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Nach der UK-Wahl: Jetzt rauscht es in den Keller!

Jetzt rumpelt es heftig in Großbritannien! Und das gleich an zwei Fronten: einerseits bei den Ausgaben der Konsumenten, andererseits bei der Stimmung in den Chefetagen, vor allem nach der Wahl mit dem Verlust der absoluten Mehrheit durch die Konservativen! Jetzt streiken die britischen Konsumenten, und die Chefs in UK haben den Blues..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Jetzt rumpelt es heftig in Großbritannien! Und das gleich an zwei Fronten: einerseits bei den Ausgaben der Konsumenten, andererseits bei der Stimmung in den Chefetagen, vor allem nach der Wahl mit dem Verlust der absoluten Mehrheit durch die Konservativen!

Manchmal kommen die Dinge etwas später als prognostiziert, aber sie kommen eben dann doch. So ist es auch mit dem Brexit, der durch den Fall des Pfunds zunächst einmal sogar zu einer kurzen Belebung der britischen Wirtschaft geführt hatte, aber wir hatten schon damals den sehr dringenden Verdacht, dass die Freude nicht allzu lange währen würde!

Und so ist es nun auch. Denn wenn Preise deutlich schneller steigen als Löhne, wie derzeit in Großbritannien der Fall, denn wird es früher oder später eng für den Konsumenten. Und so kommt es jetzt: die Serie steigender Konsumausgaben, nicht zuletzt beflügelt durch steigende Immobilienpreise, die die überwiegende, immobilienbesitzende Mehrheit der Briten auf dem Papier reicher machte und so mehr konsumieren ließ, ist wohl zu Ende. Das zeigen neueste Daten des Kreditkartenunternehmens Visa: demnach fielen erstmals seit September 2013 im Mai 2017 die Ausgaben der Briten im Vergleich zum Vorjahresmonat, und zwar um -0,8%. Zum Vormonat April war das Minus noch deutlicher mit -1,9%.

„Our Index clearly shows that with rising prices and stalling wage growth, more of us are starting to feel the squeeze“, so der für UK und Irland zuständige Managing Director von Visa, Kevin Jenkins. Also ganz klar: steigende Preise, eher stagnierende Löhne, kein Wunder also, dass die Geldbeutel der Briten klemmen! Dabei fielen die Ausgaben der Briten für Transport und Kommunikation so stark wie seit April 2012 nicht mehr, die Ausgaben für Haushaltsgüter so stark wie seit März 2013 nicht mehr. Und das dürfte so schnell nicht besser werden, eher im Gegenteil, wie IHS Markit meint:

„The outlook for consumer spending continues to look relatively bleak, with households facing faster increases in living costs and muted wage growth. Combined with relatively low levels of consumer confidence, uncertainty around the outcome of Brexit and a slowdown in UK economic growth, it’s likely we will continue to see weaker expenditure trends at least in the near-term.“

Also geht es wohl weiter bergab, zumal die Wirtschaft Großbritanniens so schwach wuchs im ersten Quartal wie keine andere der 28 EU-Ökonomien.

Nach der Wahl ist dann auch die Stimmung in den britischen Chef-Etagen in den Keller gerauscht, wie eine heute veröffentlichte Umfrage vom Institute of Directors zeigt, die ab Freitag, also unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses, begonnen hatte. Nun sind 57% der befragten britischen Unternehmenslenker pessimistisch für die Wirtschaft, nur 20% optimistisch – bei der letzten Umfrage war das Verhältnis zwischen Optimisten und Pessimisten noch weitgehend ausgeglichen.

Man könne, so schreibt das Institut of Directors, den Stimmungsumschwung und seine Folgen für die britische Wirtschaft kaum überschätzen (durch geringere Investitionen etc.):

“It is hard to overstate what a dramatic impact the current political uncertainty is having on business leaders, and the consequences could – if not addressed immediately – be disastrous for the UK economy..“.

Und das britische Pfund hatte auch schon einmal bessere Laune..

24 Kommentare

24 Comments

  1. Avatar

    oscar

    12. Juni 2017 16:30 at 16:30

    ach ja wieder einmal das britische dummland…hm…da freuts einen doch so richtig, dass man in einer zentralistischen hütchenspieler trick eu diktatur sitzt und einer für alle die schuldengemeinschaft die umvolkung und die regiernenden finanzverbrecher bejubelt. klaro, abtrünnige waren immer irre und dämlich und überhaupt….ist doch egal wie die gesellschaft aussieht, hauptsache kohle und blasiertheit…wertfreier ego zirkus.
    man kann es auch hier nicht mehr hören sry…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      12. Juni 2017 16:33 at 16:33

      @Oscar, was bitte ist „umvolkung“?? Sind Schlagworte der Identitären, nicht wahr? welche Werte haben die denn zu bieten – etwa Reinrassigkeit? Hurra, schöne neue alte Welt der „Retropie“ – vielleicht mal nach vorne kucken statt in eine idealisierte Vergangenheit, die es so nie gab!!

      • Avatar

        gerd

        12. Juni 2017 17:45 at 17:45

        Ich weiß natürlich nicht, was Oscar wirklich mit dem Begriff Umvolkung gemeint hat.

        K ö n n t e sein, er wollte sagen, dass in Deutschland ein Bevölkerungsaustausch stattfindet. Dahingehend, dass die Quote der Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zum Anteil der Bio-Deutschen in den letzten 30 Jahren rapide zugenommen hat. Mit einem sehr steilen Anstieg dieser Quote in den letzten Jahren.
        Und mit einem geradezu dramatisch wirkenden Anstieg in der Altersgruppe der bis zu 5 Jährigen Bewohner. Anhand dieser, der zukünftig hier Lebenden, erkennt man, dass der Bevölkerungsaustausch schon in die statistische entscheidende Phase übergegangen ist, da die Quote bereits die 50% erreicht hat.

        • Avatar

          Bademeister

          12. Juni 2017 19:59 at 19:59

          Umvolkung soll vermutlich im weiteren Kontext die konsequente Umgehung und Untergrabung des “ Volkswillens“ durch staatliche und EU-überregionale Institutionen bedeuten. Bio-Deutsch ist auch nicht ganz lupenrein….
          Sogar Identitäre sind grundsätzlich, solange sie sich an geltende Gesetze halten und Steuern zahlen, Teil der HEUTIGEN demokratischen Gesellschaftsstruktur.
          Leider gibt es von denen hundertmal mehr als in den kühnsten Albträumen vermutet….quasi das letzte und zeitgemäss gesellschaftsfähige Facelift des Antisemiten und daraus resultierenden Urnazis.
          Leider ist dagegen noch kein Kraut gewachsen….die derzeitig sich wieder verstärkenden und leider von der Politik stark vergessenen Gesellschafts- und Klassenunterschiede sind der Nährboden für modernisiertes ewig gestriges Gedankengut.

          • Avatar

            Bademeister

            12. Juni 2017 20:12 at 20:12

            ….solange Mutti und ihre Handlanger das Land (und Europa) mit ihrer Ein-Parteien-Politik „zukacken“ wirds leider hinter (noch) geschlossenen Türen immer schlimmer werden….leider. Und M. Schulz wär sowieso der erste Scharfrichter….wenn man ihn frei gewähren lassen würde.

      • Avatar

        Lars

        12. Juni 2017 20:26 at 20:26

        https://de.wikipedia.org/wiki/Umvolkung
        „Bio-Deutsche“ und Bevölkerungsaustausch???
        Hier wird es aber langsam echt recht(s) bedenklich, und das trotz Lügenpresse, die nur einseitig veröffentlicht.

      • Avatar

        Mulinski

        12. Juni 2017 22:31 at 22:31

        Umvolkung oder Reinrassigkeit, da kennt jemand aber auch nur die Extreme!

    • Avatar

      Michael

      12. Juni 2017 20:42 at 20:42

      @Oscar, wenn Sie „es auch hier nicht mehr hören können“, sorry, warum halten Sie sich dann nicht fern und verschonen uns damit mit nationalsozialistischem Gedankengut und Begriffen, die seit 70 Jahren keiner mehr benutzen mag?
      Abtrünnige waren und sind natürlich nicht immer irre, aber Ihre Kommentare sind tatsächlich irre und dämlich und überhaupt…

      • Avatar

        Mulinski

        12. Juni 2017 22:33 at 22:33

        nationalsozialistischem Gedankengut? Aber Michael, was macht den so ein strammer Antifaschsit und Marxist auf der Seite der bösen Kapitalisten?

        • Avatar

          Michael

          13. Juni 2017 00:21 at 00:21

          @Mulinski, Antifaschist ja, das bin ich. „Antifaschsit“ kenne ich nicht. Ein neuer Begriff der populistischen Rechten, á la Covfefe?
          Dass ich heute ein Marxist bin, freut mich, weil mich die Marxisten während des Studiums ständig als reaktionären Kapitalisten bezeichnet haben.
          Was ich hier mache: Börseninfos recherchieren, die man woanders so schnell nicht findet.
          Was machen Sie als strammer Antimarxist und Faschist eigentlich hier?
          Außer zusammenhanglose Biertischweisheiten von sich zu geben…

    • Avatar

      PK

      12. Juni 2017 21:58 at 21:58

      oscar, man sollte wenigstens dieses Forum frei halten von den immer gleichen politischen Ansichten. Schwerpunkt sollte Börse sein und bleiben, danke.

  2. Avatar

    Bademeister

    12. Juni 2017 21:03 at 21:03

    @ ALLE Glaubt ihr wirklich, dass der ganze Mist auf dem Rücken irgendeines wie auch immer gearteten Oscars gewachsen ist?
    Bitte kurz oder lang mal nachdenken, bevor die üblichen und sinnlosen Hasstiraden losgetreten werden….denn in JEDEM von uns steckt mehr oder weniger ein kleiner Antisemit, der sich mit mehr oder weniger Andersartigem mehr oder weniger schwertut. Liegt einfach in der Natur der Menschen, und nur wenn man darüber Bescheid weiss, kann man im eigenen Handeln und Denken freier und ein bisschen unvoreingenommener werden!

    • Avatar

      Wolfgang M.

      12. Juni 2017 22:06 at 22:06

      Auweia, jetzt bin ich verwirrt. Was hat denn Antisemitismus (Judenhass) mit Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit), einem evolutionsbiologischen Überbleibsel, zu tun. Klar, Babys im Alter von 6 Monaten beginnen zu „fremdeln“ und früher auf dem Land war ein Auswärtiger erstmal suspekt, aber dass in uns allen ein kleiner Antisemit steckt, halte ich für maßlos übertrieben. Gemeint war doch eher die starke Zuwanderung von muslimischen (nichtjüdischen) Menschen in unsere Gesellschaft mit all ihren Integrationsproblemen.
      Gruß

    • Avatar

      Lars

      12. Juni 2017 22:10 at 22:10

      Welcher ganze Mist soll auf dem Rücken welchen Oscars gewachsen sein?
      Ich lese hier von „Umvolkung“ und „Bio-Deutschen“.
      Echt jetzt? Ein jeder tut sich mit Andersartigem schwer?
      In der heutigen Zeit, in der jeder Tag neu erfunden wird? In der keine Wertesysteme mehr zu bestehen scheinen. Nun ja, vielleicht ok!
      In jedem steckt ein Antisemit? Nicht OK! Beleidigend!!!
      Obwohl, es mag sein, in mir steckt ein Anti-Nazi, was ja im Hinblick auf das Andersartige und den inzwischen sehr reduzierten Sprachgebrauch schon wieder antisemitsich interpretiert werden könnte ;)
      Die Erkenntnis macht mich freier und unvoreingenommener ;)
      Bei mir sind es die Oscars und die Gerds dieser Welt, mit denen ich mich „schwertue“, denn die sind tatsächlich andersartig. Fast schon abartig in ihrer umvolkungschen Nazisprache.
      Keine „Hasstiraden“, nur das Echo, wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Nur die Bitte um höfliche, sachliche und menschenwürdige Kommunikation.

    • Avatar

      Michael

      12. Juni 2017 22:20 at 22:20

      @Bademeister: Lesen Sie den Inhalt, beachten Sie die Rechtschreibung, interpretieren Sie die Aussagen:
      http://finanzmarktwelt.de/500-000-neue-arbeitsplaetze-fuer-2017-erwartet-keine-bewerber-mehr-auffindbar-bei-mehr-als-3-mio-arbeitslosen-61161/#comment-27736

      Wie soll man so etwas ernst nehmen?

      • Avatar

        Bademeister

        13. Juni 2017 09:03 at 09:03

        Garnicht!

  3. Avatar

    FR

    12. Juni 2017 21:24 at 21:24

    EU Kommissar schwadroniert vom „ausrrradieren“ der mini kulturellen Nationalstaaten.
    http://unser-mitteleuropa.com/2016/05/04/vizeprasident-der-eu-kommission-monokulturelle-staaten-ausradieren/

    • Avatar

      Bademeister

      13. Juni 2017 09:20 at 09:20

      ….fehlgeleiteter aber ernstzunehmender Aktionismus!

  4. Avatar

    Bademeister

    13. Juni 2017 09:01 at 09:01

    Hier zwei Definitionen aus dem Neuen Brockhaus von 1938:

    Semiten: 1) Eine Sprachfamilie von Völkern Vorderarabiens, Nord- und Ostafrikas. Diese im 18. Jh. wieder aufgenommene Bezeichnung deckt sich inhaltlich nicht mit der in der Bibel (1.Mos.10). Eine semitische Rasse gibt es nicht. Die Heimat der ursprünglichen Semiten dürfte Arabien gewesen sein; in vier großen Wanderungen drangen sie nach Norden vor. Die erste Wanderung ließ die Babylonier in Mesopotamien entstehen, eine zweite die Phönizier, Moabiter, Hebräer u.a., die dritte die Wandäer, Nabatäer, Samaritaner u.a. Die vierte und größte Wanderung war die durch Mohameds Auftreten ausgelöste arabische. Aus einer Westwanderung zu unbekannter Zeit entstanden wohl die alten Ägypter wie auch die Abessinier.
    2) volkstümlich: Die Juden

    Antisemitismus (Bismarckzeit): Judenfeindliche Bewegung

    ———-

    An diesen Definitionen ist zu erkennen, dass der Begriff Antisemitismus damals von den Nazis wieder aufgenommen und neu definiert wurde.
    Antisemitismus ist grundsätzlich ein Begriff der Fremdenfeindlichkeit, der wesentlich mehr Facetten beinhaltet als nur den Judenhass, ein von den Nazis zurechtgewursteltes imaginäres Konstrukt….könnte wiederum der Vorreiter der heutigen „Leitkultur“ sein!

  5. Avatar

    gerd

    13. Juni 2017 12:15 at 12:15

    Was ging denn hier heute Nacht noch fürn Geschreibsel ab?

    Da ich immer versuche möglichst nicht wertend zu schreiben, sondern nur Fakten zu bringen, (außer natürlich z.B. bei Tesla und so) möchte ich deshalb vorsichtshalber eine kleine Verbesserung an meinem Text vornehmen. Es soll ja schließlich nur um Statistik gehen – um nicht mehr.
    Den Satz mit dem Begriff Bio-Deutsch, den ich von Frau Gesine Schwan (ehem.
    Bundespräsidentkandidatin) kennengelernt habe, als sie ihn in einer Talkshow verwendete, ersetze ich:
    „Dahingehend, dass die Quote der Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zum Anteil der hier lebenden Menschen ohne Migrationshintergrund…“

    Ist zwar auch nicht leichter zu verstehen, dafür ist er aber länger. Aber manchen scheint es ja wichtiger zu sein, was auf der Verpackung draufsteht, als das was drin ist.
    Ok., aber jetzt bitte wieder nur den Sachverhalt der Statistik angucken. Oder halt gar nichts.

    Ach ja, vielleicht könnte mir noch jemand für das, was die Statistik aufzeigt ein anderes Schlagwort nennen als „Bevölkerungsaustauch“. Gibt womöglich ja einen anderen prägnanten Begriff.

    • Avatar

      gerd

      13. Juni 2017 13:10 at 13:10

      Und da man ja hier seine Worte anscheinend erst auf die Goldwaage legen muss, präzisiere ich vorsorglich noch:

      Ich suche natürlich und selbstverständlich als Alternativbegriff für ‚Bevölkerungsaustausch‘ nicht das Wort ‚Umvolkung‘. Das hatten wir ja als nicht akzeptabel bereits beiseite gelegt.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Der Euro wehrt sich zum Wochenstart

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Ein 20 Euro Schein

Wie ich in meiner gestrigen Euro vs US-Dollar Analyse erwähnt habe, hatte der Major zum Wochenstart ein leichtes Erholungspotential gehabt. Die Unterstützung bei 1,1612 ist stark und die Wahrscheinlichkeit war relativ hoch, dass sich der Euro zum Wochenbeginn über dieser Marke halten kann. Die Bären haben zwar schon in der asiatischen Session in der Nacht zum Montag kurzfristig versucht, den Euro zu schwächen, doch der Bereich bei 1,1614 konnte nicht mehr nach unten durchbrochen werden. Die Short-Trader haben schnell gemerkt, dass der Verkaufsdruck auf den Euro nachgelassen hat. Viele Händler, die letzte Woche Short positioniert waren, haben vor dem Wochenende ihre Gewinne realisiert. Auch aus technischer Sicht war eine Gegenreaktion auf der Oberseite absolut realistisch.

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Am Montagvormittag haben die Bullen angefangen, vorsichtig die Long-Seite anzugreifen. Als der Kurs den Widerstand bei 1,1634 überschritten hat, sind auch die Break-Out Trader aktiv geworden und haben frische Kauforders am Markt platziert. Das hat dem Euro vs USD neue Kraft verliehen. Die Aufwärtsbewegung hat sich beschleunigt. Auf dem Niveau von 1,1647 verlief gestern der 120er Moving Average. Diese Hürde wurde ebenfalls ohne Schwierigkeiten genommen und der Euro wurde weiter gesucht. Gegen Mittag notierte das Währungspaar schon über 1,1660. Hier hat EUR/USD eine kleine Pause eingelegt. Die kurzfristigen Long-Trader haben ihre Trades geschlossen und der Euro ist danach leicht gefallen. Unter 1,1660 haben die Bullen aber erneut angegriffen. Der Euro hat wieder an Kraft gewonnen und der Kurs ist erneut angestiegen. Der Widerstand bei 1,1681 war für den Euro jedoch zu stark.

Die Kaufkraft war nicht mehr vorhanden, was zu einer schnellen Kurskorrektur auf der Unterseite führte. Am Anfang der amerikanischen Session notierte EUR/USD wieder bei 1,1642. Auf diesem Level haben sich die Long-Trader wieder gemeldet und angefangen, den Euro gegen den USD zu kaufen. Die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster haben frische Long-Signale geliefert und der Major hat seine Erholung fortgesetzt. In den Abendstunden ist es dem Euro sogar gelungen, erneut den Widerstand bei 1,1681 zu testen. Mehr war zwar gestern nicht drin, doch der Handelstag verlief für den Euro vs USD insgesamt positiv. Der Kurs konnte über 50 Pips zulegen. Für einen Wochenstart war es eine gute Leistung.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei. 1,1675. In der asiatischen Session heute Nacht, haben die Bullen versucht, die 1,1700 Marke anzugreifen. Dafür hat die Dynamik jedoch nicht ausgereicht. Der Widerstand bei 1,1681 ist stark, und es wird ein neuer Impuls benötigt, um diese Hürde zu nehmen. Sollte es den Long-Trader gelingen, diese Marke zu überschreiten, wird der Kurs klar die 1,17 „big figure“ suchen. Hier kann es richtig spannend werden. Es ist eine psychologische Grenze, die über den langfristigen Aufwärtstrend entscheiden kann. Wenn EUR/USD es schafft, über 1,1700 nachhaltig zu steigen, kann sich der übergeordnete Long-Trend weiter fortsetzen.

Wenn nicht, werden die Bären die Short-Seite erneut angreifen. Wer also konservativ ist und sein Risiko klein halten will, sollte zuerst abwarten, wie sich der Euro vs USD in den nächsten Stunden verhält. Für den USD können die nächsten Tage ebenfalls von großer Bedeutung sein. Die gesamte Finanzwelt wartet schon ungeduldig auf das erste live TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden, welches am Mittwochmorgen um ca. 3.00 Uhr unserer Zeit beginnen wird. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1656.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Türkische Lira mit neuem Rekordtief – warum die Zinsanhebung verpufft ist

Redaktion

Veröffentlicht

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira stand seit letzter Woche Donnerstag vor einer möglichen Kurswende. Denn seit geraumer Zeit hangelt sie sich von einem Rekordtief zum nächsten – ein Desaster! Hauptverantwortlich dafür war die von Präsident Erdogan befürwortete Politik der türkischen Zentralbank, den Leitzins tief unterhalb der Inflationsrate zu belassen – Hauptsache es gibt günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher in der Türkei. Aber damit war am Donnerstag Schluss. Völlig überraschend wurde der Leitzins von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent angehoben – eine mutige, kräftige Anhebung!

Türkische Lira aktuell mit neuem Absturz auf Rekordtief

Und die türkische Lira reagierte entsprechend positiv mit einer Aufwertung. US-Dollar vs Lira fiel bis Freitag von 7,69 auf 7,51. Endlich mal ein Aufatmen für die Lira, könnte man sagen. Aber vor allem seit Start des Devisenhandels heute Nacht wertet die türkische Lira wieder deutlich ab, auf neue Rekordtiefs gegen US-Dollar und Euro. Der folgende Chart, der bis letzten Mittwoch zurückreicht, zeigt den beschriebenen Verlauf seit Donnerstag. Aktuell muss man 7,78 Lira für 1 US-Dollar zahlen (Hoch heute schon bei 7,86). Und für einen Euro muss man heute schon 9,08 Lira aufbringen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

Geopolitik durchkreuzt Lira-Erholung

Da könnte man bei der türkischen Zentralbank in Ankara ja fast verrückt werden, möchte man meinen. Da erhöht man den Leitzins um kräftige 200 Basispunkte, und nur zwei Handelstage später notiert die türkische Lira tiefer als jemals zuvor. Aber in diesem Fall muss man die Notenbanker von jeglicher Schuld freisprechen. Die geopolitische Lage hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn direkt um die Ecke sind zwischen Armenien und Aserbaidschan sind heftige Kämpfe entfacht. Jetzt gilt in beiden Ländern sogar der Kriegszustand. Schweres Artilleriefeuer, zahlreiche Tote und Verletzte – die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach gehen weiter. Die Türkei hat sich umgehend an die Seite Aserbaidschans gestellt, so besagen es aktuelle Berichte. Dies setzt die türkische Lira plötzlich kräftig unter Druck. Heute verkündete Maßnahmen der türkischen Bankenaufsicht (siehe hier) gehen bei diesem kriegerischen Konflikt derzeit völlig unter.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schafft der Euro zum Wochenstart den Rebound?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar musste in der vergangenen Handelswoche herbe Verluste hinnehmen. Innerhalb nur weniger Tage hat der Euro gegenüber dem US-Dollar über 200 Punkte verloren. Aus technischer Sicht war diese Reaktion auf der Short-Seite zu erwarten. Die Indikatorenlage war im mittelfristigen Zeitfenster ausgereizt. Zu oft hat der Major vergeblich versucht, die höheren Regionen über 1,19 nachhaltig zu erobern. Nach der letzten Seitwärtsbewegung und einem erneuten misslungenen Angriff, kam es zu einer großen Enttäuschung im Markt. Der Widerstand bei 1,1875 hat endgültig bestätigt, dass es für den Euro an der Zeit war, eine Korrektur zu erfahren. Die Bullen haben ihre Long-Trades sukzessive in Laufe der Woche geschlossen und den Euro vs USD somit unter Druck gesetzt.

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Während der ganzen letzten Woche wurde die Short-Seite von den Händlern klar favorisiert. Der frische Abwärtstrend wurde zusätzlich durch die allgemeine Dollar-Stärke beschleunigt. Der Greenback scheint momentan eine kleine Renaissance zu erleben. Nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors konnte sich die amerikanische Währung in der letzten Handelswoche gut durchsetzen. Obwohl es in den USA weiterhin brodelt und die Lage sich vor den Präsidentschaftswahlen immer mehr zuspitzt, gewinnt der USD gegen die anderen Hauptwährungen wieder an Wert. In Europa haben die Experten die zweite Welle des Covid-19 fast schon fest einprogrammiert. Die infektionszahlen steigen an und immer mehr Regionen werden zum Risikogebiet erklärt. Die Sorgen und Ängste vor der wirtschaftlichen Krise kommen zurück. Das belastet den Euro. Das Vertrauen in die europäische Leitwährung scheint zu schrumpfen.

Am Freitag wurde der Euro vs USD weiter abverkauft. Nachdem der wichtige Widerstand bei 1,1681 gehalten hatte, schlugen die Bären erneut zu und schicken den Euro weiter in den Keller. Es hat sich frische Dynamik auf der Unterseite entwickelt und der Kurs rutsche im Laufe des Tages immer tiefer. Im Low notierte EUR/USD vor dem Wochenschluss bei 1,1610. Diese Unterstützung war stark und konnte die Short-Bewegung stoppen. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, erholte sich der Euro dann wieder leicht. Es waren aber überwiegend die Gewinnmitnahmen der Daytrader, die diese Gegenreaktion auf der Oberseite ausgelöst haben. Im späten Handel notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1637.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs USD bei 1,1632. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, geriet der Euro erneut leicht unter Druck. Der Kurs rutsche bis 1,1615. Hier hat die Dynamik wieder nachgelassen. Der Angriff auf die 1,1600 Marke war somit gescheitert. Danach hat sich der Euro wieder ein wenig erholt. Die 1,1600 „big figure“ wird für die weitere Entwicklung von EUR/USD von großer Bedeutung sein. Es ist eine wichtige psychologische Marke, die nicht zu vernachlässigen ist. Die Bären werden heute wieder versuchen, den Euro unter Druck zu setzen.

Der Weg bis 1,1600 ist nicht lang. Darunter liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Die nächste signifikante Unterstützung befindet sich erst bei 1,1516 (120er Moving Average). Wenn dagegen die 1,1600 Marke aber hält, kann es zu einem schnellen Rebound kommen. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1663 und dann bei 1,1681. Wenn auch diese Marke erobert wird, wird der Kurs die 1,1700 Marke suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1641.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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