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Netflix-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

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Netflix wird heute Abend ab 22 Uhr deutscher Zeit seine Quartalszahlen veröffentlichen. An dieser Stelle bieten wir eine kurze Vorschau. Schaut man auf folgenden Langfrist-Chart der letzten 24 Monate, dann hat sich die Netflix-Aktie ungefähr parallel zum gesamten Tech-Markt in den USA bewegt (NFLX in blau). Nur zuletzt lief die Aktie etwas schlechter (zweiter Chart seit April 2019). In den letzten Tagen fiel die Aktie um 20 Dollar. Aber hallo, bitte? Die Aktie stand vor sieben Jahren noch bei 8 Dollar, und jetzt bei 365 Dollar.  Sie schafft es dieses hohe Niveau nun seit gut einem Jahr zu halten. Aber weitere gigantische Kursgewinne wie bis Mitte 2018 waren der Aktie seitdem nicht mehr vergönnt.

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Netflix muss überzeugen

Netflix steht aktuell vor einer Zeitenwende. In den nächsten Monaten gehen mehrere große US-Konzerne mit Konkurrenzangeboten zu Netflix an den Start (Apple, Disney etc), und das Leben für den beliebten Anbieter wird deutlich unbequemer. Deswegen müssen die Kosten zwangsläufig steigen, weil Netflix sich nur in „Qualität retten“ kann gegen die großen Mega-Konzerne. Mehr hoch qualitative Eigenproduktionen müssen her, welche die die Nutzer an den Service binden sollen. Mehr denn je ist aktuell die Frage, ob die Stammnutzer an Bord bleiben, und vor allem ob die Wachstumsraten bei neuen Nutzern aufrecht erhalten werden können. Vielleicht erst in zwei, drei Quartalen wird diese Frage noch viel wichtiger, wenn die Konkurrenzangebote wirklich live geschaltet werden.

Wichtig ist aktuell auch die Frage: Haben die Kunden (vor allem im Ausland) die mehrfachen Preiserhöhungen akzeptiert, oder wurden zu viele Neukunden davon abgeschreckt? Vor einem Jahr lag der Umsatz von Netflix bei 3,91 Milliarden Dollar, und für heute Abend werden 4,9 Milliarden Dollar erwartet. Vor einem Jahr lag der Gewinn pro Aktie bei 0,85 Dollar, und für heute werden 0,56 Dollar erwartet (hohe Kosten). Und beim Neukunden-Wachstum, da sind die Erwartungen bereits reduziert worden. Man erwartet „nur noch“ 5 Millionen neue Nutzer für das letzte Quartal, wovon der allergrößte Teil im Ausland generiert worden sein soll. Im vorigen 1. Quartal waren es noch 9,6 Millionen neue Nutzer. Die Aussichten sind also schon mau (auf verdammt hohem Niveau). Aber die Aktie ist ja auch jahrelang explosionsartig gestiegen. Können wenigstens diese 5 Millionen neuen Nutzer erreicht werden? Heute ab 22 Uhr sind wir alle schlauer (wir berichten dann umgehend).

Netflix vs Nasdaq seit 2017

Netflix vs Nasdaq seit April 2019

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Markus Koch LIVE vom Start an der Wall Street: Der Öl-Schock

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Markus Koch meldet sich LIVE zum Start an der Wall Street. Natürlich ist der saudische Öl-Schock im Fokus. US-Airlines verlieren, US-Ölaktien legen zu.

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Der Öl-Schock: Diese Aktien und Währungen sind betroffen – Gewinner und Verlierer

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Nach dem heutigen Öl-Schock (Ölpreis steigt so stark wie seit 1991 nicht mehr) gibt es natürlich betroffene Aktien und Währungen, die darunter leiden, und andere die davon profitieren. Schaue wir uns die Gewinner an. Ohhh Wunder, Exxon Mobil legt heute kräftig zu mit +4,8%. Die Aktie von BP legt um 4,9% zu, Royal Dutch Shell um 3,1%. Hier exemplarisch ein aktueller Chart der BP-Aktie seit Februar. Nach monatelangem Abwärtstrend jetzt die Trendwende?

BP-Aktie steigt dank Öl-Schock

Tja, und die Verlierer? Das sind die großen Öl-Verbraucher, bei denen ein schnell steigender Ölpreis zuerst sichtbar wird. Die Airlines! Die Lufthansa-Aktie fällt heute um 3,4%, Ryanair um 2,5%. Aber sogar die Airbus-Aktie leidet heute mit -4%. Der Aktienmarkt glaubt also an eine größere Auswirkung, die sogar Bestellungen für neue Flugzeuge beeinträchtigen könnte? Charttechnisch gesehen halten sich diese heutigen Rückfälle aber noch in Grenzen. Also noch keine Alarmstufe Rot für diese Aktien.

Öl-Schock sorgt für Verschiebungen am Devisenmarkt

Aber auch am Devisenmarkt sorgt der heutige Öl-Schock für eine Verschiebung der Geldströme. Währungen von Öl-Exportländern werden aufgewertet, und die von Importländern werden abgewertet. Mit am Stärksten negativ betroffen ist heute die türkische Lira. Die Türkei importiert viel Öl, und oben drauf gilt die Lira seit Jahren als Angriffsziel für diverse Arten von Spekulanten-Attacken. Heute steigt US-Dollar vs Türkische Lira von 5,67 auf 5,72. Indien als großer Konsummarkt für Öl ist sehr stark betroffen. USD vs Rupie gewinnt heute von 70,98 auf 71,61. Kleinere Auswirkungen spürt man aber auch bei US-Dollar gegen den ungarischen Forint, wo der Kurs gegenüber Freitag steigt von 299 auf 301. Aber das sind nur drei Beispiele. Betroffen sind auch Südafrika, Indonesien usw.

Auf der Gewinnerseite steht natürlich der russische Rubel. Obwohl der Dollar-Index heute gegenüber Freitag zulegt, verliert USD gegen den Rubel von 64,34 auf jetzt 64,01. Auch Kanada als Ölförder-Nation spürt als kleinen Ausläufer die Auswirkungen. USD vs kanadischer Dollar verliert von 1,3285 auf 1,3244. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit Ende August. Der Rubel wertet eh seit einiger Zeit gegen den US-Dollar auf.

USD vs Rubel

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Der größte Vermögensverwalter der Welt mit 6 Billionen Dollar – sehenswerte Doku!

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Blackrock ist als Unternehmen in Deutschland nur Menschen ein Begriff, die sich mit der Börse beschäftigen. Goldman Sachs, den Namen hat jeder schon mal gehört, aber Blackrock? Mit 6 Billionen Dollar verwaltet niemand so viel Geld wie dieses Unternehmen. Damit keine Missverständnisse aufkommen. 6 Billionen Dollar ist nicht die Summe, die Blackrock besitzt, oder die auf Konten von Blackrock lagert. Das Unternehmen ist auch keine Bank. Man verwaltet das Geld von Dritten, vor allem von großen Institutionen wie Versicherungen, Pensionskassen etc. Auch wird ein großer Block von Kleinanleger-Geldern über börsengehandelte Fonds (ETF) verwaltet. Die allermeisten Kleinsparer und Rentenbeitragszahler sind in der Regel Kunde bei Blackrock, ohne es zu merken. Denn woher sollen Sie schon wissen, dass ihre Betriebspensionskasse die verwalteten Gelder auch bei Blackrock arbeiten lässt? Aber was macht die Firma genau? Wie arbeitet sie? Und wo könnten die Gefahren liegen, wenn ein einziger Verwalter so groß ist? Die folgende ausführliche Doku ist sehenswert! Der als Vorlage für „Gordon Gekko“ geltende extrem aggressive Investor Carl Icahn bezog gegen Blackrock-Chef Larry Fink schon mal ganz offen Stellung, als er sagte das Unternehmen sei gefährlich. Warum? Schauen Sie die Doku!

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