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Militärputsch gegen Erdogan! Lira kollabiert

Das türkische Militär putscht gegen Erdogan! Istanbuler Flughafen besetzt, Schüsse nahe des Präsidentenpalasts in Ankara..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Das türkische Militär putscht gegen Erdogan! Istanbuler Flughafen besetzt; Schüsse nahe des Präsidentenpalasts in Ankara; Kriegsrecht verhängt durch Militär; staatliches Fernsehen unter Kontrolle der Militärs; Erdogan, der im Urlaub weilt, fordert Bevölerung zum Widerstand auf; Erdogan per Handy bei CNNTurk: Mindeheit des Militärs putscht, bin auf dem Weg nach Ankara; staatlicher Sender TRT offline; USA: Militärputsch, noch unklar, wer gewinnt; Helikopter beschießen Hauptquartier des staatlichen Fernsehens; US-Regierungsquellen: Deutschland würde Erdogan kein Asyl geben; Militärfahrzeuge auf dem Weg zum Präsidentenpalast in Ankara; Schüsse in Nähe des Parlaments und am Istanbuler Flughafen; Bericht: Erdogan beantragt Asyl in Großbritannien; Bilder von Verletzten auf Istanbuls Straßen..

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Die Lira kollabiert – hier Dollar-Lira:

usdtry150716

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https://twitter.com/ReutersWorld/status/754070008423211009 RE

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https://twitter.com/agirecudi/status/754072281069056001

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    KarlM

    15. Juli 2016 23:07 at 23:07

    ERDOGONE ;-)

  2. Avatar

    m.d

    16. Juli 2016 03:19 at 03:19

    Gott sei dank. Die Demokratie hat gewonnen.

    • Avatar

      KarlM

      16. Juli 2016 11:38 at 11:38

      *ROFL* Der war gut :D

      VG KARL

  3. Avatar

    Marcus

    16. Juli 2016 13:36 at 13:36

    Ist doch schon wieder erledigt! Viel Lärm um nichts.

  4. Avatar

    hans

    16. Juli 2016 17:16 at 17:16

    Jetzt aber schnell in die EU, solche Leute sind gefragt.

    Schade das man die USA nicht aufnehmen kann, das sind auch solche Leute.

  5. Avatar

    SecurityScout

    17. Juli 2016 02:26 at 02:26

    Das war eine False Flag Aktion von Erdogan.
    Damit kann er jetzt die Armee und andere staatliche Stellen säubern.

    Wie naiv sind die Leute?

    • Avatar

      Thomas

      17. Juli 2016 20:57 at 20:57

      Ich will jetzt hier nicht behaupten, dass es eine False Flagge Operation war, aber es ist doch sehr auffällig, wie stümperhaft hier seitens der Putschisten gearbeitet wurde.
      Normalerweise sollte das Militär solche Dinge bestens planen können und dann so was. Ziemlich schnell war der Putsch abgewehrt, was nicht gerade für militärischer Planung spricht und der Oberhammer ist ja, dass da Ziel anscheinend noch nicht mal da war (Urlaub). So dumm kann kein Militär sein!
      Wenn man zudem noch hört und sieht, wem das alles jetzt in die Schuhe geschoben wird, muss man allerdings hellhörig werden.

  6. Avatar

    m.d

    17. Juli 2016 20:07 at 20:07

    ja die Demokratie hat gesiegt. ok unsere Demokratie ist noch in der Entwicklungsphase und noch nicht soweit wie die deutsche, französische oder englische aber schon mal weiter wie in vielen anderen Ländern.
    mal abgesehen davon ist die liebe zu Erdogan auch ein stück weit immer die negative Berichterstattung der ausländischen Medien schuld. egal was er macht und tut, es wird immer die Wahrheit mit einer lüge ersetzt. bin schon seit 45 Jahren in Deutschland und ich liebe dieses Land. Alle Türken schätzen die Deutschen, Gründe sind genug vorhanden ( Autos, Technologie uvm.)
    aber warum diese Abneigung auf uns Türken.
    der Putschversuch wird irgendwie befürwortet.
    In den 90 Jahren als die Kurden kamen hieß es ach die bösen Türken.
    Dann die Armenien Abstimmung gegen uns.
    uvm.
    Aber im 1.Weltkrieg haben wir schulter an schulter, mit euch zusammen gekämpft.

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

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am

„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

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Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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am

Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

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am

Von

Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

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