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Mit Devisen können Sie der Nullzins-Falle entgehen!

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Devisen - Beispielbild Geldscheine

Anleger haben es derzeit nicht leicht. Die Europäische Zentralbank intensiviert ihre Nullzinspolitik und die amerikanische Fed senkt bereits wieder die Zinsen. Die Renditen für festverzinsliche Anlagen sinken und sinken und wohlhabende Geldbesitzer müssen inzwischen bei vielen Banken bereits Zinsen auf ihre Kontoguthaben zahlen. Doch es gibt Alternativen zu Euro und US-Dollar. Andere Staaten zahlen teilweise noch üppige Zinsen für ihre Guthaben. Mit Devisen können Sie also der Zinsfalle im Euro und US-Dollar entgehen. Das hat Vorteile wie Nachteile.

Anlagen in Devisen sind heutzutage schnell und mit wenigen Mausklicks erledigt. Manche Banken in Deutschland bieten Fremdwährungskonten an, auf denen Sie Zinsen bekommen, wie sie im Land der Fremdwährung herrschen. Transferieren Sie Ihre Euros auf solch ein Fremdwährungskonto, können Sie auf jeden Fall von den Wechselkursschwankungen profitieren. Nicht immer werden Ihnen jedoch auch die im Land der Fremdwährung üblichen Zinsen gutgeschrieben. Prüfen Sie also vorher, ob Ihre Bank die Zinsen einbehält oder an Sie weitergibt.

Devisen – Zinsdifferenzen zum Euro von 14% und mehr sind möglich

Die Zinsdifferenzen können es dabei durchaus in sich haben. So beträgt der Leitzins in der Türkei derzeit 14%, in Russland 6,5%, in Brasilien 5% und in China 4,2%. Da der Leitzins in der Eurozone bei 0% bzw. für Kontoguthaben sogar oft darunter liegt, ergeben sich also Zinsvorteile von bis zu 14%.

Wenn eine Zentralbank einen üppigen Leitzins festsetzt, kann das an hoher Inflation liegen. Oder auch an einem starken Wirtschaftswachstum, das die Zentralbank mit höheren Zinsen gern steuern und beruhigen möchte, um eine Konjunkturüberhitzung zu vermeiden. Denkbar ist auch, dass das Land unter einer Knappheit an Devisen leidet und mit hohen Zinsen den Devisenabfluss eindämmen möchte. Es liegt auf der Hand, dass der Grund für die höheren Zinsen in Ihre Entscheidung für eine Fremdwährungsanlage einfließen sollte. Denn je nach Grund für die Zinsen ergeben sich für Sie auch Nachteile.

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Ein Kommentar

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    TM

    14. November 2019 11:37 at 11:37

    Ok, in China kann ich nicht einfach so investieren, das der CNY nicht frei konvertierbar ist. Bleiben in der Auflistung die Türkei, Brasilien und Russland…bei den Wechselkursbewegungen – in beide Richtungen – fallen die Zinsen letztlich kaum ins Gewicht.

    Wenn man sich ansonsten mal in der Welt umsieht, ist/war Draghi keine Ausnahme, sondern die Regel. Schweiz, Schweden, Japan liegen noch unter der Eurozone, UK, Australien, Neuseeland, Südkorea, Taiwan, Norwegen und die USA knapp darüber.

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Aktuell: Goldpreis, Ölpreis, Schweizer Franken – Risk Off Trade läuft!

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis, Ölpreis wie auch Schweizer Franken bewegen sich derzeit spürbar. Was ist hier los? Wir hatten es letzte Woche und zuletzt gestern angesprochen. Je mehr sich der Corona-Virus ausbreitet, desto größer wird die Angst an den Börsen. Denn Flugverkehr und allgemeiner Konsum werden leiden, und damit letztlich auch die allgemeine Wirtschaftsleistung. Und je schlimmer das Virus um sich greift, umso stärker könnte die negative wirtschaftliche Beeinflussung ausfallen, und ein steigender Goldpreis als der Fluchthafen könnte immer mehr in den Fokus rücken.

Ölpreis und Aktien verstärkt abwärts

Letzte Woche konnte man schon erste Anzeichen an den Börsen sehen. Der Ölpreis fiel deutlich (weniger Öl-Nachfrage). Diese Woche geht es weiter. WTI-Öl verliert binnen einer Woche 6,50 Dollar! Und auch die Aktienkurse begannen zu fallen. Aber der Goldpreis zierte sich letzte Woche lange Zeit den Weg nach oben anzutreten. Diese Woche nimmt der sogenannte Risk Off Trade weiter Fahrt auf. Die Börsianer fliehen aus risikoreicheren Anlagen wie Aktien oder Schwellenländer-Anleihen hin zu den vermeintlich „Sicheren Häfen“ wie dem Schweizer Franken oder Gold.

Dass sich die Lage in China verschärft, erkennt man auch daran, dass Bundesaußenminister Heiko Maas aktuell sogar darüber nachdenkt deutsche Staatsangehörige wegen des Corona-Virus aus der chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Der Dax verliert seit Freitag Abend bis jetzt 250 Punkte. Dieser Absturz wird durch den vorhin veröffentlichten schwachen ifo-Index noch verstärkt. Seitdem hat er 90 Punkte verloren. Der Dow 30 verliert seit Freitag Abend im Terminmarkt 460 Punkte. Die Kasse wird also um 15:30 Uhr deutlich negativ eröffnen.

WTI Ölpreis im Verlauf von zehn Tagen

Goldpreis und Schweizer Franken

Dementsprechend gut sieht die Lage aus für Spekulanten, die auf eine Fortsetzung des Anstiegs im Schweizer Franken gesetzt haben. Er steigt immer weiter an. Euro vs Franken notiert aktuell bei 1,0687. Ein absolutes Tief der letzte Tage und Monate, und auch der niedrigste Stand in diesem Währungspaar seit April 2017. Nachdem der Goldpreis ab Freitag Mittag von 1.560 Dollar bis Freitag Abend auf 1.571 Dollar ansteigen konnte, geht es heute weiter.

Der Goldpreis notierte heute Nacht schon im Hoch bei 1.588 Dollar, aktuell 1.584 Dollar. Die weitere Entwicklung der hier besprochenen Asset-Klassen hängt nun von der täglichen Nachrichtenlage ab. Verbreitet sich das Corona-Virus weiter? Steigen die Todeszahlen? Wird es in Europa erste echte Fälle geben, und nehmen auch die Fälle in den USA zu?  Je mehr, desto schlechter für Aktien und Ölpreis, und desto besser für Goldpreis und Schweizer Franken. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie eine Timeline der Ereignisse und den aktuellsten Stand der Lage zum Corona-Virus.

Goldpreis im Vergleich zu Euro vs Schweizer Franken
Der Chart zeigt in den letzten zehn Tagen den steigenden Goldpeis und den fallenden Euro vs Franken (steigender Franken-Kurs).

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Aktuell: Neuer Corona-Fall in USA – Goldpreis rauf, Aktien runter

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Gold Barren Beispielfoto

Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass es in den USA einen weiteren bestätigten Fall einer mit dem Corona-Virus infizierten Person gibt. Es geht um eine Frau in Chicago. 63 weitere Personen werden beobachtet. Was hatten wir gestern und heute in einem Marktüberblick zu verschiedenen Assetklassen noch erwähnt? Der Schweizer Franken steigt zwar, und Öl fällt immer weiter (wie es in so einem Angst-Szenario sein sollte). Aber der Goldpreis, der kam nicht aus den Puschen. Aber jetzt, mit dieser Veröffentlichung des zweiten Falls in den USA, da scheint der Knoten ganz frisch geplatzt zu sein.

Der Goldpreis springt seit einer Stunde von 1.562 Dollar auf bis zu 1.575 Dollar in der Spitze (aktuell 1.573 Dollar). Der Markt ist nervös. Parallel dazu fällt der Ölpreis immer weiter. WTI-Öl notiert aktuell nur noch bei 54,37 Dollar. Der Dow 30 sackte vorhin zur Bekanntgabe des zweiten Corona-Falls um 125 Punkte ab, Tendenz weiter fallend. Der Dax verliert parallel dazu 35 Punkte. Also, kurz vor dem Wochenende steigt die Nervosität. Noch schnell fliehen (Risk Off Trade) in die Sicheren Häfen namens Gold und Schweizer Franken? Ganz aktuell wirkt es so. Im Chart sieht man den Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh.

Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh

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Rüdiger Born: Dax, Dow, S&P 500 und Euro am Chart besprochen

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Dax und Dow schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart an. Sprechen die Charts für Long oder Short? Bei Euro vs USD jetzt noch short zu gehen, könnte zu spät sein. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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