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Devisen

New York Empire Index Kollaps: Safe Haven-Trade läuft

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Vorhin berichteten wir darüber. Der New York Empire Index kollabierte um 14:15 Uhr deutscher Zeit von 17,80 Punkten im Vormonat auf -8,6 Punkte. Der Index zeigt an, wie sich das produzierende Gewerbe im US-Bundesstaat New York entwickelt. Und der ist innerhalb der USA ein Schwergewicht.

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So eins schwacher Wert erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Zinssenkungen durch die Fed. Das schwächt natürlich sofort den US-Dollar, weil der Devisenmarkt solche Indikatoren augenblicklich in den Kursen verarbeitet. Der Chart zeigt seit 12 Uhr deutscher Zeit den steigenden Goldkurs (schwarz) gegen den fallenden Dollar-Index (gelb). Seit exakt 14:15 Uhr, wo der New York Empire Index veröffentlicht wurde, läuft diese kleine Flucht in den sicheren Hafen namens Gold. Gut, es ist natürlich auch eine Art Automatismus dahinter. Von der Grundtendenz her steigt alles an, was gegen den US-Dollar gehandelt wird, weil der ja gerade fällt.

Gold steigt von 1.337 Dollar aktuell auf 1.341 Dollar. Läuft dieser Trade noch weiter? Immerhin war der Absturz im NY Empire-Index immens groß, und kam in diesem Ausmaß völlig unerwartet! Kann man in diesem Trade noch was mitnehmen, Gold Long und Dollar short? Entscheiden Sie selbst.

New York Empire Index - Gold rauf, USD runter

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Aktien

Der Öl-Schock: Diese Aktien und Währungen sind betroffen – Gewinner und Verlierer

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Nach dem heutigen Öl-Schock (Ölpreis steigt so stark wie seit 1991 nicht mehr) gibt es natürlich betroffene Aktien und Währungen, die darunter leiden, und andere die davon profitieren. Schaue wir uns die Gewinner an. Ohhh Wunder, Exxon Mobil legt heute kräftig zu mit +4,8%. Die Aktie von BP legt um 4,9% zu, Royal Dutch Shell um 3,1%. Hier exemplarisch ein aktueller Chart der BP-Aktie seit Februar. Nach monatelangem Abwärtstrend jetzt die Trendwende?

BP-Aktie steigt dank Öl-Schock

Tja, und die Verlierer? Das sind die großen Öl-Verbraucher, bei denen ein schnell steigender Ölpreis zuerst sichtbar wird. Die Airlines! Die Lufthansa-Aktie fällt heute um 3,4%, Ryanair um 2,5%. Aber sogar die Airbus-Aktie leidet heute mit -4%. Der Aktienmarkt glaubt also an eine größere Auswirkung, die sogar Bestellungen für neue Flugzeuge beeinträchtigen könnte? Charttechnisch gesehen halten sich diese heutigen Rückfälle aber noch in Grenzen. Also noch keine Alarmstufe Rot für diese Aktien.

Öl-Schock sorgt für Verschiebungen am Devisenmarkt

Aber auch am Devisenmarkt sorgt der heutige Öl-Schock für eine Verschiebung der Geldströme. Währungen von Öl-Exportländern werden aufgewertet, und die von Importländern werden abgewertet. Mit am Stärksten negativ betroffen ist heute die türkische Lira. Die Türkei importiert viel Öl, und oben drauf gilt die Lira seit Jahren als Angriffsziel für diverse Arten von Spekulanten-Attacken. Heute steigt US-Dollar vs Türkische Lira von 5,67 auf 5,72. Indien als großer Konsummarkt für Öl ist sehr stark betroffen. USD vs Rupie gewinnt heute von 70,98 auf 71,61. Kleinere Auswirkungen spürt man aber auch bei US-Dollar gegen den ungarischen Forint, wo der Kurs gegenüber Freitag steigt von 299 auf 301. Aber das sind nur drei Beispiele. Betroffen sind auch Südafrika, Indonesien usw.

Auf der Gewinnerseite steht natürlich der russische Rubel. Obwohl der Dollar-Index heute gegenüber Freitag zulegt, verliert USD gegen den Rubel von 64,34 auf jetzt 64,01. Auch Kanada als Ölförder-Nation spürt als kleinen Ausläufer die Auswirkungen. USD vs kanadischer Dollar verliert von 1,3285 auf 1,3244. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit Ende August. Der Rubel wertet eh seit einiger Zeit gegen den US-Dollar auf.

USD vs Rubel

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Devisen

Negativzinsen – Olaf Scholz beruhigt Sparer

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Nachdem die EZB letzten Donnerstag den Einlagezins von -0,4% auf -0,5% gesenkt hat, stellen sich viele die Frage, ob nun bald Negativzinsen auf Girokonten von den deutschen Banken erhoben werden könnten. Für die Politik wäre das ein Horror-Szenario, schließlich wäre das faktisch ein Einegständnis, dass die Enteignung durch Null- oder Negativzins nun immer neue Eskalationsstufen erreicht. Noch wichtiger aber: wenn auf breiter Front jedes Girokonto mit Negativzinsen belegt würde, droht ein bank-run, würden also wohl Millionen Menschen ihr Geld von den etablierten Banken abheben!

Das weiß natürlich auch der deutsche Finanzminister Olaf Scholz – und das wissen auch die deutschen Banken. Nun hat Scholz heute in dieser Frage einen groß angelegten Beruhigungsversuch gestartet mit Aussagen gegenüber der „Bild“:

„Ich habe den Bank-Vorständen sehr klar gesagt, dass ich glaube, dass es ein ziemlich schlechter Einfall wäre, jetzt für die Millionen Sparerinnen und Sparer mit Negativ-Zinsen zu arbeiten und ich glaube, das wird auch nicht passieren.“

Negativzinsen auf Girokonten würden schon aus vertragsrechtlichen Gründen derzeit unmöglich sein, so Scholz weiter:

„Wir haben uns das angeguckt, aber die erste Auskunft ist, dass das rechtlich gegenwärtig gar nicht möglich ist für die allermeisten Banken, weil die Verträge, die sie geschlossen haben, das nicht zulassen.“

Er sei selbst Leidtragender der Nullzinsenn, weil er sein eigenes Geld nur auf das Sparbuch oder das Girokonto parke., so Scholz gegenüber „Bild“ weiter:

„Ich mache das, was einem kein Anlageberater empfiehlt: Ich lege mein Geld nur auf einem Sparbuch, also sogar auf dem Girokonto an und da kriege ich, wie bei allen anderen, keine Zinsen. Ich bin selber Leidtragender, wie sollte das anders sein.“

Ungemein beruhigend zu wissen, dass der deutsche Finanzminister so typisch deutsch ist mit diesem Verhalten..

Aber kommen wir zurück zu den Beschlüssen der EZB: trotz der Senkung der Einlagezinsen wird sich die Situation der großen deutschen Banken verbessern! Denn mit dem von der Notenbank beschlossenen tiering „soll das Sechsfache der sog. „Mindestreserve“ (also des Geldes, das die Banken obligatorisch bei der Notenbank lagern müssen und das auch heute schon von Strafzinsen ausgenommen ist) von Negativzinsen verschont bleiben. Das heißt für deutsche Banken, dass rund 180 Mrd. Euro Überschussliquidität künftig nicht mit Negativzinsen belegt werden.“, wie finanz-szene.de errechnet hat.

Schlechter gestellt sind jedoch jene Banken wie Sparkassen und Volksbanken, die von den Kundeneinlagen leben und sich die Liquidität nicht vorwiegend über den Kapitalmarkt besorgen.

Insgesamt also gibt es für die Banken-Branche zwar Grund zum Jammern, aber eben auch keinen Grund für Panik: schließlich hat die EZB dafür gesorgt mit ihrer Geldpolitik, dass die Vermögenspreise regelrecht explodiert sind – was wiederum die Aktiva in den Bilanzen der deutschen Banken aufgewertet hat. Darüber spricht man aber hierzulande nicht so gerne..

Und wenn der „Scholzomat“ uns verspricht, dass es auf Girokonten keine Negativzinsen geben wird, dann ist das auch so. Unbedingt..

 

Olaf Scholz verspricht, dass es keine Negativzinsen auf Girokonten geben werde

Olaf Scholz und Angela Merkel. Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

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Devisen

Pfund springt deutlich nach oben – Deal-Hoffnung verleiht Flügel

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Das britische Pfund steigt heute kräftig an. Pfund vs USD steigt gegenüber gestern Abend von 1,2330 auf jetzt 1,2448. Die Gerüchteküche brodelt. Offenbar ist derzeit in der Diskussion, dass sich Boris Johnson in Sachen Brexit beim sogenannten „Backstop“ (hier genauer erklärt) bewegen könnte. Und heute wurde durch die britische Regierung ein Sky-Bericht bestätigt, dass Boris Johnson am Montag nach Luxemburg reisen und dort den noch amtierenden EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker treffen wird. Man füge also ein wackliges Puzzle zusammen, und heraus kommt? Eine für diesen Freitag gültige Hoffnung, dass Boris Johnson die Ausweglosigkeit seiner Lage erkennt, und sich auf die EU und seine Gegner in London zubewegt. Könnte das wirklich passieren? Dann aber würde er die Brexit-Hardliner im eigenen Lager erzürnen. Aber man wird sehen. Für den Devisenmarkt reicht das heute vollkommen aus. Hier der Chart von Pfund vs US-Dollar seit Anfang August. Deutlich sieht man den aktuellen Anstieg. Erst gab die Blockade des Parlaments in London dem Pfund Auftrieb, und jetzt eine mögliche Kompromissbereitschaft von Boris Johnson.

Pfund vs US-Dollar seit Anfang August

Im folgenden Chart sieht man das britsiche Pfund vs US-Dollar seit November 2018. Erst mal hat man kräftig Abstand zum Tief vom 3. September bei 1,1960 gewonnen.

Pfund vs US-Dollar seit November 2018

Im folgenden Chart sieht man Euro vs GBP seit November 2018.

Euro vs Pfund seit November 2018

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