Folgen Sie uns

Allgemein

„Mr. Dax“ Dirk Müller – Facebook & der perfide Plan hinter der Empörung über Datenmissbrauch

Mr. Dax Dirk Müller ist bekannt für manch steile These – und er hat nun eine These zu dem, was gerade mit Facebook passiert: er vermutet eine Plan hinter der Empörung darüber, was ja eigentlich sonnenklar ist: nämlich dass Facebook sein Geld mit dem Verkauf seiner User verdient. Was aber ist der Plan?

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Mr. Dax Dirk Müller ist bekannt für manch steile These – und er hat nun eine These zu dem, was gerade mit Facebook passiert: er vermutet eine Plan hinter der Empörung darüber, was ja eigentlich klar ist: nämlich dass Facebook sein Geld mit dem Verkauf seiner User verdient.

Müller beruft sich auf ein Dokument vom Weltwirtschaftsgipfel in Davos – man wolle den Bürgern die Entscheidungshoheit über ihre Daten zurück geben. Faktisch gehe es aber darum, die Bürger besser kontrollieren zu können! Wie das ablaufen könne schildert Müller in folgendem Video:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen


Mr. Dax Dirk Müller. Foto: FNDE / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Paul M.

    28. März 2018 13:09 at 13:09

    Die Analysen von D. Müller sind immer wieder interessant – solche Leute haben die Aufgaben übernommen, die normalerweise die Journalie (großauflagig) hat. Da diese Pflicht nicht mehr erfüllen, wechseln immer mehr Menschen zu den alternativen/freien Medien. Absolut nachvollziehbar diese Enwicklung.
    Die Massenproteste in Frankreich gegen Macron werden von unseren MAssenmedien auch bewusst unter den Tisch fallen gelassen. Einige Sachen erfährt man nur noch wenn man sich neben den Massenmedien alternativ Informationsquellen sucht.

  2. Avatar

    sabine

    28. März 2018 13:12 at 13:12

    Ich glaub, er hat recht.
    Allein schon die Hetze und Vorverurteilungen in „unseren“ Qualitätsmedien:
    Alles was von denen gesagt wird, sind bereits und nur Fakten:)
    Allein schon das Zuckerberg zögert, „beweist“, daß Rußland mit den geklauten Daten Trump an die Macht gebracht hat.

    • Avatar

      sabine

      28. März 2018 13:14 at 13:14

      ich meinte, „Zuckerberg zögerte“ zuerst mit einer Stellungnahme, was die Haupt-Journalie als Beweis des Angst-Habens – Vertuschen-Wollens usw. feststellte!

      • Avatar

        Zwackel

        28. März 2018 14:49 at 14:49

        Immer langsam mit den Pferden – und erst mal informieren – z.B. alternativ bei EPOCHTIMES: Trump hat Cambridge Analytika „gegen Hillary“ überhaupt nicht benutzt… Ich zitiere:

        „Nachdem Trump im Juli 2016, nach einem heißen Vorwahlkampf, zum Kandidaten der Republikaner nominiert worden war, stellte das Trump Team die Nutzung der Analysedaten von Cambridge Analytica komplett ein und benutzte stattdessen die Daten des RNC (Republican National Committee), die sehr viel genauer waren. Im Gegensatz zu dem was einige Medien verbreiten, spielte Cambridge Analytica währen des eigentlichen Wahlkampfes, gegen Hillary Clinton, keine entscheidende Rolle.“

        Und noch besser – gleiche Quelle:
        „Obama wurde 2012 gelobt, als er massiv die Profildaten von
        Facebook benutzte, um seine Wiederwahl sicherzustellen (siehe Zitat des GUARDIAN 2012).

        Noch Fragen?
        Facebook sammelt und verkauft Daten – das ist Geschäftsmodell – und wird jetzt nur wegen des allgem. üblichen Trump-Bashings so ins Rampenlicht gezogen…

  3. Avatar

    frank

    28. März 2018 13:48 at 13:48

    großes Lob an Dirk Müller, ein Paradebeispiel wie man gute alternative Medien betreibt.

    Zum Inhalt – zum einen verstehe ich den Aufschrei nicht. Das Geschäftsmodell von FB, Google u. Co ist doch genau das – Datenverarbeitung, Auswertung u. Verkauf, was also ist neu oder so schlimm daran?

    Was Dirk Müller sagt, hört sich plausibel an, aber es sorgt mich nicht wirklich. Wir leben im digitalen Zeitalter und jetzt ist technisch eine voll umfängliche Kontrolle bzw. Überwachung möglich und deshalb wird sie auch genutzt, da braucht man sich keine Illusionen machen und den technischen Fortschritt kann man nicht verhindern.

  4. Avatar

    Dieter G.

    28. März 2018 13:50 at 13:50

    Lol…vor fast genau 10 Jahren habe ich einen Artikel über genau dieses Thema geschrieben. Hat keiner verstanden, und das bis heute nicht. Es gab auch im Januar 2007 ein Journalistentreffen in Dormagen bei Köln. Anwesend u. a. ein Wegbegleiter / Manager von Johannes Rau. Thema war, um es mal zu umschreiben: wie kassieren wir das Vermögen der älter werdenden Bevölkerung ab? Genannt und gmeint war: Ü50

    Interessant vor allem die Einlassung des Generationenministeriums NRW. Seitens der EU wurden Forschungsaufträge über zahlreiche Länder vergeben, die sich mit der Kontrolle auseinandersetzen sollten. In Südspanien wurden u. a. Bewegungssensoren getestet, in Rumänien Videotechnik.

    Meine Frage an die Verantwortlichen: wollen Sie jetzt, dass ich mit 80 Jahren noch fit auf dem Tennisplatz stehe, oder eher unter dem Sauerstoffzelt, um mich dann mit dem grottenschlechten Essen von Apetito versorgen zu lassen? Es gab keine konkrete Stellungnahme.

    Also, die Bürger, Verbraucher, Datengeber, haben nicht verstanden, und wollen es auch nicht verstehen, um was es geht. Hauptsache das neueste iPhone, um sich per Whatsapp zutexten zu lassen. Wenn das nicht reicht, gibt´s noch ein bisschen Trump-Bashing. Sieht man ja auch schön hier auf diesem…ähm…Hobbyportal. Ja, musste sein.

    Toi…toi…toi

    Dieter

  5. Avatar

    Steve

    28. März 2018 13:59 at 13:59

    Zu spät .

    Das ganze system.hat zu spät reagiert und dann zu hastig .

    Jetzt ist jede Aktion wie ein Stachel im Fleisch .
    Sie werden fegen die Masse verlieren .
    Und dann wird jemand anderes richten.

  6. Avatar

    Pit M.

    28. März 2018 14:24 at 14:24

    Georg Soros meinte in Davos auch dass die Sozialen Medien die Gedanken der Menschen vergiften – sicherlich weil es dem ein oder anderen nicht passt das die Leute dort ihre Meinung austauschen können, oder Leute gleich ganz ihren eigenen Kanal aufmachen können und so berichten können Wie sie das wollen.
    In diesem Zusammenhang meinte er das sich das Problem bald erledigen wird – zusätzlich ist bekannt dass Soros sich im Februar von all seinen Technik Aktien getrennt hat……ja sieht man mal was für ein Einfluss dieser widerliche Mensch hat..

    https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article172870280/Rede-in-Davos-George-Soros-geisselt-Facebook-Google-und-die-CSU.html

    http://app.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/facebook-amazon-alibaba-starinvestor-george-soros-trennt-sich-von-tech-aktien/20967610.html

  7. Avatar

    Lars

    7. April 2018 21:16 at 21:16

    Ich stimme mit den meisten Aussagen im Video überein aber beim Dokument aus Davos sehe ich keine Verschlechterung im Vergleich zur jetzigen Situation insbesondere nicht, wenn Unternehmen die Daten nicht mehr Verkaufen dürfen.
    Im Szenario am Grenzübergang kann ich mir schon mit heutiger Gesetzeslage vorstellen, dass es private Anbieter geben wird die Personen mit KI analysieren werden nur das man dem dann überhaupt zustimmen muss sondern, dass es einfach gemacht wird.
    Bei Versicherungen etc. wird es auch grundsätzlich besser für den Verbraucher, da man dann weiß das nur der Versicherer die Daten hat und das diese nicht an jede x-beliebige dritte Person weitergegeben werden dürfen bzw. im Vertrag genau aufgelistet ist. Man weiß ja auch das bei jedem Kredit Daten an die Schufa weitergegeben werden.
    Im Endeffekt kann Facebook unbemerkt Daten hin und her verkaufen wie sie wollen im Szenario von Herr Müller wird es dann so sein das zwar nur Facebook die Daten hat und auswerten kann aber durch die Zustimmung des Verbrauchers Daten trotzdem an kleinere Unternehmen verkaufen wird.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Markus Krall über das große Debakel als Resultat der Gelddruck-Orgie

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Dunkle Wolken über Frankfurt

Markus Krall erlebt man in letzter Zeit leider öfters vor allem bei Twitter mit zweifelhaften Äußerungen zu Corona-Themen. Aber dennoch wollen wir seine hochinteressanten Aussagen zur Geldpolitik und Wirtschaftsordnung präsentieren. Denn seine inhaltlichen Aussagen zu diesen Themen sind bestechend. Sicherlich kann man bei einigen seiner Aussagen anderer Meinung sein, dennoch erweitern seine Thesen den Horizont und regen zum Nachdenken an.

Der folgende gestern veröffentlichten Vortrag stammt zwar schon vom 24. Oktober 2020, dennoch ist er auch heute noch aktuell. Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Folgen der Coronakrise werden besprochen. Dabei zeichnet Markus Krall ein düsteres Bild über eine bevorstehende massive Inflation und das Ende des Euro. Richtig los geht es ab Minute 12:40 im Video. Banken und Zombieunternehmen sind Klassiker-Themen in seinen Vorträgen, die auch dieses Mal zur Sprache kommen. Auf jeden Fall ist dies mal wieder ein spannender Vortrag von Markus Krall.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Allgemein

EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage