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Neue Wohnungen in Deutschland: Nur auf den zweiten Blick ist die Besserung erkennbar

Wie ganz aktuelle offizielle Daten zeigen, wurden von Januar bis Oktober 1,2% oder 3500 mehr neue Wohnungen genehmigt als im Zeitraum Januar bis Oktober 2017. Bei der drastischen Nachfrage nach Wohnraum ist das vielleicht nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber die Lage ist besser, als es diese Headline-Zahl hergibt. Oder besser gesagt: Der Trend ist besser.

Und wir reden an dieser Stelle nicht über neu gebaute Wohnungen, sondern wie gesagt über die Genehmigungen neuer Wohnungen. Es geht also darum, was in ein oder zwei Jahren gebaut wird. Die neu genehmigten Wohnungen in Wohnheimen (Flüchtlingsunterbringung) sind seit geraumer Zeit rückläufig, so auch jetzt. Sie gehen um 14,5% zurück, und ziehen somit den Schnitt nach unten. Auch Wohngebäude mit 1 und 2 Wohnungen (Einfamilienhäuser) ziehen den Schnitt runter mit -0,9% und -4,6%. Die wichtigste Kategorie sind die Mehrfamilienhäuser, also Wohnblocks mit dutzenden neuer Wohnungen pro Gebäude.

Diese Genehmigungen steigen mit +5,7% deutlich an! Das ist entscheidend, weil die große Masse der Wohnungssuchenden ja kein Haus bauen wollen, sondern einfach nur eine kleine Mietwohnung suchen. Im letzten Jahr waren es noch 140.646 genehmigte Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Dieses Jahr sind es schon 148.717. Dieser Trend zeigt nun mehr und mehr nach oben!

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