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Milliardäre in 2017 mit größtem Vermögenszuwachs jemals – 2 neue China-Milliardäre pro Woche

Die UBS hat zusammen mit PwC ihren jährlichen Report über Milliardäre veröffentlicht. Darin gibt es allerlei interessante Zahlen. Zum Beispiel soll China pro Woche zwei neue Milliardäre hervorbringen, ganz Asien pro Woche 3 neue. Die chinesischen Milliardäre haben 2017 ihr Vermögen um 39% vergrößert auf 1,12 Billionen Dollar. 2006 gab es nur 16 Superreiche in China, 2017 waren es schon 373.

Die UBS spricht euphorisch davon, dass dies erst der Anfang sei. In der letzten Dekade hätten Chinesen einige der erfolgreichsten und größten Unternehmen aufgebaut. Die chinesischen Superreichen hätten sich ihr Vermögen selbst erarbeitet. In China komme alles zusammen, von der Unterstützung durch die Regierung, über die große Bevölkerung, die technologische Innovation, bis hin zum Produktivitätswachstum. Das gebe den Menschen dort große Möglichkeiten.

Das globale Vermögen der Superreichen wuchs letztes Jahr um 19% auf 8,9 Billionen Dollar. Es gab weltweit 2158 Milliardäre. Das Wachstum ihres Vermögens lief noch nie so gut wie letztes Jahr! In den USA stieg das Vermögen der Milliardäre mit +12% langsamer als im Rest der Welt. Mit 3,6 Billionen Dollar konzentriert sich in den USA aber immer noch am meisten Geld bei den Superreichen – laut Aussage von UBS vor allem dank der Tech-Industrie. In Westeuropa stiegt das Vermögen der Milliardäre von 2016 auf 2017 um 19%, und die Anzahl der Milliardäre stieg um 4%. Der durchschnittliche Milliardär auf diesem Planeten ist laut Studie 63 Jahre alt, männlich, und hat ein Vermögen von im Schnitt 4,1 Milliarden Dollar.

Laut UBS sind 2017 doch tatsächlich 199 Gründer Self Made-Milliardäre geworden, wozu auch die Bereiche Blockchain, Peer to peer-Lending und Grüne Energie zählen. Unsere Anmerkung: Wohl größtenteils Buchgewinne!? Die UBS erwartet durch den Handelskrieg zwischen China und USA Auswirkungen auf die Vermögen der Superreichen. Denn von Sommer 2018 aus gesehen könnten Aktienkurse um 20% fallen. Die folgende Grafik zeigt: Wirtschaftskrisen wie Dotcom 2000 oder Immobilien 2008 können den Vermögenszuwachs der Milliardäre nicht aufhalten. Es geht immer weiter nach oben.

Milliardäre

So verteilen sich die Milliardäre auf dem Planeten.

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1 Kommentar

  1. Mit wird schlecht. Soll man nun jubeln, dass Dank der Deregulierung die Vermogenskonzentration immer weiter zunimmt. Von den Millarden die nach der Finanzkriese in die Märkte gepumpt wurden sieht die breite Bevölkerung nichts. Ganz im Gegenteil, die Reichen wurden noch reicher. Zum Dank gibt’s Mietpreisexpolosion, Flüchtlingskriesen und Weltweiten Rechtsruck.

    Aber was soll man auch von einer Sozialdemokratie erwarten, welche die größte Vermögensungleichheit in der Menschheitsgeschichte hinterlässt. Dann wohl doch Fassadendemokratie.

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