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Devisen

„Mr Dax“ Dirk Müller: Warum die USA die Türkei attackieren!

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Bekanntlich läuft es derzeit nicht gerade rund zwischen den beiden Alphatieren Trump und Erdogan: noch im letzten Jahr beim Besuch Erdogans in Washington war die Atmosphäre herzlich, nun herrscht Eiszeit zwischen beiden Ländern – Erdogan spricht von einem Wirtschaftskrieg, den die USA gegen die Türkei führen würden.

Oberflächlich gesehen geht es um den evangelikalen Pastor Brunson, der nach wie vor in der Türkei Hausarrest hat. Aber das ist nur der Aufhänger – es ist US-Vize-Präsident Mike Pence, selbst ein Evangelikaler, der Trump hier offenkundig beeinflußt hat und die Freilassung des Pastors als Vorbedingung für eine Verbesserung der Beziehung definiert hat.

Wichtiger aber als der Pastor – das sieht auch „Mr Dax“ Dirk Müller so – sind die geostrategischen Differenzen zwischen den beiden Ländern: die Türkei ist eng befreundet mit Katar, gegen die Saudi-Arabien ein Embargo verhängt hat (zusammen mit anderen Ländern, die den Saudis nahe stehen) – und Saudi-Arabien ist seit der Machtübernahme Trumps noch viel enger an die USA herangerückt.

Dann ist ein weiterer Zankapfel die Kurden-Frage: während die USA die Kurden unterstützen (vor allem als Kämpfer gegen Assad), versucht Erdogan mit allem Mitteln, einen Kurdenstaat zu verhindern (auch weil die Geburtenrate der Kurden deutlich höher ist als die der Türken, eine Art demografische Zeitbombe für Erdogan). Und natürlich die gegenläufigen Interessen der Türkei und der USA in Syrien, nachdem nun Assad mit Russlands Hilfe den Sieg im Bürgerkrieg davon getragen hat:


Erdogan beim Besuch in Washington im Mai 2017 – damals noch dicke „buddys“..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Dreistein

    4. September 2018 09:39 at 09:39

    (auch weil die Geburtenrate der Kurden deutlich höher ist als die der Türken, eine Art demografische Zeitbombe für Erdogan)

    Sieht eigentlich keiner diese demografische Zeitbombe in Deutschland?

  2. sabine

    19. September 2018 12:52 at 12:52

    Doch, aber psst. Sonst Rassist.

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Rüdiger Born: S&P 500, Dow, Gold, Euro, Öl

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Dank des Erreichens der 200-Tageslinie hat der S&P 500 aktuell einen neutrale Situation erreicht. Jetzt aber kann er nach oben oder unten ausbrechen. Auch im Dow Jones steht der Chart vor einer Entscheidung. Gold ist hochgeschossen. Traut man diesem Indikator, könnten die Indizes schwach tendieren. Auch Euro und Öl sind Themen im folgende Video. Der Dow ist heute mein Trade des Tages. Sehen Sie die Tradingidee hier kostenlos.

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Michael Borgmann: Dax spielt „wilde Sau“

Scheinbar planlos wirkten die Dax-Bewegungen heute insbesondere in den ersten beiden Handelsstunden, geschuldet waren diese aber eher einer komplexen Korrektur-Struktur, die darauf ausgelegt ist, mehrfach die SLs in Long- und Short-Richtung abzurasieren. Da geht es im Forex-Markt hingegen relativ ruhig zu. Darum gibt es heute in der Analyse ein Update zum USD/CAD.

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Scheinbar planlos wirkten die Dax-Bewegungen heute insbesondere in den ersten beiden Handelsstunden, geschuldet waren diese aber eher einer komplexen Korrektur-Struktur, die darauf ausgelegt ist, mehrfach die SLs in Long- und Short-Richtung abzurasieren. Da geht es im Forex-Markt hingegen relativ ruhig zu. Darum gibt es heute in der Analyse ein Update zum USD/CAD. Meine täglichen Analysen der Einstiegs-Chance finden Sie hier, wie immer kostenlos.

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EUR/SEK: Pullback für Einstieg interessant

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Seit nunmehr sechs Jahren befindet sich die europäische Gemeinschaftswährung zur schwedischen Krone (SEK) in einem langfristigen Aufwärtstrend und legte von 8,175 SEK auf ein bisheriges Verlaufshoch von 10,729 SEK Anfang September letzten Jahres zu. Doch die Aufwärtsbewegung innerhalb des Trendkanals hat sich bereits seit Anfang 2018 merklich abgeschwächt und sich eine grobe Seitwärtsphase eingestellt. Auf der Unterseite wird diese Spanne um 10,100 SEK begrenzt, auf der Oberseite ist die Grenze um 10,729 SEK anzutreffen. Die letzten Handelswochen zeigen sich allerdings wieder auffällig stark, dies könnte ein Indiz für eine bevorstehende Auflösung der seit gut einem Jahr andauernden Konsolidierung sein.

Long-Chance bei EUR/SEK

Auf Sicht von nur wenigen Tagen bis Wochen orientierte Investoren können bei dieser Trading-Idee auf einen Kursanstieg zunächst an die Vorjahreshochs bei 10.729 SEK setzen. Mittelfristig aber kann erst darüber ein weiterer Lauf zu den Höchstständen aus 2009 bei 11.787 SEK abgeleitet werden. Der aktuell laufenden Pullback könnte aber noch eine Weile anhalten, bietet aber beste Voraussetzungen für einen Long-Einstieg auf einem tieferen Kursniveau – die Marke von 10,372 SEK wäre eine potenzielle erste Wendestelle. Weitere Ausreißer auf der Unterseite hätten vom aktuellen Kursniveau aus Platz bis zur Unterstützung von sogar 10.363 SEK, darunter bis zur unteren Spanne von 10,100 SEK. Das Verlassen der aktuellen Handelsspanne könnte hingegen einen Abverkauf in Richtung der runden Marke von 10,000 SEK provozieren.

EUR/SEK




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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