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Max Otte: „Unser Finanzsystem kollabiert in der ersten Amtszeit von Donald Trump!“

Max Otte ist, darauf legt er wert, kein „Crash-Prophet!“. Er hatte zwar kurz vor der Finanzkrise mit seinem Buch „Der Crash kommt“ eben diese Crash richtig prognostiziert, war aber dann seit dem Jahr 2009 stark auf der Käufer-Seite engagiert – und lag damit wieder richtig. Nun sagt er: in den nächsten zwei bis drei Jahren wird es einen Kollaps geben, der die Finanzkrise in den Schatten stellen wird!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Max Otte ist, darauf legt er wert, kein „Crash-Prophet!“. Er hatte zwar kurz vor der Finanzkrise mit seinem Buch „Der Crash kommt“ eben diese Crash richtig prognostiziert, war aber dann seit dem Jahr 2009 stark auf der Käufer-Seite engagiert – und lag damit wieder richtig. Nun sagt er: in den nächsten zwei bis drei Jahren wird es einen Kollaps geben, der die Finanzkrise in den Schatten stellen wird. In folgendem Video erklärt Otte, der die Wahl Trumps zunächst gutgeheißen hatte, warum:


Max Otte
Foto: IFVE – Bild aus Unternehmensarchiv, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15184669

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    PK

    8. Februar 2018 12:33 at 12:33

    Max Ottes Vermögensbildungsfond hat seit Auflage Dez 2013 ein Kursplus von 10.8% erwirtschaftet. Davon müssen wir leider nochmal die jährlichen Gebühren und AA abziehen, dann verbleibt im besten Fall 5% Kursplus während der Dax in der gleichen Zeit >30% gemacht hat, US-Indizes +45%.
    Daß er sich jetzt hinstellt und so tut als hätte er seit 2009 alles richtig gemacht ist eine glatte Unverschämtheit. Nur das Jahr 2017 ist im Fond inline mit den anderen Indizes verlaufen.
    Kein Wunder, daß solche Leute wie Otte dann gegen Indextracker wie ETF wettern müssen.

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      Dewid

      11. Februar 2018 10:45 at 10:45

      Ihre Angaben stimmen nicht. Das Kursplus des Vermögensbildungsfonds von Herrn Prof. Dr. Otte seit Auflage beläuft sich auf rund 35%, wie sie hier entnehmen können: https://www.finanzen.net/fonds/max_otte_vermoegensbildungsfonds Und schreiben Sie zukünftig bitte nicht durchgängig: Fond. Dieses Anlageinstrument schreibt sich stets: Fonds (mit s). Danke. Von der Kritik des Herrn Prof. Dr. Otte im Hinblick auf Indextracker/ ETFs scheinen Sie im Übrigen nicht viel zu verstehen. Ich empfehle Ihnen, sich diesbezüglich zu informieren, insbesondere dahingehend, was es mit einer physischen versus synthetischen Replikation von ETFs auf sich hat.
      Mit freundlichen Grüßen. Dewid, Düsseldorf.

      • Avatar

        PK

        11. Februar 2018 14:13 at 14:13

        35% ist Quatsch:
        https://picload.org/view/dagcwaca/ottefonds.jpg.html
        Hier oben sieht man auch schön die massive Underperformance gegenüber Dax (rot) und SP500 (grün). Und selbst ohne den 4% AA.
        Wenn man Affen würfeln läßt hat man eine bessere Trefferquote.
        Da steht aber Otte ja gar nicht alleine da, die meisten Fondsmanager sind nicht viel besser. Siehe auch der Müller Fonds.
        Ich glaube aber, man musste die letzten Jahre schon wirklich ein Talent für Fehlgriffe haben um weniger als 30% zu erwirtschaften. Statistisch schon ungewöhnlich bei einer so hohen Investitionsquote.
        Und mit nur 6% Cash ist er ja jetzt auch voll in die Korrektur gerasselt.
        http://www.morningstar.de/de/funds/snapshot/snapshot.aspx?id=F00000Q8Q3
        Und im Gegensatz zu dem was er in den Videos sagt sind seine größten Positionen in den USA, komisch.
        Gut, daß ich da schlauer war, ich bin Anfang Januar auf 60% Cash gegangen (ja, hab ich hier gepostet falls jetzt wieder dummes Gelaber kommt).
        Er warnt die ganze Zeit vor der Überbewertung und hat dann als größte Position Alphabet (hätte übrigens auch ein MSCI ETF !!) und ist fast voll investiert.
        Und ja, es stimmt, es gibt synthetische ETF (aus steuerlichen Gründen), die muss man aber ja nicht unbedingt kaufen. Die meisten haben eh schon umgestellt.
        Meine Putzfrau mit einem MSCI World ETF Sparplan hat nach 20 Jahren die mind. 3 fache Performance gegenüber dem durchschnittlichen aktiven Fonds.
        Man braucht sich ja nur die Vergangenheit anschauen.

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          Dewird

          12. Februar 2018 21:42 at 21:42

          Sie müssen, mein lieber PK oder meine liebe PK, lediglich unter dem von mir angegebenen Link auf die solide Quelle gehen und dort anclicken: Maximum. Dann wird Ihnen die nach dem BVI-Modus errechnete Performance des fraglichen Otte-Fonds seit dessen Auflage angezeigt! (Ihr Link hingegen ist unbrauchbar) Ich stelle jedoch fest, dass Sie mittlerweile Fonds so schreiben wie es sein soll: Fonds (mit s). Das ist lobenswert! Was den von Ihnen thematisierten MSCI World ETF Sparplan anbelangt, den Ihre Putzfrau dem Vernehmen nach gezeichnet hat, so müssten Sie schon etwas deutlicher werden, denn es gibt mehrere MSCI World ETFs. Ich hoffe im Sinne Ihrer Putzfrau, dass diese nicht einen EFT mit synthetischer Replikation nutzt, denn mitnichten sind diesbezüglich lediglich steuerliche Aspekte von Belang. Vielmehr kann sich ein solcher ETF im Worst Case auch als Luftblase erweisen (Ausfall von Kontrahenten beim synthetischen SWAP-Modus). Synthetische Produkte haben sich jedenfalls bei der Lehman-Krise 2008 als üble Nummer erwiesen, wie Sie sicherlich wissen werden. Insofern sollten Sie Ihre Putzfrau – ich nutze lieber den Begriff Reinigungskraft – auf diesen Punkt ansprechen. Und vergessen Sie nicht, dass wirklich professionell gemanagte aktive Fonds einer Nachbildung des MSCI durchaus haushoch überlegen sein können. Nur bedarf es einer sehr gründlichen Auswahl eines erfahrenen Fondsmanagements. Leider ist es so, dass 70% der aktiven Fonds so jämmerlich performen, dass nicht einmal der jeweils maßgebliche Index geschlagen wird. Mit den besten Wünschen aus dem Rheinischen, Dewid.

        • Avatar

          Michael

          12. Februar 2018 23:26 at 23:26

          @PK, lieber Philipp Keller aus Neutraubling, Mitbesitzer des größten und besten Teleskops der Erde, von Teleskop chart32.de:
          https://finanzmarktwelt.de/eine-interessante-verschwoerungstheorie-mondlandung-aufhebung-der-dollar-bindung-an-gold-und-kennedy-mord-71782/#comment-34581
          Zwar unsichtbar wie ein schwarzes Loch im Menüpunkt „Team“:
          http://www.chart32.de/group/philipp
          Verborgen in der Unendlichkeit des Universums, und doch von unseren Teleskopen im lorem ipsum entdeckt:
          http://www.astrooptik.com/cms/astrooptik.php?p=EN,268,2,,1,
          Schreibt hier wirklich noch der Astrooptiker, der einst sogar Grafikdesignern und Fotografen mit 25 Jahren Erfahrung nur knapp die fachlichen Waffen strecken musste, oder schreibt hier inzwischen ein frustrierter Troll unter Ihren Initialen?
          „Quatsch, Affen, dummes Gelaber, meine Putzfrau hier, 100% totaler Blödsinn, blödsinnige Beschreibung, dümmliches Geschreibsel dort“, das entspricht doch nicht Ihrem Niveau.

          • Avatar

            leftutti

            13. Februar 2018 01:03 at 01:03

            @Michael, WOW, @PK, WOW, WOW!
            Da protzt doch fachlich einer mit einer Website bzw. Beteiligung, wegen der man vor Stolz doch fast explodieren müsste: Mir gehört mit 4 anderen auf Chile das Teleskop chart32.de (Chilean Advanved Robotic Telescope) welches von mir gebaut wurde und wir von hier per Internet steuern können. Und erscheint dann nicht einmal im Menüpunkt Team?
            Dafür erscheinen aber in der Kommentarfunktion all die üblichen und bekannten Applaudierer ohne Hinterfragungspotenzial?
            https://finanzmarktwelt.de/eine-interessante-verschwoerungstheorie-mondlandung-aufhebung-der-dollar-bindung-an-gold-und-kennedy-mord-71782/#comment-34566
            Eine Website, die im Impressum den Betreiber nennen muss, aber ansonsten seit Jahren als Inhalte nur lorem ipsum zu bieten hat, soll nicht grundsätzlich an der Seriosität eines Kommentatoren rütteln. Wenn er aber über andere als Affen, Putzfrauen und Blödsinn schreibt, sollte man sich über die Seriosität des Schreiberlings und seiner Unterstützer auch Gedanken machen dürfen.

  2. Avatar

    Lossless

    8. Februar 2018 15:53 at 15:53

    Er hat nicht ganz UNRECHT. Aber seine Performance ist unterirdisch. Wie sooo viele die vor der Kamera stehen.

    Dennoch sehenswertes Interview.

  3. Avatar

    tm

    8. Februar 2018 16:27 at 16:27

    naja, zu Max Ottes Crashprognose: „Wenn 2008, spätestens 2010 die Globalisierungsblase platzt, steigt die Inflation auf zweistellige Raten“… also noch viel mehr daneben liegen, kann man kaum.

    • Avatar

      Columbo

      8. Februar 2018 17:08 at 17:08

      @tm, Otte schrieb 2006, der Auslöser des Crashs sei wahrscheinlich das Platzen der Immobilienblase in den USA. Dann schreibt er ein Buch „Der Crash kommt“ und kurz darauf trifft das alles ein.
      Was wollen Sie eigentlich noch?

  4. Avatar

    Columbo

    8. Februar 2018 16:29 at 16:29

    Bei einem Gespräch mit meiner Bankverkäuferin, 2007 glaube ich, zog sie irgendwann Ottes Buch „Der Crash kommt“ aus einer Schublade und meinte, wenn man das alles glauben würde, könnte man den Job gleich aufgeben. Sie lieh es mir und hat es nicht mehr zurückbekommen. Ich verschlang es, zumal ich damals keine Ahnung von Börse und Ähnlichem hatte.
    Ich würde Herrn Otte zwar keinen einzigen Anlagecent geben, aber sein Buch hat mir gutgetan.
    Jetzt spricht er wieder von einem Crash und benennt auch noch den Zeitraum, was er im Gegensatz zu den bis zum Überdruß bekannten Crashpropheten in den letzten Jahren vermieden hatte.
    Das stimmt mich nachdenklich.

  5. Avatar

    OZO

    9. Februar 2018 06:29 at 06:29

    @tm: das „wenn“ also die Kondition für seine Aussage, ist ja auch nicht eingetreten. Eine Globalisierungsblase war nicht geplatzt. Und außerdem hatten die Zentralbanken zur Bekämpfung der Lehmann-Schockwellen mit Liquidität geflutet, die in die Bankenrettung floss und nicht zum Verbraucher. Die Welt ist nicht monokausal. Deshalb vor dem Urteilen genau lesen bzw. hinhören.

  6. Avatar

    Sagstetter

    5. August 2020 16:17 at 16:17

    O wie eitel doch das menschlein ist und was für ein sensibelchen wenn er kritik oder belehrung erfährt, auch wenn sie nur vermeintlich ist!
    Kaufe doch wer will fonds bei wem er will – hauptsache er fühlt sich dabei wohl.
    Die welt will betrogen werden, also soll sie betrogen werden.
    Investierst du in einen fond, gibt es viele tischgenossen – und dich werden sie mit krümeln abspeisen und dir vorrechnen, wie toll dein essen war während sie dir die tischdecke davonziehen.
    Wer ehrlich ist und logisch denkt, kann nur zu dieser erkenntnis kommen. Auf keinem der fonds steht “mutter theresa“:-)

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Banken: Es hagelt sensationell gute Quartalsergebnisse!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Hochhäuser von Banken im Londoner Viertel Canary Wharf

Was ist das los? Gerade in der schlimmsten Rezession seit Jahrzehnten sollten sich die Banken doch in einer dramatischen Schieflage befinden? Denn Kreditausfälle müssten aus Quartalsgewinnen eigentlich Verluste machen und damit folglich das Eigenkapital der Banken angreifen? Dieses Szenario steht womöglich bevor, wenn die anstehende Pleitewelle Löcher in die Bücher der Banken reißt.

Aber noch ist es nicht soweit. Derzeit hagelt es sensationell gute Quartalszahlen von Banken weltweit. Vor allem fällt auf, dass gerade die Banken tolle Zahlen melden, die stark im Kapitalmarktgeschäft tätig sind, und eher weniger im Privat- und Firmenkundengeschäft mit Krediten, wo Probleme mit Kreditausfällen drohen, und wo die Banken sich derzeit mehr denn je mühen neue Kundeneinlagen abzuweisen – weil sie selbst sonst Strafzinsen zum Beispiel bei der EZB entrichten müssten.

Banken mit starkem Kapitalmarktgeschäft im Vorteil

Wie gesagt. Wer stark im Kapitalmarktsegment engagiert ist, der feiert die Krise. Zum Beispiel lässt sich derzeit viel Geld machen mit den globalen Schuldenorgien. Wo die Banken zum Beispiel in Europa in den Erstauktionen der staatlichen Schuldenagenturen Staatsanleihen aufkaufen, können sie mutmaßlich schön und entspannt Gewinn machen mit dem Weiterverkauf der Anleihen an die EZB am Sekundärmarkt. Auch in vielen anderen Bereichen des Kapitalmarkts war die letzten Quartale viel los. Man beachte in diesem Zusammenhang die sensationell guten Quartalszahlen von Goldman Sachs vom 14. Oktober. Der Quartalsgewinn konnte gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt werden (hier die Details). Bei den anderen großen US-Banken gab es keine Katastrophen-Meldungen. Und dann am Dienstag dieser Woche meldete die Schweizer Großbank UBS ebenfalls eine Gewinn-Verdoppelung (hier die Details).

Barclays

Heute nun hat die britische Großbank Barclays ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Der Gewinn liegt mit 611 Millionen Pfund gut drei Mal so hoch wie erwartet, und auch dramatisch besser als im Vorjahr. Da war es noch ein Verlust von 292 Millionen Pfund – auch wenn man hier berücksichtigen muss, dass der Verlust aufgrund von Schadenersatzzahlungen an geschädigte Kreditnehmer zustande kam. Dennoch ist heute ein Gewinn, der drei Mal so hoch reinkommt wie erwartet, beachtlich. Außerdem hat Barclays wie viele andere Banken auch im dritten Quartal die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle deutlich reduziert, nämlich auf 608 Millionen Pfund nach 3,7 Milliarden Pfund in den ersten sechs Monaten des Jahres.

Nordea

Bei der größten skandinavischen Bank Nordea könnte man glatt meinen, dass die Krise zeitlich auf den Kopf gestellt wurde. Auch hier gab es heute Quartalszahlen. Der operative Gewinn steigt binnen Jahresfrist von 875 Millionen auf 1,09 Milliarden Euro. Die Gründe für die guten Zahlen: Einerseits mehr Kreditvergabe-Volumen in der Krise – andererseits nicht mehr vorhandene Belastungen durch Schrottkredite (331 Millionen Euro Belastung im Vorjahresquartal). Dennoch erwartet Nordea für das Gesamtjahr Kreditausfälle von gut einer Milliarde Euro. Es klingt wie ein Witz, dass jetzt Belastungen durch Kreditausfälle weggefallen sind. Aber aktuell wirkt es noch schlüssig. Es werden weltweit auch mit Staatshilfen viele neue Kredite vergeben, wo die Kreditnehmer natürlich erstmal wieder liquide sind und auch die monatlichen Raten einige Zeit lang zahlen können.

Noch sieht es gut aus

Wenn die große Pleitewelle bei Unternehmen denn kommen sollte, dürfte sich die Lage für die Banken verdunkeln. Banken wie Goldman Sachs mit fast null klassischem Privatkundengeschäft könnten auch in einer Pleitewelle gut da stehen, weil man ja keine Kreditausfälle verkraften müsste. Und die deutschen Banken? Die Commerzbank meldet ihre Quartalszahlen am 5. November, die Deutsche Bank am 28. Oktober. Es ist möglich, dass sie schon vorab als Ad Hoc-Meldung ihre Finanzdaten berichten, wenn sie zu stark von den Erwartungen abweichen. Es könnte sein, dass auch die beiden deutschen Großbanken jetzt halbwegs akzeptable Zahlen melden, und dass die bitteren Verluste der Kreditausfälle erst noch anstehen, wenn die Pleitewelle wie von vielen Experten erwartet demnächst einsetzt. Aber es kann vielleicht noch einige Zeit dauern, bis eine Pleitewelle wirklich auf die Quartalszahlen der Banken durchschlägt. Denn bis die Bank wirklich einen Kredit als Verlust abschreibt, muss erstmal der Schuldner den Bach runtergehen, dann gibt es Verhandlungen über Umschuldungen usw. Also, kurzfristig könnten auch Deutsche Bank und Commerzbank noch akzeptable Quartalszahlen melden.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Value-Werte auf der Überholspur

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es gibt gute Konjunkturindikatoren aus Deutschland und Asien. Laut Markus Koch sind die Value-Werte jetzt auf der Überholspur.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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