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Max Otte über Trump und die EZB-Politik

FMW-Redaktion

Max Otte wurde berühmt, als er die Finanzkrise (genauer: Das Platzen der US-Immobilienblase) korrekt vorhersagte in seinem Buch „Der Crash kommt“. Ob auch diesmal eine Art „Trump-Crash“ droht, weiß Otte nicht zu sagen, er war anfangs sogar ein „Fan“ von Donald Trump, ist aber nun mehr als ernüchtert. Doch muß man da schon die Frage stellen: war etwas Anderes zu erwarten gewesen bei Trump, als dann eintrat? Wohl eher nicht!

Otte in folgendem Video über die Märkte allgemein, sowie kritische Anmerkungen zu „Guru“ Jim Rogers und die Legalität der EZB-Anleihekäufe:


Max Otte
Foto: IFVE – Bild aus Unternehmensarchiv, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15184669



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7 Kommentare

  1. Tolles Video! Jeden Satz könnte ich unterschreiben. Was mir besonders gefällt, Max Otte ist kein Schaumschläger.

    1. Ich unterschreibe mit Ihnen.

  2. Die Einschätzung von Max Otte stimmt natürlich schon, trotzdem muss ich ihm eine gewisse Naivität unterstellen, dass Trump in der Benennung gewisser Probleme richtig lag, die Lösung oder Änderung in einem politischen System aber schwieriger sind u.länger dauern als in einer Einzelfirma waren mir u.jedem andern Normalo bewusst.DIE BÖRSE HAT ES ABER AUCH NOCH NICHT BEGRIFFEN. Übrigens habe ich Max Otte in einer TV Sendung gesehen wo er glühender Trump Befürworter war !

  3. Um Trump besser beurteilen zu können, müsste man ihn persönlich kennen. Sicher fehlen ihm so einige charakterliche Grundlagen, um sein Amt gut zu führen. Und manchmal spinnt er schon ganz schön herum, tritt in so einige Fettnäpfchen, ist zuweilen ganz schön arrogant und mit der Wahrheit nimmt er es auch öfter mal nicht so ernst. Aber nur weil andere Politiker geschickter lügen können als Trump und sich einen besseren Schein geben können, macht sie das für mich so ganz und gar nicht besser und auch nicht sympathischer. Und in einem hat Trump wirklich Recht, die Fake News versuchen unaufhörlich, ihn noch viel schlechter zu machen, als er schon ist.
    Mir ist Donald immer noch viel lieber als Hillary. Schon allein, weil die Nachrichten über ihn unterhaltsamer sind und ich ihm eher zutraue, Ursache für fallende Aktienkurse zu sein. :-)

  4. @Walter Schmid,zu 100% richtig.
    Ich möchte sogar sagen dass in unseren Gefilden linke Politiker viel toleranter angefasst werden als sogenannte Rechte,hat wahrscheinlich mit der Presse zu tun .Z.B die Linke Zelle die in Hamburg gewütet hat gibt es in Bern auch, die sogenannte Reithalle wird sogar von der Berner Stadt meines Wissens mit etwa 300 000 FR unterstützt
    ( KULTUR )

    1. Ja, da werden von oben ziemlich üble Strippen gezogen. Vor langer langer Zeit hatte ich einmal geglaubt, wir hätten unkontrollierte und der Wahrheit verpflichtete Medien und ein freies und unabhängiges Pressewesen. Von wegen. ARD, ZDF, n-tv, GMX u. v. a. sind sowas von gelenkt, dass es eine Schande für unsere Demokratie ist. Hier wird systematisch Medienhetze gegen alle betrieben, die politisch rechts stehen und die Nazikeule geschwungen. Es ist kaum noch zum Aushalten. Ich warte auf den Tag, an dem diese Leute hinter Gitter kommen.
      Aber andererseits darf Jan Böhmermann den türkischen Staatspräsidenten mit der untersten Gossensprache auf das Übelste und ganz bewusst in einem Maß beleidigen, für das man gar keine Worte mehr finden kann und er wird von unseren Politikern gedeckt. Ist doch alles nur Satire. Ich bin wahrlich kein Freund von Erdogan, aber da hatte ich mich für Deutschland geschämt.

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