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Nächste Bitcoin-Rally im Anmarsch? Indikator schlägt erneut an

Nächste Bitcoin-Rally im Anmarsch? Indikator schlägt erneut an
Grafik: ChatGPT

In der Welt der Finanzmärkte gibt es nur wenige Indikatoren, die mit verblüffender Präzision kommende Wendepunkte vorhersagen. Doch aktuell senden gleich zwei solcher Signale ein klares Warn- und Chancenfeuer an Investoren: Die Gold-Kupfer-Ratio, ein bewährter Indikator für wirtschaftliche Risikobereitschaft, und die globale M2-Geldmenge, das Barometer für Liquidität im System. Beide zeigen in dieselbe Richtung – und könnten den Auftakt zu einer der nächsten großen Bitcoin-Rally markieren.

Indikator deutet Bitcoin-Rally an

Bravos Crypto präsentiert in seinem neuen Video eine analytische Einschätzung über einen makroökonomischen Indikator, der historisch gesehen offenbar jeder bedeutsamen Bewegung von Bitcoin vorausgegangen ist – und nun erneut aktiviert zu sein scheint. Im Zentrum der Betrachtung steht das Verhältnis zwischen Kupfer und Gold, also die Ratio, welche als Frühindikator für nachhaltige Trends in risikobehafteten Märkten fungiert. Kupfer, häufig als „Dr. Copper“ bezeichnet, gilt als Konjunkturbarometer, da es in Branchen wie Bau, Infrastruktur, Automobilproduktion und Fertigung stark nachgefragt wird, wenn die Wirtschaft wächst. Gold hingegen ist ein klassisches Sicherheitsasset, das in Zeiten geopolitischer Spannungen, Inflation oder Finanzinstabilität gefragt ist.

Die Logik hinter dieser Ratio ist einfach: Steigt Kupfer schneller im Preis als Gold, signalisiert dies wirtschaftlichen Optimismus und einen Schub für risikoreiche Anlagen – ein Umfeld, das in der Vergangenheit häufig mit explosiven Bitcoin-Rallys einherging. Historische Beispiele belegen dies: 2013 führte eine steigende Ratio zu einer Bitcoin-Rally von 10.000 %, 2017 zu einem Anstieg von 2.500 % und 2021 zu einer Aufwärtsbewegung von 600 %. Umgekehrt markierten Phasen, in denen Gold stärker zulegte als Kupfer, wie 2014, 2018 und 2022, oft die Endpunkte großer Bullenmärkte, gefolgt von deutlichen Korrekturen.

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Derzeit befindet sich die Kupfer-Gold-Ratio noch in einem Abwärtstrend, ähnlich wie in den Jahren 2019 und 2020. Damals stieg Bitcoin zunächst langsam, bis die Ratio ihren Tiefpunkt erreichte und wieder anzog – der Startschuss für eine parabolische Kursphase. Marktbeobachter sehen ein mögliches Wiederholungsszenario für 2025. Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch der US-Dollar, der historisch eine inverse Korrelation zur Kupfer-Gold-Ratio aufweist. Ein schwächerer Dollar verbessert in der Regel die globalen Liquiditätsbedingungen, fördert Wachstumserwartungen und stützt risikobehaftete Assets. Der BTC-Kurs befindet sich zwar noch in einer Konsolidierungsphase, doch der gestrige Anstieg bis 122.000 USD könnte ein Vorbote für einen baldigen Ausbruch sein.

Startschuss für die Hausse

Makroökonomisch könnte genau dieses Umfeld bevorstehen: Politische Pläne für niedrigere Zinsen bei gleichzeitig steigender Staatsverschuldung sprechen für einen schwächeren Dollar. Das wiederum würde die Kupfer-Gold-Ratio steigen lassen – ein mögliches Startsignal für die dynamischste Phase eines neuen Bitcoin-Bullenmarkts. Historisch hielten solche Aufwärtsbewegungen in der Ratio zwischen 12 und 18 Monaten an, wenngleich das aktuelle Marktumfeld auf einen etwas kürzeren Zyklus von bis zu einem Jahr hindeuten könnte, so die Analysten von Bravos Crypto.

Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, könnte der nächste signifikante Höchststand bei Bitcoin um die Mitte des Jahres 2026 erreicht werden. Damit würde die Kupfer-zu-Gold-Ratio einmal mehr ihre Rolle als einer der zuverlässigsten makroökonomischen Indikatoren für den Kryptowährungsmarkt bestätigen – und Investoren frühzeitig vor einer möglichen Trendwende warnen oder auf eine bevorstehende Rally vorbereiten. Laut den Bravos-Analysten habe sich die Ratio zuletzt stabilisiert und zeige sogar erste Anzeichen einer Aufwärtsbewegung. 

Liquiditätsausweitung

Parallel dazu hat sich auch die globale Geldmenge, gemessen an der M2, von fallenden zu positivem jährlichem Wachstum gewendet. Diese Liquiditätsausweitung war in früheren Zyklen ein treibender Motor für expansive Bewegungen bei Bitcoin. Historisch gesehen folgte auf eine Anhebung der M2‑Geldmenge stets eine kräftige Rally bei Bitcoin – teils mit einem zeitlichen Verzug von sechs bis zehn Monaten. Dieser Indikator kann somit als Frühindikator für eine bevorstehende Bitcoin‑Rally gelten.

Die Kombination aus einem sich erholenden Kupfer-Gold-Verhältnis und einer wachsenden globalen M2-Geldmenge lässt nach Ansicht von Bravos Crypto einen plausiblen bullischen Impuls erwarten. Beide Signale sind laut technischer Historie zuverlässige Vorläufer für Bitcoin-Bullenmärkte. Damit etabliert sich der Indikator als essenzieller makroökonomischer Signalgeber – vergleichbar etwa mit klassischen Finanzkennziffern.

Zusammengefasst präsentiert sich dieser makroökonomische Ansatz als überzeugendes Modell, um kommende Kursbewegungen von Bitcoin frühzeitig zu erkennen. Die Kupfer-Gold-Ratio fungiert dabei als Stimmungs- und Risikobarometer, während das globale M2-Wachstum für Liquiditätstrends steht – in Kombination ein potentieller Indikator für die nächste große Bitcoin-Rally.



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1 Kommentar

  1. Apropos Rally.
    Eine äußerst gut aussehende Schönheit mittleren Alters muss wegen eines massiven Getriebeschadens an ihrem nagelneuen Sportwagen innert kürzerster Zeit zum dritten Mal in die Automobil-Garage. Der Werkstattleiter nimmt sie einen Moment zur Seite. “ Gute Frau, wie machen Sie das bloß?“ – „Das ist ganz einfach: Ich fahr im ersten Gang los, beschleunige bis 60, dann zweiter Gang bis 120, dritter bis 180, vierter bis 240, fünfter bis 280 und dann in den Rally-Gang.“

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