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Nasdaq und Wall Street: Haben die Bullen genug geblutet? Videoausblick

Der Nasdaq gestern erneut mit einem herben Abverkauf (-4%) – es kracht derzeit an der Wall Street! Wir sehen derzeit Extreme wie seit dem Corona-Crash nicht mehr – nun aber gibt es Hoffnung für die „blutenden“ Bullen: erstens steigt der Dollar nicht mehr weiter, und zweitens macht der VIX (Volatilitäts-Erwartung der S&P 500-Aktien) keine neuen Hochs. Die US-Futures heute mit einer deutlichen Erholung, vor allem beim Nasdaq, der zuletzt der Schwächste der US-Indizes war. An der Wall Street wiederholen sich immer wieder dieselben Muster: entweder es herrscht Gier im Bullenmarkt, oder Furcht im Bärenmarkt. Die US-Kleinanleger, die während des Corona-Crashs massiv gekauft hatten, haben durch den Abverkauf nun wieder alles verloren..

Hinweise aus Video:

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3 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Entscheidend ist ob die FED diesmal ernst macht oder wieder nur spielen will. Ob sie diesmal nicht gleich wieder kneift oder wirklich die Inflation bekämpft.
    Heute steigen die Kurse, ja, unbenommen. Aber es steigt auch die Inflation.
    Würde die Fed wieder klein beigeben, dann würde die Blase platzen nicht platzen und die Inflation zweistellig.

    Fragen Sie mal Helmut Schlesinger warum er nicht klein bei gab und die Nachwendeblase platzen ließ, Stichwort Schrott- Immobilien im Osten wo Gottschalk und Jauch viel Geld verloren.
    Hätte er die Zinsen nicht erhöht, Leitzins 8,75 Prozent bei einer Inflation von knapp über 5 Prozent ,dann wäre die Blase nicht geplatzt und Gottschalk und Jauch hätten kein Geld verloren.
    Der DAX wäre sicherlich schon bis 95 auf 8000 gestiegen.
    Aber Helmut Schlesinger hatte die Sparer im Blick, nicht die Aktionäre.
    Das ist der alles entscheidende Unterschied zu Draghi. Draghi im Sommer 2012, kurz vor Whatever it takes:;“Niemand hat das Recht auf hohe Zinsen. „.
    Umgekehrt könnte Schlesinger entgegnen: Aber genauso hat niemand das Recht auf hohe Kurse.
    Es ist der alte Kampf zwischen Bullen und Bären innerhalb einer Notenbank. Dieser Kampf ist so alt wie die FED selbst.
    In der Bundesbank hatten die Bären inform der Falken immer das Sagen, in der späten EZB unter Draghi änderte sich das.
    Es ist viel spekuliert worden inwieweit sich Draghi im Vorfeld des 26.Juli 12 positionierte. Es gibt ausreichende Hinweise das er über Strohmänner long war.

    1. Tendenziell können die Notenbanken HEUTE nicht mehr sachlich vorgehen.
      Es ist einfach so, dass die Politik bestimmt wo es langgeht. Die gilt für die FED
      und noch mehr für die EZB. Die Politik will vor allem Zeit gewinnen. Die Kollateral-
      schäden im Finanzsystem werden jedoch selbst für ökonomische Laien
      immer deutlicher. Trotzdem tendiere ich derzeit immer noch mehr in die
      Richtung, dass die US-Politik und damit die FED weiterhin den Aktienmarkt
      eher halten muss (möchte). Wenn dies nicht der Fall wäre, hätten wir am Aktien-
      markt schon viel stärkere Einbrüche gesehen. Man merkt m.E. immer noch,
      dass der Aktienmarkt gegenüber dem Goldmarkt stark gewollt präferiert wird.
      PS: FAST Immer wenn sich die Politik sachfremd einmischt heißt dies nichts Gutes
      für das breite Volk.

  2. Haben die Bullen genug geblutet?Ich finde:Nein!!Dieser ganze Notenbankzinober der letzten Jahre hat mich auf Anraten eines kundensadistischen „Beraters“,eher Drückers,der Deutschen Bank in Dax-Shorts(DE9SRT) getrieben.Dass „Open End „nicht endless ist,wie mir mehrfach versichert wurde,ist mir erst klar geworden,als die hyperkriminelle DB im Mai 2020 wg.Corona ihre bis dato erzielten Gewinne schwinden sah und flugs ein „Sonderkündigungsrecht“für ihre Interessen reklamierte und die Giftpapiere zu ihren Gunsten abwickelte.Jetzt,so scheint es wird meine Voraussicht Realität und ich bleibe auf meinen 1,3 Millionen Verlust sitzen.Juristisch ist der DB nicht beizukommen,ich habe es versucht,habe aber nicht den langen Atem eines Leo Kirch(Gott hab in seelig!)Jetzt bin ich doch wieder psychisch emotional abgeglitten.Was ich eigentlich sagen wollte:Ich bin (noch!) nicht zum Islam konvertiert,wäre aber euphorisch,wenn die Bullen geschächtet würden,d.h.ausbluten bis zum Exodus.Das würde mir meine Verluste nicht wiederbringen,die DB-Bankster hätten jedoch ihre Kunden an der Gurgel!Faszinierend,laut Lt.Spock.

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