Asien

Neuigkeiten aus dem Wirtschaftswunderland China

Soll doch keiner behaupten, in China würde die Wirtschaft nicht brummen: heute Nacht veröffentlichte das chinesische Statistikbüro (Bewerbungen zur Mitarbeit bei ausgeprägter Inkompetenz/nicht-tibetanischer Herkunft bitte an: ChinasagtimmerdieWahrheit@finanzmarktwelt.de) wieder extrem beruhigende Zahlen. So stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 0,9%, die Importe um 0,8%. Jetzt ist also wieder alles gut..

Interessant sind dabei die Daten zum Export nach Taiwan (-13,9%) und Hong Kong (-31,4%). Insbesondere der recht eindeutige Rückgang der Exporte nach Hong Kong dürfte auf zwei Faktoren zurück zu führen sein: erstens wichen die Daten aus Hong Kong zu Importen aus China schon seit längerer Zeit deutlich von den offenkundig nicht ganz verlässlichen Zahlen Chinas zu Exporten nach Hong Kong so extrem ab, dass Chinas Führung hier in einem stillen Eingeständnis die eigenen Daten den Zahlen aus Hong Kong angepasst, sprich rapide nach unten korrigiert hat. Hinzu kommt, dass Chinas Exporteure häufig (nach oben) gefälschte Rechnungen ausgestellt hatten, um so Kapital nach China einführen zu können.

Unterdessen hat heute das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (Bewerbung an: InChinaistdasInternetfreifragtdochmalEricSnowden@finanzmarktwelt.de) mitgeteilt, dass Chinas Stahlunternehmen ihre Produktion in diesem Jahr um 28,7 metrische Tonnen kürzen müssen – das ist die größte Senkung einer vorherigen Zielvorgabe seit vier Jahren. Diese Senkung dürfte insbesondere die Provinz Hebei, die 25% der gesamten Stahlproduktion im Reich der Mitte ausmacht, hart treffen und zu einem Verlust von 200.000 Arbeitsplätzen führen. In der Provinz Hebei dominieren veraltete Anlagen – mit entsprechenden Folgen für die Umwelt. Wie das Ministerium weiter mitteilte, muss die Provinz Hebei darüber hinaus 75% der bis 2017 geplanten Kapazitätskürzungen tragen..



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