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Nach der UK-Wahl: Jetzt rauscht es in den Keller!

Jetzt rumpelt es heftig in Großbritannien! Und das gleich an zwei Fronten: einerseits bei den Ausgaben der Konsumenten, andererseits bei der Stimmung in den Chefetagen, vor allem nach der Wahl mit dem Verlust der absoluten Mehrheit durch die Konservativen! Jetzt streiken die britischen Konsumenten, und die Chefs in UK haben den Blues..

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FMW-Redaktion

Jetzt rumpelt es heftig in Großbritannien! Und das gleich an zwei Fronten: einerseits bei den Ausgaben der Konsumenten, andererseits bei der Stimmung in den Chefetagen, vor allem nach der Wahl mit dem Verlust der absoluten Mehrheit durch die Konservativen!

Manchmal kommen die Dinge etwas später als prognostiziert, aber sie kommen eben dann doch. So ist es auch mit dem Brexit, der durch den Fall des Pfunds zunächst einmal sogar zu einer kurzen Belebung der britischen Wirtschaft geführt hatte, aber wir hatten schon damals den sehr dringenden Verdacht, dass die Freude nicht allzu lange währen würde!

Und so ist es nun auch. Denn wenn Preise deutlich schneller steigen als Löhne, wie derzeit in Großbritannien der Fall, denn wird es früher oder später eng für den Konsumenten. Und so kommt es jetzt: die Serie steigender Konsumausgaben, nicht zuletzt beflügelt durch steigende Immobilienpreise, die die überwiegende, immobilienbesitzende Mehrheit der Briten auf dem Papier reicher machte und so mehr konsumieren ließ, ist wohl zu Ende. Das zeigen neueste Daten des Kreditkartenunternehmens Visa: demnach fielen erstmals seit September 2013 im Mai 2017 die Ausgaben der Briten im Vergleich zum Vorjahresmonat, und zwar um -0,8%. Zum Vormonat April war das Minus noch deutlicher mit -1,9%.

“Our Index clearly shows that with rising prices and stalling wage growth, more of us are starting to feel the squeeze”, so der für UK und Irland zuständige Managing Director von Visa, Kevin Jenkins. Also ganz klar: steigende Preise, eher stagnierende Löhne, kein Wunder also, dass die Geldbeutel der Briten klemmen! Dabei fielen die Ausgaben der Briten für Transport und Kommunikation so stark wie seit April 2012 nicht mehr, die Ausgaben für Haushaltsgüter so stark wie seit März 2013 nicht mehr. Und das dürfte so schnell nicht besser werden, eher im Gegenteil, wie IHS Markit meint:

“The outlook for consumer spending continues to look relatively bleak, with households facing faster increases in living costs and muted wage growth. Combined with relatively low levels of consumer confidence, uncertainty around the outcome of Brexit and a slowdown in UK economic growth, it’s likely we will continue to see weaker expenditure trends at least in the near-term.”

Also geht es wohl weiter bergab, zumal die Wirtschaft Großbritanniens so schwach wuchs im ersten Quartal wie keine andere der 28 EU-Ökonomien.

Nach der Wahl ist dann auch die Stimmung in den britischen Chef-Etagen in den Keller gerauscht, wie eine heute veröffentlichte Umfrage vom Institute of Directors zeigt, die ab Freitag, also unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses, begonnen hatte. Nun sind 57% der befragten britischen Unternehmenslenker pessimistisch für die Wirtschaft, nur 20% optimistisch – bei der letzten Umfrage war das Verhältnis zwischen Optimisten und Pessimisten noch weitgehend ausgeglichen.

Man könne, so schreibt das Institut of Directors, den Stimmungsumschwung und seine Folgen für die britische Wirtschaft kaum überschätzen (durch geringere Investitionen etc.):

“It is hard to overstate what a dramatic impact the current political uncertainty is having on business leaders, and the consequences could – if not addressed immediately – be disastrous for the UK economy..”.

Und das britische Pfund hatte auch schon einmal bessere Laune..

24 Kommentare

24 Comments

  1. Avatar

    oscar

    12. Juni 2017 16:30 at 16:30

    ach ja wieder einmal das britische dummland…hm…da freuts einen doch so richtig, dass man in einer zentralistischen hütchenspieler trick eu diktatur sitzt und einer für alle die schuldengemeinschaft die umvolkung und die regiernenden finanzverbrecher bejubelt. klaro, abtrünnige waren immer irre und dämlich und überhaupt….ist doch egal wie die gesellschaft aussieht, hauptsache kohle und blasiertheit…wertfreier ego zirkus.
    man kann es auch hier nicht mehr hören sry…

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      Markus Fugmann

      12. Juni 2017 16:33 at 16:33

      @Oscar, was bitte ist “umvolkung”?? Sind Schlagworte der Identitären, nicht wahr? welche Werte haben die denn zu bieten – etwa Reinrassigkeit? Hurra, schöne neue alte Welt der “Retropie” – vielleicht mal nach vorne kucken statt in eine idealisierte Vergangenheit, die es so nie gab!!

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        gerd

        12. Juni 2017 17:45 at 17:45

        Ich weiß natürlich nicht, was Oscar wirklich mit dem Begriff Umvolkung gemeint hat.

        K ö n n t e sein, er wollte sagen, dass in Deutschland ein Bevölkerungsaustausch stattfindet. Dahingehend, dass die Quote der Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zum Anteil der Bio-Deutschen in den letzten 30 Jahren rapide zugenommen hat. Mit einem sehr steilen Anstieg dieser Quote in den letzten Jahren.
        Und mit einem geradezu dramatisch wirkenden Anstieg in der Altersgruppe der bis zu 5 Jährigen Bewohner. Anhand dieser, der zukünftig hier Lebenden, erkennt man, dass der Bevölkerungsaustausch schon in die statistische entscheidende Phase übergegangen ist, da die Quote bereits die 50% erreicht hat.

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          Bademeister

          12. Juni 2017 19:59 at 19:59

          Umvolkung soll vermutlich im weiteren Kontext die konsequente Umgehung und Untergrabung des ” Volkswillens” durch staatliche und EU-überregionale Institutionen bedeuten. Bio-Deutsch ist auch nicht ganz lupenrein….
          Sogar Identitäre sind grundsätzlich, solange sie sich an geltende Gesetze halten und Steuern zahlen, Teil der HEUTIGEN demokratischen Gesellschaftsstruktur.
          Leider gibt es von denen hundertmal mehr als in den kühnsten Albträumen vermutet….quasi das letzte und zeitgemäss gesellschaftsfähige Facelift des Antisemiten und daraus resultierenden Urnazis.
          Leider ist dagegen noch kein Kraut gewachsen….die derzeitig sich wieder verstärkenden und leider von der Politik stark vergessenen Gesellschafts- und Klassenunterschiede sind der Nährboden für modernisiertes ewig gestriges Gedankengut.

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            Bademeister

            12. Juni 2017 20:12 at 20:12

            ….solange Mutti und ihre Handlanger das Land (und Europa) mit ihrer Ein-Parteien-Politik “zukacken” wirds leider hinter (noch) geschlossenen Türen immer schlimmer werden….leider. Und M. Schulz wär sowieso der erste Scharfrichter….wenn man ihn frei gewähren lassen würde.

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        Lars

        12. Juni 2017 20:26 at 20:26

        https://de.wikipedia.org/wiki/Umvolkung
        “Bio-Deutsche” und Bevölkerungsaustausch???
        Hier wird es aber langsam echt recht(s) bedenklich, und das trotz Lügenpresse, die nur einseitig veröffentlicht.

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        Mulinski

        12. Juni 2017 22:31 at 22:31

        Umvolkung oder Reinrassigkeit, da kennt jemand aber auch nur die Extreme!

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      Michael

      12. Juni 2017 20:42 at 20:42

      @Oscar, wenn Sie “es auch hier nicht mehr hören können”, sorry, warum halten Sie sich dann nicht fern und verschonen uns damit mit nationalsozialistischem Gedankengut und Begriffen, die seit 70 Jahren keiner mehr benutzen mag?
      Abtrünnige waren und sind natürlich nicht immer irre, aber Ihre Kommentare sind tatsächlich irre und dämlich und überhaupt…

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        Mulinski

        12. Juni 2017 22:33 at 22:33

        nationalsozialistischem Gedankengut? Aber Michael, was macht den so ein strammer Antifaschsit und Marxist auf der Seite der bösen Kapitalisten?

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          Michael

          13. Juni 2017 00:21 at 00:21

          @Mulinski, Antifaschist ja, das bin ich. “Antifaschsit” kenne ich nicht. Ein neuer Begriff der populistischen Rechten, á la Covfefe?
          Dass ich heute ein Marxist bin, freut mich, weil mich die Marxisten während des Studiums ständig als reaktionären Kapitalisten bezeichnet haben.
          Was ich hier mache: Börseninfos recherchieren, die man woanders so schnell nicht findet.
          Was machen Sie als strammer Antimarxist und Faschist eigentlich hier?
          Außer zusammenhanglose Biertischweisheiten von sich zu geben…

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      PK

      12. Juni 2017 21:58 at 21:58

      oscar, man sollte wenigstens dieses Forum frei halten von den immer gleichen politischen Ansichten. Schwerpunkt sollte Börse sein und bleiben, danke.

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    Bademeister

    12. Juni 2017 21:03 at 21:03

    @ ALLE Glaubt ihr wirklich, dass der ganze Mist auf dem Rücken irgendeines wie auch immer gearteten Oscars gewachsen ist?
    Bitte kurz oder lang mal nachdenken, bevor die üblichen und sinnlosen Hasstiraden losgetreten werden….denn in JEDEM von uns steckt mehr oder weniger ein kleiner Antisemit, der sich mit mehr oder weniger Andersartigem mehr oder weniger schwertut. Liegt einfach in der Natur der Menschen, und nur wenn man darüber Bescheid weiss, kann man im eigenen Handeln und Denken freier und ein bisschen unvoreingenommener werden!

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      Wolfgang M.

      12. Juni 2017 22:06 at 22:06

      Auweia, jetzt bin ich verwirrt. Was hat denn Antisemitismus (Judenhass) mit Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit), einem evolutionsbiologischen Überbleibsel, zu tun. Klar, Babys im Alter von 6 Monaten beginnen zu “fremdeln” und früher auf dem Land war ein Auswärtiger erstmal suspekt, aber dass in uns allen ein kleiner Antisemit steckt, halte ich für maßlos übertrieben. Gemeint war doch eher die starke Zuwanderung von muslimischen (nichtjüdischen) Menschen in unsere Gesellschaft mit all ihren Integrationsproblemen.
      Gruß

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      Lars

      12. Juni 2017 22:10 at 22:10

      Welcher ganze Mist soll auf dem Rücken welchen Oscars gewachsen sein?
      Ich lese hier von “Umvolkung” und “Bio-Deutschen”.
      Echt jetzt? Ein jeder tut sich mit Andersartigem schwer?
      In der heutigen Zeit, in der jeder Tag neu erfunden wird? In der keine Wertesysteme mehr zu bestehen scheinen. Nun ja, vielleicht ok!
      In jedem steckt ein Antisemit? Nicht OK! Beleidigend!!!
      Obwohl, es mag sein, in mir steckt ein Anti-Nazi, was ja im Hinblick auf das Andersartige und den inzwischen sehr reduzierten Sprachgebrauch schon wieder antisemitsich interpretiert werden könnte ;)
      Die Erkenntnis macht mich freier und unvoreingenommener ;)
      Bei mir sind es die Oscars und die Gerds dieser Welt, mit denen ich mich “schwertue”, denn die sind tatsächlich andersartig. Fast schon abartig in ihrer umvolkungschen Nazisprache.
      Keine “Hasstiraden”, nur das Echo, wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Nur die Bitte um höfliche, sachliche und menschenwürdige Kommunikation.

    • Avatar

      Michael

      12. Juni 2017 22:20 at 22:20

      @Bademeister: Lesen Sie den Inhalt, beachten Sie die Rechtschreibung, interpretieren Sie die Aussagen:
      http://finanzmarktwelt.de/500-000-neue-arbeitsplaetze-fuer-2017-erwartet-keine-bewerber-mehr-auffindbar-bei-mehr-als-3-mio-arbeitslosen-61161/#comment-27736

      Wie soll man so etwas ernst nehmen?

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        Bademeister

        13. Juni 2017 09:03 at 09:03

        Garnicht!

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    FR

    12. Juni 2017 21:24 at 21:24

    EU Kommissar schwadroniert vom “ausrrradieren” der mini kulturellen Nationalstaaten.
    http://unser-mitteleuropa.com/2016/05/04/vizeprasident-der-eu-kommission-monokulturelle-staaten-ausradieren/

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      Bademeister

      13. Juni 2017 09:20 at 09:20

      ….fehlgeleiteter aber ernstzunehmender Aktionismus!

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    Bademeister

    13. Juni 2017 09:01 at 09:01

    Hier zwei Definitionen aus dem Neuen Brockhaus von 1938:

    Semiten: 1) Eine Sprachfamilie von Völkern Vorderarabiens, Nord- und Ostafrikas. Diese im 18. Jh. wieder aufgenommene Bezeichnung deckt sich inhaltlich nicht mit der in der Bibel (1.Mos.10). Eine semitische Rasse gibt es nicht. Die Heimat der ursprünglichen Semiten dürfte Arabien gewesen sein; in vier großen Wanderungen drangen sie nach Norden vor. Die erste Wanderung ließ die Babylonier in Mesopotamien entstehen, eine zweite die Phönizier, Moabiter, Hebräer u.a., die dritte die Wandäer, Nabatäer, Samaritaner u.a. Die vierte und größte Wanderung war die durch Mohameds Auftreten ausgelöste arabische. Aus einer Westwanderung zu unbekannter Zeit entstanden wohl die alten Ägypter wie auch die Abessinier.
    2) volkstümlich: Die Juden

    Antisemitismus (Bismarckzeit): Judenfeindliche Bewegung

    ———-

    An diesen Definitionen ist zu erkennen, dass der Begriff Antisemitismus damals von den Nazis wieder aufgenommen und neu definiert wurde.
    Antisemitismus ist grundsätzlich ein Begriff der Fremdenfeindlichkeit, der wesentlich mehr Facetten beinhaltet als nur den Judenhass, ein von den Nazis zurechtgewursteltes imaginäres Konstrukt….könnte wiederum der Vorreiter der heutigen “Leitkultur” sein!

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    gerd

    13. Juni 2017 12:15 at 12:15

    Was ging denn hier heute Nacht noch fürn Geschreibsel ab?

    Da ich immer versuche möglichst nicht wertend zu schreiben, sondern nur Fakten zu bringen, (außer natürlich z.B. bei Tesla und so) möchte ich deshalb vorsichtshalber eine kleine Verbesserung an meinem Text vornehmen. Es soll ja schließlich nur um Statistik gehen – um nicht mehr.
    Den Satz mit dem Begriff Bio-Deutsch, den ich von Frau Gesine Schwan (ehem.
    Bundespräsidentkandidatin) kennengelernt habe, als sie ihn in einer Talkshow verwendete, ersetze ich:
    “Dahingehend, dass die Quote der Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zum Anteil der hier lebenden Menschen ohne Migrationshintergrund…”

    Ist zwar auch nicht leichter zu verstehen, dafür ist er aber länger. Aber manchen scheint es ja wichtiger zu sein, was auf der Verpackung draufsteht, als das was drin ist.
    Ok., aber jetzt bitte wieder nur den Sachverhalt der Statistik angucken. Oder halt gar nichts.

    Ach ja, vielleicht könnte mir noch jemand für das, was die Statistik aufzeigt ein anderes Schlagwort nennen als “Bevölkerungsaustauch”. Gibt womöglich ja einen anderen prägnanten Begriff.

    • Avatar

      gerd

      13. Juni 2017 13:10 at 13:10

      Und da man ja hier seine Worte anscheinend erst auf die Goldwaage legen muss, präzisiere ich vorsorglich noch:

      Ich suche natürlich und selbstverständlich als Alternativbegriff für ‘Bevölkerungsaustausch’ nicht das Wort ‘Umvolkung’. Das hatten wir ja als nicht akzeptabel bereits beiseite gelegt.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Der Major erobert die 1,1300 Marke. Weiter ein Long?

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Das Euro-Symbol

Wie ich in meiner gestrigen Analyse beschrieben habe, befand sich der Euro zum US-Dollar zum Wochenstart im positiven Modus und besaß viel Aufwärtspotential. Schon in der Nacht zum Montag konnte man spüren, dass EUR/USD aus der Seitwärtsrange ausbrechen wollte. Die asiatischen Händler haben den Euro gegen den USD favorisiert und die ersten Impulse für die neue Handelswoche gesetzt. Der Major stieg zuerst über den wichtigen Widerstand bei 1,1242 und entwickelte frische Dynamik auf der Oberseite. Am frühen Morgen notierte der Euro zum USD schon über 1,1280.

In der europäischen Session haben die Bullen weitere Long-Orders am Markt platziert und der Kurs testete die wichtige psychologische Marke bei 1,1300. Der erste Angriff ist gescheitert, die kurzfristigen Daytrader haben ihre Long-Positionen glattgestellt, und der Kurs hat eine Pause eingelegt. Es entwickelte sich eine kleine Seitwärtsbewegung, doch als die amerikanische Session begann, kauften die Händler weiter den Euro und der Kurs hat genügend Kraft entwickelt, um die 1,1300 „big figure“ zu erobern.

Wie vermutet, befanden sich auf diesem Niveau viele Stop-Loss Orders, die gezogen wurden. Das hat dem Euro eine zusätzliche Kraft verliehen. Auch die Break-Out Trader haben ihre Chance genutzt und den Ausbruch über 1,1300 gehandelt. Der Kurs von EUR/USD ist in den Nachmittagsstunden weiter angestiegen und erreichte im Tageshoch die Marke von 1,1344. Dieser Widerstand hat sich für den Euro vs USD als zu stark erwiesen. Die Bullen haben das schnell gemerkt und ihre Trades mit einem dicken Plus geschlossen. Im Chart hat sich ein großer Spike ausgebildet, der es bestätigt hat, dass es keine weiteren Kauforders im Markt gab. Danach hat der Euro eine leichte Korrektur erfahren. Es war eine gesunde Gegenreaktion, mit der die Händler gerechnet haben. Nach einer kurzen Seitwärtsphase gab es noch einen weiteren Versuch, das Tageshoch anzugreifen. Im späten Handel kletterte EUR/USD erneut in den Bereich von ca 1,1330. Mehr war aber gestern nicht drin. Insgesamt war es ein spannender Handelstag für den Euro zum US-Dollar. Obwohl es erst der Wochenanfang war, gab es viel Volatilität im Markt. Wer kurzfristig orientiert war und mutig agierte, konnte schöne Gewinne am Montag erzielen.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1309. Noch ist der Markt ruhig. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, hat der Euro eine leichte Korrektur erfahren. Es waren jedoch überwiegend die Gewinnmitnahmen. Aus technischer Sicht befindet sich das Währungspaar weiterhin in einem positiven Modus. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist weiter in Takt. Es kann in den nächsten Stunden passieren, dass der Euro noch ein wenig nachgeben wird, die große Richtung bleibt aber positiv. Die Kursrücksetzer werden von vielen Händlern zum erneuten Einstieg auf die Long-Seite genutzt. Der erste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1344 (das Hoch von gestern). Sollte diese Marke überschritten werden, kann der Euro zum USD weiter an Kraft gewinnen. Als erstes Kursziel kann man den Bereich von 1,1385 ins Auge fassen. Sollte auch diese Hürde erobert werden, wird die 1,1400 „big figure“ angesteuert. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 1,1300. Wenn diese Marke bricht, kann EUR/USD noch weiter bis 1,1281 oder 1,1265 fallen. Hier sollte der Kurs aber eine Pause einlegen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD befindet sich heute bei 1,1298.

Dieser Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Der Kampf um die 1,13 Marke geht in die nächste Runde

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Wie erwartet, verlief der Handel beim Euro gegen den US-Dollar am Freitag ruhig und ohne Überraschungen. Es war insgesamt wenig Volatilität am Devisenmarkt vorhanden. Die meisten Händler haben sich zurückgehalten und sind etwas früher ins Wochenende gegangen. Grund dafür war der Feiertag (4.Juli) in den USA. Die US-Börsen blieben schon am Freitag geschlossen. Immer, wenn in Amerika Feiertage sind, bekommen das die weltweiten Finanzmärkte zu spüren. Vor allem an der Forex sind die fehlenden Umsätze sichtbar.

Am frühen Morgen am Freitag, bewegte sich der Euro zum USD schon relativ wenig. Der Kurs war auf der Oberseite durch den 420en und den 120en Moving Average gedeckelt. Wenn die beiden Linien parallel verlaufen, entsteht ein doppelter Widerstand. Um solche Hürden zu überwinden, benötigt der Markt viel Kraft. Diese hat vor dem Wochenende gänzlich gefehlt, also war es ziemlich sicher, dass der Major den Ausbruch nicht schaffen wird.

Die Bären haben am Vormittag noch versucht, die Short-Seite anzugreifen. Kurzfristig sah es so aus, als würde es ihnen gelingen. Der Kurs von EUR/USD ist leicht gefallen und testete die Unterstützung bei 1,1217. Das war auch das Tagestief von Freitag. Die 1,1200 „big figure“ konnte nicht mehr erreicht werden, was bei den Short-Trader zu einer Enttäuschung geführt hat. Als sie gemerkt haben, dass der Kurs auch auf der Unterseite kein Potential mehr besaß, schlossen sie schnell ihre Trades. Danach ist der Euro erneut angestiegen und kehrte in die Seitwärtsrange zurück. Im späten Handel notierte das Währungspaar wieder bei ca. 1,1240.

Es war also insgesamt eher ein langweiliger Handelstag nicht nur für den Euro vs USD, sondern auch für die anderen Majors. Die wichtigen Arbeitsmarktdaten wurden schon am Donnerstag veröffentlicht und dem Markt fehlten neue Impulse, um mehr Bewegungen zu erfahren. Die Energie im Markt staut sich erneut auf. Man spürt, dass die Händler eine Entscheidung sehen wollen. Diese kann mit hoher Wahrscheinlichkeit schon heute fallen. Die neue Handelswoche beginnt gerade und mit ihr werden sich auch neue Tendenzen ausbilden.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1285. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, konnte sich der Euro klar gegen den Greenback durchsetzen. Der Ausbruch aus der Seitwärtsrange ist gelungen und der Major zeigt sich jetzt schon von der starken Seite. Das sind gute Prognosen für die europäische Leitwährung. Der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD ist noch nicht vorbei. So wie es aktuell aussieht, werden die Bullen heute erneut versuchen, die wichtige psychologische Grenze bei 1,1300 zu erobern. Diese Marke ist für die weitere Kursentwicklung von großer Bedeutung. Sollte es den Long-Trader gelingen, diesen Widerstand zu erreichen, kann es zu einer Stop-Lawine auf der Oberseite kommen.

Das würde dem Euro frische Kraft verleihen. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich bei 1,1332. Wer kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau seine Long-Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten. Im Moment kann man noch nicht sagen, ob diese Marke durchbrochen werden kann. Das wird davon abhängig sein, wie viel Dynamik auf der Long-Seite entstehen wird. Auf der Unterseite liegt die erste wichtige Unterstützung bei 1,1242. Sollte widererwartend diese Marke unterschritten werden, wird der Kurs erneut die 1,1200 „big figure“ suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD ist befindet sich heute bei 1,1237.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Tesla lässt Börsianer staunen, Xetra-Panne, schwache Börse im Sommer?

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Manuel Koch bespricht im folgenden Video interessante Börsenthemen der Woche. Positiv herausstechen tut dabei die Aktie von Tesla. Der Kurs klettert immer weiter. Und mit jetzt mehr als 200 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung ist das Unternehmen (zumindest im Börsenwert) mehr wert als alle deutschen Autobauer zusammen. Auch die gestern veröffentlichten Auslieferungszahlen überraschten – sie ließen alle Analysten nur staunen (hier mehr Details).

Vorgestern gab es schon das zweite Mal in diesem Jahr einen großen Systemausfall bei der Deutschen Börse. Mehr als peinlich für das Renommee der Frankfurter, die so viel geben auf die Stabilität des Systems, das auch von zahlreichen kleineren Börsenbetreibern in Europa genutzt wird. Stundenlang funktionierte der Handel im Xetra-System am Mittwoch gar nicht. Eine Blamage. Im Video wird auch ein konkreter Grund für den Systemausfall genannt.

Thema im Video ist auch die nun womöglich anstehende Schwäche an der Börse, aufgrund der Sommermonate, die traditionell schwächer ausfallen. Dazu könnten die weiter steigenden Corona-Zahlen in den USA den Verlauf der Aktienkurse weiter schwächen. Auch im Video besprochen werden zwei konkrete Tradingideen der trading-house Börsenakademie. Die Aktien von Microsoft seien ein Kauf. Ebenso könne man beim Währungspaar Euro vs Pfund long einsteigen. Beide Ideen könne man mit einer Market Buy Order umsetzen. Im Video werden hierfür auch konkrete Gründe genannt.

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