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Neue Horror-Bilder von Trumps Chaos-Grenze

Redaktion

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In einer Aufnahme der Inspektoren des „Office of the Inspector General“ sind dutzende Migranten in einem Auffanglager zu sehen, wie sie dicht gedrängt auf Kleidungsstücken am Boden liegen, zugedeckt mit hauchdünnen Aludecken.

Ein weiteres Schockfoto zeigt gut hundert Flüchtlinge zusammengepfercht in einer Art Lagerhalle hinter einem Maschendrahtzaun. In dem Report ist von extremer Überfüllung die Rede, es gäbe Zellen, in denen nur Platz zum Stehen sei. Gefangene wären dort tagelang festgehalten worden.

Ein Migrant hielt ein Schild mit „Halp“ hoch. Selbst Wärter beschrieben die Lage als „Pulverfass“.

Eine 12-jährige packt unterdessen über die Torturen innerhalb eines Grenzpostens aus: Das Mädchen schlief zwei Wochen lang am Boden, durfte sich kein einziges Mal waschen. Sie sagte, dass Kinder, die nach ihren Eltern weinten, weggesperrt wurden.

Aber: Schreckt Trumps herzlose Hardliner-Politik Migranten ab? Die Zahl der illegalen Grenzüberquerungen ging im Juni um 28 Prozent zurück.

 

Mehr dazu im Video von Herbert Bauernebel:

 

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Shong09

    4. Juli 2019 17:59 at 17:59

    Na, der Rcükgang der Grenzübertritte wird jawohl Mexico zu veranlassen haben.
    Das war auch schon mit Abschluss des Deals zur Vermeidung der Zölle klar.

    Und die „herzlose Hardliner-Politik“ empfinde ich hier in Deutschland von unserer Regierung gegenüber den schon länger hier Lebenden. Jede Politik hat ein Für und Wider, die Lagerhaltung ist natürlich absurd, aber vermutlich verhindern gewisse Gruppierungen eine sofortige Zurückbringung, welche auch eine geringere Anzahl an Grenzüberquerungen nach sich ziehen würde.

    Die Zustände entstehen eben durch einen extremen Anstieg der Ankömmlinge, und die Verhinderung der schnellen Abschiebung. Folglich sind die Lager überfüllt, da kann Trumo aber nichts für.

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    sabine

    5. Juli 2019 09:55 at 09:55

    Das ist aber schon ein wenig an den Haaren herbeigezogen.
    1. In Syrien wird von der USA, England & Co die IS aufgebaut und unterstützt, die massenweise Menschen töten, natürlich auch andersdenkende Moslems. Der Nahe Osten soll durch Unruhen zerstört und dann das Öl in die Hände der USA fallen. (Irak…!)
    Das die IS dabei nicht die Demokratie verbreitet, ist der USA, England & Co egal.
    2. Aber wenn illegal Eingewanderte nur 1x in der Woche oder weniger duschen können, gibt es einen Aufschrei. Ich lag 8 Tage im KKH und hab auch nicht duschen können! Hab alles mit dem Waschlappen gemacht.
    3. Genau von der Presse, die nach WK 2 über echte Nazis in der amerikanisch neu installierten deutschen Regierung geschwiegen haben!
    Die im “Berlin Document Center” (BCD) verwahrte Mitgliederkartei der NSDAP gab vertraute Namen preis: 3 Bundespräsidenten: Karl Carstens (CDU), Heinrich Lübke (CDU) und Walter Scheel (FDP), zuvor Außenminister! (Das waren nicht nur National Sozialisten, die waren sogar Mitglieder der Partei!!!)
    Der Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP)
    Die Wirtschafts- und Finanzminister Karl Schiller (SPD) und Liselotte Funcke (SPD),
    Der Kanzleramtschef Horst Ehmke (SPD)
    Der ehemalige Fraktionschef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alfred Dregger
    Wo bleibt der Aufschrei der Presse? Ich hör nix.
    Natürlich soll man die illegal Eingewanderten so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte, wenn man etwas falsch gemacht hat. Einwanderung ermöglichen lassen, wenn nicht menschenwürdig abschieben. Diese jungen Leuten fehlen ja in den armen Gesellschaften! Sagt zu recht Sahra Wagenknecht.

  3. Avatar

    sabine

    5. Juli 2019 09:57 at 09:57

    Fehlt ein Komma: Wenn nicht (möglich), menschenwürdig abschieben.

  4. Avatar

    leftutti

    5. Juli 2019 21:32 at 21:32

    Liebe Sabine, wir sprechen nicht von duschen, sondern von waschen. 2 Wochen nicht waschen, noch nicht einmal mit einem Waschlappen. Andere Augenzeugen-Berichte reden von bis zu 4 Wochen.

    Dann ballern wir lieber in Washington D.C. ein paar Millionen an (chinesischem) Feuerwerk ab und lassen die besten Flugzeuge donnern und das großartigste Militär aufmarschieren.

    Illegal eingewandert, wer etwas falsch gemacht hat… Wer 1000e Kilometer unter unvorstellbaren Bedingungen hinter sich gebracht hat, weil er von kriminellen Schlepperbanden unter Vortäuschung falscher Versprechungen um sein letztes Hemd beraubt wurde, wird kaum ein Bewusstsein dafür haben, was er falsch gemacht hat.

    Ihr verdrehtes Sprüchlein hat zwar einen Hauch von Kantschem kategorischem Imperativ oder von der Goldenen Regel unseres Jesus, verdreht aber deren Bedeutung pervers ins Gegenteil. Zur Erinnerung:
    Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst bzw.
    Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu.

    • Avatar

      sabine

      6. Juli 2019 15:38 at 15:38

      HAllo Letufti.
      a) Ich wußte, daß Sie (in Funktion des Wartes) sofort hier sich melden werden.
      b) Aber wie ich schon betont habe, Sie brauchen mich nicht anzusprechen. Ich zieh nicht über Leute her und les auch nicht Ihre Kommentare. Dieses persönliche angreifen ist etwas typisch grünlinkes, und das bin ich nicht.
      c) Sagen Sie irgendetwas zu allen Lesern. Ich hab für Ihre selbstverliebten, politisch absolut korrekten Kommentare leider keine Zeit (und Lust).

      • Avatar

        leftutti

        7. Juli 2019 19:36 at 19:36

        Liebe Sabine,
        erstens greife ich niemanden mit diesem, meinem Kommentar persönlich an,
        zweitens schreiben Sie bereits zum fünften Mal, dass Sie meine Kommentare nicht lesen :D
        was drittens etwas seltsam wirkt, weil Sie dauernd darauf antworten,
        wenn auch viertens nur mit den üblichen Phrasen und Keulen (grünlinks, politisch korrekt etc.)
        Fünftens: Nichts für ungut, aber auf inhaltlich seltsame Kommentare werde ich wohl in einem Forum noch antworten dürfen. Oder wie ist Ihre Einstellung zu Demokratie und Meinungsfreiheit?

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Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

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Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

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Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

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Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

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Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

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Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

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