Finanznews

Nasdaq, Dow, S&P: Achtung, Bärenmarkt-Rally! Videoausblick

Sind die US-Indizes Nasdaq, Dow Jones und S&P 500 nach dem gigantischen rebound gestern nun aus dem Schneider – ist also der Boden gefunden? Eher unwahrscheinlich. Solche Bewegungen wie gestern etwa beim Nasdaq, der nach heftigem Abverkauf vom gestrigen Tages-Tief ausgehend gut 800 Punkte steigen konnte, passieren meist entweder in Bärenmärkten – oder unmittelbar nach Bärenmärkten. Da Letzteres bekanntlich nicht der Fall war, spricht vieles dafür, dass die Turbulenzen noch nicht vorbei sind! Denn der Grund für den Abverkauf ist die hawkishe Wende der Fed bei gleichzeitig extremer Über-Hebelung vieler Investoren auf der Long-Seite. Wenig spricht dafür, dass die Fed ihre Haltung ändert- Und wenig spricht dafür, dass die Ent-Hebelung bereits abgeschlossen ist..

Hinweis aus Video: „Gazprom meldet deutliches Absinken der Gasspeicher in Deutschland“



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

19 Kommentare

  1. Dr.Dr.Dr.Dr. phil. Habeckfan

    Wie gut das wir in solchen inflationären und unstabilen Zeiten einen Fachmann als Wirtschafts- und (vor allem) Klimaminister haben.
    Dieser wusste bisweilen zwar noch nicht einmal, was die Bafin ist und scheint auch immer noch nicht genau verstanden zu haben, was die so machen.

    Herr Dr. Dr. Dr. Dr. phil.(mehr hat er hoffentlich nicht ;-) Habeck gibt nun alles:

    Nachdem die BAFIN (Zur Erklärung, das ist so eine Aufsichtsbehörde bzw. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) die Sicherheitsforderungen bei der Vergabe von Immobilienkrediten ab 2023 verschärft hat, müssen die Banken schon jetzt mehr Sicherheiten in den Bilanzen bei der Immobilienkreditvergabe einplanen. Das macht Baukredite aktuell teurer.
    Gleichzeitig steigen auch noch die Kreditkosten durch die anziehenden Anleiherenditen etc.

    Nun hat er die Förderungen über die KFW für Energieeffizienzhäuser ab sofort eingestellt.

    Zu diesem Schritt sollten man ihm gratulieren und ihm den goldenen Finanzmarktwelt_Fachmann_Award verleihen.

    Die Vergaben dieses Awards von Finanzmarktwelt möchte ich hiermit anregen. Ein Award so ähnlich wie die goldene Himbeere für Filme….Das wäre mal lustig.

    Dieser Schritt von Herrn Habeck kommt genau zur richtigen Zeit. Endlich wird das Bauen angemessen teuer und für junge Familien unerschwinglich ;-)

    Mal schauen wie viele (noch) Bauherren in die Insolvenz gehen oder doch zu Miete wohnen müssen.

    Fazit.

    Schuster bleib bei deinen Leisten…….Herr Habeck sollte lieber als Philosoph sein Unwesen treiben und nicht die Bürger ruinieren;-)

    1. Ziemlich seichter Kommentar ohne Kenntnis der Fakten und Hintergründe. Eher ein Stochern im Nebel, wichtig ist ja nur das Grünen-Geschimpfe. Dass die Förderung für das Effizienzhaus 55 beendet wird, hatte vergangenes Jahr noch die alte Bundesregierung beschlossen. Sie wäre zum Wochenende ohnehin ausgelaufen. Wie so vieles bei der alten Stillstands-Regierung wurde in den vergangenen Jahren versäumt, Förderungen und gesetzliche Neubaustandards anzupassen. Stattdessen wurde ein veraltetes System fortgeschrieben, das völlig falsche Anreize setzt. Diese Bauweise ist veraltet und ohnehin martüblicher Standard. Schlechter wird gar nicht mehr gebaut, und das seit vielen Jahren. Gefördert werden sollen bessere Standards und Sanierungen statt Neubau.

      1. Es sind alle KfW Förderungen inkl. 40, 40+ usw. gestoppt worden. Der Topf ist leer.

        1. Genau @Karlo, Topf wie Flasche leer.

          Richtig, der alte Topf ist leer. Der Kopf auch. Warum? Wegen Altmaiers letzter leerer verzweifelter Wahlversprechen ohne Sinn und Plan. Als der Dicke plötzlich mit Milliardenversprechen nur noch so um sich warf, die er nicht mehr zu verantworten haben würde.

          Sinnvolle Förderprogramme wie 40, 40+ werden natürlich fortgesetzt und neu bewertet, noch bessere und angepasste Programme entwickelt werden. Lassen Sie den neuen Ministern etwas Zeit.

          Es ist sicher eine Sisyphusaufgabe, sich politisch, soziologisch und wirtschaftlich durch schultertiefen zähflüssigen Schlamm und Filz zu wühlen. Jeder neue Minister ist nach einer ersten Bestandsaufnahme erst einmal entsetzt von den Schwarzen Löchern und Gravitationskräften, die Erzkonservative in Namen Christi und auf der Lohnliste von Energie- und Industriemonstern dem Land hinterlassen haben.

          Ein neuer Topf muss erst einmal gefüllt werden. Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden. Wer mehr versprochen hat, als er halten kann, sollte neu bewertet werden. Doch die Kritik lastet bereits auf den Erben, es ist das altbekannte Spiel. Nicht der Topf, sondern der Kopf ist leer.

      2. @Michael Energieseitig werden wir unser „blaues Wunder“ erleben. Egal welche Farbe fortan regiert.
        Die Ex-Kanzlerin hat hierzu den Grundstein gelegt. Die Grünen kommen jetzt erschwerend hinzu.
        Sie werden die Energieabhängigkeit in den nächsten Jahren intensivieren. Bis es wieder einmal zu
        spät für Deutschland sein wird. Vor dieser Partei habe ich in jeglicher Hinsicht richtig Angst. Wie schon lange nicht mehr…!

        1. @Entenhausen, wenn wir jetzt mal Pluto, Karlo, Mickey und Goofy durchgespielt haben, können wir uns langweiligen Themen wie Erkenntnisgewinn und interessanten Fragen widmen?
          Warum und inwiefern werden Grüne die Energieabhängigkeit in den nächsten Jahren intensivieren?
          Was ist Energieabhängigkeit? Von wem? Von Russland? Von Energiekonzernen?
          Ich bin der Meinung, die Grünen werden die Abhängigkeiten eher mehr und mehr lösen. Die Entwicklung ist ohnehin nicht mehr aufzuhalten, mit oder ohne Grüne.
          Was meinen Sie mit wieder einmal zu spät für Deutschland? Für welches Deutschland? Warum schon wieder?
          Warum haben Sie richtig Angst?
          Wie schon lange nicht mehr… Wann war das letzte mal, dass es richtig schlimm war?

          1. @Herr Michael Sie sind wahrscheinlich wesentlich jünger wie ich? Wenn ja, dann werden ihre Fragen schon
            noch beantwortet werden. Es wird Ihnen nicht gefallen.

    2. 14 Milliarden Euro Förderanträge nur seit November bei einem Topf von 5 Milliarden, und das für eine längst überholte, nicht förderungswürdige Standardbauweise. Warum nicht gleich wieder einen Dodge Pickup V8 als klimafreundlich fördern?

  2. An solch wichtige Posten gehört statt ein 4fach Doktor ein 3fach Berufsmann wie Meister Helmut, aber akademisch muss die Welt zugrunde gehen.Ein Diskussionspartner von Putin muss auch vor Rottweilern keine Angst haben. Erinnern wir uns als Putin mit seinem Hund die Merkel verängstigte.

    1. Das wäre Nightmare on Helm Street: Ein Großteil der Bevölkerung säße in Umerziehungslagern, der Rest würde zwischen Dieseltanks und Konservendosen schlafen. Kohle- und Atomkraftwerke würden wie Pilze aus dem Boden schießen, Deutschland wäre Brückenkopf für Putin in Europa.

  3. @ Michael

    „Gefördert werden sollen bessere Standards und Sanierungen statt Neubau.“

    Genau das ist das Problem für junge Familien, die von einem Eigenheim träumen.
    Die grünen Gutmenschen wollen den Neubau verbieten oder unerschwinglich machen und sitzen größtenteils selber im schönen Eigenheim.

    Wasser predigen und Wein schlürfen, dass ist die Devise der besserwisserischen grünen Gutmenschen.

    Das schöne ist allerdings, sie sitzen mit im sinkenden Schiff.

    1. Naja, die Mehrkosten liegen bei durchschnittlich 15.000 €. Im Gegenzug gibt es 6.000 € mehr Förderung . Die Energiekosten reduzieren sich Jahr für Jahr ein Leben lang um ca. 400 €, Tendenz stark steigend. Das aktuell viel größere Problem sind doch vielmehr die utopischen Grundstückspreise und die vorübergehend explodierten Baupreise wegen Materialengpässen aus den allseits bekannten Gründen. Die 9.000 € Mehrkosten ohne Berücksichtigung der Energiekosten sparen Sie schon durch ca. 25 qm weniger Gründstück ein. Sie selbst predigen Essig und kochen hier viel heißer, als gegessen wird. Dennoch verbrennen sich ständig den Mund.

      https://www.aktuelle-grundstueckspreise.de/deutschland

  4. „Aktuell viel größere Problem sind doch vielmehr die utopischen Grundstückspreise“

    Stimmt. Die Kommunen verdienen ganz gut an den utopischen Grundstückspreisen.

    „…und die vorübergehend explodierten Baupreise.“

    Aha. Vorrübergehend. Also der Holzpreis explodiert schon fast seit einem Jahr mal mehr oder weniger:

    https://de.tradingeconomics.com/commodity/lumber

    Scheint so ein vorübergehendes Ding, wie die Inflation zu sein. Die Baufirmen müssen bei den Preisschwankungen der Baumaterialien natürlich einen Puffer berechnen um nicht Insolvent zu gehen. Null Problemo.

    Und Mehrkosten …… natürlich Peanuts für die gutbetuchte junge Familie.

    Also ihr gutbetuchten Hausbauer……stellt euch nicht so an. Ob euer Haus z.b. nun 800 Tausend oder 809 Tausend Euro kostet. Kein Problem. Mit den Vorgaben durch die BAFIN an eure Geschäftsbanken werdet ihr sicher ein schönes Kreditangebot bekommen.

    Und da ihr ja alle schön risikolos Geld mit euren Bausparverträgen angespart habt, während der schon Jahre dauernden Nullzinsphase, wird das alles kein Problem sein.

    Dafür spart ihr durch super energieeffieziente Bauweise (deswegen sind die Häuser auch nur ganz etwas Teurer geworden) bald so Jahr für Jahr 400 Euro. Wenn ihr 150 Jahre alt seit, hat sich die Investition bestimmt rentiert.

    Falls nun die Rechnung bei euch nicht ganz aufgeht……Null Problemo….gebt doch einfach das Grundstück an z.B. die Kommune zurück und zieht in eine teuer sanierte Wohnung mit Spitzenmietepreis ein.

    (Aber dafür haben die Grünen schon bestimmt den Mietendeckel geplant. So das sich keine Investoren mehr finden werden die so blöd sind, in für sie nicht rentable Mietwohnungen zu investieren)

    Und bitte werdet in euren teuren schön sanierten Mietwohnungen glücklich.

    Es muss ja nicht jeder Vermöge (und schon garnicht durch Fleiß und Arbeit) aufbauen und bitte denkt dabei ans Klima.

    1. Kommunen verkaufen üblicherweise Grundstücke, speziell an junge Familien, deutlich günstiger als der Privatsektor. Nur besitzen Kommunen leider nicht allzu viel davon. Also beschweren Sie sich lieber bei den wahren Preistreibern. Der Rest ist Jammern und Wehklagen auf Biertisch-Niveau, mit massiven Schwächen in den Grundrechenarten und groben Widersprüchen.

      Hohe Grundstückspreise bei Kommunen: Schlecht!
      Hohe Grundstückspreise bei Privaten: Gut! (muss halt der Staat was zuzahlen)
      Niedrige Zinsen: Schlecht! (beim Bausparer)
      Niedrige Zinsen: Gut! (beim Immobilienkredit)
      Hohe Mietpreise: Schlecht!
      Hohe Mietpreise: Gut! (für Investoren)
      Mietpreisbremse: Auch schlecht! (für wen?)
      Hohe Kaltmieten bei Sanierung: Schlecht!
      Niedrige Nebenkosten dank Sanierung: Egal!

      Niemand von den Grünen kann etwas für niedrige Zinsen, Lieferengpässe, Grundstücksspekulanten, Nachfrage und Angebot. Aber picken Sie sich nur weiterhin genau das Passende für Ihre polemische Propaganda raus. Wenn’s schee macht… Schlau macht’s jedenfalls nicht.

    2. @Grünenfan
      Meine Güte, echt jetzt? Unsere DHH in KfW40 hat nach Abzug aller Förderungen für energetische Bauweise, PV und Solarthermie, Wärmepumpe 16000 EUR mehr gekostet wie die grundrissgleiche 55er Version von Nachbar Sparfuchs mit billiger Gastherme. Die jährliche Einsparung durch Energiekosten Heizung, WW, Strom beträgt rund 1400 EUR. Bis der Kredit von uns beiden abbezahlt ist, sind wir (Familie Schlaufuchs) schon weit im Plus. Die Mehrkosten haben wir auch vorher schon locker durch Eigenleistungen in Höhe von 28000 EUR durch einfache handwerkliche Arbeiten mehr als eingespart. Holzverschalung selber anbringen, Terrassen selber bauen, Parkett- und Korkböden verlegen, Malern, Garten- und Grundstücksgestaltung. Die Nachbarn Sparfuchs waren einfach zu faul, denn zwei linke Hände haben auch die nicht.
      Wenn also die Beispiel-Rechnung wegen 9000 EUR nicht aufgeht, war sie entweder von Beginn an falsch oder es fehlte Fleiß und Arbeit. Und Familie Dumm-Faul-Bauspar-Fuchs hätte mehr ans Klima denken sollen, weils da ganz schnell auch in der Kasse klingelt.

      1. Das Problem sind auch nicht die 9000 Euro, sondern die insgesamt teils unwirtschaftlichen und für den Klimaschutz unnütze Bauauflagen, die das Bauen extrem teuer gemacht haben. Das können sich in vielen Regionen, normalverdiener nicht mehr leisten.

        Gut das in NRW bald wieder gewählt werden darf👍

        Schön das es ihnen so gut geht.

        1. @Grünenfan

          Erst zünden Sie Raketen, wie Die grünen Gutmenschen wollen den Neubau verbieten oder unerschwinglich machen und sitzen größtenteils selber im schönen Eigenheim.

          Dann tippen Sie Biertisch-Weisheiten ohne Sinn und Zusammenhang herunter, bei denen 800 Tausend oder 809 Tausend Euro den entscheidenden Klassenunterschied zwischen ihr und uns, den grünen Gutmenschen im schönen Eigenheim und den jungen Familien mit Traum vom eigenen Heim ausmachen.

          Und plötzlich geht es nur noch um irgendwelche für den Klimaschutz unnütze Bauauflagen, die das Bauen extrem teuer gemacht haben? Was bitte, wäre denn das Unnütze im Detail?
          Bessere Dämmung, bessere Fenster, effizientere Heizungen?

          Wie stehen Sie zu Grundstückspreisen von 200.000 € für 500 qm? Während unsere Eltern noch 2.000 qm für 4.000 DM erwerben konnten? Dass Wiesengrundstücke auch heute unmittelbar an der Grenze zu Baugrund 99% weniger wert sind? Ein Fuß im Kapitalismus, der andere im ruralen Raum.

          Ich hoffe, nach den Neuwahlen in NRW geht es Ihnen wieder besser. Das hätte NRW nach den letzten 5 Jahren rheinischer Frohnatur & kommisarisch-vorübergehender Konsorten ehrlich verdient.

  5. Die Energiekrise greift weiter um sich. Netter Fahnenstangenchart bei Holzpellets:
    https://www.heizpellets24.de/charts/holzpellets

    1. @Karlo

      Danke für den Chart. Oft hilft es schon, den zeitlichen Betrachtungsrahmen etwas zu variieren. Schalten Sie mal um auf Maximal. Dann sieht man bereits, dass Pelletspreise seit jeher im Winter gerne mal um 30 bis 80% gegenüber Frühsommer steigen. Dann schalten Sie mal um auf 1 Monat. Dort sehen Sie aktuell eine übliche Plateaubildung mit Tendenz gen Süden.

      Wer also im oder kurz vorm Winter Holzpellets kauft, ist entweder doof, oder hat seinen Lagerraum flächenmäßig falsch kalkuliert. Im April und Mai wird man als Konsument überschüttet mit Sonderangeboten und Rabatten, wie ich Ihnen aus eigener 17-jähriger Erfahrung verlässlich mitteilen kann. Der Pelletpreis wird zudem extrem belastet durch den Abverkauf an Roh- und Schnittholz an die just-in-time Konsum-Staubsauger im Fernen Osten und Westen, die zu dämlich sind, eine nachhaltige und günsige Holzwirtschaft auf ihren vergelichsweise gigantischen Landflächen aufzubauen.

      Und nicht vergessen: Holzpellets sind dennoch, wie immer, mindestens 30% günsiger, als Öl oder Gas.
      Außerdem ein Nischenmarkt, der nicht über Gebühr forciert werden sollte.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage