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News am Mittag: Bitcoin-Optionen, Goldman Sachs und die Fehde zwischen Musk und Zuckerberg

Über eine skurrile Fehde zwischen Facebook-Chef Zuckerberg und Tesla-Chef Elon Musk – und andere Merkwürdigkeiten des heutigen Tages..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die Nachrichten in kompakter Form..

1. Bitcoin: Wohl schon ab Ende September sind Optionen auf Bitcoins handelbar. LedgerX LLC, eine amerikanische Handelsplattform für Kryptowährungen, hat von der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) die Erlaubnis erhalten, Derivate auf Kryptowährungen anzubieten. Ab Ende September kann, gewissermaßen staatlich reguliert, Bitcoin-Optionen anbieten mit Laufzeiten zwischen einem und sechs Monaten. Optionen auf die zweitwichtgiste Kryptowäährung, Ethereum, dürften dann wenig später folgen.

Mittels Optionen können sich Investoren gegen starke Preisveränderungen bei den Kryptowährungen abhedgen. Damit wird der Handel mit Krypotwährungen weiter aufgewertet, da nun ähnlich wie bei anderen Anlage-Kategorien differenzierte Startegien umsetzbar sind!


2. Goldman Sachs zieht sich als Liquiditäts-Provider für ETFs weiter zurück!
Zuletzt hatte Goldman Sachs, derzeit unter Druck wegen enttäuschender Handelsergebnisse und Handelsumsätze, sich schon als Liquiditätsprovider (lead market maker, abgekürzt LMM) aus einigen ETFs zurück gezogen. Nun will Goldman laut Insidern das margenarme Geschäft weiter reduzieren, weil die Investmentbank anders als andere, kleinere Anbieter, strengeren Regularien unterliegt und damit der Aufwand wohl kaum mehr in Relation zu den Kosten steht.

Die Liquiditätsprovider sorgen für den reibungslose Ablauf des Handels mit den von ihnen unterstützten ETFs, sodass sie selbst als Käufer und Verkäufer auftreten, um das reibungslose Funktionieren des Handels (durch eine möglichst geringe Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis zu ermöglichen. Im ersten Halbjahr diesen Jahres flossen global 348 Milliarden Dollar in ETFs – vor einem Jahr waren es im ersten Halbjahr nur 123 Milliarden Dollar.

3. Skurriler Streit zwischen Facebook-Chef Zuckerberg und Tesla-Chef Elon Musk! Musk hatte sich kürzlich sehr besorgt über die Zukunftsaussichten angesichts der zunehmenden Bedeutung der künstlichen Intelligenz geäußert. Der Tesla-Chef propagiert – wie auch Zuckerberg – das Bedingungslose Grundeinkommen, um die Folgen der technischen Revolution für die Menschen abzufedern. Musk sieht eine Lösung des Problems in der Verschmelzung von Mensch und Maschine. Maschinen wiederum könnten fast alles besser als Menschen, die technische Revolution werden zu einem massiven Job-Abbau führen.

Zuckerberg hatte während eines Facebook-Livestreams Musk attackiert und seine Aussagen als „unverantwortlich“ bezeichnet:

„I think people who are naysayers and try to drum up these doomsday scenarios — I just, I don’t understand it. It’s really negative and in some ways I actually think it is pretty irresponsible.“

Zuckerberg geht davon aus, dass die künstliche Intelligenz das Leben der Menschen positiv verändern werde. Nun aber tritt Musk nach gegen Zuckerberg: er, Musk, habe mit Zuckerberg bereits einmal über das Thema gesprochen, und dabei sei ihm klar geworden, dass Zuckerberg nur ein begrenztes Verständnis der Sachlage habe..


Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg. Foto: Guillaume Paumier / Wikipedia (CC BY 3.0)

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Steve

    25. Juli 2017 22:47 at 22:47

    Ja . für den Zuckerberg ist es gefährlich wenn jemand sein gechäft durch Wahrheit bedroht

  2. Avatar

    Optionator

    26. Juli 2017 16:31 at 16:31

    Ich finde, man sollte solche Warnungen nicht zu ernst nehmen, doch auch nicht völlig ignorieren und ablehnen, wie Zuckerberg es tut.

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Bitcoin: Boom erklärt – 3 Gründe, warum 2020 alle kaufen

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Bitcoin – der Boom erklärt: 3 Gründe, warum 2020 alle kaufen

Der Bitcoin-Kurs ist auf fast 20.000 Dollar gestiegen. Warum kaufen aktuell alle? Das neue Youtube-Video von WasmitWirtschaft liefert drei Gründe. Einfach erklärt: Darum bleibt die Prognose positiv.

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Drei Gründe, warum der Kurs von Bitcoin steigt

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Bitcoin: ein gigantisches Ponzi-Schema? Und was ist mit Gold?

Markus Fugmann

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Ist Bitcoin – im Gegensatz zu Gold – eine Art Ponzi-Schema? Das hatte der ehemalige Hedgefonds-Manager Jesse Felder in einem Artikel postuliert: Bitcoin sei ein reines Spekulationsobjekt, eine Blase, von der vor allem jene profitierten, die früh eingestiegen seien. Es habe – anders als Gold – keinen inneren Wert und sei auch kein wirkliches Zahlungsmittel:

„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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Ist Bitcoin - im Gegensatz zu Gold - ein Ponzi-Schema?

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Bitcoin

Wie tendieren die Aktienmärkte? Inflation im Anflug? Ideen zu Bitcoin und Gold

Claudio Kummerfeld

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Wie tendieren die Aktienmärkte? Darüber spricht im folgenden Video Manuel Koch mit Andre Stagge. Besprochen wird auch der Smart Money Flow Index, in dem Andre Stagge wichtige Signale für den Markt erkennt (mehr Details dazu hier). Er sieht auch eine aufkommende Inflation anhand stark steigender Lohnkosten in den USA. Die Auswirkungen auf die Märkte sind auch Thema im Video.

Auch besprochen werden von Manuel Koch zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bitcoin sei ein Kauf per Market Buy-Order. Gold sei ebenfalls ein Kauf, aber mit einer Stop-Buy-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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