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Mr. Dax Dirk Müller: Es geht nicht um Zölle, es geht zwischen den USA und China um die Voherrschaft in der Welt!

Eine alte Weisheit unter Historikern lautet: der Handelskrieg ist stets ein Vorbote für den "echten" Krieg..

Eine alte Weisheit unter Historikern lautet: der Handelskrieg ist stets ein Vorbote für den „echten“ Krieg. Faktisch werden sich die beiden Weltmächte einen „echten“ Krieg nicht leisten können angesichts des jeweiligen Vernichtungspotentials – aber eines wird immer klarer: der Trump-Administration geht es zwar auch um Zölle, aber es geht ihr vielmehr darum zu verhindern, dass China zur dominanten Weltmacht aufsteigt!

Daher die immense Erhöhung des US-Miliärbudgets, dessen Mittel vorwiegend dort eingesetzt werden, wo es gilt, China strategisch in Schach zu halten. China wolle, so ein vorgerstern vorgelegtes Papier des Weißen Hauses, zur dominanten Weltmacht aufsteigen und bediene sich dabei krimineller Methoden. Dieses Papier ist die theoretische Grundlage dafür, wie die USA dieses Streben zur Vormacht Chinas unterbinden müssen – und können.

Daher sind Zölle nur der Auftakt für einen Kampf um die Vormachtstellung in der Welt – und die Amerikaner wissen, dass ihnen für diesen Kampf die Zeit wegläuft, weswegen sie schon jetzt militärische Tatsachen schaffen müssen, indem sie ihre strategische Dominanz im südpazifischen Raum ausbauen und damit die Versorgungswege Chinas (vor allem durch die Straße von Malakka, über die ca. 80% des chinesischen Energiebedrafs transportiert wird) kontrollieren können.

Aus unserer Sicht liegt daher „Mr. Dax“ Dirk Müller mit seiner Einschätzung völlig richtig – während die Finanzmärkte noch von einer schon irgendwie möglichen Vereinbarung zwischen den USA und China träumen:



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4 Kommentare

  1. Ja, richtig eingeschätzt. Zumindest für den Moment. Doch bei Mr. DAX und Trump-Verteidiger Dirk Müller orientieren sich auch geopolitische Einschätzungen gerne mal an den tages- oder wochenaktuellen Indexständen. Das nennt sich dann Opportunismus. Sollte es Anzeichen für ein Platzen einer chinesischen Immobilienblase gibt, wird mann dann ganz schnell wieder zum Transatlantiker, der den USA eine grundsätzlich bessere Ausgangsposition bis hin zur pole position bescheinigt… Aber all das ist überaus gängig bei Börsengurus, die sich für weiser halten als der Markt. Obwohl doch zugleich der Markt die stets angebetete (Ersatz-) Gottheit darstellt. Wer da mal länger und genauer drauf schaut, wird eigentlich nie schlau aus diesem Typen. Gleiches gilt für seinen Fonds: Vor drei, vier Jahren – anlässlich der Snowden-Jagd – zuerst über die US-Datenkraken schwadroniert, um dann kurze Zeit später u.a. Facebook in den eigenen Fonds zu nehmen…

  2. „Daher sind Zölle nur der Auftakt für einen Kampf um die Vormachtstellung in der Welt – und die Amerikaner wissen, dass ihnen für diesen Kampf die Zeit wegläuft,“

    Naja, die USA wissen seit 30 Jahren, dass China zur Weltmacht aufsteigt und haben das akzeptiert – andernfalls hätten die USA schon längst handeln können und müssen. Nur Trump sieht in einer Chance eine Bedrohnung mit dem Ergebnis, dass am Ende alle verlieren.

  3. Die Obamas waren/sind Globalistiker, denen war die Vormachtstellung Chinas egal. Denn die Banken verdienen auch so!!!
    Das ist bei der Trumptruppe nicht so, im Gegenteil. Die will das eigene Land vorwärts bringen bzw. vor dem Untergang retten. Putin ist genauso aufgestellt. Deswegen sind das auch in erster Linie mal keine Feinde.
    China dagegen braucht global lebensnotwendig.
    Und da krachts nun.

    1. Klar, daher hat Obama ja auch die Finanzmarktregulierung verschäft, während Trump nun kräftig dereguliert und auch noch die Unternehmenssteuern senkt – ein wahrer Wohltäter für sein Volk.

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