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Mietendeckel in Berlin: Auf 7,97 Euro gedeckelt! Ein Wahnsinn, bei dem alle verlieren!

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Beschlossen wurde ja schon unlängst in Berlin, dass die Mieten nicht mehr steigen sollen für den Zeitraum von fünf Jahren. Nun werden zum Mietendeckel Details bekannt. Nach übereinstimmenden Berichten soll bei Wohnungen, die im Bundesland Berlin einen Erstbezug bis zum Jahr 2013 hatten, die Miete pro Quadratmeter bei maximal 7,97 Euro liegen. Bei Erstbezug bis 1990 soll der Preis bei maximal 5,64 Euro liegen. Auch gibt es andere Eingruppierungen, aber 7,97 ist die maximal mögliche Miete. Bei Wohnungen, die nach 2013 ihren Erstbezug hatten, soll der Berliner Mietendeckel nicht gelten.

Dennoch, so möchten wir es sagen: Dieses Monstrum würgt Renovierungen und Neubautätigkeit in Berlin ab. Denn steigen die Mietpreise bei Neubauten immer weiter an, dann wird dieser Berliner Senat auch nicht davor zurückschrecken Mietpreise für Neubauten zu regulieren. Davon darf man getrost ausgehen, so unsere Meinung. Also, welcher Investor soll Neubauten für Mietwohnungen in Berlin noch angehen? Bei dieser katastrophalen Außenwirkung, bei dieser nicht mehr vorhandenen Vertragsfreiheit in einer freien Wirtschaft? Mietwohnungen bauen, das bedarf einer jahrelangen Phase von Grundstückskauf, Planung und Bau. Da kann man nicht mal eben seine Meinung schnell ändern. Investoren brauchen Rechtssicherheit. Und diese Länderregierung in Berlin strahlt genau das Gegenteil aus.

Vordergründig will man natürlich dem Bürger etwas Gutes tun. Aber: Dadurch entsteht keine einzige zusätzliche neue Wohnung. Ganz im Gegenteil. Wohnungskonzerne ließen schon durchblicken, dass sie ihre Neubau-Investitionen aus Berlin weg verlagern wollen. Auch viele kleinere Investoren werden Berlin verlassen und in anderen Bundesländern neu bauen, so meinen wir. Damit erhöht sich in Berlin nur die Verknappung an neuem Wohnraum. Alte Wohnungen werden wohl gar nicht oder fast gar nicht mehr saniert bei so arg gedeckelten Mietpreisen, und Neubauten dürften deutlich zurückgehen! Die Mieter kämpfen um immer weniger neue erstellte Wohnungen. Damit profitieren vor allem die Mieter, die am Solventesten sind.

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Denn auch wenn der Mietpreis gedeckelt wird, so will der Vermieter doch lieber einen Besserverdiener als einen Geringverdiener als Mieter haben. Und der Besserverdiener kann seine Chancen mit der Überreichung eines „Umschlags“ deutlich erhöhen? Tja, bei jeglicher Art von Verzerrung durch den Staat (so gut sie auch gemeint sein mag) gibt es Ausweich-Mechanismen, die fast automatisch in Gang gesetzt werden. Am Ende verlieren bei diesem Mietendeckel alle. Aber in dieser Berliner Regierung wollen wohl zu viele Protagonisten ihre ideologischen Träume im Kampf gegen das böse Kaptital endlich mal ausleben? Ja, aber natürlich. Von der Grundidee ist es natürlich richtig etwas tun zu wollen gegen diese enormen Mietsteigerungen. Aber durch diesen Mietendeckel entsteht wie gesagt nicht eine neue Wohnung! Und die Zahl neuer Wohnungen dürfte deutlich zurückgehen!

Die Aktien von Deutsche Wohnen (-3,5%) und Vonovia (-1,9%) fallen heute gegenüber den Schlussständen von Freitag Abend. Das ist nachvollziehbar, da sie natürlich älteren Wohnungsbestand in Berlin haben, der nun vom Preis her gedeckelt sein wird. Es ist mehr als fraglich, ob dieser Berliner Mietendeckel verfassungsrechtlich überhaupt Bestand haben kann. Man darf davon ausgehen, dass Vermieter dagegen vorgehen werden. Aber erst einmal scheint der Wahnsinn seinen Lauf zu nehmen.

Berlin Kreuzberg - Mietendeckel wird Investoren abschrecken
Berlin Kreuzberg. Foto: pixabay / Moritz_Nack

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Tino Gruchmann

    26. August 2019 13:21 at 13:21

    Totaler unsinn, was Sinn machen würde währe Sozialwohnungen zu bauen mit Geld worauf negative Zinsen gezahlt werden

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Markus Koch LIVE zum Start an der Wall Street – Quartalszahlen im Fokus

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Auch heute sind die Quartalszahlen der US-Konzerne im Fokus. Sie werden jetzt im Detail besprochen.

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Aktuell: Continental mit Ad hoc-Info zu Abschreibungen, Verlusten und Spin Off

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Continental steht als Autozulieferer bereits seit Monaten voll im Orkan namens Autokrise. Jetzt gibt es eine Ad hoc-Mitteilung von Continental und eine Info zum Spin Off eines Teils des Unternehmens, um diesen Teil separat an die Börse bringen zu können. Vorab die Info: Die Continental-Aktie steigt aktuell dank dieser Infos von 120,47 Euro auf jetzt über 123 Euro! Zuerst zur den Abschreibungen. Hier der wichtigste Teil der Veröffentlichung im Wortlaut:

Im Rahmen ihres jährlichen Planungsprozesses wird die Continental AG im dritten Quartal 2019 Wertminderungen von rund 2,5 Milliarden Euro berücksichtigen. Wertminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Annahme der aktuellen Geschäftsplanung, dass sich die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den kommenden fünf Jahren (2020-2024) nicht wesentlich verbessern wird. Basierend auf dieser und anderen Annahmen sind Wertminderungen in den Divisionen Chassis & Safety, Interior und Powertrain in Höhe von 724 Millionen Euro, 1,537 Milliarden Euro, bzw. 244 Millionen Euro vorzunehmen. Der wesentliche Teil der jetzt zu mindernden Werte geht auf Akquisitionen vor 2008 zurück.

Insbesondere werden die Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen zu einem negativen Wert des berichteten EBITs für das dritte Quartal 2019 führen. Gleiches gilt für das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis für das dritte Quartal 2019 und für das Geschäftsjahr 2019. Continental erwartet durch diese Wertminderungen und Restrukturierungsrückstellungen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019.

Und nun zum Spin Off. Hier Continental vollständig im Wortlaut:

Der Vorstand der Continental AG hat beschlossen, die Vorbereitung eines möglichen Teilbörsenganges von Vitesco Technologies (jetzige Division Powertrain) nicht mehr länger zu verfolgen. Stattdessen wird nun allein eine Abspaltung von 100 Prozent von Vitesco Technologies mit anschließender Börsennotierung – ein sogenannter Spin-Off – angestrebt. Die Zustimmung des Aufsichtsrats der Continental AG vorausgesetzt soll der geplante Spin-Off am 30. April 2020 der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Continental Gebäude
Foto: © Continental AG

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Bayer startet neue Innovationsoffensive

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Lieber Börsianer,

DAX-Unternehmen werden häufig als schwerfällige Dickschiffe wahrgenommen, die längst an Innovationsgeist verloren haben und nur noch wegen ihrer schieren Größe erfolgreich bleiben. Daran ist wahr, dass sich große Strukturen mit ihren beamtenähnlichen Stabsabteilungen nur langsam verändern lassen. Doch es geht auch anders. Das zeigen uns viele große Unternehmen immer wieder. Beispiel: Bayer ist ein Schwergewicht in der Gesundheits- und Agrarwirtschaft. Rund 117.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Um flexibel und innovativ zu bleiben, ist bei dieser Größe manchmal allerdings ein bisschen Schwung von außen hilfreich. Und den holt sich Bayer immer wieder ins Haus. So gründet Bayer gemeinsam mit Arvinas ein Joint Venture namens Oerth Bio. Arvinas ist ein Biotechunternehmen aus den USA, das eine neue Klasse von Medikamenten entwickelt, die das körpereigene natürliche…..

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