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Michael Borgmann: Diese Krone ist nicht ohne!

In der heutigen Analyse wird ein Blick auf das Währungs-Paar EUR/NOK geworfen und darauf eingegangen, ob und unter welchen Bedingungen die vor ein paar Tagen unterbrochene Aufwärtsbewegung dort wieder aufgenommen werden kann.

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In der heutigen Analyse wird ein Blick auf das Währungs-Paar EUR/NOK geworfen und darauf eingegangen, ob und unter welchen Bedingungen die vor ein paar Tagen unterbrochene Aufwärtsbewegung dort wieder aufgenommen werden kann.

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Euro gegen US-Dollar: Heute Ausbruch über die 1,0900 Marke?

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100 Euro Scheine Symbolbild

Der Euro hat sich in den letzten zwei Tagen tapfer geschlagen. Die Woche verläuft für die Gemeinschaftswährung bis jetzt ganz positiv. Der Rebound, der am Freitag begonnen hat, konnte in der gestrigen Handelssitzung weiter fortgesetzt werden. Obwohl die Short-Trader in den Vormittagsstunden versucht hatten den Preis nach unten zu drücken, konnte EUR/USD bei 1,0830 die Bewegung auf der Unterseite stoppen. Hier wurde der Kurs vom gleitenden Durchschnitt aufgefangen. Zwar hatte es anfänglich so ausgesehen, als würde der Support brechen und der Euro weiter fallen, doch dazu ist es nicht gekommen. Bis zum frühen Nachmittag bewegte sich dann EUR/USD nur seitwärts.

Als aber das Verbrauchervertrauen aus den USA veröffentlicht wurde, das schwächer als erwartet ausgefallen war, hatte der Euro gegen den US-Dollar einen frischen Impuls bekommen. Die Bullen wurden wieder aktiv, der Kurs hat an Stärke zugelegt. Im Hoch notierte gestern der Major bei 1,0890. Diese Marke hat sich aber vorerst als zu stark erwiesen, und der Euro hat anschließend leicht korrigiert. Heute Nacht bewegte sich EUR/USD nur seitwärts. Es war nicht viel los am Markt, und die asiatischen Händler haben sich zurückgehalten.

Wie weit kann der Euro heute noch gegen den US-Dollar steigen?

Das Coronavirus breitet sich in Europa weiter aus (es wurden inzwischen auch Fälle in Österreich, Spanien, Deutschland und der Schweiz bekannt gegeben), die Ängste an den weltweiten Finanzmärkten nehmen zu, aber der Euro vs den US-Dollar steigt (finden Sie hier den aktuellen Video-Marktkommentar von Markus Fugmann). Und warum? Ganz einfach, der Major wurde in den letzten Wochen schon so stark abgestraft, dass jetzt ein Rebound eine ganz natürliche Reaktion ist. Trader, die auf der Short-Seite aktiv waren, stellen ihre Positionen glatt, was den Euro automatisch entlastet.

Hinzu kommt die Auflösung von Carry Trades: Investoren, die faktisch für Nullzinsen Euros geliehen hatten um sie im Dollar-Raum (oder anderen Währungsräumen) mit einer höheren Verzinsung anzulegen, schließen angesichts der rapide einsetzenden Risiko-Aversion ihre Positionen. Die Euro-Bullen wiederum platzieren ihre Long- Orders und der Kurs bewegt sich leicht in Richtung Norden. Auch die Konjunktur-Zahlen aus den USA sind nicht mehr so euphorisch.

Es kann natürlich noch lange keine Rede von einer Trendwende sein. Wer jedoch kurzfristig orientiert ist, kann aktuell auch die Long-Richtung wagen. Momentan befindet sich Euro gegen dem USD bei ca. 1,0870 (Mittwochmorgen). Es stellt sich nun die Frage, ob der Rebound weiter ausgebaut werden kann, oder ob es langsam schon mit der Gegenreaktion Schluss ist. Da die Indikatoren im mittelfristigen Bereich nach wie vor positiv gestimmt sind, hat das Währungspaar noch ein wenig Luft nach oben. Alle Händleraugen schauen jetzt natürlich auf die 1,0900 Marke. Bis dahin hat EUR/USD noch Potenzial.

Um aber dieses Niveau zu erreichen, muss zuerst der Widerstand bei 1,0891 (38,2 % Fibonacci–Retracement) brechen. Sollte es heute dazu kommen, und der Euro gegen den US-Dollar eine frische Dynamik entwickeln, wird die 1,0900 „big figure“ wahrscheinlich getestet. Dieser Bereich wird für EUR/USD wichtig sein. Es ist eine psychologische Marke, wo gerne viele Orders platziert werden. Es kann zu einem spannenden Kampf zwischen den Bullen und den Bären kommen. Wenn der Widerstand brechen sollte, hat der Kurs noch weiter Platz bis 1,0928. Hier wird aber die Luft schon dünn sein, also es empfiehlt auf diesem Level, die Long-Positionen zu schließen und die Gewinne mitzunehmen.

Sollte dagegen der Bereich von 1,0891 halten, kann es zu einer Enttäuschung am Markt kommen. In diesem Fall würde der Euro vs US-Dollar wahrscheinlich wieder fallen. Auf der Unterseite wartet auf den Major die erste wichtige Unterstützung bei 1,0835. Sollte auch diese Marke brechen, wird der Weg bis 1,0800 frei sein. Wer heute also kurzfristig orientiert ist und mit einem engen Stopp- Loss arbeitet, kann auf einen Break-Out auf der Oberseite spekulieren. Die Chancen für den Euro gegen den USD stehen noch ganz gut.

Euro vs US-Dollar im Chartverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Goldpreis, Schweizer Franken, Aktien – das große Risk Off Game!

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Ein echtes Game läuft da gerade ab

Aktuell läuft ein großer Risk Off-Risk On Trade. Hin und her. Goldpreis, Schweizer Franken, Dax und Dow wollen wir uns jetzt mal anschauen. Risk Off bedeutet, dass Anleger aus Angst (in diesem Fall vor einer weiteren Coronavirus-Ausbreitung und deb wirtschaftlichen Auswirkungen) aus Aktien fliehen, und sich auf die Suche nach sicheren Anlagen wie Gold machen. Gerade am letzten Wochenende, wo im Iran, in Südkorea, aber vor allem in Italien viele neue Infektionen gemeldet wurden, nahm die Angst zu, und schlagartig fiel der Dow 30 um gut 1.000 Punkte von Freitag Abend bis gestern Abend. Dann bis heute früh konnte der Index im Futures-Markt mehr als 200 Punkte zulegen. Man konnte also hoffen, dass der Markt heute eine Gegenreaktion nach oben zeigt. Ganz aktuell gibt es neue Fälle auf Teneriffa (hier mehr Infos).

Aber nein, bis jetzt sind die Futures wieder gefallen, und der Dow notiert wieder um die 28.000 Punkte-Marke, und droht aktuell unter die Tiefs von gestern zu fallen. Steht ein zweiter Absturz-Tag am Aktienmarkt bevor? Das entscheidet sich womöglich gerade in diesen Minuten vorbörslich bis 15:30 Uhr deutscher Zeit. Der Dax fiel gestern mehr als 500 Punkte, um dann heute Vormittag wie die Amerikaner einen kleinen Aufwärtsmove hinzulegen. Man versuchte also vorsichtig wieder etwas Risiko einzugehen. Aber nein, aktuell steht der Dax mit 12.945 Punkten sogar 25 Punkte tiefer als im gestrigen Tiefststand. Die Aktienkurse zeigen also (zumindest nach aktuellem Stand) weiter gen Süden. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie den Marktkommentar von Markus Fugmann, ob die Korrektur weiter geht.

Goldpreis zeigt Gegenbewegung

Der Goldpreis war gestern gegenüber Freitag Abend um 46 Dollar bis auf 1.689 Dollar in der Spitze gestiegen. Dann ging es heute kräftig runter auf bis zu 1.632 Dollar im Tief. Eine kräftige Gegenreaktion nach dem sehr starken Anstieg im Goldpreis in den letzten Tagen und Wochen (mehr Details dazu hier). Bis heute um 12 Uhr ging es dann wieder rauf auf 1.657 Dollar (aktuell 1.645 Dollar). Der Chart (zeigt den Goldpreis in US-Dollar seit heute Nacht) zeigt, wie instabil die Lage derzeit ist. Gold konnte einen Teil seiner wohl zu großen Abwärtskorrektur aufholen. Schwächeln die Aktienkurse in den nächsten Stunden weiter, könnte der Goldpreis wieder schnell steigen (könnte, nicht muss!).

Goldpreis in US-Dollar seit heute Nacht

Schweizer Franken steigt immer weiter an

Der Schweizer Franken ist im Risk Off-Game genau wie Gold ein Sicherer Hafen, um es mal so auszudrücken. Gestern lag das Tief bei Euro vs Franken bei 1,0589. Aktuell schwankt der Kurs um die Marke von 1,06 herum. Im folgenden Chart sieht man den Kurs im Verlauf der letzten zwölf Monate. Ein glas klarer Trend zu einem immer stärkeren Franken (fallender Euro). Das aktuelle Risk Off-Umfeld befeuert die Stärkung des Schweizer Franken (hier mehr Details).

Euro vs Schweizer Franken im Verlauf der letzten 12 Monate

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Pfund vs US-Dollar: Wird das Cable die 1,30 Marke bald ansteuern?

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Nachdem das Pfund gegenüber dem US-Dollar Mitte letzter Woche die wichtige Unterstützung bei 1,2847 halten konnte, hat das Währungspaar anschließend einen Rebound eingeleitet. Der Kurs hat über 100 pips wieder gut gemacht – und alles deutete darauf hin, dass die Erholung in der neuen Handelswoche weiter fortgesetzt wird.
Das letzte Hoch bei 1,2980 wurde dann jedoch wieder abverkauft – keine so große Überraschung, da die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster schon überkauft waren. GBP/USD notierte gestern im Tief bei 1,2885. Dieser Support war stark genug, um eine weitere Talfahrt beim Pfund gegen den US-Dollar zu verhindern. Danach hat sich der Kurs leicht erholt und klettere langsam in den Bereich über 1,2915.

In der heutigen Nacht verhielt sich GBP/USD ruhig und pendelte in einer engen Range von nicht einmal 30 Pips. Auch die anderen Hauptwährungspaare haben wenig Volatilität gezeigt. Die asiatischen Wertpapiermärkte haben allgemein eine negative Performance gezeigt. Das Coronavirus ist jetzt auch in Europa endgültig angekommen und die Sorgen haben sich an den globalen Finanzmärkten seit gestern noch gesteigert. Egal ob DAX, Dow Jones oder Nikkei, die Sorge ist überall zu spüren. Man kann die Konsequenzen für die globale Wirtschaft noch gar nicht abschätzen. Eins ist aber klar: es wird für alle teuer werden. Nichts desto trotz: das Pfund konnte gegen den US-Dollar in den letzten Stunden die Marke von 1,2920 erfolgreich verteidigen.

Kann das Pfund seine Erholung zum Dollar heute fortsetzen?

Aktuell (Dienstagmorgen) befindet sich das Pfund gegen den US-Dollar bei ca. 1,2930. Auf der Oberseite stößt der Kurs an seinen Widerstand bei 1,2940. In diesem Bereich verläuft momentan der 120er-Moving Average, der den Ausbruch auf der Long-Seite noch verhindert. Sollte dieser Bereich in den nächsten Stunden halten, werden wir wahrscheinlich zuerst wieder fallende Preise sehen. Als nächstes Kursziel wird das Pfund sehr wahrscheinlich die 1,2900 Marke ansteuern. Die „big figure“ gilt ebenfalls als eine starke psychologische Grenze, also empfiehlt es sich, in diesem Bereich Short-Positionen zu schließen oder mit einem Trailing-Stop zu arbeiten.
Wenn dagegen die Marke von 1,2940 demnächst brechen sollte, hat das Pfund noch viel Luft nach oben. Der nächste Widerstand befindet sich bei ca. 1,2980. Sollte auch diese Hürde von den Bullen erobert werden, wird klar die 1,3001 in den Fokus rücken.

Die Indikatorenlage im mittelfristigen Zeitfenster ist weiterhin positiv gestimmt, was die Bullen dazu animieren kann, neue Long-Orders am Markt zu platzieren. Am Nachmittag sollte man wachsam bleiben, denn es werden wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht, die den Kursverlauf beeinflussen können. Wichtig zu beachten ist auch der Daily Pivot Point, der heute bei 1,2922 verläuft.

Summa summarum: Bricht der Widerstand bei 1,2940, kann man mit einer Break-Out Strategie einen Long-Einstieg wagen. Je nach Dynamik, die sich entwickeln wird, kann man den Ausstieg ab ca. 1,2980 suchen. Dabei sollte man auch die Korrelationen zu den anderen GBP- Währungspaaren nicht außer Acht lassen.

Das Pfund mit weiterem Aufwärtspotential zum Dollar

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

 

Das Pfund hält sich derzeit stabil zum Dollar - und Johnso will bald mit Trump über ein Handelsabkommen verhandeln

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