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Ölpreis legt weiter zu – Rezessionssorgen sinken

Öl-Pumpe

Der Ölpreis legt weiter zu. Wie man es bereits in den letzten Tagen in zahlreichen Medienberichten immer wieder hörte, soll die gute Laune am Ölmarkt anhalten, da die chinesische Volkswirtschaft nach dem Ende der Corona-Restriktionen wieder hochgefahren wird, was mehr Nachfrage nach Öl bedeuten sollte. Aber da ist noch mehr.

Verstärkt hört man seit Tagen Aussagen von Goldman Sachs, vom IWF, und heute auch von der Deutschen Bundesbank, die den Optimismus verstärken, dass Europa die Rezession vermeiden kann. Bislang blieb sie aus im vierten Quartal 2022. Je besser die Wirtschaft läuft, desto besser für die Öl-Nachfrage, was den Ölpreis pusht. Im größeren Bild ist die Erholung am Ölmarkt noch nicht sichtbar. In diesem Chart von Tradingview sehen wir den Kursverlauf im amerikanischen WTI-Öl seit Februar 2022. Der monatelange Preisrückgang zeigte die Angst des Marktes vor der Rezession, und damit vor einer sinkenden Ölnachfrage.

Erst seit dem 12. Dezember von Kursen um 71 Dollar aus ist der Ölpreis wieder am Steigen auf aktuell 82,34 Dollar. Eine kurzzeitige Preisdelle letzte Woche Mittwoch und Donnerstag scheint der Markt hinter sich gelassen zu haben. Je mehr Konjunkturoptimismus aufkommt, desto eher kann der Ölpreis auch weiter ansteigen. Morgen stehen Einkaufsmanagerdaten aus Europa und den USA an. Von diesen Zahlen können neue Impulse ausgehen.

Verlauf im WTI-Ölpreis seit Februar 2022

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1 Kommentar

  1. In diesem Zusammenhang ist das Finanzprodukt Rohstoffsicherungsgeschäft/Hedging/Hedgefonds wichtig.

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