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Neues Drama um US-Budget: Rand Paul provoziert mit Marathon-Rede „Shutdown“

Es sah zuerst so aus, als würde der US-Kongress mit einem ausgehandelten, überparteilichen Budget-Deal die Finanzierung der Regierungsgeschäfte Amerikas für einen längeren Zeitrahmen garantieren..

Markus Fugmann

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am

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Es sah zuerst so aus, als würde der US-Kongress mit einem ausgehandelten, überparteilichen Budget-Deal die Finanzierung der Regierungsgeschäfte Amerikas für einen längeren Zeitrahmen garantieren.

Doch es wäre nicht der polarisierte Kongress, wenn es in der Zielgeraden nicht doch noch zu einem neuen Drama gekommen wäre – ein zweiter, zumindest kurzfristiger Government Shutdown binnen drei Wochen schien unausweichlich:

– Im Senat legte sich Senator Rand Paul quer, der die zusätzlichen Ausgaben in der Höhe von 300 Milliarden Dollar bei dem Haushaltskompromiss als inakzeptabel anprangerte: Der Querkopf des Senats begann eine Marathonrede, die er bis über das Verstreichen der Mitternachts-Deadline hinaus fortführen wollte.

– Im Repräsentantenhaus gab es gleichzeitig einen Aufstand beim rechten “Freedom Caucus”-Flügel, wie auch den Demokraten-Liberalen, die einen Deal über das Schicksal illegaler Einwanderer, die als Kinder in der USA kamen (“Dreamers”), einforderten.

Die zuerst erwartete Mehrheit im “House” wankte: Top-Demokratin Nancy Pelosi hatte den Kompromiss ihrer Senats-Kollegen ebenfalls abgelehnt, doch wollte sie keinen „Klubzwang“ bei dem Votum anordnen.

Auch Pelosi hatte am Mittwoch eine leidenschaftliche, acht Stunden lange Marathon-Rede gehalten, in der sie auf das Schicksal der “Dreamer” hinwies.

Gibt es bis Mitternacht kein positives Votum in beiden Kongress-Kammern, kommt es zum zweiten “Shutdown” binnen drei Wochen.


Das Kapitol, Schauplatz der Auseinandersetzungen zwischen Demokraten und den Republikanern
Von Diliff – Uploaded by Diliff, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=517895

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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