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Max Otte: „Erpressungskurs gegen Deutschland“

Italien geht laut Max Otte mit seiner aktuellen Haushaltspolitik auf Erpressungskurs gegen Deutschland. Deutschland könne in Brüssel überstimmt werden, und wehre sich auch nicht. Italien sei viel, viel größer und daher viel gefährlicher als Griechenland. Bei der europäischen Schuldenpolitik ginge es laut Otte darum Deutschland quasi auszuschalten, da es zum Beispiel auch in der EZB de facto nichts zu melden habe.

Deutschland hafte, aber entscheide nicht mit in Europa. Umfangreich spricht Max Otte die Lage in Italien an über Pleitebanken, Jugendarbeitslosigkeit uvm. Im Detail werden die Risiken rund um Italien besprochen, hin bis zur Staatspleite und zum Platzen des Euro. Entweder das, oder man müsse die EU zu einem „zwangs-sozialistischen Gebilde“ umbauen, so Otte. Mehr dazu im folgenden sehenswerten Video-Interview.

Max Otte
Max Otte. Foto: IFVE CC BY 3.0



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7 Kommentare

  1. Bemerkenswert, kein Kommentar auf Ottes Interview, obwohl seine Aussagen wirklich an die Eurosubstanz gehen, mehr als Kashoggis Leiche oder die Verkäufe neuer US-Häuser. Offensichtlich glauben viele, das sei eh nur ein Problem Italiens. Wenn es denen da unten richtig schlecht geht mit Ihren Anleihen, Schulden, möglichen Staatsbankrott und wertloser Parallelwährung, betrifft das doch mich Deutschen, Österreicher usw. nicht. Oder Otte wird nicht mehr ernst genommen? In beiden Fällen täuscht man sich sehr wahrscheinlich.

    1. Nein, alles Dynamit.

      Wir haben ja das TV, da werden wir doch objektiv Informiert. Kleber, Lanz und Illner sind nicht zu ersetzen.

    2. @Columbo, vielleicht werden wir Kommentatoren müde, immer das Gleiche zu schreiben. Ändern können wir mit unseren Kommentaren ohnehin nichts, zu Italien ist alles gesagt. Ebenso zur EZB.
      Wir haften, zahlen, bluten mit utopischen Summen für die lebensfrohe Süd-Schiene und werden süd-europaweit dafür noch beschimpft. Wir prügeln lieber auf das nationale, innenpolitische Migranten-Budget ein, das einen verschwindend kleinen Anteil dessen darstellt, was uns die „offiziellen“ südlichen Lebensbejaher im Rahmen der EU/EZB kosten.

    3. Wer hat schon die Zeit, sich gegen 11 Uhr vormittags ein 48-Minuten-Video reinzuziehen, dieses zu reflektieren und zu kommentieren?
      Vielleicht ein paar emigrierte Rentner beim Zählen ihrer Goldmünzen, gelangweilte Hausfrauen beim Bügeln, introvertierte und kontaktscheue Berliner und Brandenbuger Schüler in den Herbstferien.
      Ganz sicher niemand, der sein Geld, seinen Lebensunterhalt noch selbst mit Arbeit und Leistung verdienen muss.

      1. @leftutti, Otte nur mehr für Rentner und Hausfrauen? Ich hatte das Buch von Otte 2007 zuhause, aber nicht gelesen, weil ich keine Zeit hatte, da ich meinen Lebensunterhalt mit Arbeit verdienen mußte. Tut mir heute noch leid.

  2. Task Force kündigt weltweite Regulierung von Kryptowährungen an
    https://freie-presse.net/task-force-regulierung-kryptowaehrungen/

    Die Financial Action Task Force (FATF) versteht sich als das international führende Gremium zur Bekämpfung von Geldwäsche und hat ihren Sitz bei der OECD in Paris.

    Nach Berichten von Reuters will die FATF den Kryptowährungen an den Kragen und weltweite Regulierungsstandards einführen. Kryptobörsen und Unternehmen bräuchten dann Lizenzen, die von den Staaten verwalten würden und sich an den internationalen Standards orientieren sollen. Damit will man der Geldwäschekriminalität vorbeugen und die Rechtssicherheit für Kunden und Anleger erhöhen.

    /Ironie on
    Ich schlage Goldman Sachs Lobbyisten Mario Draghi als Regulierer vor.
    Und Juncker als Fahnder für das Ressort Geldwäsche /Ironie off

  3. Ich habe nicht viel Ahnung vom Finanzwesen. Aber das Einstecktuch würde ich an Herrn Ottes Stelle etwas besser in Form bringen…… Warum ist das wichtig? Weil manche Leute aufgrund Äußerlichkeiten bereits die Kompetenz eines Menschen beurteilen. Äußerlichkeiten sind wichtig, sonst wird man hier und da nicht ernst genommen.

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