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Neue Kolumne: Lossless und der Dax – entscheidende Marke 10826 Punkte! Update

Ab heute gibt es, liebe Leser, eine neue Kolumne zum Dax von @Lossless – der einigen von Ihnen schon bei den Kommentaren aufgefallen sein könnte…

Redaktion

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Gastkommentar zum Dax von @Lossless

Ab heute gibt es, liebe Leser, eine neue Kolumne zum Dax von @Lossless (der einigen von Ihnen schon bei den Kommentaren aufgefallen sein könnte).

Das Motto lautet: Charts haben eine eigene Sprache! Es werden hier Einschätzungen über Kursziele gegeben und wenn-dann-Sätze formuliert, die jedoch nicht begründet werden! Fundamentale Aspekte wie Konjunkturdaten werden hier bewußt völlig ausgeblendet!
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Update: Die zentrale Unterstützung der Abwärtsbewegung liegt bei 10632. Sollte diese Marke halten, sehen wir Kurse bis in den Bereich von 10890.

Einschätzung von Lossless für den Dax:

24 Stunden Ziel

Ziel liegt im Bereich 10826
Eine Abwärtsbewegung ist möglich, wenn die 10826 halten.

Risiko: Aufpassen wenn die 10826 nach oben verlassen werden!

Update:der Abwärtsbewegung liegt bei 10632. Sollte diese Marke halten sehen wir Kurse bis in den Bereich von 10890.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    Andreas

    14. November 2016 10:29 at 10:29

    :-)

  2. Avatar

    sascha

    14. November 2016 10:35 at 10:35

    also @Markus , wir sind uns einig.. ab 10826 geht es in Richtung 18000 beim DAX…kann aber auch sein das wir 8500 im Januar sehen :-)

  3. Avatar

    gerd

    14. November 2016 10:51 at 10:51

    Lossless, mit der Ausssage bringen Sie mich ins Grübeln:
    „Risiko: Aufpassen wenn die 10826 nach oben verlassen werden!“

    Risiko für die Bären? Na, klar kann ja nicht anders gemeint sein.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      14. November 2016 10:54 at 10:54

      @Gerd, dann kann der Dax weiter nach oben überschießen..

    • Avatar

      Lossless

      14. November 2016 11:16 at 11:16

      @Gerd, wenn der DAX unter 10826 bleibt sehen wir eine Abwärtsbewegung. Ob nun Bulle oder Bär spielt für mich keine Rolle. Man kann auch beides sein. Dies hier soll nur ein Anhaltspunkt sein. Sie werden auch in den kommenden Wochen bemerken, ich werde Ziele nennen und meine Sprache wird sich dann ändern. (Massiv, stark usw.) sind Wörter die wir nur selten in den Mund nehmen. Ich werde auch vielleicht wie Herr Born Trading-Tipps geben aber nur wenn die Signale ein Risiko rechtfertigen. Man könnte jetzt auch schreiben, die 10800 sind ein starker Widerstand und man könnte Short einsteigen? Da der DOW im Moment sehr stark ist könnten die 10826 nach oben verlassen werden und wir sehen schnell die 10900 im DAX.

  4. Avatar

    donblanco

    14. November 2016 11:06 at 11:06

    Danke für die Gastkommentare von @lossless.
    Gerne würde ich seine Begründungen und Erläuterungen dazu sehen.
    Aus der Perspektive von Volumencharts und TPO-Profilen sieht es bei hohem Volumen und gleich bleibendem Kurs nach short covering auf hohem Niveau aus.
    Meine Vorgehensweise für heute und die kommenden Tage:
    a) Mit kleiner Position short im fdax.
    Stop loss abhängig vom Volumen des Anstiegs bei 10825-10835
    b) Wenn downmove, dann: Mit weiterer Position short einstoppen lassen
    stop sell 10750
    c) Blick ins Orderbuch halten: Beim Point Of Control (heute 10760) liegen dicke Orders. Werden sie immer nur angetickt ? – Liegen dort icebergs ?
    Wenn diese Orders wegfliegen, dann kann man eine grosse range mehrtägig abwärts durchtraden. Erstes Ziel wäre dann der Point Of Control vom Donnerstag (10672) danach die 10376 (vom Donnerstag)
    Die Alternative im Fall eines Upmoves schreibe ich später
    Good trades, Don

    • Avatar

      klack

      14. November 2016 12:39 at 12:39

      Reichlich tiefschürfender Handlungsansatz mit dem die Marktentwicklung gut umgesetzt werden konnte,
      Frage was ist ein Point of Control, wie wird er definiert bzw. ermittelt.,geht wohl nur mit Kenntniss der Orderlage ,Kurse und Volumen, im Dax-Future -handel.

      • Avatar

        donblanco

        14. November 2016 19:00 at 19:00

        @klack
        Die Betrachtung und Analyse der klassischen (time/price)-Charts greift oftmals zu kurz, bzw. führt leicht in die Irre. Mein Ansatz ist alles andere als „tief schürfend“.
        Das zusätzliche Einbeziehen der Volumina pro gehandeltem Trade und dessen grafische Darstellung eröffnet tiefere Einblicke, wo eine Bewegung endet oder wo sie beginnt.
        Beispiel: Eine Crux beim Momentum Trading ist ja, dass man immer erst spät in eine Bewegung einsteigt, mit der Gefahr in die Wende zu laufen und ausgestoppt zu werden.
        Ein erster Literaturhinweis: „Mind Over Markets“, J. Dalton.
        Ich möchte meine Vorgehensweise nicht an dieser Stelle erläutern und schon gar nicht in Konkurrenz zum Kollegen treten.
        Schliesslich ist es die Plattform vom @lossless
        Auf jeden Fall staune ich über seine Urteilsfähigkeit, bzw. über jene seines „alter ego“ – wer immer das sein mag – Entry- und Zielmarken einzig aus den time-price-charts herauslesen zu können. Hochachtung.
        Ich dagegen benötige mehr „Löcher im Vorhang des Marktgeschehens“ als die reinen Charts, nämlich Volumenprofile, McClellan, P/C-Ratio, VIX-Bewegung, Distribution Days etc.
        Gruss und Dank vor allem an Lossless und Herrn Fugmann
        Don

  5. Avatar

    Gixxer

    14. November 2016 11:58 at 11:58

    Das Lossless sehr gute (richtige) Zielmarken genannt hat, war mir ja schon aufgefallen und ich hatte es in einem Kommentar ja auch schon mal angesprochen, dass er jetzt aber sogar mit einer eigenen Kolumne aufwartet, überrascht mich doch sehr.
    Es freut mich aber trotzdem umso mehr und ich bin mal gespannt, wie die Treffsicherheit in Zukunft aussieht.

    @FMW: Da habt ihr aber mal wieder einen Coup gelandet!
    Würde mich mal interessieren, ob so was schon geplant war.

    @Lossless: Dass Sie durchaus richtig liegen, war mir ja schon aufgefallen. Trotzdem würde mich interessieren, wer sich hinter dem Nickname verbirgt. Also nicht unbedingt der weltliche Name, aber die Person. Warum weiß sie das was sie hier sagt. Sind Sie Analyst oder was tun Sie?

    • Avatar

      Lossless

      14. November 2016 15:50 at 15:50

      @Gixxer Herr Fugmann hatte spontan diese Idee …und ich sagte mir „warum nicht?“.

      Ich möchte auch weiterhin mein Privatsphäre nutzen und darum dieser Nick (auf Englisch Verlustlos).

      Ja, ich bewege mich an den Börsen (24 Stunden mit einer gewissen Leichtigkeit) dieser Welt. Möchte aber nicht weiter auf meine Person eingehen. Ich habe viele Analysten in meinem Leben getroffen und kennengelernt aber der Beste arbeitet für uns. Mir ist bewusst, jeder der an der Börse unterwegs ist ist auf seine Art ein Kenner. Nur unsere Betrachtungsweise bezieht sich nicht auf Nachrichten …wir orientieren uns ausschließlich nur nach den Charts. Manche Dinge muss man einfach akzeptieren. Es gibt viele die sich in den Vordergrund stellen und dabei Gefahr laufen das Wesentliche aus ihren Augen zu verlieren.

      Dieses Forum soll einfach nur eine Hilfestellung sein. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und: wenn ich Herrn Fugmann damit eine Freude bereiten kann, ist es mir recht da er auf sehr verlässliche Art & Weise hier analytisch die Märkte erklärt.

      • Avatar

        Gixxer

        14. November 2016 16:32 at 16:32

        Vielen Dank für die Auskunft.
        Dass sie weiterhin ihre Privatsphäre haben möchten, verstehe ich, die sei auch jedem gegönnt. Die weiteren Infos sind auch vollkommen ausreichend.
        Ich selbst versuche auch ausschließlich auf Charts zu achten und nach diesen zu traden, daher hatte mich dies interessiert.

  6. Avatar

    Lars

    14. November 2016 12:15 at 12:15

    Wenn die 10826 nicht überschritten werden, ist es möglich (könnte es also sein, aber auch nicht), dass es nach unten geht.
    Wenn die Marke überschritten wird, besteht das Risiko (könnte es also sein, aber auch nicht), dass es nach oben weiter geht.
    Das ist brilliant und voller analytischer Schärfe.

    • Avatar

      Wolfgang Koch

      14. November 2016 13:05 at 13:05

      Brillant,Lars!zu meiner Zeit sagte man dazu.Kräht der Gockel(Hahn)auf dem Mist(haufen),ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist!Siehe dazu die 2.heutige Wortmeldung.Warum meint FMW,sich unbedingt selbst zerstören zu müssen?Nach Risse,nun das!Unfassbar.

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        14. November 2016 13:08 at 13:08

        @Wolfgang, wenn Sie das nicht interessiert, ignorieren Sie das doch einfach; die Vergangenheit hat gezeigt, dass @Lossless eine überragende Trefferquote hat, ich denke, für viele, die traden, ist das durchaus interessant!

        • Avatar

          m.d

          14. November 2016 14:54 at 14:54

          Also es ist schon verdammt schwierig in Deutschland 5 Mann unter einen Hut zu bekommen. Wir sind alle zu Pessimisten und Hinterfrager mutiert. Der Herr @Lossless könnte 9 mal Richtig liegen und einmal falsch und schon hätten wir mehr Beschwerden wie Danksagungen.
          Könnt ihr mal bitte alle euch selbst Hinterfregen.

          Ich finde es super das @lossless diesen Service anbietet und noch kostenlos.
          Von meiner Seite ein großes Danke schön

          MfG
          M.D

        • Avatar

          isntit

          14. November 2016 19:02 at 19:02

          Ich denke, Lars (Ironie) und Wolfgang Koch haben recht.
          Eine Abwärtsbewegung ist IMMER möglich.
          Und aufpassen sollte man auch IMMER.
          Mit derlei banalen Null-Aussagen kann jeder 100% Trefferquote erzielen.
          Solche weisen Prophezeiungen nach Art der Boulevardzeitungs-Horoskope gibt es auf Godmode und anderen Plattformen zur Genüge.
          Die Qualität der FMW liegen woanders, nämlich in der fundamentalen Analyse, abseits des kurzristigen Charttechnik-Mainstreams.

          • Markus Fugmann

            Markus Fugmann

            14. November 2016 19:10 at 19:10

            @isntit, das ist eine Fehleinschätzung! Es geht hier um Wellen, die definierte Ziele haben; werden diese Ziele nicht erreicht oder überboten, entsteht eine neue Wellen-Zählung mit neuen Zielmarken! Und genau das ist der Punkt. Die getroffenen Aussagen sind also alles andere als beliebig im Sinne von „das ist immer möglich“!
            Wir bei FMW wollen fundamentale Analyse machen, über das berichten, was die Welt im Innersten zusammen hält – uns aber nicht darauf begrenzen! Ist es reiner Zufall, dass zahlreiche Märkte wie etwa Dollar-Yen kurz vor dem Brexit ein fast identisches Muster aufwiesen wie vor der Trump-Wahl? Ich würde sagen: nein! Warum? Weil in ähnlichen Chart-Konstellationen ähnliche Dinge passieren. Ich war einer der ganz wenigen, das darf ich sagen, der den Trump-Sieg antizipiert hat – und die charttechnische Betrachtung war ein Aspekt, der mich in völligem Gegensatz zu der Konsens-Meinung zur Auffassung gelangen ließ, dass die Chancen Trumps sehr gut sind!

          • Avatar

            Lars

            15. November 2016 01:17 at 01:17

            Es ist mir äußerst unangenehm, dass Sie mich mit mit @ Wolfgang Koch in einem Atemzug nennen. Seine Intentionen sind mir fremd, ich kenne diese Person nicht.
            Ich wollte lediglich fern jeder politischen Positionierung (als ein neutrales Weichei) ausdrücken, dass mir die Aussagen zu unscharf sind. Heute wurden im DAX weder ansatzweise 10.826 nach oben, noch 10.632 nach unten tangiert.
            Es war ein holpriger Start von @ Lossless, aber daneben lag er nicht ;)

    • Avatar

      Petkov

      14. November 2016 15:05 at 15:05

      Ja, so funktioniert leider die Börse für Daily Trader. Ich hoffe, Sie sind im Sinne der gesunden Vielfalt :-) nicht allzu enttäuscht, dass auf FMW auch solche Zeitgenossen ihr Unwesen treiben. Das sind nicht die erklärten Bullen oder Bären, diese Leute schwingen sich auf das eine oder andere Tierchen, je nach dem… Naja, je nach dem ob z.B. eine der genannten Marken zittrig oder dynamisch durchbrochen wurde. Aktuell haben wir jedoch eine dynamische Zittrigkeit :-)

      Ich finde es wunderbar, dass bei FMW sowohl technische als auch Fundamentalanalysen nicht zu kurz kommen. Man kann sich rauspicken, worauf man aktuell Lust hat. Ich glaube nicht, dass sich FMW dadurch selbst zerstört.

      Jedenfalls vielen Dank an @lossless und @Fugmann für die neue Rubrik. Werde ich sicherlich verfolgen.

      Schöne Grüße

  7. Avatar

    Forexmonkey

    14. November 2016 14:14 at 14:14

    Ich finde es klasse das es noch einen weiteren erfolgreichen (meine Annahme) Trader gibt der aus seinem Nähkästchen plaudert. DAX trading ist für mich recht neu und ich habe bemerkt das es diverse Tricks & Eigenschaften gibt das einem helfen könnten die Verluste zur minimieren und Gewinne auszubauen.
    Ich würde mich freuen wenn es bei FMW eine Seite geben würde wo der oder die Trader sich und ihre Handelsansätze/-Techniken kurz Vorstellen (auch unter Nicknamen) würden. Vielleicht wäre es möglich eine DAX Seite zur erstellen wo die Trader & Leser ihre Erfahrungen kurz einstellen würden.

  8. Avatar

    Mike

    14. November 2016 14:55 at 14:55

    Dank an @ Lossless

    LG Mike

  9. Avatar

    der Ander

    14. November 2016 20:53 at 20:53

    Die Vielfalt macht es aus! Ich bin zwar kein „Chartist“, aber es kann sicher nicht schaden, dass ab und zu mit einzubeziehen!
    Danke für Eure super Webseite!! Für mich derzeit das Beste im Netz!

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Finanznews

Aktienmärkte: Kaufen, kaufen, kaufen! Videoausblick

Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 kurz vor der Weltwirtschaftskrise. Kaufen – kaufen?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte sind weiter im Modus: es kann nichts schief gehen, also kaufen, kaufen, kaufen! Der Leitindex S&P 500 gestern erneut mit einem Allzeithoch, während der Dax nicht mitzieht (wohl wegen des starken Euros, der über die 1,21er-Marke klettert). Inzwischen sind die amerikanischen Aktienmärkte teurer als während der Euphorie von 1929 (kurz danach brach die Weltwirtschaftskrise aus) – der Glaube an die heilende Wirkung des Corona-Impfstoffs und an die Notenbanken läßt viele glauben, dass Bewertungen keine Rolle mehr spielen würden. Aber aktuelle Bewertungen sind nichts anderes als die Redite-Chanchen der Zukunft! Unterdessen wird auch in den USA die Corona-Lage ernster: Los Angeles verhängt jetzt einen lockdown wie im Frühjahr..

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Indizes

DAX daily: Der starke Euro drückt auf die Stimmung im Dax

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Der Dax kam im gestrigen Handel wieder nicht von der Stelle. Das liegt vor allem an dem immer stärker werdenden Euro, der zunehmend auf die Stimmung der Anleger drückt. Der Euro konnte gegen den US-Dollar auf den höchsten Stand seit 2018 ansteigen, dabei überschritt er erstmals wieder die Marke von 1,21 EUR/USD. Für eine Export-Nation wie Deutschland könnte es nachteilig sein, wenn der hohe Wechselkurs auf die Auslandsnachfrage drückt.

Den Handel beendete der deutsche Leitindex schließlich mit einem Abschlag von 69 Punkten (-0,52%) bei 13.313. Dabei pendelte der Index in einer engen Spanne von nur 87 Punkten hin und her. Sollte sich die Rally im Euro fortsetzen, dann dürfte es für den Dax schwieriger werden das noch offene Gap bei 13.500 zu schließen. Es fehlt derzeit an Impulsen, trotz erfolgter Impfstoff-Zulassung in England, gab es erneut keinen Auftrieb im deutschen Leitindex.

News und fundamentale Daten

Die gestern veröffentlichten ADP Beschäftigungszahlen aus den USA waren im Grunde genommen eine Enttäuschung. Die Daten fielen mit 307 Tsd. Stellen deutlich schwächer als erwartet aus (Prognose 410 Tsd.; vorher 365 Tsd.). Das ist ein bitterer Vorgeschmack auf die Non-Farm Payrolls am Freitag. Heute liegt der Fokus bei den Wirtschaftsdaten auf den Einkaufsmanagerindizes im Dienstleistungssektor. Zuerst erscheinen um 9:55 Uhr die EMI-Daten aus Deutschland. Kurz danach folgen um 10:00 Uhr die Daten aus der Eurozone.

Anschließend sehen wir noch die Daten aus den USA. Spannend wird es ab 15:45 Uhr, wenn zunächst der Einkaufsmanagerindex Dienstleistung veröffentlicht wird und anschließend um 16:00 Uhr der ISM-Index folgt. Dabei gilt die Aufmerksamkeit der Anleger sicherlich dem ISM-Index, dieser gilt nämlich als einer der einflussreichsten Wirtschaftsindikatoren. Zuvor werden um 14:30 Uhr auch noch die wöchentlichen Erstanträge und Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Damit erscheinen wieder jede Menge Daten, besonders die Einkaufsmanagerindizes könnten für Schwung in den US-Indizes und dem Dax sorgen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Dem Dax fehlt es derzeit an Dynamik, das könnte auch an der sich fortsetzenden Euro-Rally liegen. Vorbörslich notiert der Index etwas schwächer. Um wieder die Aufwärtsrichtung aufzunehmen, muss der Dax zunächst das Nachthoch bei 13.325 überwinden. Beim gestrigen Tageshoch liegt ein weiterer Widerstandsbereich bei 13.359/372. Dort entscheidet sich kurzfristig, ob der Dax nochmal den Widerstand bei 13.430 testet oder wie gestern zurück in die Range fällt. Ein Überschreiten der 13.430 würde den Dax zuerst zum September-Hoch führen und anschließend könnte er das noch offene Corona-Gap bei 13.500 schließen.

Auf der Unterseite hat sich in den letzten Tagen eine Unterstützungszone zwischen 13.270 und 13.235 etabliert. Dort konnte der Dax immer wieder drehen. Durchbricht er allerdings die Zone und rutscht unter die 13.235 dann könnte er zunächst die 13.140 anlaufen. Darunter dürfte der Index erst wieder bei 13.050 oder 13.020 Halt finden.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Ausblick 03.12. - H1-Chart - Euro drückt auf die Stimmung

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.455 – Pivot Punkt R2

13.380 – Pivot Punkt R1

13.324 – Pivot Punkt

13.249 – Pivot Punk.t S1

13.194 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.272 – Tagestief 02.12.

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.370 – WS aus dem H1

13.434 – Tageshoch 01.12.

13.460 – September-Hoch

13.500 – offenes Gap vom 21.02.

13.530 – 261,8 % Extension

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ganz normale Exzesse! Marktgeflüster (Video)

Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. auffallend sind derzeit besonders die Exzesse im Options-Bereich!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte laufen heute weitgehend seitwärts – aber auffallend sind derzeit besonders die Exzesse vor allem im Optionsbereich, wo die Volumina an Calls (Wetten auf steigende Indizes oder Aktien) ein neues Allzeithoch erreichen. Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. Und historisch geshen waren es solche Gefühlslagen, die besoonders gefährlich waren: wenn alle investiert sind, braucht es nur ein unvorhergesehens Ereignis, das dann zu einer heftigen Korrektur führt. Nach wie vor fehlt dafür ein „Trigger“, aber unverhofft kommt oft. Unterdesesen ist der Euro zwischenzeitlich über die Marke von 1,21 gestiegen – und die EZB dämpft die hohen Erwartungen. Das Risiko auf einen harten Brexit steigt – ist das schon eingepreist?

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