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Märkte

Michael Lüders über die Huthis, den Iran und Saudi-Arabien

Markus Fugmann

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Was ist da wirklich abgelaufen bei den Angriffen auf die saudischen Öl-Anlagen? Sind die Huthi-Rebellen wirklich in der Lage, einen solchen Angriff zu führen? Ja, sagt Michael Lüders, einer der besten Kenner des Nahen Ostens. Denn die Huthis haben das jemenitische Militär überrannt, wodurch ihnen die Waffen der jemenitischen Armee in die Hände gefallen sind – und diese Waffen sind vorwiegend amerikanische Waffen.

Das ist ähnlich wie einst bei den Taliban, die die Amerikaner massiv auch mit Waffen im Kampf gegen die Sowjets unterstützt hatten: wie ein Bummerang fallen die meist kurzsichtigen Aktionen der Amerikaner wieder auf sie selbst zurück – mit amerikanischen Waffen werden dann Amerikaner oder mit den USA verbündete Parteien getroffen!

Wenig zur Sprache kam auch, dass die Saudis trotz der milliardenschweren Einkäufe von US-Waffen nicht in der Lager waren, ihre „Kronjuwelen“, sprich die Öl-Anlagen, zu schützen. Daher zieht Michael Lüders auch und vor allem für die Amerikaner ein depremierendes Fazit: mittels minimalem Einsatz schaffen es die Huthis (oder der Iran) den Saudis maximalen Schaden zuzufügen – und das trotz der US-Waffen im Bestand der Saudis. Das dürfte – so die Schlußfolgerung von Michael Lüders – letzlich dazu führen, dass die US-Rüstungsindustrie im Nahen Osten deutlich an Prestige verloren wird:

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Gute Hintergründe zu dem Konflikt Iran mit Saudi-Arabien bietet dazu auch die Arte-Dokumentation „Iran: Im Zentrum der Spannungen“:

Michael Lüders hält es für möglich, dass die Attacken auf die saudischen Öl-Anlagen von den Huthis ausgingen

Von Amrei-Marie – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57402792

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Indizes

Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Heute ist Feiertag in den USA. Mit Futures oder CFDs wäre der Handel in den Indizes auch heute möglich. Geht das was im Chart? Schauen wir und das mal an im Video.

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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