Asylverfahren noch rechtmäßig zu einem Asylstatus führen kann, erscheint mir fraglich. Unterstellt, dem ist so, dann ist das ein Aufenthaltsrecht auf begrenzte Zeit. Integration braucht es hier nur insoweit, als man sich als Asylant an die geltenden Gesetze zu halten hat. Ein Asylant ist kein Einwanderer, auch wenn dies seit Kohl in einen Topf geschmissen und unzulässiger weise vermengt wird.

    @Peter1982
    Deutschland ist ein kleines Land und dicht bevölkert. Wir können nicht die Milliarden Menschen aufnehmen, denen es wirtschaftlich schlechter geht, als uns. Dann geht das übervolle Boot gemeinsam unter. Die beste Hilfe wäre, wenn sich Deutschland nach Schweizer Vorbild aus internationalen Konflikten strikt heraus halten würde. Und ja, eine Grenzsicherung kann zu unschönen Szenen führen, wie wir aus unserer innerdeutschen Vergangenheit nur zu genau wissen. Aber die Alternative des „Wir schaffen das“ führt in den Suizid Deutschlands.

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    Astrid

    11. Januar 2016 19:26 at 19:26

    Der Artikel ist absolut genial. Endlich traut sich mal einer die Wahrheit auszusprechen. Warum steht der nicht im Spiegel oder in der Zeit???

  10. Avatar

    Leon77

    11. Januar 2016 20:31 at 20:31

    Umfassend zusammengefasst. Ich werde den Artikel verbreiten. Danke

  11. Avatar

    Thomas

    11. Januar 2016 22:13 at 22:13

    Es ist etwas zwar unangebracht und auch definitiv zu einfach gedacht, aber ich schreib es trotzdem mal.

    Wir nehmen jede Menge Muslime auf, also scheinen wir deren Freunde zu sein. Wenn Muslime unsere Freunde sind, sind deren Feinde evtl. auch unsere Feinde? Und die Feinde der Muslime (Islam)sind das Judentum. Sind wir jetzt auch wie vor 80 Jahren wieder gegen die Juden?

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    Florian Müller

    11. Januar 2016 23:12 at 23:12

    Ein glasklares Statement. Wiedereinmal die Problematik genau auf den Punkt getroffen. Chapeau an der Stelle

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    V

    12. Januar 2016 08:24 at 08:24

    Sehr gut dargestellt und absolut korrekt. Nicht korrekt ist weiterhin die von oben und den Medien verbreitete Gutmenschen Mainstream Verblödung mit falschen und unwahren Argumenten. Es ist an der Zeit, dass unsere Regierung verjagt wird. Und das sagt einer, der sie damals sogar gewählt hat, aber nie für möglich gehalten hätte, was die für Schei*e bauen und unser Land ruinieren.
    Demnächst kommen in unser Dorf (mehrere 1000 Einwohner) 150 Flüchtlinge, das werden zu 80% Männer sein. Wie soll ich meine zwei Töchter da noch alleine in die Grundschule laufen lassen?
    Es ist Zeit, dass unser Asylrecht, welches massenhaft missbraucht wird, gewaltig verschärft wird.
    Ich hoffe nur, dass immer mehr kapieren, was da läuft und es einen 180Grad Schwenk in der Politik geben wird – zumindest was diese Sache angeht.

  14. Avatar

    V

    12. Januar 2016 10:21 at 10:21

    Ohje, jetzt habe ich in meinem Kommentar auch noch das gerade eben gekürte Unwort des Jahres 2015 „Gutmensch“ benutzt….

    Damit habe ich angeblich alle ehrenamtlichen Helfer beschimpft und bin ein rechtsradikales Ar***l***!

    „Hilfsbereitschaft werde damit pauschal als naiv, dumm und weltfremd diffamiert, sagt die Jury. “

    „Der Ausdruck werde nicht nur „im rechtspopulistischen Lager als Kampfbegriff“ benutzt …“

    Na denn … macht mich mundtot durch Schieben in eine Ecke derjenigen, die keine Meinung äußern dürfen, weil die Meinung nicht konform ist!

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      FR

      12. Januar 2016 10:37 at 10:37

      Zitat: „Trinke nie von dem Kakao durch den man Dich ziehen will“

      Wir gewinnen den „Preis für Beliebtheit“ auch regelmäßig erst im Folgejahr.
      Und das mit wachsender Begeisterung.

      Alles nicht so eng sehen und nicht jeden Ball fangen. Sonst schaffen DIE uns.

      Beste Grüße & gute Trades

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      FR

      13. Januar 2016 00:31 at 00:31

      Hallo V
      DAS mit Ihren Töchtern lässt keine Ruhe- Deshalb:
      MÖGLICHKEIT: 1. Für die o. g. Töchter einen Kurs in Selbstverteidigung buchen und als Papi dort regelmäßig hin fahren – sprich dafür sorgen das mindimum 10 x trainiert wurde. DANACH = weniger Sorgen weil Kiddis/Töchtings mehr Grundvertrauen in die eigene Stärke haben und sich zu wehren wissen.
      2. Kaufen für Frau und Töchtings – was im Moment noch zu haben ist. Pfefferspray, CS-Gas sind gerade vielerorts ausverkauft. Mit etwas Einsatz bekommt man es doch noch.
      3. Frau schnappen – Training der Töchtings einfach mit machen – Belebung Eheleben gratis und garantiet. 🙂
      4. Für den ganzen Kram Rechnung schreiben – Empfänger = Bundes Rechnungshof – oder vom nächsten Steuerbeschescheid abziehen. Als Unternehmer von den Voraussteuern auf noch nicht erzielte Umsätze/Gewinne abziehen und Steuerfachanwalt beauftragen/informieren.
      5. Leute aus Ihrem Dorf animieren – einfach mit zu machen – und sei es wegen dem Effekt auf das Eheleben. Egal. (im Ortsansässigen Skatklub, Feuerwehr, THW,Schützenverein ect. treffeen Sie genau diese Leutchen die schon warten nur angesprochen zu werden. Den Verein für Klöppeln gegen Atomkraft oder Gewaltfreies Häckeln – fragen Sie bitte ach – aber nur 1 Mal)
      6. Vor keinen politischen Karren spannen lassen mit 1. bis 5. weder Links, Mitte oder Rechts. WENN Sie 1. bis 5. umsetzen . BITTE für Ihre Töchter, Famile, Nachbarn, Freunde.

      Beste Grüße & gute Trades

  15. Avatar

    Franzuus

    12. Januar 2016 10:28 at 10:28

    Top!!!
    Da wurde umfassend und realistisch mal alles auf den Punkt gebracht.
    Schön, daß es noch solche vernünftigen Redakteure gibt.

    • Avatar

      Samsion77

      12. Januar 2016 22:22 at 22:22

      Die Bücher der beiden sind absolute Pflichtlektüre!

  16. Avatar

    Britta

    30. Juli 2017 15:05 at 15:05

    Wahnsinnig guter Beitrag – leider erst jetzt aufgrund der aktuellen Ereignisse gefunden aber nach wie vor leider aktuell. Danke an die realistischen Autoren.

    • Avatar

      Columbo

      31. Juli 2017 09:15 at 09:15

      Wollen Sie reich werden? Dann verrate ich Ihnen wie: Schreiben Sie Crashbücher.

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Warum eine Stagflation sehr gefährlich wäre

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Containerterminal - Symbol für den Welthandel - eine Stagflation droht

Durch die Coronavirus-Epidemie droht den großen Volkswirtschaften eine Kombination aus stagnierender Wirtschaftsleistung und steigenden Preisen – die Stagflation. Warum sie so gefährlich ist und warum die Notenbanken in diesem Fall kaum Handlungsspielräume hätten.

Die Weltwirtschaft kühlt sich bereits merklich ab – eine Stagflation käme zur Unzeit

Belastet durch die teilweise Rückabwicklung der Globalisierung im Zuge der diversen Handelsstreitigkeiten sowie die globale Überschuldung hat sich das Weltwirtschaftswachstum bereits merklich abgekühlt. Nach noch 3,8 Prozent globalem Wachstum im Jahr 2017 waren es im Folgejahr, trotz massiver Steuerstimuli in den USA und ultralockerer Geldpolitik weltweit, nur noch 3,6 Prozent Wachstum. Im vergangenen Jahr brach die Expansionsrate dann auf 3,0 Prozent ein, vor allem wegen des Handelskriegs zwischen den USA und China sowie den Schuldenkrisen in diversen Schwellenländern (z. B. in Argentinien, der Türkei, Brasilien, Chile, Venezuela, etc.).

Für dieses Jahr hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognosen gemäß dem World Economic Outlook aus dem Februar bereits von 3,4 auf 3,0 Prozent abgesenkt. Doch der IWF behält sich weitere Revisionen vor und die Schätzungen diverser Bankenökonomen aus Nordamerika und Europa gehen mittlerweile nur noch von einer Wachstumsbandbreite zwischen 2,3 und 2,8 Prozent für das Gesamtjahr 2020 aus. Diese nochmalige Wachstumsabkühlung entspräche der geringsten Wirtschaftsdynamik seit der Finanzkrise. Bereits bei einer Wachstumsrate von global zwei Prozent spricht der IWF von einer „gefühlten weltweiten Rezession“.

Die größte Gefahr sieht der IWF in einer Unterbrechung der Lieferketten in Folge der Eindämmungsmaßnahmen der Coronavirus-Epidemie (sie verursacht aktuell auch Turbulenzen an den Börsen, siehe beispielsweise hier). Die betroffenen Unternehmen sind dadurch gezwungen, alternative aber auch teurere Quellen für Vorleistungsgüter und Zwischenprodukte zu nutzen, wenn es sie denn überhaupt in ausreichendem Maße gibt. Diese erzwungene Umorientierung in der Beschaffungskette führt zu steigenden Inputpreisen bei den verarbeitenden Unternehmen, die aber nicht durch eine höhere Nachfrage, sondern durch einen Angebotsschock verursacht werden.

Eine solche Situation gab es zuletzt in den 1970-er Jahren, als eine künstliche Verknappung der Angebotsmenge von Rohöl zu explodierenden Energiepreisen führte. Die wirtschaftliche Aktivität in den westlichen Ländern litt stark unter dem Ölpreisschock. Mit einer Kombination aus Zinsanhebungen und Lohnsteigerungen wurden damals die Inflationserwartungen eingedämmt und die reale Kaufkraft der Endverbraucher stabilisieret. Beides ist heute jedoch nicht möglich. Höhere Löhne zum Ausgleich gestiegener Preise würden die Margen der Unternehmen noch stärker belasten. Die Kapazitätsauslastung der US-Industrie befindet sich beispielsweise mit nur 76,8 Prozent bereits auf dem Niveau früherer Rezessionen. Zinsanhebungen zur Inflationsbekämpfung wären aufgrund des globalen Schuldenniveaus der „Sudden Death“ für den modernen Finanzkapitalismus. Eine Stagflation käme daher für die Weltwirtschaft zur Unzeit.

Kombination aus Angebots- und Nachfrageschock

Dass die Preise wegen Lieferverzögerungen und dem Ausfall von Zulieferbetrieben bereits ansteigen, haben die jüngsten Daten von IHS Markit zu den Einkaufsmanager-Indizes für den Monat Februar gezeigt. So ist der für Deutschland erhobene Index für das verarbeitende Gewerbe im Wesentlichen nur deshalb angestiegen, weil sich die beiden Unterkomponenten für die Lieferzeit und die Inputpreise signifikant erhöht haben. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte an diesem Montag vor sich verstärkenden Lieferengpässen in den kommenden Wochen und Monaten, vor allem aus Fernost. BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang spricht sogar von „Schweren Auswirkungen auf die Konjunktur“ durch den Angebotsschock aus China.

Kommt es also nun zu steigenden Preisen, dann nicht aufgrund einer prosperierenden Wirtschaft, sondern wegen der Knappheit bestimmter Güter. Gleichzeitig leidet auch die Nachfrage unter der eingeschränkten Bewegungsfreiheit von zig Millionen Konsumenten in den von der Epidemie betroffenen Regionen. Ganz abgesehen von der eingetrübten Stimmung der Verbraucher, die in solchen Ausnahmesituationen andere Sorgen haben, als dem Konsum zu frönen. Der drastische Einbruch der Automobilabsätze in China in den letzten beiden Monaten von 20 Prozent im Januar und 92 Prozent im Februar gibt hier einen Vorgeschmack auf das, was bei einer globalen Pandemie, die nach wie vor nicht gebannt ist, zu erwarten wäre.

In der Folge von Knappheit bestimmter Güter und Lebensmittel stieg die Inflationsrate im Reich der Mitte bereits massiv an, auf 5,4 Prozent im Januar. Im Vorjahresmonat, also im Januar 2019, lag die offizielle Inflationsrate noch bei moderaten 1,7 Prozent. Die Kombination aus Angebots- und Nachfrageschock kann in Kürze zu dem gefürchteten Phänomen der Stagflation führen. Dass die chinesische Wirtschaft im Auftaktquartal 2020 überhaupt gegenüber dem von Handelsstreitigkeiten weniger belasteten und vor allem virusfreien Vorjahresquartal 2019 wachsen kann, bleibt Wunschdenken des Regimes in Peking. Auch die westlichen Industriestaaten werden im ersten Quartal 2020 im besten Fall mit einer wirtschaftlichen Stagnation aufwarten können.

Den Notenbanken wären bei einer Stagflation die Hände gebunden

Die Bekämpfung einer Stagflation stellt die Fiskal- und Geldpolitiker in der heutigen Gemengelage vor besondere Herausforderungen. In China versucht die Notenbank auf Geheiß der Regierung, die Kreditvergabe massiv zu stimulieren, indem die Kreditkosten (Zinsen) sowie die Kreditanforderungen drastisch gesenkt werden. Andernfalls würden Millionen bereits angeschlagener Betriebe aus dem Markt ausschieden – ein Horrorszenario auch für den Westen. Bestimmte Vorprodukte werden nur noch in China produziert. Insofern offenbart die Coronavirus-Pandemie die enorme Abhängigkeit des Westens von China, was aus politischen Gründen in der Konsequenz ebenfalls zu einer Rückabwicklung der Globalisierung führen wird, um die Autarkie der westlichen Länder von essenziellen Produkten, wie zum Beispiel Arzneimitteln, sicherzustellen.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen
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Drei der fünf großen Schweizer Banken bestehen Stresstest nicht

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Die schweizerische Finanzmarktaufsicht FINMA hat heute die Ergebnisse eines Stresstests veröffentlicht. Drei von fünf großen Schweizer Banken bestanden diesen Stresstest nicht, beziehungsweise sie haben die Vorgaben der Aufseher noch nicht vollständig umgesetzt. Die fünf großen für die Schweiz systemrelevanten Banken sind die UBS, Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank. Probleme machen laut FINMA die drei zuletzt genannten. Die folgende Grafik zeigt einzelne Abschnitte des Tests und zeigt was gut läuft, und was noch nicht so gut läuft. Bevor Sie die Worte der FINMA lesen, möchten wir noch allgemein anmerken: Ob die Stresstests der Notenbanken für einen echten Notfall überhaupt irgendeine Aussagekraft haben, darf bezweifelt werden. Die griechischen Banken zum Beispiel, die nachweislich längst platt sind dank gigantischer ausgefallener Kredite, haben die Stresstests ja auch bestanden. Und Institute wie UBS, Credit Suisse oder auch die Deutsche Bank – sie sind so groß von ihrem Geschäftsvolumen her, dass selbst das schönste Notfallkonzept in einer echten Krise wohl nichts nützen würde.

Hier die FINMA auszugsweise im Wortlaut:

Alle fünf systemrelevanten Schweizer Banken haben der FINMA Stabilisierungspläne (Recovery-Pläne) unterbreitet. Die FINMA konnte diese Pläne alle genehmigen. Bis Ende 2019 mussten die beiden Grossbanken überdies umsetzbare Schweizer Notfallpläne erstellen. Die FINMA hat diese geprüft. Bei der Credit Suisse beurteilt die FINMA den Notfallplan als umsetzbar. Die FINMA beurteilt die gesetzlichen Vorgaben für einen umsetzbaren Notfallplan auch bei der UBS als erfüllt, mit dem Vorbehalt, dass bestimmte Eventualverbindlichkeiten noch zu hoch sind.

Auch die drei inlandorientierten systemrelevanten Banken haben je einen Notfallplan eingereicht. Die Banken sind aber mit der Umsetzung per Ende 2019 unterschiedlich weit. Als umsetzbar gilt noch keiner dieser Pläne. Bei der Zürcher Kantonalbank besteht ein plausibler Plan, wie die für den Krisenfall notwendigen Ressourcen in den Bereichen Kapital und Liquidität vervollständigt werden können. Bei Raiffeisen und PostFinance fehlt insbesondere noch ein plausibler Plan für den Aufbau der erforderlichen verlustabsorbierenden Mittel für den Krisenfall. Alle drei inlandorientierten Banken arbeiten weiterhin an der Bereitstellung eines umsetzbaren Notfallplans.

Und hier die FINMA zu den Großbanken im Wortlaut, auszugsweise:

Die FINMA muss für beide Grossbanken einen sogenannten Global-Resolution-Plan erstellen. Im Gegensatz zum Notfallplan, der nur die systemrelevanten Funktionen in der Schweiz umfasst, bezieht dieser globale Abwicklungsplan die gesamte Bankengruppe weltweit mit ein. Die FINMA beurteilt diese globale Abwickelbarkeit (Resolvability) anhand des Kriteriums, ob die Grossbanken die für die Umsetzung des Abwicklungsplans notwendigen Vorbereitungen getroffen haben. Sie kommt dabei zum Schluss, dass beide Banken hierfür bereits wesentliche Vorbereitungsmassnahmen getroffen und damit grosse Fortschritte in ihrer globalen Abwickelbarkeit erzielt haben. So beurteilt die FINMA insbesondere die Anforderungen an die strukturelle Entflechtung als erfüllt. Mit Blick auf diese Entflechtung sind beispielsweise Holdingstrukturen und Schweizer Tochtergesellschaften geschaffen worden. In anderen Bereichen, namentlich der Liquidität für den Krisenfall, stehen jedoch noch Umsetzungsarbeiten an. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die regulatorischen Anforderungen in diesem Bereich noch fehlen.

Schaubild der großen Schweizer Banken unter dem Stresstest der FINMA

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Exporte der deutschen Industrie mit mauen Aussichten

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Kurzzeitig sah es in den letzten Monaten so aus, als würde die deutsche Konjunktur gerade eben so an der Rezession vorbei schrammen. Die Industrie ist längst in einer heftigen Rezession, aber Bau und Dienstleistungen haben das aufgefangen, sodass die gesamte Wirtschaftsleistung derzeit glatt bei 0,0% liegt. Auch die Exporte schienen sich ganz vorsichtig zu erholen. Aber gerade erst letzte Woche meldet das Institut ZEW schwache Exporterwartungen. Und heute folgt das ifo-Institut mit seinem Index für die Exporterwartungen. Der Chart zeigt die Entwicklung der Erwartungen seit 2014. Der Index ist für den Monat Februar von +0,8 auf -0,7 Indexpunkte gefallen, was man am Endes des Chart sehen kann. Die ifo Exporterwartungen basieren auf 2.300 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Sie können angeben, ob sie für die nächsten drei Monate die Exporte erwarten mit „zunehmen“, „gleich bleiben“ oder „abnehmen“. Aus allen Antworten wird dann dieser Index errechnet. Hier noch einige Detailaussagen von ifo im Wortlaut:

Die Entwicklungen rund um das Corona-Virus lassen kurzfristig kaum auf Besserung hoffen. Die Autobranche befürchtet einen verstärkten Rückgang ihrer Exporte in den kommenden Monaten. Auch in der Chemischen Industrie ist die Skepsis zurück, nach einem zuletzt leicht optimistischen Ausblick. Im Maschinenbau gehen die Unternehmen ebenfalls tendenziell von einem leicht rückläufigen Auslandsgeschäft aus. Lichtblicke in diesem Monat waren die Hersteller von Nahrungs- und Genussmitteln sowie die Getränkehersteller. Sie erwarten deutliche Zuwächse bei ihren Exporten in den kommenden Monaten.

ifo-Chart für die Erwartungen der Exporte

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