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Nächster Apple-Zulieferer mit Gewinnwarnung

Die besten Zeiten für Apple scheinen hinter uns zu liegen..

Redaktion

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am

Als Apple vor einigen Tagen seine Zahlen vorlegte, herrschte Enttäuschung bei den so verwöhnten Investoren. Nicht weil die Zahlen etwa schlecht gewesen wären – sondern der Ausblick war es, der verunsicherte. Als dann Apple völlig überrraschend im anschließenden confernce call ankündigte, keine Verkaufszahlen mehr zu nennen, war klar: da ist etwas im Busch! Wer zuvor geübte Transparenz plötzlich aufgibt, hat wohl etwas zu verbergen – ahnten damals schon viele Investoren. Und verkauften die Apple-Aktie.

Und nun zeigt sich, dass das Mißtrauen gerechtfertigt war! Denn wer in einer Position der Stärke ist, hat es nicht nötig, etwas zu verbergen. Und wenn Apple keine verkaufszahlen mehr nennt, bleibt eine zentrale Kategorie im Dunklen: der Durchschnittspreis der verkauften iPhones (sieh dazu ausführlicher: „Apple: Verheerende Signale an die Märkte!“).

Gestern nun hat der Apple-Zulieferer Lumentum bekannt gegeben, dass „ein großer Kunde“ der Firma darum gebeten habe, die Produktion von 3D Lasersensoren in diesem Quartal deutlich zu verringern („materially reduce shipments for the current quarter“). Gemeint sein kann als dieser große Kunde nur Apple.

Nun hat heute der nächste Apple-Zulieferer eine Gewinnwarnung herausgegeben: das britische Unternehmen IQE, nach eigenen Angaben „the global leader in the design and manufacture of advanced semiconductor wafer products“. Das Unternehmen senkte für 2018 seine Umsatzerwartung auf nun 160 Millionen Pfund und warnte vor einer deutlich geringeren Nachfrage nach Fotonik-Produkten – weshalb man nun sehr volle Lager habe:


„It is now clear that some of this inventory likely satisfied product build as late as September and October 2018. This resulted in a steeper and later ramp for VCSEL production in Q4 2018. The impact of an immediate slowdown in shipments of VCSEL wafers will therefore materially impact our expected year end revenues and profitability.“

Die Investoren waren „not amused“ – der Kurs fiel von 96 auf nun 71 Pence:


(IQE an der Londoner Börse; Chart durch anklicken vergrößern)

Ob die erneute Gewinnwarnung eines Zulieferers der Apple-Aktie zusetzt (die gestern -5% verloren hatte), muß sich noch zeigen. In Deutschland wird die Aktie bei Tradegate mimal im Minus getaxt. Jedoch bestätigt die Gewinnwarnung von IQE, dass Apple wohl schwere Zeiten bevor stehen..


By Mike Deerkoski – Flickr user Mike Deerkoski., CC BY 2.0, https://en.wikipedia.org/w/index.php?curid=48770962

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Verkaufsförderer

    13. November 2018 12:35 at 12:35

    Also doch ,auch Apple ist verwundbar, meinten doch Viele wegen den vielen Barreserven u.den angekündigten Aktienrückäufen seien die hohen Aktienkurse für ewig in Stein gemeisselt.
    Ich hätte einen Tipp an die Manager, statt die eigenen Aktien zurückzukaufen , um ihre Boni zu sichern, könnten sie die eigenen Produkte kaufen u.so die Umsätze u.Gewinne der Firma sichern.Die Produkte könnten sie dann wieder verschrotten.Der Schaden wäre für die Firma ebenso wie beim Kauf von überteuerten eigenen Aktien.

  2. Avatar

    Trigo

    13. November 2018 12:38 at 12:38

    Dann hat er wohl recht ….. https://youtu.be/AwH9IDLUas0

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Aktien

SAP meldet Quartalszahlen – Aktie fällt dramatisch! Übertrieben? Kaufchance?

Claudio Kummerfeld

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Frau arbeitet an Schreibtisch in Büro

SAP hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 6,53 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,79). Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,65 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,26 Milliarden Euro).

Während die Finanzdaten des letzten Quartals halbwegs ok sind, scheint die Börse regelrecht geschockt zu sein von einem anderen Aspekt der Veröffentlichung von SAP. Denn die Aktie verliert heute dramatische 20 Prozent, wegen der Aussichten für das laufende Gesamtjahr 2020. Umsatz- und Gewinnerwartungen werden nur ganz leicht nach unten revidiert, aufgrund der zweiten Corona-Welle und den damit einhergehenden neuen Restriktionen, die sich auch auf Unternehmen und ihre Aufträge auswirken. Und dafür gleich 20 Prozent Bestrafung im Aktienkurs? Ist das nicht zu viel? Hier könnten sich die Anleger mal überlegen, ob das eine Kaufchance für die Aktie ist (das ist keine Kaufempfehlung unsererseits, sondern nur ein Gedankenspiel).

SAP auszugsweise im Zitat zur Gesamtjahresaussicht:

Der bisherige, am 8. April 2020 veröffentlichte Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2020 spiegelte die bestmögliche Schätzung der SAP hinsichtlich des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit einer Erholung von der Corona-Krise wider. Dieser Ausblick
ging davon aus, dass die Länder ihre Wirtschaft hochfahren und die Einschränkungen für die Bevölkerung gelockert würden,
sodass sich die Nachfrage im dritten und vierten Quartal allmählich verbessert.

Auch wenn weiterhin ein stabiles Interesse an den Digitalisierungslösungen der SAP besteht, da Kunden widerstandsfähiger
und agiler aus der Krise hervorgehen möchten, wurde kürzlich in manchen Regionen das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut eingeschränkt, und die Belebung der Nachfrage fiel verhaltener aus als erwartet. Des Weiteren geht die SAP aus
denselben Gründen nicht mehr davon aus, dass sich die SAP-Concur-Erlöse aus Geschäftsreisen in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 deutlich erholen werden.

Die SAP aktualisiert deshalb ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2020 und erwartet nun, dass:

• die Clouderlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,0 Mrd. € und 8,2 Mrd. € liegen werden (zuvor
zwischen 8,3 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).
• die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 23,1 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen werden (zuvor zwischen 23,4 Mrd. € und 24,0 Mrd. €).
• die Umsatzerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 27,2 Mrd. € und 27,8 Mrd. € liegen werden
(zuvor zwischen 27,8 Mrd. € und 28,5 Mrd. €).
• das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 8,1 Mrd. € und 8,5 Mrd. € liegen wird (zuvor zwischen 8,1 Mrd. € und 8,7 Mrd. €).

CEO-Kommentar im Wortlaut:

Aufgrund der Corona-Krise befinden sich unsere Kunden an einem Wendepunkt. Für Unternehmen ist der Umstieg in die Cloud, verbunden mit einer echten Neuausrichtung ihres Geschäfts, unerlässlich geworden. Denn nur so können sie widerstandsfähiger werden und die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen können. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir Innovationen entwickeln und Unternehmen neue Möglichkeiten für die Abwicklung von Geschäftsprozessen in einer digitalen Welt bieten. Die SAP wird ihr Wachstum in der Cloud auf über 22 Mrd. € im Jahr 2025 steigern und den Anteil der besser planbaren Umsätze auf etwa 85 % ausbauen.“

Details der Quartalszahlen von SAP

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona und SAP

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Corona-Anstiege in den USA und Europa sind heute ein Thema. Aber auch die aktuelle Revision der Aussichten von SAP sind in New York aktuell Thema.

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Tesla krempelt die Autoindustrie um – Werbung

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Lieber Börsianer,

Tesla hat gerade den fünften Quartalsgewinn in Folge gemeldet. Während die Gewinne in der Vergangenheit vor allem den Erlösen aus dem Zertifikatehandel zu verdanken waren, erwirtschaftet Tesla mittlerweile auch im operativen Geschäft einen Überschuss. Der Elektropionier straft damit die Kritiker Lügen.

Bisher musste sich Tesla die Kritik gefallen lassen, dass der Autobauer zwar die Mobilität revolutioniert, jedoch unprofitabel arbeitet. Tatsächlich fielen in der Aufbauphase des Unternehmens horrende Verluste an, die manchen Beobachter auf einen baldigen Untergang von Tesla wetten ließ. Mittlerweile hat sich das Blatt jedoch gewendet. Tesla ist der höchstbewertete Autobauer der Welt.

Tesla treibt eine ganze Branche vor sich her

Die Zeit des klassischen Verbrennungsmotors ist vorbei. Tesla präsentiert sich als Vorreiter einer neuen Zeit. Sicher ist, dass die Automobilbranche vor einer beispiellosen Transformation steht. Tesla hat die technische Entwicklung maßgeblich vorangetrieben und beim Elektromotor und der Batterietechnik mittlerweile einen Vorsprung von mehreren Jahren vor der Konkurrenz. Deshalb pumpen die Anleger viel Geld in Tesla.

Ob sich der Vorsprung verteidigen lässt, ist allerdings noch lange nicht ausgemacht. Klar ist jedoch schon jetzt, dass einige etablierte Konzerne auf der Strecke bleiben werden, wenn sie sich nicht schnell genug anpassen. Gleichzeitig kann aber auch einer der alteingesessenen Autohersteller durch seine enormen Finanzreserven plötzlich zum Marktführer im E-Auto-Segment werden. Entsprechende Strategien gibt es mittlerweile nicht nur bei den Volumenherstellern wie Volkswagen oder Renault, sondern auch im Luxussegment bei Daimler und BMW.

Der Elektromotor ist nicht das einzige Erfolgsgeheimnis von Tesla

Tesla hat nicht nur bei der Entwicklung des Antriebs für seine Fahrzeuge Neuland betreten. Die gesamte Organisation des Unternehmens stellt die Branche auf den Kopf. Es ist verrückt, dass dies die meisten Analysten übersehen.

Üblicherweise ist die Autoindustrie sehr stark von Zulieferbetrieben abhängig. Die Produktion der Einzelteile ist auf der ganzen Welt verteilt. Im Autowerk eines klassischen Konzerns wie BMW, Volkswagen oder Daimler werden die Teile, die aus aller…..

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