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Netflix-Quartalszahlen: Zahl neuer Nutzer unter Erwartung, Aktie nachbörslich -13%

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Die Netflix-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 3,91 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 2,79/erwartet 3,9).

Der Gewinn (Non GAAP) liegt bei 0,85 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,15 /erwartet 0,79-0,81).

Free Cash Flow -559 Millionen Dollar nach -287 Millionen im Vorquartal.

Die Nutzerzahl wÀchst insgesamt im Vergleich zum Vorquartal um 5,2 Millionen (erwartet 6,2 Mio). In den USA gibt es 0,7 Millionen neue Nutzer (erwartet 1,2), im Ausland 4,5 Millionen (erwartet 5).

Aussichten fĂŒr das aktuell laufende 3. Quartal: Erwartung aktuell +5 Millionen neue Nutzer.

Man werde seinen Kapitalbedarf auch weiterhin am Markt fĂŒr Hochzinsanleihen decken, so Netflix aktuell.

Die Aktie notiert nachbörslich mit -13%.

Kurz-Fazit: Das Wachstum lĂ€uft auf vollen Touren, nur eben nicht ganz so extrem stark wie selbst und von Analysten erwartet. Das Wachstum im laufenden Quartal soll mit „nur noch“ 5 Millionen neuen Nutzern noch etwas geringer ausfallen als im 2. Quartal. Das ist immer noch enorm viel, nur die Aktie lebte bislang von der enormen Wachstums-Story. Wackelt sie jetzt?

Netflix im Wortlaut aktuell auszugsweise:

Streaming revenue in Q2 rose 43% year over year, driven by a 26% and 14% increase in average paid memberships and ASP, respectively. Operating margin of 11.8% expanded 720 bps year over year, resulting in 262% growth in operating income. EPS of $0.85 vs. $0.15 included an $85 million non-cash unrealized gain from F/X remeasurement on our Eurobond.

As a reminder, the quarterly guidance we provide is our actual internal forecast at the time we report and we strive for accuracy, meaning in some quarters we will be high and other quarters low relative to our guidance. This Q2, we over-forecasted global net additions which amounted to 5.2m vs. a forecast of 6.2m and flat compared to Q2 a year ago, as acquisition growth was slightly lower than we projected. Paid net adds totaled 5.5m in Q2, compared with 4.7m last year and forecast of 6.1m.

US net adds of 0.7m (vs. guidance of 1.2m) were down vs. last year’s Q2-record 1.1m, but consistent with previous Q2 performance (0.5m in Q2’12, 0.6m in Q2’13, 0.6m in Q2’14, 0.9m in Q2’15, and 0.2m in Q2’16). Through the first six months of the year, our US net adds are slightly ahead of last year. Internationally, 4.5m net additions grew 8% year over year on broad market growth. Currency had a +$65 million impact on international revenue year over year (+13% international ASP growth on a FX neutral basis), but this positive impact was smaller than we had forecast 90 days ago as the US dollar strengthened meaningfully against many currencies since our Q1’18 earnings report in April. As a reminder, we do not hedge our revenue with derivatives.

Man fĂ€hrt nicht US-Produktionen hoch (mehr Nutzer außerhalb der USA generieren):

We continue to ramp up our production of non-English originals. In Q2, we debuted season 2 of 3%, our sci-fi original from Brazil and premiered The Rain, our Danish original thriller which became one of our biggest non-English original productions yet, with viewing all over the world. This serves as another data point that our international originals can be important to specific countries and regions and also play well outside of their home markets. Late in the quarter, we launched Lust Stories, a new Indian original film, which has been a major success as our largest watched original in percentage terms in any individual market in its first month. Sacred Games, our first Indian original series, launched on July 6 and is off to a similarly strong start. We will follow Sacred Games up in India with Ghoul on August 24.

Netflix-Quartalszahlen
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4 Kommentare

4 Comments

  1. Trigo

    16. Juli 2018 23:25 at 23:25

  2. Pingback: Netflix-Story als Parallele zur US-Immobilienblase vor zehn Jahren? - Das PressebĂŒro

  3. Pingback: EU-Stahlzölle fĂƒÂŒr den ganzen Planeten - Das PressebĂŒro

  4. Pingback: Aktuell: Trump: Bin bereit, auf alle chinesischen Importe Zölle zu verhÀngen - MÀrkte fallen - Das PressebĂŒro

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Bayer-Aktie: Nach dem Absturz langfristig der Höhenflug?

Nach der Monsanto-Übernahme geriet die Bayer-Aktie schwer unter Druck – aber langfristig zeigt sich immenses Kurspotential in der Aktie..

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In meiner letzten Langzeitanalyse aus dem Jahr 2013 hatte ich den Anstieg in den Bereich um 130 € bis 2015 prognostiziert. Diesem Anspruch konnte die zwischenzeitliche Performance weitestgehend Rechnung tragen. Dennoch habe ich mein Szenario grundlegend umgestellt. Lediglich der Korrekturcharakter, der seit 2003 laufenden AufwĂ€rtsbewegung ist erhalten geblieben. Nunmehr sehe ich den AufwĂ€rtstrend, nach dem Erreichen des Zielbereiches, nicht als vollendet an. Dementgegen erwarte ich, auf lange Sicht, neue sehr deutliche sehr profitable Hochs.

Ausblick:

Seit 2003 bildet sich eine komplexe Korrektur (abc-x-abcde) aus. Momentan befindet sich Welle (x) in der Arbeit und wird sich aller Voraussicht nach noch geraume Zeit behaupten. Die fĂŒr sich genommen dreiteilige (A-B-C) Welle (x) kann im weiteren Verlauf noch bis zur 1.00-UnterstĂŒtzung bei 70.60 € verlaufen. Der Bruch dieser Ă€ußerst wichtigen Kurslinie sollte indes vermieden werden, um das gezeichnete durchaus positive Szenario in arge BedrĂ€ngnis zu bringen.
Nach Abschluß von (x) wird die sich anschließende zweite (a) einen erneuten AufwĂ€rtstrend ins Leben rufen. Das dieser Welle zur VerfĂŒgung stehende Potenzial reicht bis zum 1.00 Retracement bei simuliert 261.49 €. Unrealistisch ist deren Erreichen nicht! Mit dem 0.62 Retracement (151.94 €) liegt indes eine extrem hartnĂ€ckige Barriere auf dem Weg, deren Wirkung durchaus eine Trendwende herbeifĂŒhren kann.
Der Startschuß fĂŒr diesen Trend fĂ€llt mit dem Überschreiten des 0.62 Retracements bei 118.14 €. In aller Regel nimmt in derartigen Konstellationen eine „A“ ein hohes Momentum an. Das unterhalb liegende Zeitlineal gibt Anhaltspunkte ĂŒber den zeitlichen Verlauf des beschriebenen Szenarios an und rĂ€t ĂŒberdies zur Besonnenheit; Grund zur Panik besteht nicht.

 

(Chart druch anklicken vergrĂ¶ĂŸern)

 

Fazit:

Der seitÂŽ03 wĂ€hrende AufwĂ€rtstrend besteht ungeachtet des korrektiven Charakters auch weiterhin fort. Ein lĂ€ngerfristiges bis 151 € und ferner bis 261 € geltendes Kaufsignal wird allerdings erst oberhalb des 0.62 Retr. (118.14 €) generiert. Sichern Sie auf dem 1.00 Retracement (70.60 €) ab.

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Elon Musk: Nach „funding secured“ ist nun die Mitleidsmasche an der Reihe

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Elon Musk sprudelt derzeit vor KreativitĂ€t. StĂ€ndig nur Stress mit Tesla, mit den nervigen Analysten, und dann noch die Presse. Sein Prestigeprojekt Tesla macht laut aktuellster SchĂ€tzung der UBS pro verkauften Modell 3 ganze 5900 Dollar Verlust. So viel Geld muss man erstmal verbrennen. Aber Musk hielt auch jĂŒngst daran fest, dass Tesla noch in diesem Jahr in die Gewinnzone kommen werde.

Dann kam vor Kurzem sein inzwischen legendĂ€rer Tweet, dass er die Tesla-Aktie einfach komplett von der Börse nehmen und Tesla zu einer nicht an der Börse gelisteten AG umwandeln werde. Die Finanzierung dafĂŒr sei gesichert („funding secured“). Auch nach Tagen kann er immer noch keinen Finanzier nennen, der ihm dieses De-Listing wirklich schriftlich garantiert hĂ€tte. Nach seinen Aussagen hĂ€tte ihm der saudische Staatsfonds generell UnterstĂŒtzung zugesagt. Aber eine feste Zusage klingt anders.

Inzwischen macht sich das Netz zunehmend lustig ĂŒber MuskÂŽs Tweet mit dem Spruch „funding secured“, weil niemand daran glaubt, dass Musk irgendeine konkrete Zusage hat. So gibt es aktuell zum Beispiel SprĂŒche im Netz, wo MĂ€nner schreiben, was sie ihren Frauen schöne Dinge versprochen haben (Urlaubsreisen, Schmuck etc), und dahinter der Zusatz „funding secured“. Mehr HĂ€me gibt es wohl kaum fĂŒr den doch eigentlich so smarten Elon Musk.

Aber das Loch hat er sich selbst gegraben, in dem er jetzt sitzt. Die Börsenaufsicht und die AktionĂ€re von Tesla dĂŒrften Musk massive rechtliche Probleme bereiten, wenn er nicht bald einen echten Geldgeber prĂ€sentiert – denn sonst könnte man ihm seinen Tweet als massive Kursmanipulation der Tesla-Aktie auslegen. Und was macht Musk jetzt? Er zieht den Mitleids-Joker. So hat er aktuell der NYT ein Interview gegeben.

Er arbeite so viel (120 Stunden die Woche). Er habe sogar seinen Geburtstag in der Tesla-Fabrik verbracht. Und obwohl er so extrem viel arbeite, könne er nur mit starken Schlafmitteln ein Auge zumachen. Der Aufsichtsrat von Tesla sucht laut NYT derzeit schon einen Manager als Vize um Musk zu entlasten. Musk selbst will davon aber nichts mitbekommen haben. Die letzten Monate seien von der Arbeitsbelastung her unertrÀglich gewesen, so Musk. Ohhh, wie schlimm, der arme Elon.

Soll die Tesla-Aktie jetzt vielleicht aus Mitleid fĂŒr den Chef steigen? Aber auch das wĂ€re den Musk-JĂŒngern zuzutrauen, die ihm ja stumpf alles glauben. Aber jetzt genug der HĂ€me. Was sagt die Tesla-Aktie? Nach seinem De-Listing-Tweet stieg sie am 7. August von 342 auf 387 Dollar. Seitdem geht es nur abwĂ€rts auf zuletzt 335 Dollar. Vorbörslich liegt die Aktie heute mit 2,4% im Minus bei 327,40 Dollar.

Elon Musk
Foto: Maurizio Pesce from Milan, Italia – Elon Musk, Tesla Factory, Fremont (CA, USA) (CC BY 2.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

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Wirecard mit tollen Aussichten in den Dax? Genua-BrĂŒckenbetreiber verliert krĂ€ftig

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Wirecard pusht sich gerade selbst in den Dax. Durch heute veröffentlichte sehr gute Zahlen steigt der Aktienkurs von Wirecard heute weiter an, und damit entfernt sich das Unternehmen im Börsenwert noch weiter von dem der Deutschen Bank (fast 22 Milliarden vs 20,4 Milliarden Euro) – von der Commerzbank brauchen wir da gar nicht erst reden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Deutsche Börse Wirecard Anfang September in den Dax aufnimmt, und die Commerzbank rausschmeißt. Die Zahlen sind super. Wirecard heute im Wortlaut:

Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im ersten Halbjahr 2018 um 45,8 Prozent auf 897,6 Mio. EUR (H1/2017: 615,5 Mio. EUR). Im zweiten Quartal 2018 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40,1 Prozent auf 477,1 Mio. EUR (Q2/2017: 340,6 Mio. EUR).

Im ersten Halbjahr 2018 stieg der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 176,5 Mio. EUR um 39,0 Prozent auf 245,4 Mio. EUR. Das EBITDA erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 um 39,8 Prozent auf 133,0 Mio. EUR (Q2/2017: 95,2 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr 2018 stieg um 46,6 Prozent auf 153,3 Mio. EUR (H1/2017 104,5 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender GeschĂ€ftstĂ€tigkeit (bereinigt) betrug 196,2 Mio. EUR. Der Free-Cashflow stieg um 40,2 Prozent auf 161,4 Mio. EUR (H1/2017: 115,1 Mio. EUR). Das ĂŒber die Wirecard-Plattform abgewickelte Transaktionsvolumen stieg innerhalb der ersten sechs Monate um 48,5 Prozent auf EUR 56,2 Mrd. EUR (H1/2017: 37,9 Mrd. EUR).

Wirecard CEO Dr. Markus Braun sagt: „Wir verzeichnen ein starkes organisches Wachstum, nicht zuletzt aufgrund des sich beschleunigenden weltweiten Trends zur Digitalisierung von Zahlungsprozessen. Die Digitalisierung steht in vielen Branchen erst ganz am Anfang. So besteht ein enormes Wachstumspotential fĂŒr Handelsunternehmen darin, sĂ€mtliche VertriebskanĂ€le ĂŒber eine einheitliche digitale Plattform zu vereinen. Kunden erhalten somit ein nahtloses Einkaufserlebnis und HĂ€ndler können die Kundenansprache in Echtzeit steuern.“

Aber auch die Aussicht fĂŒr das Gesamtjahr ist phantastisch. So erhöht Wirecard heute die EBITDA-Prognose fĂŒr 2018 aufgrund des starken Wachstums auf eine Bandbreite von 530 bis 560 Millionen Euro (bisher 520 bis 545 Millionen Euro). Das gefĂ€llt der Börse, und so steigt die Aktie heute um 9%. Im Chart sieht man die steigende Wirecard-Aktie gegen die eher schwache Deutsche Bank-Aktie seit Ende 2017.

Wirecard vs Deutsche Bank

Genua

Die eingestĂŒrzte AutobahnbrĂŒcke in Genua wurde betrieben vom privaten Anbieter „Autostrade per l’Italia“. Der wiederum gehört der italienischen Infrastruktur-Gruppe Atlantia, hinter der die berĂŒhmte Benetton-Familie steht. Die Atlantia-Aktie ist seit dem BrĂŒckeneinsturz in Genua massiv gefallen, von 25 auf jetzt 18,49 Euro. Das Problem: Die italienischen Behörden und vor allem die neue Regierung in Rom wollen schnell einen Schuldigen prĂ€sentieren. Und in der Tat: Was lĂ€ge da nĂ€her als den Autobahnbetreiber in die Verantwortung zu nehmen, zumal wenn er fĂŒr die Wartung der BrĂŒcke verantwortlich ist. Die Firma weist aktuell alle Schuld von sich. Also ist noch völlig unklar, wer oder was nun verantwortlich ist fĂŒr den BrĂŒckeneinsturz. Italien droht sogar damit der Firma die VertrĂ€ge fĂŒr alle Projekte im Land zu entziehen. Die Aktie wird also auf absehbare Zeit eine heiße Kiste fĂŒr Börsianer bleiben.


Die Atlatia-Aktie seit Ende 2015. Der aktuelle Kurseinbruch ist deutlich zu erkennen.

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