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Nach dem „Black Monday“: Alibaba fordert Mitarbeiter auf, Aktienkurs zu ignorieren

Redaktion

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FMW-Redaktion

Am „Black Monday“ war der Aktienkurs des chinesischen Ecommerce-Giganten Alibaba das erste Mal unter den Ausgabepreis gefallen, am Dienstag setzte sich der Abverkauf fort – und hat die Führung des Unternehmens veranlasst, in einer mail an die Mitarbeiter vor einer zu starken Fokussierung auf den Aktienkurs zu warnen: die Mitarbeiter sollten sich auf die Kunden konzentrieren und die jüngsten Entwicklungen ignorieren. Der Grund für die mail ist offensichtlich: viele Alibaba-Mitarbeiter sind Anteilseigner des Unternehmens und erleiden durch den Kursverfall massive Wohlstandsverluste:

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Als Alibaba an die US-Börsen ging, besaßen die Mitarbeiter des Unternehmens, das 80% des Ecommerce-Umsatzes in China erzielt, Aktien im Gegenwert von 41 Milliarden Dollar. Im Tief war die Aktie Alibabas auf 56 Dollar gefallen, im November letzen Jahres hatte die Aktie noch bei 119,50 Dollar notiert. Daniel Zhang, CEO des Unternehmens, schrieb in der Mail an die Mitarbeiter:

“this is not the first global market crash, and it of course will not be the last”.

Alibaba-Gründer Jack Ma, zweitreichster Mann Asiens, hatte alleine am „Black Monday“ durch den Fall der Alibaba-Aktie mehr als 500 Millionen Dollar verloren. Alibaba ist das erste Unternehmen Chinas, das sich konkret an seine Mitarbeiter nach dem Crash gewendet hat..

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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