Der aktuelle gesetzliche Mindestlohn von 12,82 Euro steigt ab Anfang 2026 auf 13,90 Euro je Stunde und ab Anfang 2027 auf 14,60 Euro. Das ist von jetzt ab gesehen binnen 18 Monaten ein Anstieg um 13,88 %. So hat es heute die Mindestlohn-Kommission entschieden, die aus Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern besteht. Ist das nicht wunderbar? Hier spreche ich über die gute Entscheidung, die aber eigentlich schlecht ist.
Mindestlohn steigt drastisch – Desaster mit Ansage
Zunächst die gute Seite: Ich persönlich wünsche jedem einzelnen Arbeitnehmer so viel Lohn wie nur irgend möglich! Wer ganz wenig verdient, kommt kaum über die Runden, und jeder zusätzliche Euro hilft im Alltag, und vielleicht kann man sogar was auf die hohe Kante legen, wenn der Lohn deutlich ansteigt? Die Mindestlohn-Kommission schreibt dazu aktuell unter anderem: „Die Erhöhungsschritte sind Ergebnis einer Gesamtabwägung, die die Mindestschutzfunktion des gesetzlichen Mindestlohns festigt sowie die erwarteten Entwicklungen am Arbeitsmarkt und hinsichtlich der Konjunktur berücksichtigt. Einzelne Gesichtspunkte wurden in der Kommission unterschiedlich diskutiert und bewertet. Vor dem Hintergrund der vorliegenden Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Erkenntnisse zur Beschäftigungs- und Wettbewerbssituation hält die Mindestlohnkommission den Vorschlag der Vorsitzenden für vertretbar, den Mindestlohn in diesen Schritten zu erhöhen, um den Mindestschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wirksam zu verbessern.“
Das Problem lautet Produktivität: In einer Fabrik kann man durch bessere Produktionsabläufe, modernere Maschinen etc die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen, wodurch der Arbeitgeber auch höhere Löhne zahlen kann. Aber beispielsweise in einem Friseursalon? Wie soll der Friseur/die Friseurin pro Stunde mehr Kunden als bisher abfertigen? Denn nur dann kann der Arbeitgeber einen höheren Stundenlohn zahlen. Alternativ bleibt nur der Ausweg: Der Friseursalon muss die Preise kräftig anheben oder auf eigene Gewinnmarge verzichten oder sogar Verluste schreiben – nur dann sind höhere Löhne möglich.
Gerade bei Friseuren, Bäckern und vielen anderen Betrieben mit „einfachen“ Tätigkeiten, wo der Mindestlohn gezahlt wird, wird es für die Arbeitgeber immer schwieriger, je höher der Mindestlohn ansteigt. Man muss zwansläufig die Preise für die Kunden erhöhen. Aber immer mehr Kunden können astronomische Preise für Frisuren oder Brötchen nicht mehr bezahlen. Auch deshalb sieht man – so meine Meinung – wohl bundesweit seit Jahren das Sterben von immer mehr kleinen inhabergeführten Läden aller Art.
Aber diese Denkweise, dass bei einfachen Tätigkeiten und Branchen mit minimalen Gewinnmargen für die Unternehmen nur bei Produktivitätswachstum auch die Löhne steigen können, ist zu komplex für viel sozialistisch denkende Menschen. Man denkt nur eindimensional. Die Denkweise lautet: „Der böse kapitalistische Ausbeuter soll dem ausgebeuteten Arbeiter endlich mehr zahlen, soll er doch auf einen Teil seiner Gewinne verzichten“. Wenn die Welt doch so einfach wäre. Aber diese Denkweise ging bisher immer schief, und sie geht hierzulande auch bereits schief.
Frank Schäffler schafft es die mutmaßlichen Auswirkungen dieser drastischen Mindestlohn-Erhöhung in wenigen Worten auszudrücken: „Das ist das Ende des Spargels und der Erdbeeren aus Deutschland.“ Was er damit meint? Logisch: Wie teuer müssen Erdbeeren und Spargel bei so einem hohen Mindestlohn aus deutschem Anbau werden, wenn Bauern diese Produkte noch kostendeckend ernten und vertreiben wollen? Die Produkte werden so teuer, dass immer weniger Kunden kaufen. Also werden solche Produkte zukünftig wohl immer öfter aus dem Ausland kommen. Das dürfte eine der Folgen sein.
Das ist das Ende des Spargels und der Erdbeeren aus Deutschland. https://t.co/t9CEFABsiH
— Frank Schäffler (@f_schaeffler) June 27, 2025
IW: „Schleichender Verlust von einfachen Jobs“
Die Mindestlohn-Erhöhung dürfte zu einem schleichenden Verlust von einfachen Jobs führen, so schreibt es das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einem aktuellen Kommentar nach heutiger Bekanntgabe des Kommission. Weiter schreibt das IW: Über Monate hatte vor allem die SPD mit wachsendem Furor eine rasche Erhöhung auf 15 Euro gefordert. Mit dem Beweis ihrer Handlungsfähigkeit setzen die Sozialpartner der politischen Einmischung klare Grenzen. Respekt!
Der erste Schritt lässt sich durch die nachlaufende Orientierung am Tariflohnindex gut begründen, der zweite Schritt geht klar über dieses Kriterium hinaus. Natürlich schlägt sich in den 14,60 Euro der Paradigmenwechsel von 2022 nieder, als die Ampel-Regierung den Mindestlohn mit hohem politischem Aufwand per Gesetz auf 12 Euro erhöht hatte. Auch die Weiterentwicklung des Mindestlohns zu einem Living Wage ist kritisch zu sehen, weil sie verteilungspolitisch kaum wirkt und zu einem schleichenden Verlust von einfachen Jobs führen wird.
Das Entscheidendste hat aber die Kommissionsvorsitzende vor der Bundespressekonferenz gesagt: „Die Sozialpartner haben bewiesen, dass sie gestaltungsfähig und gestaltungswillig sind und Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen.“
SPD und andere Befürworter eines 15-Euro-Mindestlohns sind gut beraten, diese Entscheidung zu respektieren. Ein neuerlicher Staatseingriff würde die grundgesetzlich garantierte Tarifautonomie torpedieren. Will man mit Klagen gegen einen neuerlichen Eingriff vor dem Bundesverfassungsgericht landen? Statt sich auf diesen politischen Abweg zu begehen, sollte sich die Politik der Aufgabe zuwenden, die Sozialversicherungsbeiträge zu stabilisieren. Mehr Netto vom Brutto – damit wäre Mindestlohn-Beziehern deutlich mehr geholfen.
Commerzbank-Aussagen
Die Ökonomen der Commerzbank schreiben aktuell (auszugsweise): Der Mindestlohn würde wohl erneut stärker zulegen als die Tariflöhne. Dies dürfte die Lohnkosten erhöhen und damit die Inflation eher anschieben und gleichzeitig auf längere Sicht die Aussichten geringqualifizierter Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern.
Der kräftige Anstieg des Mindestlohns dürfte die Lohnkosten der Unternehmen weiter zulegen lassen, zumal er auch auf die Löhne ausstrahlen wird, die knapp über der neuen Untergrenze liegen. Sollte die Konjunktur in den kommenden beiden Jahren – wie von uns erwartet – wieder anziehen, dürften die Unternehmen diese höheren Kosten zunehmend an ihre Kunden weitergeben, sodass die Verbraucherpreise auch aus diesem Grund wieder etwas stärker steigen dürften.
Seit der Einführung des Mindestlohns wird darüber diskutiert, inwieweit er die Beschäftigungschancen geringqualifizierter Arbeitskräfte beeinträchtigt. Bisher kommen die meisten Studien zu dem Ergebnis, dass ein solcher Effekt nicht zu erkennen ist. Allerdings verringert ein stärkerer Lohnauftrieb, der wie oben beschrieben durch kräftige Anhebungen beim Mindestlohn zusätzlich angeschoben wird, die preisliche Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Zudem ist zuletzt die Arbeitslosigkeit insbesondere bei Geringqualifizierten kräftig gestiegen. Dies mag auch an der großen Zahl an Flüchtlingen liegen, die auf den Arbeitsmarkt drängen. Deren dringend notwendige Integration in den Arbeitsmarkt wird durch einen höheren Mindestlohn aber sicherlich nicht erleichtert.
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Der Staat hat ja auch ein großes Interesse an einem hohen Mindestlohn, da mehr Steuereinnahmen, mehr Beiträge in KV und RV. Klarer Interessenskonflikt, wie bei der Post. Staat = größter Aktionär bestimmt, was die an Porto nehmen dürfen.
Auch mit 14,60 Euro ist bei dem deutschen Rentensystem Alterarnut vorprogrammiert.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Na, dann produziert Spanen mit noch einmal 5€/Stunde noch viel mehr Altersarmut. Kehre vor deiner eigenen Haustür in Andalusien.
@Helmut Altersarmut ist auch mit 60 €/h vorprogrammiert wenn man nicht selbst vorsorgt. Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und selbst aktiv werden.
Hallo @ Walter
Wie kann man nur mit so wenig Worten soviel Wahrheit schreiben!!!
Deshalb bin ich auch 1986 aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgetreten und habe privat vorgesorgt.
Und- ich habe 2000 Deutschland verlassen.
Gott sei Dank.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@ Tagelöhner.
Du hast keine Ahnung.
Die Mindestrente von fasst 16.000 Euro im Jahr, bekommt ein verheirateter Spanier, wenn er 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat.
Egal wieviel er eingezahlt hat.
Daher kommt es oft vor, dass die Rente wesentlich höher ist, als sein vorheriger Lohn.
Diese Rente wurde 2025 um 9,1 % erhöht.
Und spanische Rentner müssen keine Krankenkassenbeiträge zahlen.
Wieviel Jahre muss ein deutscher Rentner wieviel in die Rentenkasse einzahlen, um Netto 16.000 Euro (ich glaube genau sind es 15.775 Euro) im Alter zu erhalten. Das 30 fache?
Ich kenne die Zahlen dieses Mindestrente deshalb genau, weil meine Ehefrau diese Rente erhält.
Also: Bevor Du hier so einen Blödsinn schreibst, erst mal schlau machen.
Natürlich wird das in der Tagesschau den deutschen Rentnern verheimlicht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
der einzige, der wie üblich Blödsinn schreibt, bist du. Lt. der spanischen Regierung betrug die Rentenerhöhung 2.34% in 2025.
und komisch: ausgerechnet Andalusien gehört zu der Region, wo das Risiko zur Altersarmut besonders hoch ist.
Wie immer von dir: geistiger Dünnschiss
Mein Gott Tagelöhner
bis Du wirklich so blind oder tust Du nur so?
Einfach mal googlen:
Das müsste man doch auch mit einer mäßigen Intelligenz können.
Und dann erfährst Du:
…Die spanische Mindestrente wird im Jahr 2025 um ***9,1% ***erhöht. Dies ist Teil eines umfassenden Pakets zur Erhöhung der Renten und des Mindestlohns, das von der spanischen Regierung beschlossen wurde. Konkret bedeutet dies, dass die ***nicht beitragsbezogenen Sozialrenten***, zu denen auch die Mindestrente gehört, um diesen Prozentsatz steigen werden.
Erklärung von mir:
Das sind Renten, die nur deshalb bezahlt werden, weil 15 Jahre Beiträge gezahlt wurden.
Gleichgültig wie hoch die Rentenbeiträge waren.
In den letzten 3 Jahren wurden die Mindesrenten in Spanien um 20 % erhöht.
Nun weiter.
…Für Rentner mit unterhaltsberechtigtem Ehepartner wird die Mindestrente in Spanien im Jahr 2025 15.786,40 Euro pro Jahr betragen, während Personen ab 65 Jahren 12.241,60 Euro pro Jahr erhalten werden gemäß Titan Wealth International,.
https://www.google.com/search?q=spanische+Mindestrente+wird+um+9%2C1%25+er&num=10&sca_esv=6d0ad94c53cfdd66&sxsrf=AE3TifNs3JZGywDWp8JteCXCNK3Fc92jyA%3A1751053422553&ei=bvReaJXKIYmIkdUPvNOGWA&oq=spanische+Mindestrente+und+du&gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiHXNwYW5pc2NoZSBNaW5kZXN0cmVudGUgdW5kIGR1SABQAFgAcAB4AZABAJgBAKABAKoBALgBEsgBAPgBBpgCAKACAJgDAJIHAKAHALIHALgHAMIHAMgHAA&sclient=gws-wiz-serp&gs_ivs=1
…Mindestbeitragszeiten
In Spanien sind nicht nur Angestellte, sondern auch Selbstständige sozialversicherungspflichtig. Rentenansprüche entstehen, wie schon erklärt, erst ab einer Mindestbeitragszeit von 15 Jahren. Doch auch, wer kürzer in Spanien berufstätig war, kann die Voraussetzungen des Landes zur Rentenzahlung erfüllen, wenn die zusätzliche Erwerbstätigkeit in Deutschland in der Summe die Grenzen von 15 Jahren überschreitet….
Das war bei meiner Ehefrau so.
Sie hatte nur 11,5 Jahre Rentenbeiträge in Spanien.
https://die-inselzeitung.com/services/service/rente-auf-mallorca-versorgt-im-alter-lohnt-sich-die-doppelrente-teil2/
Ja Tagelöhner.
Bleib Du mal lieber in Deutschland und glaube weiter der Tagesschau.
Und halte alle die in Freuden in Spanien leben können für Idioten.
Wir können hier als Rentner sehr gut von unseren Renten leben.
Denn zu den etwa 16.000 Euro kommen noch etwa 10.000 Euro Rente von meiner Ehefrau und mir .aus Deutschland.
Und alles steuerfrei und ohne Krankenkassenbeiträge.
Ihr könnt ja in Deutschland lieber das Geld in der Welt verteilen.
Spanien gibt auch was den Rentnern.
Nochmal:
Wie lange muss dafür in die deutsche Rentenkasse eingezahlt werden?
Ich hoffe Du hast nun alles verstanden.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, dasThema ist der Mindestlohn und nicht die Mindestrente. Einfach mal nicht so viel labern.
@Helmut
Du beweist mal wieder, dass du nicht in der Lage bist zu lesen:
Ja, die spanische Mindestrente wird ab dem 1. Januar 2025 um 9,1% erhöht. Dies betrifft die nicht beitragsbezogenen Sozialrenten und den Mindestlohn, während andere Renten um 2,8% steigen.
Die Rente wurde also NICHT pauschal um 9.1% erhöht wurde, wie du uns glauben machen willst. Du kanst einfach nicht lesen. Wie immer!
Und keine Sorge, ich bleibe in Deutschland.
Was nutzt mir es, keine KV zu zahlen, wenn die Versorgung schlechter ist? Warum sollte ich in ein so verkrachtes Land ziehen, wo nach deiner Aussage Black outs die Regel sind? Nirgends in Deutschland ist das Fall. Warum sollte ich in ein Land ziehen, dass so marode ist, dass die Stromversorgung und ein paar Tage danach das Telefonnetz landesweit zusammenbricht? Warum sollte ich in Land ziehen, wo der Klimawandel weite Teile des Landes unbewohnbar machen wird und zwar in naher Zukunft?
Bleib du mal in Spanien und mach dir Gedanken, was in Spanien alles falsch gemacht wird.
@Helmut
in Spanien beträgt die Armutsquote für 65+ 27.4% vs 14.9% in Deutschland.
Kehre einfach vor deiner eigenen Haustür und erzähl uns keine Märchen.
@ Armutsbeauftragter
Hier war nicht die Rede von der Armutsquote, sondern vom Mindestlohn.
Aber wo Du es gerade schreibst.
Ich gelte mit etwa 550 Rente aus Deutschland sogar als sehr arm in Spanien.
Es ist wie in Deutschland auch.
Wer z. B. in Gold investiert hat, fällt nicht mit in die Bewertung.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Deine Behauptung war: Auch mit 14,60 Euro ist bei dem deutschen Rentensystem Alterarnut vorprogrammiert.
Nun, in Spanien ist der Mindestlohn knapp unter 4 Euro/Stunde. Angeblich ist ja die Mindestrente so hoch. Also: Wie kommt es, dass in Spanien die Altersarmut viel verbreteiteter ist, als in Deutschland?
Denk mal nach!
Hallo @ Armutsbeauftragter
Ich habe hier schon mehrmals geschrieben, wie das spanische System hinsichtlich der Arbeitslosenzahlen und der Armut funktioniert.
Aber die Menschen in Deutschland (und ganz besonders die Rentner) sollen und dürfen es natürlich nicht erfahren.
Und Du siehst ja, es klappt.
Es liegt auch mit daran, dass in Spanien nur Steuerhinterziehung von über 120.000 Euro *pro Jahr* eine Straftat ist.
Wir können hier mit allem sehr gut leben und wenn das in Deutschland auch so ist, dann ist doch alles supi.
Übrigens können Rentner in Spanien auch einen vom Staat finanzierten Urlaub bekommen.
Und noch viele andere Sachen, die für Deutsche unglaublich sind.
Hier auf dem Land haben mich die Leute für verrückt gehalten, als ich erzählt habe, dass in Deutschland fürs Fernsehen bezahlt werden muss und für Hunde auch. Auch das Mülltonnen von Behörden kontrolliert werden usw., usw.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Das Thema lautet Mindestlohn, nicht Helmuts Selbstbeweihräucherung.
@Helmut
Das Einzige, was du hier erzählst, sind deine Märchen aus 1000 und einer (spanischen) Nacht.
Und deine Märchengeschichten zerfallen spätestens dann, wenn man sich die Auswanderungsbereitschaft ansieht. Über 50 % der jungen Menschen wollen – wenn sie denn könnten – Spanien verlassen.
Wenn es wirklich das Land wäre, wo alles so viel besser ist als in Deutschland, wollten die Spanier wohl kaum ausgerechnet nach Deutschland.
In Deutschland ist die Quote übrigens deutlich geringer und wird hauptsächlich von Migranten getrieben.
Dass die Menschen dich für verrückt halten, wie du selbst sagst, ist verständlich (und laut Aussagen von Menschen, die dich in Andalusien kennen, auch durchaus korrekt – aber nicht aus den Gründen, die du angibst).
Ist ja auch kein Wunder – unser Märchenonkel erzählt ja wieder halbgare Geschichten über angeblich staatlichen Urlaub für Rentner.
Stimmt natürlich auch nicht. Es gibt das „Imserso“, und das sind subventionierte Urlaubsreisen.
Märchenonkel Helmut, erzähl doch noch mehr Unsinn!
Ja, Helmut ist wieder mal auf dem Märchenerzähltrip. Nichts stimmt, aber auch garnichts, weder die fantasierte Rentenerhöhung noch das Wunschdenken, dass die Armut in Deutschland höher ist als in Spanien.
Auch der Mindestlohn ist in Spanien ziemlich mickrig:
„Der Mindestlohn wurde mit königlichem Dekret vom 11. Februar 2025 auf 39,47 Euro pro Tag beziehungsweise 1.184 Euro pro Monat (bei 14 Monatsgehältern) festgesetzt. Die Lohnerhöhung gilt vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025.“
https://www.gtai.de/de/trade/spanien/recht/anpassung-des-spanischen-mindestlohnes-1081852
Helmut, der Mist, den du hier täglich verbreitest, zeugt von größter Armseligkeit deinerseits. Jeder deiner Kommentare gehört eigentlich direkt in die Tonne.
Ja das meine ich.
Selbst Permanix begreift nicht die Rentenhöhe nach 15 Jahren in Spanien, die Rentenerhöhung für 2025 um 9 % und in den letzten 3 Jahren um 20 %.
Das kann er mit seinem Verstand wohl nicht begreifen.
Wie soll dann der normale Rentner in Deutschland das erfahren?
Dann mal weiter so.
„Halte du sie dumm, ich halte sie arm“
Funtioniert doch.
Vielleicht wird ja das Pfand auf Flaschen erhöht.
Viele Grüße aus Andalusien
@Helmut
Das ist glasklar eine falsche Aussage. Die Rentenerhöhung von 9 % gilt nur für bestimmte Beziehergruppen, die allgemeine Rentenerhöhung beträgt 2,8 %.
Du erzählst mal wieder Märchen!
Meine Frau hat gerade auf dem Konto gesehen, dass für den nächsten Monat die doppelte Rente von der spanischen Rentenversicherung überwiesen wurde.
Am 1. Dezember gibt es wieder eine doppelte Rente.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, dasThema ist der Mindestlohn und nicht die Mindestrente. Einfach mal nicht so viel labern.
Ja Permanix, ich habe nur Denen geantwortet, die mir gegenüber falsche Dinge behauptet haben, weil sie von dem spanischen Rentensystem (speziell beitragsbezogene Mindesrente und der Erhöhungen in den letzten 3 Jahren) keinen blassen Schimmer haben.
Ich bin von dem spanischen Rentensystem auf dieser Seite nicht angefangen.
Ich muss mich nicht beweihräuchern, denn ich habe das spanische Rentensystem nicht geschaffen.
Ich habe es mir nur ausgesucht, indem ich Deutschland verlassen habe.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Zitat: “Ich bin von dem spanischen Rentensystem auf dieser Seite nicht angefangen.“
Wie kann man den Lesern nur so dreist ins Gesicht lügen, wenn doch alles schwarz auf weiß nachlesbar ist?!
Gleich der zweite Kommentar auf dieser Seite stammt von dir und thematisiert erst einmal das Rentensystem, Mindestlohn und Altersarmut im verhassten Deutschland (27. Juni 2025 17:53 Uhr).
Daraufhin antwortete @Taglöhner mit dem Mindestlohn und der Altersarmut in Spanien/Adalusien. Von ihm findet sich noch kein Wort vom Rentensystem.
Bereits der nächste Kommentar von dir (27. Juni 2025 20:11 Uhr) thematisiert dann klipp und klar das spanische Rentensystem.
Hältst du inzwischen alle hier für völlig bescheuert und des Lesens nicht für mächtig?
Helix 52
Ich kann leider nichts dafür, dass Sie es nicht begreifen.
Ich bin nicht von spanischen Renten angefangen.
Sondern ich hatte kommentiert:
….Auch mit 14,60 Euro ist bei dem deutschen Rentensystem Alterarnut vorprogrammiert….
Kein Wort von Spanien von meiner Seite.
Sie sollten nicht andere Menschen Lügner nennen, nur weil Sie die einfachsten Texte nicht lesen und begreifen können.
@Helmut
Um genau zu sein, hast du sowohl mit den deutschen, als auch mit den spanischen Renten angefangen – obwohl das Thema des Artikels der Mindestlohn ist.
Schauen wir uns doch einmal an, wann und vom wem das Thema „spanische Renten“ erstmals aufgegriffen wurde.
Ich hoffe, du weißt wenigstens, dass „erstmals aufgegriffen“ ein Synonym für „angefangen“ ist“? Und dass dafür nicht pauschal der erste Kommentar per se, sondern die erstmalige Nennung des Begriffs entscheidend ist?
Helmut, 27. Juni 2025 20:11 Uhr
„Die Mindestrente von fasst 16.000 Euro im Jahr, bekommt ein verheirateter Spanier, wenn er 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat.“
https://finanzmarktwelt.de/mindestlohn-steigt-auf-1460-euro-die-gute-schlechte-nachricht-353996/#comment-208319
P.S. Es ehrt mich, dass du mich wieder von deiner Löschtaste entfernt hast 😂
„…Ich bin von dem spanischen Rentensystem auf dieser Seite nicht angefangen…“
Wer lesen und schreiben kann, gehört mittlerweile zur Elite.
@Helmut, bitte etwas mehr Disziplin bei der Diskussion bezüglich der Artikel. Wir sind doch nicht im Kindergarten wo man zur Erzieherin rennt, um zu sagen, dass der andere angefangen hat.
In Deutschland ist der Mindestlohn etwa 3-4 mal so hoch wie in Spanien und das Lohnniveau insgesamt ist auch wesentlich höher, es eröffnen sich in Deutschland dadurch ganz andere Möglichkeiten, z.B. betriebliche Pensionskassen und andere Vorsorgen wie Lebensversicherungen usw.. Deutschland ist ein reiches Land, Spanien deutlich ärmer. In Spanien sind die Menschen aufgrund ihrer Armut und überdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit, stark auf solche Subventionen angewiesen. Was Sie uns hier ständig weismachen möchten, sind Märchen aus 1000 und einer Nacht. Sie liegen doch prinzipiell neben der Spur.
Nocheinmal @ Helix 52
Mein Kommentar.
…Auch mit 14,60 Euro ist bei dem **,deutschen Rentensystem*** Alterarnut vorprogrammiert.
Kein Wort von Spanien
Können Sie das wirklich nicht mehr verstehen???.
Mein Gott @Helmut, hör doch jetzt endlich auf mit deinem Rentensystem. Interessiert doch keinen.
Diskutier doch mit ein paar Spaniern (falls die das wollen) live in der Dorfbar, anstatt die ganze Zeit vor dem PC zu sitzen.
Ist sicher spannender und lustiger.
@Columbo
@Helmut hat keine Freunde und schon gar keine spanischen.Und seine liebe Frau lässt in bestimmt nicht in eine Traverne….
@ Colombo
Natürlich.muss das möglichst totgeschwiegen werden.
Denn nur so können die deutschen Rentner weiter verarscht werden.
Sie müssen dumm und arm gehalten werde.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Alles klar, @Helmut!
Du bestreitest also, dass dieser Kommentar von dir ist:
„„Die Mindestrente von fasst 16.000 Euro im Jahr, bekommt ein verheirateter Spanier, wenn er 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat.“
https://finanzmarktwelt.de/mindestlohn-steigt-auf-1460-euro-die-gute-schlechte-nachricht-353996/#comment-208319
Kein Wort von Spanien – mehr gibt es dazu nicht zu sagen… 🙈
Helix 52
Das habe ich geschrieben, weil man mir vorgeworfen hat, dass ich erst einmal vor meiner eigenen Tür kehren sollte.
Das habe ich dann getan und das spanische Rentensystem erklärt.
Nur hier sind so viele Hirnis, die können selbst einen einfachen Link nicht aufmachen, in dem genau beschrieben wird, wie hoch die Mindesrente nach 15 Beitragsjahren in Spanien für verheiratete ist und um wieviel diese Renten im diesem Jahr erhöht wurde.
Da muss man es einigen ganz Schlauen schon mehrmals erklären
Viele Grüße aus Andalusien Helmut.
@Helmut
Und Hilfsschülern muss erklären, dass die wundersamen Mindestmengen und tollen Rentenerhöhung nichts daran ändernt, dass die Altersarmut in Spanien höher ist als in Deutschland. Der Märchenonkel erzählt wieder tolle Geschichten.Und dann erfindet er noch, dass die spanischen Rentner auf Kosten der Regierung Urlaub machen. Subventionierung heißt nicht umsonst.
Spanien produziert mit knapp 40€/Tag Mindestlohn mehr Altersarmut als Deutschland mit 15€/Stunde.Ganz simple erklärt für Hilfsschüler
Die Löhne in Spanien müssen so niedrig sein, damit wir in Deutschland, mit unseren deutlich besseren Löhnen, gerne die günstigen Erdbeeren aus Spanien kaufen. Ansonsten würde ja niemand mehr das Obst und Gemüse aus Spanien kaufen. Ist doch schön – wir haben schöne Erdbeeren und die Spanier können sich mit einfachen Jobs, immerhin über Wasser halten. Jedenfalls solange, bis sie sich in die hoch subventionierte Mindestrente retten können. Mussten ja zuvor auch einige Jahre für die Deutschen ganz schön buckeln.
Genau @ Permanix.
Und die Spanier können die landwirtschaftlichen Produkte sehr preiswert auf den Märkten kaufen
Wer dann wie wir, als Ausländer, noch über erhebliche Kapitalerträge verfügt, kann hier leben wie „Gott in Frankreich“..
Für die Grünanlagen usw. haben wir einen selbsständigen italienischen Mitarbeiter, der eine Einmannfirma hat. Er muss offiziell keine Rechnungen schreiben und keine Mehrwertsteuer berechnen.. Er muss 800 Euro im Jahr pauschal an Steuern zahlen und zahlt z. Z. 80 Euro Sozialbeiträge im Monat. Das ist für Krankenkassen und Rente.
Und wenn er die 15 Jahre voll hat, dann bekommt er die Mindestrente.
Keine Bürokratie für den Italiener und er hat als Einmannfirma durch die Mehrwertsteuerfreiheit, gegenüber größeren Konkurrenten, über 20 % Verdienstvorteile.
Wenn wir ihm seinen Lohn bar auf die Hand geben, dann sieht es so aus, als wenn wir in schwarz bezahlen würden.
Aber das ist eben nicht so.
Er kann abee überhaupt nicht schwarz arbeiten.
Die spanischen Gemüsebauern bauen aber ihre kompletten Gewächshäuser in Marokko auf. Da sind die Löhne noch niedriger und sie dürfen dann trotzdem, z. B. die Tomaten, spanische Tomaten nennen.
Was aber viel schlimmer ist:
Die Gemüsebauern in Almeria beschäftigen für einen wirklichen Hungerlohn afrikanische Illegale, die aus Geldmangel sogar nur in den Treibhäusern wohnen, bzw. hausen.
Der spanische Staat schaut weg.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, ganz einfach, die armen arbeiten für die reichen Länder. So ist der Lauf der Welt. Deutschland steht unzweifelhaft wesentlich höher in der Nahrungskette als Spanien und Tunesien. In der Schweiz lässt man z.B. oft das Obst einfach am Baum verderben, weil der Mindestlohn inzwischen bei 20-30 CHF liegt, also beim etwa 5-fachen als in Spanien.
Ja @ Permanix
Das mit der Ernte ist das Problem.
Hier kommt immer Jemand der die Oliven und Mandeln seit Jahren erntet.
Wir bekommen dann 10 % der Ernte in der Form von Öl und fertig geknackten Mandeln und er schneidet die Bäume.
Und davon verschenken wir mindestens die Hälfte.
Die etwa 25 Obstbäume sind aber das Problem.
Und die 4 Higo- Bäume.
Ich kochen für uns, für Kuchen, Nachtisch und für den Hund, etwa 300 Gläser (750 ml) pro Jahr ein.
Aber über die Hälfte vergammelt an den Bäumen.
Was auch wieder die Schädlinge anlockt.
Selbst geschenkt will das Obst nur jemand haben, wenn wir es pflücken.
Unser etwa 400 m² Gemüsegarten ist zwar ein schönes Hobby. Aber das Gemüse kaufen wäre weitaus billiger. Geschätzt haben wir 3 Euro Stundenlohn plus Wasser
Auf dem Markt hat Freitag z. B. der Salatkopf 45 Cent gekostet und 1 kg Tomaten 98 Cent.
Dafür kann man nicht das Wasser selbst aus dem Tiefbrunnen für den Gemüste-Garten pumpen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut