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„Mr. Dax“: Jetzt definitiv nicht in den Aktienmarkt einsteigen!

"Mr. Dax", alias Dirk Müller, ist skeptisch für die Aktienmärkte und warnt davor, den Kursen hinter her zu laufen. Die nächste große Bewegung wird laut Müller nicht nach oben, sondern nach unten gehen, sagt Müller..

FMW-Redaktion

„Mr. Dax“, alias Dirk Müller, ist skeptisch für die Aktienmärkte und warnt davor, den Kursen hinter her zu laufen. Die nächste große Bewegung wird laut Müller nicht nach oben, sondern nach unten gehen, sagt Müller:


Foto: FNDE – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47204504



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18 Kommentare

  1. Endlich eine klare Ansage. Aktien-no go, vorerst. Wenigstens einer, der mir nicht mit „könnte, sollte, möglicherweise“ und Wellen, Linien und Trendkanälen den letzten Nerv raubt. Zuschauen, wie sich die Bullen immer schwerer tun und gemütlich auf die nächste Straßenbahn warten?

  2. Wenigstens einer, der eine Meinung hat.
    Habt „Ihr“ – hoffentlich – eine Meinung ?
    Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer… :D

  3. Ich war übrigens „Analyst“, wieso hört Ihr auf die Wellen-, Pivotpunkt, Wolkentrader usw…, – weil Ihr keine „eigene Meinung“ habt ?
    Der Analyst ist an allem Schuld ?

    Aktienmärkte sind komplex/chaotisch, ansonsten, gäbe es doch keine CFD-Broker, beispielsweise ? :D

  4. Was die Prognosen von Mr. Dax wert sind, kann man sich ja an der Entwicklung seines Aktienfonds anschauen. Minus 12 Prozent seit Auflegung, während der Dax nur einen Weg kennt, nach oben.
    Daß dann wohl der Wunsch aufkommt, daß der Markt doch nun endlich fallen möge, nachdem man nun selber so lange auf short setzt, ist da mehr als verständlich.
    Das Argument, daß der Markt ja nun viel wahrscheinlicher fallen als steigen muss, weil er 9 Jahre gestiegen ist, ist statistisch betrachtet völliger Blödsinn.
    Und nach den Alternativen gefragt, fallen Mr. Dax eben auch keine ein.
    Mir auch nicht.

    1. Mir schon. Meine Alternative hat sich verdreifacht.

  5. hier sein Fonds, mit satten 4% AA und 1.7% Expense.
    Schrott, einfach nur Schrott.
    http://www.finanzen.net/fonds/Dirk_Mueller_Premium_Aktien_R_fondsvergleich

  6. Herr Müller ist seit 2008 mein absoluter Kontraindikator. Ich verballere mein restliches Pulver dann auch mal…. ;)

  7. Ich sagte : Die Aktienmärkte sind chotisch/komplex, alles cool..

    Aber : was dem Witzladen-Bufu / T-Bond blüht, welche künstlich „aufgeblasen“ wurden….

    Was mich wundert, ist, dass es offenbar hingenommen wird , dass der Rentenmarkt unter „Drogen steht“ (QE), d.h. künstlich (wegen Lehman usw) verzerrt wurde.

    Und dass die Bären trotzdem sagen : Der Aktienmarkt, der ist zu teuer (!), wo soll das Geld hinfließen ???

    1. Genau das ist die Frage: Wo soll das Geld hin?
      https://de.wikipedia.org/wiki/TINA
      Wir haben noch nicht die Aktienquote und Euphorie vom Jahr 2000, auch wenn das einige denken.
      Ich erwähne ich immer mal wieder gerne das Wort „Kapitulationsrally“, auch wenn Fondmanager das Wort hassen …

      1. „Wir haben noch nicht die Aktienquote und Euphorie vom Jahr 2000, auch wenn das einige denken.
        Ich erwähne ich immer mal wiediert werden, den „Starer gerne das Wort „Kapitulationsrally“, auch wenn Fondmanager das Wort hassen …“
        M
        Nochmal, gaaanz langsam zum itschreiben, wer hat die Märkte verzerrt ? Die Notenbanken, aber… : haben die Notenbanken die Aktienmärkte „verzerrt“ ? – Nö !
        Diese Diskrepanz sollte „markttechnisch“ korregiert werden, den „Startschuss“ sehen wir, wenn die EZB reagierien wird… Die mächtigste Notenbank der Welt usw… ;)

  8. Der Glaube, daß Aktien alternativlos sind, wird einer der wichtigen Gründe für den nächsten Aktiencrash sein.

    1. hör ich schon seit die FED angefangen hat mit QE.
      Aber viele verstehen einfach nicht, daß sich das nicht zurückdrehen läßt.
      Aktien werden in Währungen bewertet – die Währungen werden aktuell nach belieben und Bedarf von den Notenbanken entwertet.
      Einen grundsätzlichen Trendwechsel bekommen wir nur, wenn die Staatsfinanzierung durch die Notenbanken aufhören wird.
      Extrem unwahrscheinlich.
      Daher wird jeder Crash am Aktienmarkt sofort mit weiterer Liquidität zugeschmiert werden. Und das wird die Größe des Einbruchs definitiv eingrenzen.

      1. Der Glaube „diesmal ist alles anders“, läßt sich einfach nicht ausrotten. Das war schon 1929 so und ist heute immer noch so.
        Wie naiv muß man denn sein, zu glauben, daß es keine großen Einbrüche mehr geben kann, weil die Notenbank….und die Liquidität….usw.?
        So ein Schwachsinn, dann müßte es ja an der Börse nur mehr Gewinner geben und alle würden reich.
        Immer in der Geschichte gab es irgendwelche „logische“ Erklärungen, daß es diesmal nicht passieren kann und dann ist es doch passiert.
        Nachher wissen es dann wieder alle besser:“Es mußte ja so kommen, weil…….
        „Das Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich, beim Universum bin ich mir nicht so sicher“, sagte Einstein.

        1. es geht nicht ums reich werden. Es geht darum, daß Aktien in einer Einheit bewertet werden, die immer mehr an Wert verlieren wird.
          Wenn du einen Meter in mm misst, und die Länge des mm immer weiter verkleinerst, wird der Meter natürlich mehr mm lang sein, auch wenn der Meter physikalisch die gleiche Länge hat.
          Die frage ist, ob man zu denen gehört, die den mm besitzen oder zu denjenigen, die den Meter behalten.
          Real werden Aktien auf Dauer nicht stärker wachsen als der Realinflation entspricht, werden damit aber Cash um Längen schlagen.
          Mit dem Einstein-Zitat hast du sicher recht, die Frage ist aber, ob du es im Kontext den richtigen Personen zugeordnet hast.
          Ich halte die Leute für recht beschränkt, die laut „Foul“ gekrischen haben als die FED mit dem Aufblähen der Bilanz anfing und sich entsprechend positioniert haben im Vertrauen darauf, daß ja die ganze Rally „Fake“ ist und nur der FED geschuldet ist. Die liegen jetzt seit Jahren und ungefähr 100% Kursgewinnen falsch. Sie kommen aber immer wieder mit den gleichen Argumenten daher, die schon von Anfang an falsch waren.
          Immer und immer wieder haben die Bären Hoffnung geschöpft (Griechenland, Brexit, Trump) aber immer wieder voll aufs Maul bekommen. Aktien gegen Cash tauschen macht in dieser Konstellation einfach keinen Sinn.
          Und wenn es einen Einbruch geben wird, werd ich wieder auf der Käuferseite sein. Das ganze wird (irgendwann) mit einem totalen Vertrauensverlust und Währungscrash enden und auch DANN ist es besser Aktien zu haben (oder andere Sachwerte).

          1. @PK „Immer und immer wieder haben die Bären Hoffnung geschöpft (Griechenland, Brexit, Trump) aber immer wieder voll aufs Maul bekommen.“
            Ich sehe das genau anders herum: All diese Ereignisse haben es nicht geschafft, den EUR auf und unter die von den Bullen so sehr erhoffte und proklamierte Parität und darunter zu drücken.
            Europa ist erstaunlich stark und zäh, trotz Draghi, eines von der Wallstreet ausgebildeten und dahingehend sozialisierten Insiders in absolut führender Position.
            Europa hat auch noch viele weitere herbeigeredete Krisen und Untergangsszenarien mal locker 5% über dem Bullentraum weggesteckt.
            Europa ist stabil und einigermaßen kritisch-hinterfragend (im Ggs. zu tumbling Wonderland), weshalb ich hier für grenzenlose Überbewertungen ganz normaler Firmen keinen Anlass sehe.
            Außer die Gier von fragwürdigen Permabullen, die nur noch ihre Monitore, Charts und von-links-unten-nach-rechts-oben-Kurven im Blick haben. Auch umgekehrt lässt sich Geld verdienen, das ist nur eine kleine psychologisch-pädagogische Korrektur, die jedes Kleinkind sofort versteht, anscheinend nicht jedoch ein Permabulle.

        2. „Das Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich, beim Universum bin ich mir nicht so sicher“, sagte Einstein.
          Hätte Einstein die heutigen Verhältnisse an den Börsen miterleben dürfen, gäbe es vielleicht neben der allgemeinen und speziellen Relativitätstheorie eine dritte universelle unendliche Variante: Die alles ignorierende und beherrschende „Realität“ der Gier, die Kraft, welche die Fähigkeit des Menschen zur Vernunft widerstandslos außer Kraft setzt.
          Die Fähigkeit eines vernunftbegabten Wesens, jederzeit Tier sein zu können und sein zu wollen…

      2. „hör ich schon seit die FED angefangen hat mit QE.“

        M.E. ist es höchste Zeit, dass die EZB „aufwacht“, sooo furchtbar schlecht geht es „uns“ in Europa nicht.
        Ein anderes Thema : Habe da ein paar ein lustige Artikel wegen des Brexits (übrigens,die größte Sensation Jahres 2016 !!!) gelesen, auf zeit.de. So dumm sind die Briten, mir fehlen die Worte…

  9. Aktien sind Sachwerte, das kapieren „wir Deutschen“ offenbar nicht, wenn ich bei einer Aktie 2-5 % Dividendenrendite (kein Pennystock) „einsacke“ und das mit dem Anleihenmarkt vergeleiche – dem „sicheren Anleihenmarkt“ (!!!)
    Da sträuben sich mir die Nakenhaare… ihr werdet sagen, gut, bei der aktie gibt es Kursschwankungen, ja, aber : ist der BUFU mit 163 Punkten gerecht bewertet“, se sky is se limit ? :D

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