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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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MDax-Index Analyse: Trendwende nimmt Form an

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die anhaltende Volatilität an den Börsen spielt Investoren zuletzt so manchen Streich. Daher lohnt auch immer ein Quervergleich entscheidender Werte, wenn es um die technische Beurteilung einer Branche oder einfacher Indizes geht. Anhand des MDax-Index lässt sich seit etwa Mitte November in Zusammenspiel mit dem jüngsten Kursrücksetzer vom Widerstandsniveau von 24.150 Punkten eine bullische Ausgangslage skizzieren. Nachdem das Barometer Ende letzter Woche an der Hürde von 24.150 Punkten mit einem Ausbruch gescheitert ist, setzte der Index auf den EMA 50 auf Tagesbasis zurück. Just zu Beginn dieser Woche schossen die Notierungen wieder hoch – heute sogar mit einem Breakaway Gap! Diese Ausgangssituation lässt sich mit dem Kursverlauf seit Mitte November jetzt als mutmaßliche inverse SKS-Formation einordnen. Zwar können kurzfristig noch Abgaben unter die Vorwochentiefs auftauchen, insgesamt aber spricht der Kursverlauf eine klare Sprache.

Long-Chance beim MDax

Zu Beginn dieser Woche präsentiert sich der MDax wieder merklich stärker und konnte einen Teil seiner Vorwochenverluste aufholen. Besonders ins Auge fällt der zu heute vollzogene Kurssprung. Das impliziert ein breites Kaufinteresse der Marktteilnehmer und könnte noch in dieser Woche zu einem erneuten Test der markanten Hürde um 24.150 Punkte anführen. Aber erst ein Ausbruch über dieses Niveau – zugleich auch Nackenlinie der inversen SKS-Formation – kann tatsächlich die seit Oktober andauernde Bodenbildungsphase erfolgreich abschließen und Kurspotenzial bis rund 25.000 Punkte freisetzen. Darüber bestünde rechnerisch sogar noch viel größeres Aufwärtspotenzial. Sollte sich die zweitägige Erholungsphase beim MDax-Index hingegen als Strohfeuer erweisen, müssen Investoren unterhalb der Vorwochentiefs von 23.145 Zählern mit fortgesetzter Abgabebereitschaft auf rund 22.500 Punkte rechnen. Zwar würde eine erfolgreiche Bodenbildungsphase dadurch erschwert werden, allerdings nicht unmöglich werden. Erst wenn es wieder in Richtung der Jahrestiefs aus ende 2018 abwärts geht, schwinden die Chancen auf eine rasche Beendigung des vorherrschenden Abwärtstrends.

Widerstände: 23.758 / 24.000 / 24.150 / 24.381 / 24.500

Unterstützungen: 23.622 / 23.500 / 23.292 / 23.145 / 23.000

MDax




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Es gibt ein altbekanntes und sich aber nun änderndes Muster an den Aktienmärkten: in den letzten Wochen war es fast immer so, dass vorbörslich vor allem in Asien die Märkte stiegen und damit die Futures nach oben zogen. Nun ist es vor allem Europa, das dann für einen Schub nach oben sorgt (sowie heute trotz wieder sehr schwacher Industriedaten aus Deutschland). Aber dann – so wie auch gestern – kann die Wall Street die Gewinne nicht halten und rutscht wieder ab. Der Dax aber bleibt stark – aber warum? Offenkundig gehen Kapitalströme aus den sehr teuren US-Aktienmärkten in die viel weniger teuren Aktienmärkte Europas, auch Chinas Aktienmarkt ist inzwischen viel zu heiß gelaufen..

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Rüdiger Born: Kurz vor Ostern

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Die Einschätzungen an der Wall Street nach den jüngsten Zahlen

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  • Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in den USA ist auf 25% gefallen, gegenüber 50% vor Kurzem.
  • Beispielhaft: Die Rendite der 10-jährige US-Treasury ist in wenigen Wochen um 25 Basispunkte gestiegen.
  • Die Durchschnittsschätzungen für Q1 in den USA liegt bei 2,1%, für das zweite Quartal rechnet man bereits wieder mit 2,7%.

Die neue Umfrage von Bank of America/Merril Lynch unter den großen Vermögensverwaltern brachte folgende Ergebnisse:

  • 86% der Befragten betrachten die zeitweilige Invertierung der Zinskurve nicht als Rezessionssignal
  • Gerade noch 6% rechnen mit einer Rezession in diesem Jahr
  • 60% sind dennoch „bearish“ in puncto Wachstum und Inflationsrate

 

Kurzfazit

Das Dumme daran ist nur, dass die Wachstumshoffnungen in den Kursen bereits eingepreist sind. Die Aktienmärkte haben es gerochen, für weitere Steigerungen müsste die Wirtschaft schon noch deutlich mehr liefern.

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