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Mr. Dax Dirk Müller: „Crash ist geil“ – aber wie erkennt man ihn und profitiert davon?

Aphorisem zur Lebensweisheit von Mr. Dax Dirk Müller..

Redaktion

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„Crash ist geil“, meint Mr. Dax Dirk Müller – denn er biete die Chancen, Aktien von Unternehmen günstig zu kaufen, die eine gute Zukunftsperspektive haben, trotz zwischenzeitlichem Crash. Nun ist das eine Botschaft, die vor allem jene deutschen Klein-Investoren hellhörig machen sollte, die vor der Finanzkrise Aktien gekauft hatten und immer noch auf herben Verlusten sitzen, obwohl der Dax seit dem damaligen Crash neue Allzeithochs erreicht hat (dank der ungemein segensreichen Wirkung der Notenbanken..).

Dirk Müller spricht in folgendem Video viel über seine Anlagestrategie und die Aktien, die er gekauft hat – und ganz ohne Kosten abgesichert habe. Wie aber geht das denn? Wie kann man Aktien-Positionen ohne Kosten absichern? Wohl nur über Short-Positionen in Index-Futures. Aber selbst diese helfen leider nicht, wenn eine einzelne Aktie wie Facebok (die Müller gekauft hatte) nach unten rauscht.. Schwamm drüber!

Müller diskutiert in diesem Video von „Mission Money“ mit „Richy“ von der Stuttgarter Börse, dem unbestreitbar größten Philosophen seit der Erfindung des Schwaben-Landes. Der arme „Richy“ muß dabei manch eine Belehrung von Dirk Müller ertragen – und scheint für Mr. Dax doch eher ein lästiges Beiwerk für seinen Solo-Auftritt zu sein. Sehr unterhaltsam anzusehen!


By UN Photo/Logan Abassi United Nations Development Programme – originally posted to Flickr as Haiti Earthquake, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8985699

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    deinhart

    26. September 2018 16:16 at 16:16

    Bei dem Dirk Müller Fond verdient nur einer – siehe Performance seit Auflegung:

    https://kursdaten.teleboerse.de/teleboerse/fonds_einzelkurs_uebersicht.htn?i=43703173

    Da hat man nach 3 Jahren noch nicht mal den Ausgabeaufschlag hereingeholt, wenn man
    von anfang an dabei war. Ziemliches bla bla von Herrn Müller über seinen Fond.

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    26. September 2018 17:46 at 17:46

    Ich bin jedes Mal verblüfft, wie Dirk Müller bei seinen Auftritten immer wieder echtes Hintergrundwissen vermengt mit marktschreierischen Versprechungen. Beispiele: Ich muss nur die Unternehmen aussuchen, die so geil sind, dass sie in 10 Jahren noch wertvoll sind. Hallo, das versuchen 100 Fondsmanager auch und schlagen dabei zu 95% den Markt nicht. Ist das Facebook oder Amazon? Oder meine Absicherung kostet nichts, denn dafür steigen meine guten Aktien. Klar, das ist wie bei einer Versicherung. Da bekommt man im Schadensfall denselbigen ersetzt und auch noch die Prämien rückerstattet. Oder, ich bin immer abgesichert, man weiß ja nie wann der Crash kommt und wenn die Notenbank was macht, dann könnte es ja noch 5 Jahre dauern …..Absicherung ist ja umsonst. Gerade an der Börse gilt: There ainˋt no such thing as a free lunch! Wir werden es sehen, im Gegensatz zu vielen Prognosen, muss man bei einem Fonds liefern, sonst fällt es auf. Der Erfolg als Redner scheint ihn etwas übermütig zu machen.
    Gruß

    • Avatar

      Koch

      26. September 2018 19:28 at 19:28

      Chapeau,Wolfgang M.Wie gewohnt richtig und faktenreich dargestellt….Und wenn die Notenbank was macht,könnte es ja noch 5Jahre dauern.Ich beschäftige mich auch schon ca.35 Jahre mit Börse und Co.Bin ich extrem rückständig und altmodisch,wenn ich mit Begriffen wie Minuszins,ultralockerer Geldpolitik,Anleihekäufen,nichts anfangen kann?Ist alles,was mir meine Eltern lehrten,hinfällig?

      • Avatar

        Michael

        26. September 2018 20:53 at 20:53

        @Koch, Ist alles,was mir meine Eltern lehrten,hinfällig?
        Sicherlich nicht alles. Nur Kritikfähigkeit sowie das übliche Minimum an Umgangsformen, Höflichkeit, Respekt und Toleranz gegenüber anderen kamen offensichtlich zu kurz oder sind inzwischen für Sie hinfällig geworden. Zumindest, wenn man Ihre jüngsten Kommentare zu allen möglichen Themen in diesem Forum einbezieht.

        Ihre Frage erinnert zudem an Verona Pooth. Sollte es nicht eher heißen:
        Ist alles, was mich meine Eltern lehrten, hinfällig?
        Oder alternativ:
        Ist alles, was ich von meinen Eltern gelernt habe, hinfällig?
        Ist alles, was mir meine Eltern beigebracht haben, hinfällig?

        Bin ich extrem rückständig und altmodisch,wenn ich mit Begriffen wie Minuszins,ultralockerer Geldpolitik,Anleihekäufen,nichts anfangen kann?
        Die Antwort lautet ganz klar: JA
        Was ist an den Begriffen so schwer zu verstehen?
        Sie haben eher Probleme, sich der Realität, den Fakten, der Gegenwart zu stellen. Und das traurigerweise bereits mit etwa 60 Jahren! 20 Jahre im Betriebsrat haben Sie anscheinend faul und mürbe gemacht, wie es nun einmal so ist, wenn ein Mensch zu lange einen Posten bekleidet.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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